Die UN verfällt in humanitäre Hilflosigkeit!!0,28 % Entwicklungshilfe von Österreich ist weniger als die Hälfte der internationalen Vereinbarungen und eigentlich zum Schämen! Die reichsten Länder der Welt weigern sich hartnäckig, den Staaten zu helfen, deren Bevölkerungen am Rande des Hungertodes stehen. Die jüngsten Zahlen der UN zur Unterfinanzierung von humanitärer Nothilfe zeugen davon, dass die Geberländer mit dem Geld für dringend benötigte Hilfeleistungen geizen – auch wenn die Uno sie darum bittet. Daher: In Zentralafrika sterben viele Menschen weiter an Hunger.

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-04-26

 


 

Liebe BlogleserIn,

aus dieser Quelle gesprudelt: http://german.ruvr.ru/2014_04_25/Die-humanitare-Hilflosigkeit-der-Vereinten-Nationen-2019/

 

Die humanitäre Hilflosigkeit der Vereinten Nationen


© Photo: East News/Evelyn Hockstein/CARE/Polaris

STIMME RUSSLANDS

Die reichsten Länder der Welt weigern sich hartnäckig, den Staaten zu helfen, deren Bevölkerungen am Rande des Hungertodes stehen. Die jüngsten Zahlen der UN zur Unterfinanzierung von humanitärer Nothilfe zeugen davon, dass die Geberländer mit dem Geld für dringend benötigte Hilfeleistungen geizen – auch wenn die Uno sie darum bittet.

Die neuesten Beispiele: Anfang März hatten die humanitären Agenturen der Uno die „Spender“ dringend gebeten, den Hilfsfonds für die Zentralafrikanische Republik und den Südsudan Geld zu überweisen. Es wurde gewarnt – das Ausmaß der Not in diesen Ländern wird ständig größer. Doch die Spender waren von diesen Aufrufen wenig beeindruckt. Von den benötigten 552 Millionen Dollar für die Zentralafrikanische Republik ging weniger als ein Sechstel ein, von den 1,27 Milliarden für den Sudan etwa ein Fünftel.

 

Bereits im April bekam der Südsudan für die Nothilfe 887 Millionen Dollar oder etwa 70 Prozent weniger als für das erste Halbjahr geplant war. Mehrere UN-Organisationen waren gezwungen zu erklären, dass sie bei dieser kargen Finanzierung mit der humanitären Krise im Südsudan nicht fertigwerden. Der Koordinator für humanitäre Fragen der Uno für Südsudan, Toby Lanzer, sagte in einem Interview für den sudanischen Sender „Radio Tamazuj“: „Wenn das Geld der Spender nicht sofort kommt, können wir selbst die elementarsten Bedürfnisse der Menschen nicht befriedigen und sie vor dem Hungertod retten; auch können wir das Risiko einer katastrophalen Verschlechterung der Lebensmittelversorgung von Millionen Menschen in diesem Jahr nicht abwenden.“

 

Nicht besser sieht es in den Ländern aus, in denen kürzlich kostspielige Sonderoperationen mit Beteiligung von Militärkontingenten der reichen Länder durchgeführt wurden oder wo dies zum jetzigen Zeitpunkt der Fall ist. Nehmen wir den Bericht des UN-Nothilfefonds: Mali, wo letztes Jahr Frankreich gekämpft hat, hat weniger als 50 Prozent von den erbetenen Mitteln erhalten, ohne Berücksichtigung von Lebensmitteln sogar nur 42 Prozent. Genauso viele Prozente vom Versprochenen hat der Jemen bekommen. Hier wurden am 19. April mit Hilfe der USA 63 al-Qaida-Kämpfer getötet. Hurra! Aber wie viel Tausende Bürger dieses Landes werden den Extremisten durch Hunger und Verzweiflung in die Arme getrieben?

 

Seltsam, aber auch der Verbündete Somali, von dessen Territorium die Terroristen im Jemen vernichtet werden, und andere Länder am Horn von Afrika bekommen kein Geld. Das an einer strategischen Stelle gelegene Dschibuti sichert sich den größten Teil seines Bruttoinlandsprodukts durch die Pachtzahlungen für die Militärbasen der USA, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Spaniens und sogar Japans. Das reicht nicht aus, und die Uno bittet für Dschibuti um Geld und Nahrung. In diesem Jahr bekam dieses Land nach Angaben des UN-Nothilfefonds (Lebensmittel nicht mitgerechnet)… 14 Prozent der versprochenen Mittel.

 

Wenn so mit Verbündeten umgegangen wird, was haben dann die Feinde zu erwarten? Am 23. April kam eine weitere traurige Nachricht aus Genf. Die Leiter von fünf humanitären Organisationen der Uno erklärten, dass von den bereits Ende letzten Jahres erbetenen 6,5 Milliarden Dollar an humanitärer Hilfe für Syrien nur 1, 2 Milliarden angekommen sind.

 

Der Flüchtlingsstrom aus Syrien in die Nachbarländer Ägypten, Irak und Türkei wächst an. Ägypten, wo sich im letzten Jahr 130.000 syrische Flüchtlinge aufhielten, hat für ihren Unterhalt weniger als die Hälfte der versprochenen 66 Millionen Dollar erhalten. Der Irak beherbergt 205.000 Flüchtlinge und soll in diesem Jahr 400.000 bekommen – statt 311 Millionen Dollar hat er nur 150 Millionen erhalten. Die Türkei mit einer halben Million Flüchtlinge bekam statt 372 Millionen Dollar 137 Millionen und war gezwungen, mehr als eine Milliarde Dollar aus eigenen Mitteln zuzuschießen. Und in diesem Jahr werden dort eine Million Flüchtlinge erwartet.

 

Wenn es kein Geld für Hilfe gibt, sollte dann die Situation in eben diesem Syrien verschärft werden? Im kompromisslosen Kampf gegen das Regime sind manche Länder bereit, das Leiden der unschuldigen Menschen noch schlimmer zu machen. So sind die USA, soll man entsprechenden Informationen Glauben schenken, in diesen Tagen zu dem Plan zurückgekehrt, den bereits im letzten Jahr von General David Petraeus vorgeschlagen worden war. Wie immer ist der schlicht – die syrische Opposition mit modernen Waffen ausrüsten und den Luftraum über dem Land für die Flugzeuge der Regierungstruppen schließen. Verständlich ist, dass sich dadurch, wie früher überall und immer, der Konflikt in die Länge zieht, die Zahl der Flüchtlinge zunimmt und die humanitäre Katastrophe noch schlimmer wird.

 

Auch die Position der Geschäftswelt, die sowohl an den Konflikten selbst als auch beim Kampf gegen ihre Folgen Geld verdient, wird sich festigen. Vielleicht liegt genau hier der Sinn der Probleme mit den „endlosen Kriegen“ und der humanitären Hilflosigkeit verborgen.


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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirolvom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

 

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