Exklusiv: Gemeinsame ÖLGESCHÄFTE verbinden! Saudi-Arabien baut eine Botschaft in Israel; und: Die gemeinsame „arabische“ Verteidigungskraft; und: Exklusiv: Geheime Projekte von Israel und Saudi Arabien

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 08.06.2016

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Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

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Exklusiv: Saudi-Arabien baut eine Botschaft in Israel

Das Königreich Saudi-Arabien hat mit dem Bau eines gigantischen Botschaftsgebäudes in Israel begonnen, wahrscheinlich das bedeutendste von Tel Aviv.

Offiziell unterhalten die beiden Staaten keine diplomatischen Beziehungen aufgrund der Tatsache, dass Israel 1948 den größten Teil seiner palästinensischen Bevölkerung vertrieben hat (die „Nakba“).

Indessen sieht die Quincy-Vereinbarung, die 1945 zwischen Präsident Roosevelt und König Abd al-Aziz ibn Saud unterschrieben und 2005 durch Präsident Bush und König Fahd erneuert wurde, unter anderem vor, dass das Königreich sich der jüdischen Heimstätte in Palästina (dem künftigen Staat Israel) nicht widersetzen wird [1].

König Abdullah finanzierte 2008–09 anstelle von den Vereinigten Staaten die Operation „Gegossenes Blei“ gegen den Gazastreifen [2]. Diese Annäherung setzte der „Peripherie-Doktrin“, nach der Tel-Aviv versuchte, die nichtarabischen Akteure der Region (Iran, Türkei, Äthiopien) gegen die arabischen Länder zusammenzuschließen, ein Ende.

Im November 2013 äußerte sich Präsident Shimon Peres per Video vor dem Sicherheitsrat des Golfes. Die Ratsmitglieder konnten ihm nicht direkt, aber durch Vermittlung von Terje Rød-Larsen Fragen stellen [3].

Zur Zeit führen die beiden Staaten zusammen einen Krieg im Jemen mit einem gemeinsamen Generalstab, der im nicht anerkannten Staat Somaliland eingerichtet wurde [4]. Die gemeinsamen „arabischen“ Verteidigungsstreitkräfte reproduzieren das Konzept des Vertrags von Bagdad, der militärisch auf gleiche Art durch einen Staat kommandiert wurde, der nicht Mitglied ist (im vorliegenden Fall die Vereinigten Staaten).

Zusammen planen sie mehrere Operationen zur Erdölförderung im Jemen und am Horn von Afrika [5].

König Salman hat Prinz Walid Ben Talal (Rangliste fünf der weltweiten Vermögen mit Citygroup, Mövenpick, Four Seasons) als kommenden Botschafter des Königreichs in Tel-Aviv ernannt.

Übersetzung
Sabine

[1] Die genauen Bedingungen des Vertrags sind noch immer geheim.

[2] « La guerre israélienne est financée par l’Arabie saoudite », par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 6 janvier 2009.

[3] „Shimon Peres sprach vor dem Golf-Sicherheitsrat Ende November“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 4. Dezember 2013.

[4] „Die gemeinsame „arabische“ Verteidigungskraft“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 20. April 2015.

[5] „Exklusiv: Geheime Projekte von Israel und Saudi Arabien“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 22. Juni 2015.

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http://www.voltairenet.org/article187354.html

Die gemeinsame „arabische“ Verteidigungskraft

Zahlreiche Staaten und Persönlichkeiten, die am Anfang des Jemen Krieges Stellung genommen hatten, haben sich nun anders besonnen. Statt sich automatisch der Meinung einer Spaltung zwischen Sunniten/Schiiten anzuschließen, rufen sie nun für einen Waffenstillstand und eine politische Lösung auf. Hinter diesem unnötigen Krieg versteckt sich in der Tat das Projekt zur Schaffung einer Arabischen-NATO… unter israelischem Kommando.

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Nabil el-Arabi, Generalsekretär der Arabischen Liga, versucht das Projekt der gemeinsamen ’arabischen’ Verteidigungs-Kraft zu erklären.

