Zur Systempresse und zur Information. Eine Klarstellung von KenFM bzw. Ken Jebsen. Vielen Dank für die Klarheit! Die FED-Kritik ist zu prüfen, aber sonst, Hut ab!

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-05-01

Liebe BlogleserIn,

aus dieser nachfolgender Quelle entnommen und sehr hörenswert oder lesenswert! (Mit der FED-Meinung gehe ich nicht ganz konform! Aber sonst „Hut ab!“) http://kenfm.de/blog/2014/04/29/klarstellung/

 „Wenn man das richtige sagt, ist man nie sicher vor falschem Beifall.“

Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D.

Eine Klarstellung.

Seit gut fünf Wochen finden in der wiedervereinigten Bundesrepublik Deutschland „Mahnwachen für den Frieden“ statt. Immer Montags, was ihnen umgangssprachlich den Namen „Montagsdemonstrationen“ verpasste. Die Montagsdemonstrationen der Vergangenheit haben einen hohen Symbolcharakter. Montagsdemonstrationen waren die Basis für die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR. Ohne die massive Präsenz der Bürger damals auf der Straße wäre der real existierende Sozialismus, die DDR, nie auf dem Scheiterhaufen der Geschichte gelandet. Ohne die DDR-Montagsdemos wären ehemalige DDR-Bürger wie Angela Merkel, Joachim Gauck oder Gregor Gysi 2014 nicht der bekannteste Teil der der politischen Elite Deutschlands.
Hätten die Menschen seinerzeit geglaubt, was die DDR-Staatsmedien über die damaligen DDR-Montagsdemos geschrieben oder gesendet hatten, stünde die Mauer womöglich noch.

Zuerst wurden diese Demonstrationen totgeschwiegen. Als das nicht mehr funktionierte, wurde sie, und mit ihr ihre bekanntesten Köpfe, aber eben auch alle Teilnehmer, dämonisiert. Pauschal. Doch es half nichts. Die DDR, auch nur ein klassisches Pyramidensystem mit hohem Anteil sich selbst wiedersprechender DNA, kollabierte. Zerfiel also von innen!

Reißschwenk in die Gegenwart.

Die Montagsdemos sind, wie bereits erwähnt, zurück in Deutschland. Nur werden sie diesmal nicht von einer Gewerkschaft oder einer Partei organisiert. Auch keine professionelle Widerstandsbewegung oder der Untergrund setzen sich in Szene. Genau genommen sind es auch gar keine Demonstrationen, denn hier wird gar nicht, wie sonst üblich, GEGEN etwas  demonstriert. Letztlich handelt es sich um Mahnwachen. Mahnwachen FÜR den Frieden. Dieser Frieden ist in Europa massiv gefährdet, wenn wir uns die immer kritischere Entwicklung in der Ukraine ansehen. Stichwort Belagerung von Slowjansk. Anschläge auf den Flughafen Kramatorsk.

Die tatsächliche Ursache für den sich immer eindeutiger anbahnenden Unfrieden in der Ukraine ist nicht die Abspaltung der Krim oder das Muskelspiel Russlands gegenüber der EU bzw. den USA, die Ursache ist das Assoziierungsabkommen der EU gegenüber der Ukraine als Vorbote imperialer Politik. In diesem Abkommen geht es offiziell „nur“ um wirtschaftliche Zusammenarbeit, ein Einbinden der Ukraine in westliche Wirtschaftskreisläufe. Salopp: Nachbarschaftshilfe. Doch der Knackpunkt in diesem Abkommen ist vor allem das Andocken der Ukraine an die NATO. Das größte Militärbündnis der Welt.

Die NATO hatte vor, über das Extrem-Kleingedruckte in diesem Assoziierungsabkommen direkt bis an die Russische Grenze vorrücken zu können, um hier dann, einen Steinwurf von Moskau entfernt, die modernsten Waffensysteme in Stellung zu brienen. Peace? In diesen Zusammenhang wäre auch der wichtigste russische Militärstützpunkt Sewastopol an das von den USA kontrollierte NATO-Bündnis geraten.

Die einzige Journalistin, die diese militärische Komponente bisher so und ohne Umschweife offen ausgesprochen und zugleich angeprangert hat, ist ARD-Urgestein Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz gegenüber dem NDR Magazin Zapp.

Krone-Schmalz ist heute Professorin für TV- und Medienwissenschaften, war aber u.a. von 1987 bis 1992 Auslandskorrespondentin der ARD in Moskau. Im Anschluss moderierte sie den Kulturweltspiegel. Gabriele Krone-Schmalz ist eine Frau, die bis heute für Top-Journalismus steht. Offen, unparteiisch, fair. Oder Neudeutsch: NICHT Embedded.

Nur, wann hat Krone-Schmalz das falsche Spiel der NATO gegenüber der Ukraine und damit gegenüber Moskau offen gelegt, On Air? Mitte April 2014. Die Ukraine-Krise läuft aber schon seit Monaten! Auch die Abspaltung der Krim fand bereits Anfang März statt.

Warum also musste erst Gabriele Krone-Schmalz vor die Kameras der ARD treten und den Gebühren zahlenden Bürger über mögliche Ursachen der Krise und die verheerenden Folgen eines Kollisionskurses informieren?

Weil sich ihr Ex-Arbeitgeber ARD, als Teil eines nahezu vollständig gleichgeschalteten Medienapparates, der ZDF und die großen Printmedien in der BRD ebenfalls beinhaltet, bis dato um das herumgedrückt hat, was man objektive Berichterstattung nennt. Wir haben es inzwischen mit Dauerpropaganda zu tun, die nur eine Message verkauft: Lasst die Waffen sprechen. Jeder, der nachfragte, der es als übertrieben empfand, Putin mit Hitler zu vergleichen, wurde von diesen Medien als „Putin-Versteher“ erst verhöhnt und später verunglimpft.

Wer wirklich wissen wollte, was sich z.B. auf der Krim tatsächlich abspielte, oder was der russische Präsident in Wahrheit gesagt hatte, musste entweder auf ausländische Medien zurückgreifen, oder aber war auf den unabhängigen Journalismus im Netz angewiesen, der den etablierten Medien längst den Rang abgelaufen hat.

