DIE VERLORENE EHRE DER NATO UND DES BARACK OBAMA; Und: Das Terrorzuchtprogramm des Westens – MOSSUL: DIE SAAT GEHT AUF von Jürgen Todenhöfer

★★★ Widerstandsberichterstattung über die herrschenden, demokratischen Um- bzw. Zustände ★★★

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck 2014-07-23

Liebe® Blogleser_in,

aus dieser tiefgründigen Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: Facebook

Jürgen Todenhöfer (Vielen Dank dafür)

MOSSUL: DIE SAAT GEHT AUF

Das Terrorzuchtprogramm des Westens

Seit 9/11 habe ich den Westen davor gewarnt, Probleme im Mittleren Osten mit Kriegen lösen zu wollen. Weil Kriege ein Terrorzuchtprogramm sind. Hunderttausend Tote in Afghanistan, mindestens eine halbe Million im Irak, unzählige Tote in Libyen, Pakistan, Jemen, Somalia und auch in Palästina. Nach Syrien liefern die USA heimlich tödliche Waffen, statt mitzuhelfen den tragischen Konflikt durch Verhandlungen zu lösen.

Jetzt wundern sich die Kriegstreiber im Westen über die Explosion des Terrorismus und des Widerstands im Mittleren Osten. Die sie selbst gezüchtet haben. Wie kann es sein, dass solche Ignoranten die Geschicke der Weltpolitik bestimmen dürfen? Jetzt stehen sie da wie Goethes Zauberlehrling: „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.“

Den USA rate ich dringend, sich aus den Kämpfen im Irak herauszuhalten. Sie haben dort schon genug Unheil angerichtet. Es ist Sache der Iraker, der Regionalmächte oder einer internationalen Konferenz, eine faire Lösung zu finden. Am besten, indem man den Sunniten endlich wieder einen angemessenen Platz in der irakischen Gesellschaft zuweist, der ihnen seit über 10 Jahren verweigert wird. Euer JT

PS: Siehe hierzu am Montag ein ausführliches Interview zur Lage in Mossul im Kölner Stadt Anzeiger, der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau.

Jürgen Todenhöfer

12. Juni

DIE VERLORENE EHRE DER NATO UND DES BARACK OBAMA

Liebe Freunde, jahrzehntelang sicherte uns das westliche Bündnis Frieden und Freiheit. Doch als es anfing, unsere Sicherheit am Hindukush zu „verteidigen“, verlor es seinen Ruf als unschlagbares Verteidigungsbündnis. Es wurde zur ignoranten, brutalen Angriffsmaschine, die andere Völker und Staaten gnadenlos, ohne Sinn und Verstand zerbrach.

Der in diesen Tagen in Mossul, Falludscha und Ramadi immer tiefer in Anarchie und Terror versinkende Irak ist nur ein Beispiel von mehreren für das Desaster, das die Militär-Interventionen des Westens im Mittleren Osten angerichtet haben.

Wie barbarische Horden mordeten GI’s Unschuldige, folterten, vergewaltigten und urinierten auf toten Feinden. In Afghanistan und im Irak. Teils ganz offiziell als NATO, teils als ‚Koalition der Willigen‘, der Reservemannschaft der NATO.

Längst hat das westliche Bündnis seine Ehre verloren. Und auch Barack Obama. Sein nie dementierter Satz im Kreis von Mitarbeitern: „Ich bin richtig gut im Killen von Menschen“ offenbart den ganzen Zynismus dieses einstigen Hoffnungsträgers für den Frieden.