In seiner am 6. Februar 2015 veröffentlichten nationalen Sicherheitsdoktrin, schrieb Präsident Obama: „Eine langfristige Stabilität [im Nahen Osten und in Nordafrika] erfordert mehr als den Einsatz und die Präsenz der US Streitkräfte. Sie erfordert Partner, die imstande sind, sich selbst zu verteidigen. Deshalb investieren wir in die Fähigkeit von Israel, von Jordanien und unseren Golf-Partnern, eine Aggression zu verhindern und versichern gleichzeitig unser unerschütterliches Engagement für die Sicherheit Israels, zugleich durch seinen qualitativen militärischen Vorsprung.“ [1].

Das sorgfältige Lesen des Dokuments lässt keinen Zweifel zu. Die Pentagon-Strategie besteht darin, eine moderne Version des Bagdad-Pakts, eine Arabische-NATO zu erstellen, um dann seine Truppen vom Nahen Osten und Nordafrika abziehen zu können und sie im Fernen Osten („Wende“ gegen China) neu zu positionieren.

Ebenso ist es in der Sicht des Pentagon klar, dass diese „arabische gemeinsame Verteidigungs-Kraft“ aus den Golfstaaten und Jordanien besteht und dass sie unter israelisches Kommando gestellt wird. Wenn man das Beispiel des Bagdad-Paktes nimmt, wird man sich daran erinnern, dass er aus dem Vereinigten Königreich mit seinen ehemaligen Kolonien bestand. Jedoch wurde sein Generalstab nach drei Jahren unter das Kommando des Pentagons gestellt, obwohl die Vereinigten Staaten nie dem Bündnis beigetreten waren.

November 2013 intervenierte der damalige israelische Präsident Shimon Peres per Videokonferenz vor dem Sicherheitsrat des Golfs, in Abu Dhabi, im Beisein von Vertretern der führenden Mitglieder der Arabischen Liga und der sunnitischen Staaten Asiens [2]. Seine Rede, die die Notwendigkeit eines neuen militärischen Paktes gegen den Iran hervorhob, war lange applaudiert worden.

Das Sipri in Stockholm hat gerade gezeigt, dass Saudi-Arabien sich vorbereitet hat, die “ gemeinsame arabische Verteidigung Kraft“ zu erstellen, indem es seinen Militärhaushalt im Jahr 2014 um 13 Milliarden Dollar (+ 17 %!) erhöhte.

Riad versucht, die größtmögliche Zahl der Staaten an diesem Projekt zu beteiligen. Es gelang ihm somit, die Beteiligung von Ägypten zu erkaufen. Hierzu haben die Golfstaaten $ 12 Milliarden für Investitionsvorhaben von Kairo anlässlich der Ökonomischen Konferenz von Scharm-el-Sheikh am 13. März angeboten.

Die Arabische Liga adoptierte dieses Projekt bei ihrem Gipfeltreffen in Scharm-el-Scheich, am 1. April. Offiziell geht es darum, den arabischen Verteidigungs-Vertrag von 1950 zur Bekämpfung des Terrorismus zu verwenden, es sei denn, um die Saudi-Arabischen Ambitionen in Jemen zu begnügen. Der Krieg gegen die Huthis, dessen Notwendigkeit niemand versteht, spielt hier die Rolle eines echten Manövers, ohne dass das geringste Mitgefühl für die Tausend Tote und 3 000 Verletzte, die er bereits verursacht hat, manifestiert wird.

Laut Stratfor, ist der Militärstab der „Entscheidenden-Sturm“-Operation schon jetzt nicht in Saudi-Arabien, sondern in Somaliland. Dieses Land, das seine Unabhängigkeit im Jahr 1960 proklamierte, und dann nach einem Staatsstreich im Jahre 1969 an Somalia angeschlossen wurde, proklamierte seine Unabhängigkeit im Jahr 1991 ein zweites Mal, bevor es 1994 wieder an Somalia angeschlossen wurde, und verkündete seine Unabhängigkeit ein drittes Mal im Jahr 2002. Während seiner ersten beiden Unabhängigkeiten war Israel der erste Staat, der Somaliland anerkannt hat. Derzeit ist dieser Staat von niemandem anerkannt, aber seit 2010 ist er ein israelischer Stützpunkt, um die Bab al-Mandab Meeresenge zu überwachen, die den Suezkanal und das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet.