Spätestens mit der Propaganda-Schlacht der klassischen Presse, dem Dauerhetzen gehen alles, was russisch sein könnte, haben ARD & ZDF, aber eben auch die großen Gazetten wie Die Welt, Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und FAZ ihr Neutralität verloren. Diese Presse hat sich als Teil eines extrem aggressiven Wirtschaftssystems demaskiert, das ohne Krieg nicht auskommt, um immer neue Märkte zu erobern. DAS ist der Hintergrund, den man verinnerlichen sollte, bevor man über das Phänomen Mahnwachen 2014 in Deutschland auch nur ein einziges Wort schreibt, oder aber sich die Frage stellt, warum flächendeckend alle klassischen Medien – ob links, konservativ oder progressiv – die Mahnwachen als Hort brauner Kameraden darstellen.

Fakt ist: Der größte Teil der Bürger in Deutschland traut der Presse nicht mehr über den Weg. Die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung stehen sich aktuell diametral gegenüber. Eine solche Situation hat es seit Bestehen der Bundesrepublik noch nie gegeben. Man muss das nicht nur als Journalist zur Kenntnis nehmen. Aber vor allem als Pressevertreter muss man sich mit der Frage befassen, ob das Bauchgefühl der Bevölkerung vielleicht mehr Ethik und Moral beinhaltet als die verordnete intellektuelle Deutung der embeddeten Chefredaktion, in deren Auftrag man Einschätzungen über die Ukraine schreibt, die dann aber gefälligst so rüberzukommen haben wie Tatsachenberichte von der Front.

Wer in der Branche arbeitet und seinen Job bei einem Presseorgan behalten will, kennt das. Die Meinung des Blattes zu Situation X ist bekannt. Sie wird von oben vorgegeben und soll von den Kollegen in den unteren Rängen nur in „eigenen Worten“ neu formuliert werden – nicht hinterfragt. Auch private Bestätigung ist nicht nötig. Keine Sau interessiert sich oben für die persönliche Meinung eines Reporters im Keller des Hauses. Dessen private Auffassung ist so egal wie es VW in Wolfsburg egal ist, ob der VW-Händler in Passau das Design des neuen Golf gut findet. Er soll die 08/15-Kiste an den Mann bringen. Das passiert am besten, wenn er als Verkäufer den Schauspieler gibt, der die Werbetexte aus dem aktuellen Prospekt auswendig lernt und diese dann an den Kunden mehr oder weniger perfekt zur Anwendung bringt. Lächeln und Lügen. Powered by Provision.

Was die Situation in der Ukraine angeht, wollen sich das aber nicht alle „Kunden“ der Rest-Demokratie BRD gefallen lassen. Schließlich geht es auch nicht um den beliebtesten Mittelklassewagen Europas, sondern um den noch beliebteren Frieden. Auch in Europa. Damit sind wir bei Lars Mährholz, dem Initiator der Mahnwachen / Montagsdemos.

Ich, Ken Jebsen, kenne den Mann nur flüchtig. Vom Sprungplatz. Wir haben beide das Hobby Fallschirmspringen. Mährholz ist ein alter Hase, hat tausende Exits, also Sprünge hinter sich. Politisch war er nie dahingehend aktiv, dass er öffentlich in Erscheinung getreten wäre. Das änderte sich im ersten Quartal 2014. Initialzündung für dieses erstmalige öffentliche Engagement war die simple Frage eines jungen Mädchens im Internet, die da lautete: „Warum geht (bzgl. der Situation in der Ukraine) eigentlich niemand auf die Straße?“

Lars Mährholz tat im Anschluss das, was wir, die intellektuellen Journalisten und Kritiker in diesem Land immer einfordern. Er ergriff als Otto-Normal-Bürger die Initiative, um sich demokratisch zu betätigen. Er meldete in Berlin eine Mahnwache am Brandenburger Tor FÜR den Frieden an.

Um diese Veranstaltung zu bewerben, nahm er den Kontakt zu KenFM auf und fragte, ob wir als Presseportal nicht helfen könnten. Wir lehnten ab. Warum? Weil wir nie Demos bewerben, deren Inhalte wir nicht zumindest erahnen können. Die Mahnwache fand ohne KenFM statt. In den Medien tauchte sie auch nicht auf. Verständlich. Zu wenig Teilnehmer.

Den darauffolgenden Montag fragte Mährholz erneut. Diesmal sagte ich nicht gleich nein, denn ich goutierte, dass hier offensichtlich ein Bürger am Start war, der bereit war, einen steinigen Weg zu gehen. Ich entschied mich, mir vor Ort ein Bild zu machen. Für mich persönlich war das wirkliche lausige Wetter der Lackmustest. Hatte es Lars Märholz als ein Niemand geschafft, mehr als eine Handvoll besorgter Bürger vor das Brandenburger Tor zu bekommen? Ja oder nein? Als ich ankam, standen ca. 150-200 Menschen um Mährholz herum. Er selber sprach über seine Sorgen bezüglich der Situation auf der Krim und kam später auf den Kapitalismus zu sprechen.

Für Mährholz, also einen ganz normalen Bürger, sind Kapitalismus-Kritik und das Geldsystem nicht voneinander zu trennen. Das unterscheidet diesen NICHT-Experten von allen anderen linken Wirtschaftsanalysten, die ich bisher auf teuren Panels gehört hatte. Einschließlich Gregor Gysi.

Lars Mährholz sprach in seiner Banken-Kritik nicht nur über die Rettung der systemrelevanten Banken, die in der BRD nicht demokratisch abgelaufen war, er sprach nicht nur über Lehman Brothers oder Goldman Sachs, Mährholz sprach auch und vor allem über die FED. Die Amerikanische Zentralbank.

Spontan stellte ich mir die Frage, warum ich bis auf den Immer-wieder-US-Präsidentschaftskandidaten Ron Paul noch nie eine derart eindeutige Nennung der FED gehört hatte. Die FED druckt und taxiert als private Bank, von der USA beauftragt, DIE Leitwährung auf diesem Planeten. Den US-Dollar, der über seine Öl-Bindung seit 1971 ein Muss ist, wenn eine Industrienation Erdölprodukte auf diesem Planten erwerben will.