Nachdem die Irakis bereits vor Jahren ‚ihre‘ US-Folterer nach Hause geschickt hatten, schleicht nun Obama,der Präsident der größten Militärmacht aller Zeiten, wie ein geprügelter Hund auch von den Höfen des Hindukush. Trotz einer zeitweisen Verdreifachung der US-Truppen in Afghanistan. Vertrieben von Schafs- und Ziegenhirten.
Zur Strafe sendet Obama während des Abzugs immer wieder seine Killerdrohnen nach Afghanistan und Pakistan und erzählt weiter das Märchen vom heldenhaften Kampf gegen internationale Terroristen. Obwohl über 90 Prozent der Opfer seiner Drohnenanschläge Zivilisten sind.
Auf der erfolglosen und aussichtslosen Suche nach seiner verlorenen Ehre hält Obama inzwischen pathetische Reden über die Sinnlosigkeit ‚großer Kriege‘. Doch keines seiner Worte wird die ermordeten Kinder wieder zum Leben erwecken, die Tränen ihrer Mütter trocknen, den Schmerz ihrer Väter lindern. Millionen Menschen hatten in Obama ihre Hoffnung gesetzt. Auch ich. Alle hat er enttäuscht. 
Sechs Jahre brauchte Obama, um zuzugeben, was gerade er immer wusste: Dass Krieg ein Irrweg der Menschheit ist. Wie Sklaverei oder Rassismus. Dass „der Besitz des besten Hammers noch lange nicht bedeutet, dass jedes Problem ein Nagel ist.“
Zu spät, Barack Obama! Sechs Jahre zu spät! Du wirst an Deinen Taten gemessen, nicht an Deinen Worten. George W. Bush wird als mordender Idiot in die Geschichte eingehen, Du als gewissenloser Blender, der seine zentralen Überzeugungen an die Macht verkaufte.
Wir brauchen dringend eine neue westliche Außenpolitik. Und eine neue NATO, die ihre Hauptaufgabe wieder in reiner Verteidigung sieht. Die nicht mehr unter erfundenen Vorwänden wehrlose Länder überfällt, deren Hauptsünde der Besitz wichtiger Rohstoffe ist. 
Wir brauchen ein Bündnis, das seine Werte anderen Völkern nicht mit Bomben und Raketen mitteilt, sondern sie vorlebt. Wenn wir die Welt verbessern wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen.

Dazu müssen wir aufhören, wie eine blökende Schafsherde hinter den USA herzutrotten. Die USA sind und bleiben unser wichtigster Bündnispartner. Doch sie sind schon lange nicht mehr das Maß aller Dinge. Der Lack ist ab.

Euer JT

PS: Eine Anmerkung zu meinem letzten Post aus Pakistan. Gestern und heute haben wieder US-Drohnen in Pakistan gemordet. Wieder haben sie Zivilisten getötet. Wieder in Miranshah, dem Ort, an dem schon der achtjährige afghanische Junge, dessen Bild Ihr gesehen habt, zerschmettert wurde.

Ich werde auch in Zukunft die Bilder getöteter Kinder veröffentlichen, die Opfer westlicher Drohnenangriffe und Kriege wurden. 
Erstens, um das wahre Gesicht des Krieges zu zeigen. Es gibt keine anständigen Kriege. Krieg tötet immer auch Kinder.

Zweitens, weil auf den Titelseiten der westlichen Medien fast immer nur die Schandtaten krimineller ‚muslimischer‘ Täter gezeigt werden. Wie etwa das Bild des afghanischen Mädchens, dem ein gestörter Verbrecher die Nase abgeschnitten hatte. Diese kriminelle Einzeltat wurde von der gesamten muslimischen Welt sofort scharf verurteilt. Selbst von den Taliban. Ich habe lange mit Talibanführern über diese erbärmliche Tat gesprochen. Sie forderten sogar die Todesstrafe für den Täter!

Die 100.000e irakischen, afghanischen, pakistanischen, jemenitischen und somalischen Kinder, die die USA oder der Westen in ihren Kriegen ermorden, interessieren hingegen kaum jemand. Das will und werde ich ändern.
Einige Leser haben auf Facebook ‚Rache‘ für das achtjährige Drohnenopfer von Miranshah geschworen. Das ist der falsche Weg. Rache wird immer nur zu neuen Kriegen führen. Bei denen wieder Kinder zu Opfern werden. Alle Dschihadisten dieser Welt sollten sich das vor Augen halten.

Der einzige Weg zur Beendigung von Kriegen sind Verhandlungen und öffentlicher Protest. Wir – unsere immer größer werdende Facebookgemeinschaft – müssen eine unüberhörbare Stimme werden, um den schrecklichen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt zu beenden.

Ich möchte daher auf unserer Seite keine derartigen Hass- und Rachemails mehr lesen. Dies ist eine machtvolle Seite des Friedens und der Aussöhnung, nicht der Rache. JT 

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

PS.: Übrigens die elfte Innsbrucker Friedensmahnwache findet am Montag den 28.07.14 um 18:00 Uhr bei der Annasäule statt. Sei dabei! Unterstütze mit Deiner Anwesenheit die friedliche Bewegung FÜR Frieden in Europa und auf der ganzen Welt!

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