Die Stabschefs der Arabischen Liga treffen sich am 22. April, um die Einheiten zu bewerten, die sie für dieses Gerät verfügbar machen könnten. Ägypten, Kuwait und Marokko – alle drei an der Bombardierung des Jemen beteiligt – werden einen provisorischen Bericht am 1. Juli vorlegen.

Das war leider alles vorauszusehen. Nachdem die Arabische Liga das syrische Volk verraten hatte, indem sie die Arabische Republik Syrien aus ihren Reihen unter Verletzung ihrer Satzungen ausgeschlossen hatte, bereitet sie sich darauf vor, das palästinensische Volk zu verraten und ihre Armee unter das Kommando von einem Kolonialstaat zu stellen.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] National Security Strategy, White House, February 6, 2015. Und unser Kommentar :„Obama rüstet auf“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 10. Februar 2015.

[2] „Shimon Peres sprach vor dem Golf-Sicherheitsrat Ende November“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 4. Dezember 2013.


Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:

http://www.voltairenet.org/article187943.html

Exklusiv: Geheime Projekte von Israel und Saudi Arabien

Die Antwort von Tel-Aviv und Riyad auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran befindet sich in der Verlängerung der Finanzierung des Gaza Krieges von 2008 durch Saudi Arabien: das Bündnis eines kolonialen Staates und einer fortschrittsfeindlichen Monarchie. Während der Nahe Osten sich auf eine Wende seiner Spielregeln für zehn Jahre vorbereitet, gibt Thierry Meyssan hier den Inhalt der geheimen Verhandlungen zwischen Riad und Tel Aviv.

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Etliche Leute im Nahen Osten sind bewusst, dass die geheimen Absprachen, die von Washington und Teheran am 30. Juni signiert werden sollen – am Rande des multilateralen Abkommens über Kernfragen – wahrscheinlich die Spielregeln für die nächsten zehn Jahre festlegen werden.

Diese Abkommen kommen jetzt, obwohl die Vereinigten Staaten die weltweit führenden Hersteller von Öl geworden sind, noch vor Saudi-Arabien und der Russischen Föderation. Sie brauchen also das nahöstliche Öl für sich selbst nicht mehr und sind nur daran interessiert, den Weltmarkt in Dollar beizubehalten.

Darüber hinaus hat Washington eine Neupositionierung seiner Truppen begonnen, von Westeuropa und dem Nahen Osten weg in den Fernen Osten. Das bedeutet aber nicht, dass es diese Bereiche aufgibt, sondern dass es versucht, ihre Sicherheit anders zu bewerkstelligen.

Israel

Laut unseren Informationen führt Tel-Aviv seit 17 Monaten (d.h. seit der Ankündigung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran, die schon 27 Monaten dauern) Geheimverhandlungen mit Saudi Arabien. Delegationen von sehr hohem Niveau haben sich fünf Mal in Indien, Italien und Tschechien getroffen.

Die Zusammenarbeit zwischen Tel Aviv und Riad gehört zu dem US-Plan zur Schaffung einer „gemeinsamen arabischen Streitkraft“, unter der Schirmherrschaft der Arabischen Liga, aber unter israelischem Befehl. Diese ist bereits im Jemen effektiv, wo israelische Soldaten saudische Bomber fliegen, im Rahmen einer arabischen Koalition, deren Sitz von den Israelis in Somaliland, in einem nicht-anerkannten Staat auf der anderen Seite der Meerenge von Bab al-Mandab, installiert wurde [1].

Jedoch beabsichtigt Riyad nicht diese Zusammenarbeit offiziell zu machen, solange Tel-Aviv die auf der arabischen Liga in 2002 von Prinz Abdullah, bevor er König wurde, präsentierte Arabische Friedensinitiative zurückweist [2].