Lars Mährholz sprach, mit einem kleinen batteriebetrieben Lautsprecher verstärkt, davon, dass er sich das Ende der FED und damit den Ausstieg aus einer globalen Zinspolitik wünsche. Damit wiederholte der Mann in Berlin im Kern nur, was Ron Paul als Amerikaner schon vor Jahren als Buch veröffentlicht hatte. Das Buch trägt den Titel, „End the Fed“ und benennt exakt die Machenschaften der FED mit all ihren Folgen, die von Rezession bis Krieg reichen.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb über dieses Buch im Dezember 2010 eine Rezension und verwies dabei auf den Umstand, dass der Republikaner Ron Paul als einer der ganz wenigen Positives über Julian Assange zu berichten wusste. Er nahm ihn in Schutz.

Seither ist viel passiert. Assange sitzt seit mehreren Jahren in der Botschaft Ecuadors in London fest. Kostenpunkt pro Tag: 11.000 Euro.

Umstellt wird das Gebäude von britischen Sicherheitskräften, die, das wissen wir seit Snowden, extrem eng mit den US-Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten. Stichwort GCHQ / NSA.

Assange hatte mit seiner Organisation WikiLeaks u.a Verbrechen der US-Armee im Ausland öffentlich gemacht. Die klassische Presse schwieg all diese Machenschaften über Jahre konsequent tot. „Embedded Journalism“ – im Bett mit den Tätern.

Als Ron Paul sein Buch über die FED schrieb, war Edward Snowden noch ein ausgezeichneter Mitarbeiter der größten Überwachungsmaschinerie in der Geschichte der Menschheit. Snowden war ein NSA-Profihacker, nur dass sich in ihm langsam moralische und ethische Zweifel an seinem Tun regten. Snowden erkannte, dass auch er der Demokratie den Todesstos versetzte, da er mithalf, eine faschistoide Überwachungstechnologie zu installieren. Weltweit. Er stieg aus, floh erst nach Hongkong, dann nach Moskau, und gilt heute als Staatsfeind Nr. 1 der USA.

Der NSA-Untersuchungsausschuss der GroKo hat nicht wirklich vor, den Mann, ohne den es den NSA-Skandal gar nicht gäbe, nach Berlin zu holen und ihn anzuhören.

Warum nicht? Will man nicht? Oder darf man nicht? Oder fürchtet die Bundesregierung, das Gesicht zu verlieren, wenn Snowden von US-Spezialkommandos auf deutschem Boden gekidnappt würde? Das gab es so schon mal. Stichwort Jens Karnay. Deutscher Staatsbürger. Entführt durch US-Spezialkräfte in den späten 90ern in Berlin.

Wer die Beweggründe von Lars Mährholz für die Mahnwachen verstehen will, muss zugeben, dass dieser Bürger nur die Konsequenzen aus einer sich immer weiter demontierenden Demokratie gezogen hat. Er hat sich auch die Frage gestellt, warum die gesamte Presse auch in der BRD so tut, als hätte es nicht DIE PANNE SCHLECHTHIN gegeben. Am 11. September 2001 sendete das Britische Staatsfernsehen, die BBC, um 17 Uhr einen Bericht über den Zusammensturz von WTC 7. Mit allen Details. Obwohl das Gebäude noch stand, und erst 20 Minuten später über der eigenen Grundfläche zusammensackte. Vergessen? Oder verdrängt?

Liebe „Kollegen“, wie geht das? Erklären Sie mir, wie es möglich ist, dass die BBC von einem Ereignis berichtet, das noch gar nicht statt gefunden hat. Erklären Sie, warum WTC 7 im Commission Report aus dem Jahre 2004 dann gar nicht vorkommt! Sie haben ihn doch gelesen?

Ich mache es ihnen leicht, Sie alle können es nicht erklären, nur haben Sie höllische Angst, die dann zu stellenden Fragen zu stellen. Sie sind alle nicht nur extrem feige, Sie haben als Journalisten auch vollkommen versagt. Ihre Arbeit ist nichts mehr wert. Die Bürger da draußen haben das in immer breiteren Schichten erkannt und verabschieden sich jeden Tag in größerem Umfang ins Netz um zu erfahren, was sich um sie herum tatsächlich abspielt.

Sie, „verehrte“ Kollegen, haben sich durch das vorsätzliche Wegsehen, das Unterlassen von elementaren Fragen, über Jahre vollkommen zu Mittätern machen lassen. Sie müssen ihre Presseausweise gar nicht abgeben, niemand würde Sie noch danach Fragen. Warum auch. 2011 war es möglich, Ihnen kollektiv die Verhaftung einschließlich Erschießung Osama bin Ladens aufzubinden, auf dass Sie sie der Welt verkaufen sollten, ohne das auch nur ein einziges Nachrichtenmagazin, ob Print oder elektronisch, ein Bild der Leiche gebracht hätte.

NIEMAND HAT WELTWEIT AUCH NUR EIN EINZIGES BILD DES PROMINENTESTEN TOTEN TERRORISTEN DER WELT VERÖFFENTLICHT.

All das erklärt den Erfolg der Mahnwachen auch. Sie sind durch, Ladies and Gentleman. Immer, wenn Sie versuchen, das Volk zu „informieren“, spüren die Menschen, dass Sie Teil einer perfiden Propaganda-Maschine sind. Sie lügen im Auftrag, indem Sie Teile der Wahrheit geschickt weglassen und dafür mit einem sicheren Gehalt belohnt werden.

Die von Ihnen mitbediente Propaganda-Maschine versucht aktuell, alles und jeden, der an der Montagsdemo teilnimmt, sei es als Redner oder als Zuhörer, zu diffamieren. Wenn nichts mehr geht, sind alle Mahnwachen-Teilnehmer Neu-Rechte. Also verkappte Faschisten. Irre ist nur, dass Sie als Systempresse die echten Faschisten in Kiew, die Swoboda-Partei, akzeptieren, ohne mit der Wimper zu zucken. SIE, die Faschisten-Versteher, werfen den Mahnwachen vor, faschistoides Gedankengut zu verbreiten. Warum nehmen Sie nicht endlich Ihre Tabletten? Sie sind dabei, sich selbst vor dem letzten Naivling vollkommen zu demaskieren.

Wie tun Sie das? Indem Sie alles, was als Recherche ausgelegt werden könnte, komplett unterlassen.
Die einzigen, die den Versuch gemacht haben, mit Lars Mährholz direkt ins Gespräch zu kommen, war neben KenFM das russische Medium „The Voice of Russia Berlin“ und Wochen später das Internetportal „Kulturstudio„.

Die meisten aller etablierten „Pressevertreter“, die über die Montagsdemos schreiben, als wären sie dabei gewesen, haben eines gemeinsam: Sie haben nie auch nur eine einzige dieser Demos besucht! Sie sind klassisches Schreibtischtäter, die aus Mangel an Argumenten oder schlicht Faulheit voneinander abschreiben. In diesem Fall sind das durch die Bank Verleumdungen. Binnen weniger Wochen wurde aus einem unbescholtenen Bürger wie Lars Mährholz ein faschistoider brauner NPD Kumpel, der als „Querfrontler“ permanent die „jüdische Weltverschwörung“ verlautbaren würde.

Die Speerspitze der Verleumdung ist unter anderem ausgegangen von Jutta Ditfurth, deren Bücher wie Blei in den Regalen stehen und die nur noch sporadisch in Mainstream-Talkshows geladen wird, wenn es darauf ankommt, worauf man sich bei ihr verlassen kann: Auf Knopfdruck tritt die Ex-Grüne vor allem die ehemaligen Kollegen mit auf Wissenschaft gebürsteter Sprache in den Staub.

Jutta D. ist extrem gut im verbalen Fertigmachen von Menschen. Menschen, die, anstatt ihrer, politische Kariere gemacht haben. Neid und Missgunst als Antrieb. Die Frau ist ein intellektuelles One-Hit-Wonder, das als persönliches Ziel im Leben vor allem angibt, Schaden anrichten zu wollen:
Wenn ich am Ende dem Kapitalismus möglichst viel geschadet habe, bin ich zufrieden mit meinem Leben.

Aktuell wettert die Dame von Frankfurt aus gegen die Montagsdemos, ohne je eine besucht zu haben. Obwohl sie dazu nur vor die Haustür müsste. Frankfurt ist ebenfalls vertreten. Zurecht. Frankfurt ist DIE Bankenstadt in Germoney. Aber das ist der abgehalfterten Politikdarstellerin wohl entgangen.

Meine Person hingegen nicht. Ich scheine es Jutta D. besonders angetan zu haben, und so entschloss sie sich im April, Gast bei „Kulturzeit“ von 3Sat zu werden, um eine Hass- und Verleumdungskampagne gegen mich und die Redaktion KenFM zu starten, die selbst uns kurz sprachlos machte.

Jeder hat das Recht, sich eine Verleumdungsklage einzufangen, auch Jutta, nur was hatte die Redaktion bei 3Sat geritten, diese komplett erfundenen Unterstellungen der Ditfurth ungeprüft zu senden? Das war Rufmord im ganz großen Stil.
Wo ist da die journalistische Sorgfaltspflicht? Ist Beteiligung an Rufmord die Grundbedingung, um bei „Kulturzeit“ mitmachen zu dürfen?

So montierte die Redaktion tatsächlich existierende rechtsradikale Inhalte im Netz zusammen, schnitt mich als Redner auf der Montagsdemo mit einem Satz dahinter und behauptete im Anschluss, ich sei das Gesicht und die Stimme dieser braunen Inhalte, die „Kulturzeit“ selber mit meiner Person zu einer künstlichen Collage montiert hatte.
So sät man subtil Hass. Mich erinnerte der süffisante Unterton der Ditfurth zum gezeigten Film dabei spontan an Joseph Goebbels Propaganda gegen den Berliner Vize-Polizeipräsidenten vor der offiziellen Machtübernahme der Nazis, Dr. Bernhard Weiß.

Der Mann hatte im Ersten Weltkrieg als deutscher Offizier gekämpft. Er war Jurist und verfolgte in der Weimarer Republik jedes Verbrechen ohne Rücksicht auf den Täter. Von 1927-1933 war Weiß unter dem Namen, den er von den Nazis bekam, „Isidor“, nahezu täglich Ziel einer Hetzkampagne, die von Gauleiter der NSDAP, Joseph Goebbels, ausging.

Goebbels erkannte in Weiß das ideale Verleumdungsopfer, denn Weiß war Jude. Würde es ihm, Goebbels, gelingen, einen Weiß, obwohl er Vize-Polizeipräsident von Berlin war, aber eben auch Jude, zu verunglimpfen, hätte das eine Symbolwirkung für den braunen Mob. Dann können jeder Jude in den Dreck getreten werden. Goebbels war regelrecht auf „Isidor“ fixiert und weinte sich in seinen Tagebüchern über ihn aus. Juttas Tagebuch heißt Facebook. Hier hetzt sie gegen mich als Person, macht mir Geschenke wie den „Aluhut„, um mich zu verhöhnen.

Jutta und Joseph arbeiten nach dem selben Muster, wobei Jutta Joseph 1:1 kopiert.
Diese NAZI-Mechanik der totalen Verhöhnung dient der Entmenschlichung des politischen Gegners. Die „linke“ (?!) Jutta D. ist so braun wie ihr Haupthaar. Ihre Triebfeder ist Neid, denn mit dem Erfolg andere Linker kann sie nicht umgehen. Jutta D. ist im Kern tief kapitalistisch, ihr Lebensabschnittsbegleiter griff in der Startphase der Grünen auch schon mal ganz gern in die Parteikasse. Doch das flog auf.

Wer sich heute die Leute ansieht, die mit Jutta damals die Grünen erdachten, stellt fest, dass alle dick im Geschäft sind. Nur nicht Jutta. Die ist nur dick.
Sach mal Jutta, Probleme damit, dass mein Vater aus Teheran kommt und ich bei meinen Interviews vorher beim Friseur war, als halber Deutscher?