Israel und Saudi Arabien haben sich bei mehreren Zielen geeinigt.

Auf politischer Ebene :
- Die Golfstaaten „demokratisieren“, d.h. die Völker an der Verwaltung ihres Landes beteiligen, aber die Unantastbarkeit der Monarchie und den wahhabitischen Lebensstil behaupten;
- Das politische System im Iran ändern (und nicht mehr Krieg mit dem Iran machen);
- Ein unabhängiges Kurdistan erstellen, um den Iran, die Türkei (obwohl schon seit langem ein Verbündeter Israels) und den Irak (aber nicht Syrien, das bereits dauerhaft geschwächt ist) zu schwächen.

Auf wirtschaftlicher Ebene :
- Das Ölfeld von Rub’al-Khali ausbeuten und eine Föderation zwischen Saudi-Arabien, Jemen und vielleicht auch Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten organisieren;
- Die Ölfelder des unter äthiopischer Kontrolle stehenden Ogaden betreiben, den Hafen von Aden im Jemen sichern und eine Brücke zwischen Dschibuti und Jemen bauen.

Mit anderen Worten, wenn Tel-Aviv und Riyad „gute Miene zum bösen Spiel machen“ und zugeben, dass zwei Drittel vom Irak, Syrien und die Hälfte vom Libanon, vom Iran kontrolliert werden, werden sie:
- Sicherstellen, dass der Iran darauf verzichtet seine Revolution zu exportieren;
- Den Rest des Gebietes kontrollieren, und die Türkei ausschließen, die Saudi-Arabien bei der Führung des internationalen Terrorismus abgelöst hat und gerade Syrien verloren hat.

Palästina

Die internationale Anerkennung eines palästinensischen Staates, gemäß dem Oslo-Abkommen und der arabischen Friedensinitiative, wird nur wenige Monate nach der Unterzeichnung der US-Iran Abkommen stattfinden.

Die palästinensische Regierung nationaler Einheit, die noch nie funktioniert hat, trat plötzlich zurück. Es scheint sicher, dass die Fatah von Mahmoud Abbas von seinem Volk stark unterstützt werden wird, sobald der palästinensische Staat in die Vereinten Nationen aufgenommen wird.

Die Hamas, die seit 2008 den Widerstand verkörperte, hat sich durch die Offenlegung ihrer Zugehörigkeit zu der Muslimbruderschaft (als die Bruderschaft mehrere Staatsstreiche in Saudi-Arabien versuchte) und durch die Waffenaufnahme gegen den einzigen Staat in der Region, der tatsächlich pro-palästinensisch war, die Arabische Republik Syrien, plötzlich diskreditiert. Sie beschloss daher, um ihren Ruf zu verbessern, diskret zu sein und von jetzt ab eher gewaltlose Aktionen zu unterstützen.

Die Anerkennung des palästinensischen Staates wird der Rückkehr der aus ihrem Land vertriebenen Palästinensern ein Ende setzen, aber wird ihnen einen neuen Status offerieren. Die USA und Saudi-Arabien werden stark investieren, um die Wirtschaft des neuen Staates zu entwickeln.

Mehrere Kandidaten drängen sich bereits für die Nachfolge von Mahmoud Abbas (der 80 Jahre alt ist und dessen Amtszeit seit 2009 abgelaufen war). Unter ihnen ist Mohammed Dahlan, der ehemalige Sicherheitschef, der angeblich die Vergiftung von Yasser Arafat organisiert hatte und im Jahr 2007 zur Ausreise gezwungen worden war. Nachdem er für die Vereinigten Arabischen Emirate gearbeitet und die Staatsbürgerschaft von Montenegro und Serbien erworben hatte – wie der ehemalige Premier von Thailand, Thaksin Shinawatra -, kehrte er dann im Februar mit Hilfe seiner ehemaligen Gegner der Hamas nach Palästina zurück. Als Milliardär kauft er dann Kämpfer und Stimmen, ohne Kosten zu scheuen. Ein ernsterer Anwärter könnte Maruane Barghuti sein, der derzeit fünf Freiheitsstrafen auf Lebenslänge in Israel absitzt, und der im Rahmen des Friedensabkommens freigesetzt werden könnte. Er ist in der Tat die einzige nicht korrupte palästinensische Persönlichkeit, die den Mördern des israelischen Geheimdienstes Mossad entgangen ist.