Wie völkisch ist Jutta von Frankfurt? Sie behauptet, ihr „Werkzeug“ sei die Sprache. Das sagte der spätere Propaganda-Minister auch von sich. Wir wissen, was Sprache leisten kann. Wie lange wollen wir diese olivgrün getarnte braune Tante JD noch anhören? Und das alles im GEZ-finanzierten Auftrag. Gegen Fremdenhass und Neu-Rechte. Wer auch nur eine einzige Zeil von Jutta D. gegen die Faschisten in Kiew sucht, kann sich die Mühe sparen. Es gibt sie nicht. Was es gibt sind Fotos von Swoboda-Faschisten mit der NPD. Auf Racebook. Nur einen Klick von Ditfurth entfernt.

Jutta Ditfurth ist politisch erledigt. Sie hat sich mit ihren völlig erfundenen Behauptungen über Mährholz, mich oder Jürgen Elsässer vollkommen ins Aus geschossen und wird dafür mit mindestens einer Zivilklage rechnen müssen. Aber auch die Redaktion 3Sat wird Post bekommen.

Kommen wir zu den Printmedien und ihrer Berichterstattung zu den Mahnwachen. Die Zeit, der Tagesspiegel, die Berliner Zeitung und der Freitag hatten ebenfalls nichts besseres zu tun als die Montagsdemos und alle, die dort als Bürger teilnahmen, über Wochen, als braunen Mob zu verunglimpfen. Mich nannte die Berliner Zeitung Teil einer Völkischen Friedensbewegung.

Man muss sich parallel vor Augen führen, dass die Berliner Zeitung zusammen mit der BILD (!) eine gemeinsame Petition gegen die Russischen Panzer auf dem Kriegsmahnmal vor dem Brandenburger Tor im Bundestag einreichte. „Weg mit den Russenpanern„, wurde da gefordert.

Diese Russenpanzer waren es, die Berlin 1945 von den Nazis befreiten und die das KZ Auschwitz stürmten. Ich denke, völkischer kann keine Kampagne sein. BILD und Berliner Zeitung gehen 2014 Hand in Hand. Im Gleichschritt, versteht sich.

Aber Mährholz wirft man vor, die Gesichte relativieren zu wollen, wenn er sagt, dass die FED und ihr globales Bankensystem auch während der beiden großen Weltkriege mit die Strippen zog.  Hier muss sich Jutta D., die vorgibt, Wissenschaftlerin zu sein, und der größte Teil der „linken Presse“, die Frage stellen lassen, ob die eigentlich wirklich so ungebildet sind.
Sind ihnen die Mit-Finazierer des NS-Regimes wirklich nicht bekannt?
Sagen ihnen Bücher wie „Bankgeschäfte mit dem Feind“ tatsächlich nichts?

Ist die BIZ kein Begriff?
Ist die Reportage „Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde“ ernsthaft nicht bekannt?

Ist ihnen wirklich entgangen, dass Firmen wie Shell, die damals zu 40% in jüdischem Besitz waren 40 Millionen Reichsmark an die NSDAP spendeten?

Wie ist dieses Geld zu deuten? Als Unterstützung Hitlers oder als Kampfansage?

Sagen ihnen die Banken „Brown Brother Harriman“, „Union Banking Cooperation“ und „Bank voor Handel en Scheepvaard“ auch nichts? Dann ist ihnen nicht klar, dass hier ein gewisser Presscord Bush (DIE Familie Bush) als Direktor und Aufsichtsrat fungierte und dabei half, die deutsche Rüstungsschmiede Thyssen als auch das Braune Haus in München zu finanzieren. Also das erste NSDAP-Headquarter in München.

Waren diese Banken etwa vollkommen autark? Oder Teil des FED-Imperiums.

Welche Rolle hat die FED heute? Ist diese Rolle größer oder schwächer als damals? Gibt es einen Zusammenhang zwischen US-Staatsverschuldung, der Dollar-Öl-Bindung und dem Militärisch-Industriellen Komplex?

Man kann sich nur an den Kopf fassen, wenn man sich die extrem unprofessionellen Berichte über das durchliest, was auf den Mahnwachen an System-, sprich Kapitalismuskritik gesagt wurde. Aber anstatt sich inhaltlich auseinander zu setzen, schreibt die Presse eher über das Aussehen der Redner oder dichtet ihnen irgend eine Braune-Eso-Vita an. Erbärmlich.

Auffällig ist, dass die BILD diesmal gar nicht den Schergen machen muss. Diese Aufgabe der totalen Verleumdung teilen sich „seriöse“ Medien. So behauptete der Deutschlandfunk über mich:

So trat der vom RBB wegen antisemitischer Äußerungen gefeuerte Moderator Ken Jebsen dort auf„.

Ist das so? Bitte erbringen Sie dafür den Beweis. Wo steht schwarz auf weiß, dass ich absetzt wurde, da ich mich antisemitisch geäußert habe?

„Die Zeit“ behauptet z.B. immer wieder, ich hätte behauptet, der Holocaust sei reine P.R. gewesen, hätte also nie statt gefunden. Habe ich das auch nur ein einziges Mal gesagt? Das wäre dann ja ein Straftatbestand. Das Leugnen des Holocaust ist in der BRD nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt.
Wer die Shoah leugnet, bekommt automatisch Besuch vom Staatsanwalt.

Warum war in all den Jahren nie ein Staatsanwalt auch nur in der Nähe der KenFM-Redaktion, werte Zeit-Redaktion? Lassen Sie es mich abkürzen. Sie beugen schlechter Recherche vor, indem Sie gar nicht recherchieren. Sie lügen, erfinden und verleumden. Im Auftrag. Ihre ZEIT läuft ab.

Die Huffington Post schreibt über mich und die Montagsdemos, indem sie sich auf ein Erklärstück zur Krim-Kriese bezieht:
Das Video ist voll von intellektuellen Kurzschlüssen. Gefährlich ist das alles deshalb, weil Jebsen mit Halbwahrheiten arbeitet.“

Ach was. Und wo sind die? Wo? Dann lügt Krone-Schmalz also auch, denn sie nennt das, was ich ausspreche, ebenfalls! Und Helmut Schmidt, Kanzler a.D., hat auch Probleme mit dem NATO-Kurs in der Ukraine. Ist auch er ein Putin-Versteher?
Die Frankfurter Rundschau findet, dass der 95jährige, der – im Gegensatz zur Chefredaktion der FR – Krieg nicht nur aus dem TV kennt, seinen Ruf ruiniert.

Was ist mit Scholl-Latour? Auch er ein seniler Trottel? Er sagt über die Medien 2014: „Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.

Die Tagessschau hält die Mahnwachen für den Frieden für braunen Dreck.

Leider ist die Tagesschau in Hamburg zu doof, um einen gefaketen Anonymus-Facebook-Account vom Original zu unterscheiden. Leute, geht einfach nach Hause. Das Netz überfordert euch komplett. Würdet ihr klassisches Pay-TV anbieten, könnte man euch schon kommenden Monat keine Löhne mehr zahlen. Oder muss man sagen, fiele der Judaslohn weg.

Der Freitag, das Blatt von Jakob Augstein, hetzt ausschließlich gegen meine Person. Als Pressekollegen. Ich werde zum „Jubelperser“ und der Autor, ein Mann mit Glatze, sagt, jemand wie ich sollte besser nicht Rudi Dutschke zitieren, da ich, als dieser politisch aktiv war, ja noch in die Windeln geschissen hätte.

Der Freitag nennt mich einen Hinterhofpopulisten, z.B. weil ich sage, das Problem ist nicht die FED, Merkel oder die NATO, das Problem ist unser aller Passivität. Ganz schön populistisch.

Ist nicht alles, was Zustimmung bei den Massen findet, nicht mehr oder weniger auch populistisch? Ist nicht auch der Freitag, wie jedes andere Presseerzeugnis, auf seine Art populistisch?  Schlicht um überleben zu können? Es bedient einen Markt. Wenn dieser zu klein wird, geht die Gazette ein. Zuvor wird sie aber populistischer. Sie ändert ihr Layout, fährt Abo-Kampagnen, nimmt POP-Themen aufs Cover. Versucht mit Kaffeemaschinen als Bonus Abos einzutüten.

All das weiß man beim Freitag wohl nicht, weil man noch nicht einmal das Wort populistisch in all seinen Facetten kennt. An dieser Stelle eine Frage an den Freitag: Wie glaubwürdig ist es, mich immer wieder als Antisemiten zu bezeichnen, während der Besitzer des Blattes, Jakob Augstein, es selber in die Top 10 der gefährlichsten Antisemiten gebracht hat. Das Simon Wiesenthal Center platziert Jakob auf die 9.

Diese Einstufung ist bei Jakob Augstein ebenso wenig fundiert wie bei KenFM. Aus der Luft gegriffen.
Kommen wir noch schnell zu Gregor Gysi. Der Mann hat in einem Facebook-Chat über die Montagsdemos geschrieben, sie seien höchst merkwürdig, national gefärbt und ein gewisser Ken Jebsen würde auf Züge aufspringen. Was sind das für Züge, Gregor? Sie sind doch Rechtsanwalt. In dubio pro reo! Schon vergessen? Wir haben sie offiziell über die LINKE angeschrieben, mit KenFM ein Interview zu machen. Reaktion: NULL.

Wir kennen diese Taktik. Man nennt das Wegducken und abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Wenn das montierte Medien-Image der Mahnwachen den Erfolg nicht verhindern kann, im Gegenteil eher wie Werbung wirkt, werden Sie, lieber Gregor, die Mahnwachen noch nutzen können, um es für die Europawahl am 25. Mai als „Pflicht“ zu verkaufen, dort die LINKE zu wählen. Wir werden Sie schon noch auf einer Bühne sehen. Es wäre sogar ratsam für Sie, denn der politische Gegner, z.B. die AfD, wird alles versuchen, um die Mahnwachen als Stimmenaquise zu benutzen.

Ich fand Sie und ihre Kampfreden im deutschen Bundestag immer spitze, aber jetzt, wo es darauf ankommt, sind Sie Herr Gysi genauso ein Taktiker wie Merkel. Sie haben nicht den Mumm, sich ein eigenes Bild zu machen, weil sie Angst haben, sonst von der eigenen „linken“ Klientel attackiert zu werden.
Um mit Ihren Worten zu sprechen: „Ich bitte Sie, das ist nicht nachvollziehbar.“

Waren Sie nicht der Typ, der sich bei der Bankenrettung massiv in Berlin echauffiert hatte, der die Wortkombination „fehlender Mumm“ benutzte, der sagte, dass er es satt habe, wie unser Staat sich von der Hochfinanz vorführen lasse?

Jetzt, wo es darauf ankommt, kneifen Sie. Da steht Ihr Publikum vor der Bühne und Sie lassen sich von ihrer PR-Abteilung erklären, wie diese Leute ticken. Es gab Zeiten, da machten Sie sich vor Ort ein eigenes Bild. Hand aufs Herz, sie waren nie da. Sie haben nur von den Mahnwachen gelesen und zwar in der Presse, die Sie, wenn es um NATO-Propaganda geht, immer als gelenkt bezeichnen.

Sie und die gesamte „linke“ Presse erinnern mich an einen in die Jahre gekommen Menschen, der immer links dachte und dennoch über Jahre zu einem kleinen Vermögen gekommen ist. Sich etablierte. Jetzt sind Sie ein linker Kapitalismus-Gegner, der jedes Steuersparmodel nutzt und sich aus sentimentalen Gründen einen MINI kauft. Einen Neuen MINI. MINI-XXL. Mit allen Extras zum Preis von 35.000 Euro. Das erinnert Sie an ihre Studentenzeit. Damals fuhren Sie auch einen Mini. Gebraucht. Er wurde von der gesamten WG bezahlt. Er war mehr kaputt als fahrbereit, hatte null Komfort und Sie hatten immer nur Geld für 20 Liter Benzin.