Saudi-Arabien

In diesem Zusammenhang hat die Russland Reise von Prince Mohamad bin Salman, Sohn von König Salman von Saudi-Arabien, viel Sorgen bereitet, da eine Pressekampagne darauf hindeutete, dass er die Einstellung der russischen Hilfe für Syrien verhandeln wollte. Die Reise erfolgte eine Woche nach der des Direktors der Organisation für islamische Zusammenarbeit, Iyad bin Amin Madani. Er wurde von mehreren Ministern und 30 Geschäftsleute begleitet. Die saudische Delegation nahm an dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg teil und der Prinz wurde von Präsident Wladimir Putin empfangen.

Seit seiner Gründung unterhält das wahhabitische Königreich privilegierte Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und betrachtet die Sowjetunion und später Russland, als Gegner. Es scheint, als ändere sich das alles jetzt.

Die große Bedeutung der Wirtschaftsabkommen und Zusammenarbeit, die unterzeichnet wurden, initiiert eine neue Politik. Saudi Arabien hat 16 Kernkraftwerke gekauft, hat akzeptiert, an dem russischen Weltraum-Forschungsprogramm teilzunehmen und auch Erdöl-Vereinbarungen ausgehandelt, deren Inhalt vorerst nicht veröffentlicht wurde.

Um Mehrdeutigkeiten auf diese Annäherung auszuschalten, hielt Präsident Putin es für angebracht zu erklären, dass Russland absolut nichts an seiner Unterstützung Syriens ändern und, dass es jeglicher politischen Lösung gemäß den Wünschen des syrischen Volkes beistehen würde. In früheren Interventionen hatte er schon darauf hingewiesen, dass dies die Beibehaltung an der Macht von Präsident Al-Assad bis zum Ende seiner sieben Jahre langen Amtszeit bedeutete, für die er demokratisch gewählt worden war.

Die Verlierer in dem neuen Kartenspiel

Das alles deutet darauf hin, dass nach der Unterzeichnung der US-Iran Abkommen [3], die Verlierer sein werden:
- Das palästinensische Volk, welchem das unveräußerliche Recht auf Rückkehr entzogen sein wird, für das drei Generationen gekämpft haben;
- Die Türkei, die wahrscheinlich ihren hegemonialen Traum, ihre Unterstützung der Muslimbruderschaft und ihre Niederlage in Syrien teuer bezahlen wird [4] ;
- Frankreich, das vier Jahre keine Mühe scheute, um seine kolonialen Interessen in der Region wieder aufzubauen und das sich letztlich in der einfachen Rolle eines Lieferanten von Israel und Saudi Arabien befindet [5].

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] „Die gemeinsame „arabische“ Verteidigungskraft“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 20. April 2015.

[2] « L’Initiative de paix arabe présentée par le prince Abdullah bin Abdul-Aziz », Réseau Voltaire, 28 mars 2002.

[3] „Was wird aus dem Nahen Osten nach dem Abkommen zwischen Washington und Teheran?“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Sabine,Voltaire Netzwerk, 18. Mai 2015.

[4] „Das nahende Ende des Systems ErdoÄan“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 15. Juni 2015.

[5] „Die voraussehbare Niederlage Frankreichs“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 8. Juni 2015.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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PDF-Downloadmöglichkeit eines wichtigen sehr informativen Artikels über den amerikanischen Militärisch-industriellen-parlamentarischen-Medien Komplex – ein Handout für Interessierte Menschen, die um die wirtschaftlichen, militärischen, geopolitischen, geheimdienstlichen, politischen Zusammenhänge der US-Kriegsführungen samt US-Kriegspropaganda mehr Bescheid wissen wollen : Ursachen und Hauptantriebskräfte der US Kriege und Flüchtlinge der amerik. MIK   (… auf Unterstrichenes drauf klicken 🙂 )

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