Heute sind Sie erfolgreicher Systemgegner, predigen Wasser aber trinken Rotwein und haben Probleme mit dem Alter. Die Familie ist im Eimer, da die Karriere immer wichtiger war, und Ihr Hausarzt hat Sie mehrfach angezählt. Der neue Luxus-MINI soll das alles kompensieren. Er ist Rot, mit weißem Dach und wenn Sie um die Häuser kurven läuft Stairway to Heaven.
Wollten Sie wirklich so enden?

Kommen wir final zu einem Argument, das den Mahnwachen den Todesstoß versetzen soll, was aber nicht gelingen wird.
Unter den Zuhörern in Berlin war ein hohes NPD-Mitglied. Landeschef Sebastian Schmidke.

Was soll uns das sagen? Dass immer, wenn ein NPD-Mitglied irgendwo auftaucht, die Veranstaltung eine NPD-Veranstaltung ist. Ist das ZDF ein NPD-Sender, da auch NPD-Mitglieder GEZ-Gebühren zahlen müssen? Ist Aral eine NPD-Tankstelle, da hier auch schon NPD-Mitglieder getankt haben? Sind die Grünen eine NPD-Partei, weil NPD-Mitglieder z.B. auch gegen Atomkraft sind? Und wer sagt uns, dass ein NPD-Mitglied, das irgendwo auftaucht, kein V-Mann ist und seinen Besuch im Auftrag des Verfassungsschutzes abstattet?

Vielleicht ist es der Presse in der BRD nicht bekannt, aber sie haben keine rechtliche Möglichkeit, NPD-Mitglieder von Demos, Fussballspielen, Supermarkteinkäufen oder einem Flug mit einer Linienmaschine abzuhalten.

Brauchen wir diese Möglichkeit? Oder ist die Demokratie in diesem Land stabil genug, um sich von sich aus gegen Braun zu wehren?

Wie kann man nur so dämlich sein und versuchen, über diesen Hebel Mahnwachen für den Frieden zu diskreditieren? Nur, es wird nicht funktinieren. Die Menschen mögen dumm sein, viele, lange. Aber nicht alle und für immer.

Das Netz ist der Todesstoß der Machtpyramide, die ohne gelenkte Medien nicht auskommt. Tschüss!

Reagieren Sie intelligent, oder gehen Sie unter. Sie, liebe Systempresse, müssen akzeptieren, dass sich die Macht verschiebt. Vom Anbieter zum Nachfragenden. Das hat Ihnen Prof. Kruse doch alles schon erklärt. Im Bundestag. Waren Sie in der Kantine, oder gehen Sie da nicht hin, weil Sie denken, da würde Kant hinterm Ausschank stehen?

Final zu den Menschen, die auf der Friedensdemo sprechen.
Man hat mich gefragt, warum ich mich nicht distanziere. Pauschal.

Erstens: Ich, der vier mal auf der Mahnwache in Berlin sprach, kann nicht sagen, wer es außer mir noch tat. Warum? Weil ich erstens nicht permanent anwesend war, und außerdem die vielen unbekannten Redner gar nicht kenne. Es sind ganz normale Bürger, die das Bedürfnis haben, sich demokratisch zu betätigen.

Zweitens: Es gibt mehr als 20 Demos in der BRD. Niemand, wirklich niemand kann da den Überblick behalten. Fest steht, dass Sie, werte Pressevertreter, immer nur die Redner nennen, denen Sie alles unterstellen können, da man diese Leute irgendwie kennt.. Was aber ist mit unbekannten Figuren wie Rüdiger Lenz? Anti-Gewalt-Trainer? Oder kennen Sie den gar nicht? Hier sprach doch ein Vollblut-Humanist zu den Massen in Berlin. Passt das nicht in ihr braunes Konzept?

Fest steht doch, dass Sie alle, über die Sie schreiben, nur dann kennen, wenn jemand sie gefilmt und ins Netz gestellt hat. Wer Ihnen nicht via Youtube ins Haus geliefert wird, bleibt ihnen vollkommen verborgen, denn sie selber waren persönlich auf keiner einzigen Mahnwache.
Jetzt zu den Personen, über die sie aktuell versuchen, die Mahnwache als braun darzustellen. Jürgen Elsässer und Andreas Popp.

Ich kenne Jürgen Elsässer nur als Kollegen. Er hat Jahre für die linkesten aller Linken Blätter geschrieben. Junge Welt, ND, Konkret, Jungle World, Jüdische Allgemeine. Dann gründete er Compact. Wenn Sie ihm heute braune Tendenzen vorwerfen, müssen Sie sich von mir die Frage gefallen lassen, wie haben Sie es geschafft, aus einem ultra-linken einen, wie sie sagen, fiesen rechten zu machen? Elsässer war die meiste Zeit seines Lebens IHR Mann!

Sie sagen, ich und Elsässer wären ein Team, womit sie andeuten wollen, dass ich verantwortlich sei für das, was Elsässer als Chefredakteur von Compact schreibt. Haben Sie noch alle Tassen im Schrank? Nur Elsässer ist für das verantwortlich, was er schreibt und auf Bühnen sagt.  Warum muss ich mich von dem distanzieren, was er sagt? Würde ich mich permanent von allem distanzieren müssen, was Leute, die ich kenne oder mit denen ich Interviews geführt habe, sagen oder schreiben, könnte sich sonst nichts anderes mehr tun.

Jürgen Elsässer ist ein Journalist, der für mich als Experte für NATO- und Balkanpolitik gilt.

Seine Ansichten über die Familie teile ich NULL. Kein bisschen. Das haben ich in einen KenFM-Interview mit ihm zu einem Compact-Spezial recht deutlich zum Ausdruck gebracht. Kennen s´Sie das Gespräch? Bestimmt. Aber Sie verschweigen es. Das nenne ich Schweinejournalismus.

Die „Zeit“ pöbelt gegen Elässer, da er gern Thilo Sarrazin als Gast lädt und so einem Populisten eine Fläche einräumt.
Das stimmt, aber wie oft hat die „Zeit“ Sarrazin interviewt? Nicht selten. War das dann auch „einem Populisten ein Forum bieten“?

Wenn sie Probleme mit der ein oder anderen Ansicht Jürgen Elsässers haben, ist das legitim. Nur bitte machen Sie keine Umwege und wenden Sie sich direkt an ihn. Lassen Sie mich da raus. Mich geht es nichts an, was Jürgen Elsässer in seiner Funktion als Chef-Redakteur des Compact Magazin auf den Bühnen dieser Welt von sich gibt. Und Elsässer steht auf vielen Bühnen.
Was er aber auf der Mahnwachen-Bühne sagte, hätte so von Gysi stammen können.

Neulich war ich auf einer Compact-Bühne geladen, um über die Arbeitsweise und Funktion der Massenmedien zu sprechen. Das, was ich sage, und was Elsässer sagen würde, unterscheidet sich auch bei diesem Thema extrem. Nur Compact zensiert mich nicht. Sehen Sie sich den Vortrag an. Kontern Sie, aber bitte inhaltlich und sprechen Sie nicht nur über meinen Sprachstil.

Und dann achten sie mal auf die Buchliste, die ich empfehle. Ist MEIN KAMPF dabei?

– Stephane Hessel: Engagiert Euch!
– Unsichtbares Komitee: Der kommende Aufstand
– Noam Chomsky: Die Herren der Welt
– Michael Chossudovsky: Global brutal. Der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg
– Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft
– Gustave Le Bon: Psychologie der Massen
– Edward Bernays: Propaganda: Die Kunst der Public Relations
– Daniele Ganser: Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung
– Rainer Funk: Haben oder Sein: Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft
– Dirk C. Fleck: Die vierte Macht: Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten
– Wolfgang Hetzer: Finanzkrieg: Angriff auf den sozialen Frieden in Europa
– Heribert Prantl: Verdächtig
– Martin Baltes: absolute Marshall McLuhan

Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, aber die letzte Montagsdemo am 21.4.2014 fand ohne mich statt. Ich war gar nicht in Berlin. Aber ich hatte schon im Vorfeld angekündigt, nicht weiter auf Demo-Bühnen herumstehen zu wollen.

Ich weiß auch nur aus dem Netz, aus einem Zusammenschnitt, was Elsässer in Berlin gesagt hat.

Ist es meine Pflicht, mir die ganze Rede zu organisieren? Sie zu rezensieren? Warum machen Sie das nicht?
Also nochmal, Jürgen Elsässer ist eine sehr komplexe Persönlichkeit. Vieles von dem, was er sagt, sehe ich ähnlich. Sehr vieles kann ich Null bestätigen. Als Demokrat habe ich allerdings gelernt, auch mit unterschiedlichsten Meinungen zu leben. Diese zu akzeptieren bedeutet nicht, sie zu übernehmen. Es bedeutet, damit leben zu müssen. Erkennen Sie den Unterschied?

Sie behaupten, ich würde für Compact schreiben. Falsch. Ich schreibe für KenFM. Nur, Compact übernimmt den ein oder anderen Text. Unverändert. Exakt der selbe Beitrag erscheint dann aber auch beim Kritischen Netzwerk oder der NRhZ. Fällt Ihnen auf, dass es sich hier um ziemlich linke Medien handelt, während Compact eher im konservativen Raum zu verorten ist.
Mir geht es um Reichweite. Ich will, dass beide „Lager“ erkennen, dass sie extreme Schnittmengen haben. Um miteinander zu arbeiten, nicht gegeneinander, und diese überschüssige Energie positiv nutzen können.

Kommen wir zu Andreas Popp. Ich kenne diesen in Kanada lebenden Mann nur von Youtube. Ich habe mich weder mit ihm noch seiner Wissensmanufaktur intensiver beschäftigt. Muss ich das? Ich habe nicht vor, Ihn oder eines der Mitglieder dieser Manufaktur in nächster Zeit zu interviewen.

Ob das je passieren wird, kann ich nicht sagen. Aktuell ist mein Terminkalender voll. KenFM ist ein crowdfinaziertes Portal, das viele Kleinstbeträge aus aller Welt erhält. Wir legen großen Wert darauf, dass man uns nicht kaufen kann und nehmen, wenn wir es erkennen, auch keine Spenden von Organisationen oder Think Tanks, deren Inhalte wir nicht überblicken.

Dieser Tage ging eine größere Spende von der Wissensmanufaktur bei uns ein. Wir überweisen das Geld zurück, denn wir wollen nicht, das der Eindruck entsteht, man könne sich bei uns ein Interview kaufen, ohne unterstellen zu wollen, dass die Wissensmanufaktur das je beabsichtigt hatte.

Wir wollen einfach das bleiben, was wir sind. Ein völlig freies Presseportal. Wenn Sie, liebe embeddete Presse, Probleme haben mit Popp und dem, was er z.B. auf der letzten Mahnwache gesagt hat, dann ist das Ihr gutes Recht. Bitte wenden Sie sich auch hier direkt an Popp.

Fest steht: Weder Popp noch Elsässer oder Märholz haben all diesen erfundenen Dreck, den Sie seit Wochen über mich veröffentlichen, verbreitet. Das haben ausschließlich Sie getan.

Ich möchte mich an dieser Stelle vor allem von Ihnen distanzieren.

Wenn man das Richtige sagt, ist man nie sicher vor falschem Beifall! Nur, wenn man das Richtige sagt, kann man eine Wette darauf abschließen, von den angeblich Richtigen frontal in die Fresse zu bekommen. Weil man FÜR den Frieden in Europa auf die Straße geht.

Sie sind zum allergrößten Teil ein erbärmlicher Haufen von Propaganda-Schergen mit Erpresse-Ausweis und wir haben nichts, wirklich gar nichts mehr miteinander zu tun.

Wenn die, die Sie attackieren, Mahnwachenbesucher und -redner auch nur ansatzweise verbal so agiert hätten wie Sie das seit Wochen tun, wäre die Bezeichnung „Faschistenpack“ zutreffend gewesen.

Sehen Sie in den SPIEGEL.

Schlagwörter: friedenjutta ditfurthklarstellungkrieglars mährholzmahnwachenstatementukraine

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirolvom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

 

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