Sehr interessanter BLOG zum Thema Hypo und NACHDENKEN über die Umstände die unter dem Teppich landen!

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-02-15

Widerstandsberichterstattung 

Liebe BlogleserIn,

hier ein sehr interessanter Blog zum Thema Hypo:

Weil hier genügend Platz ist, per copy&paste-Verfahren einfach reinkopiert.

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, Nr. 1

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Ilan Fellmann>


Wie Finanzexperte Spindelegger wohl dieses Problem HAAG lösen wird? Bin gespannt…

Und was es die Republik noch kosten wird?

, Nr. 2

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Ilan Fellmann

> Finanzexperte Spindelegger2013-12-21 20:24:56


Wie Finanzexperte Spindelegger das Problem wohl lösen wird?
, Nr. 3

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Ilan Fellmann


Wie in den Medien sanft angedeutet, wird die Hypo Alpe Adria noch weit mehr Steuergeld brauchen… bald wissen wir mehr.
, Nr. 4

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Ilan Fellmann


ORF.at vom 11.2.2014: Banken lassen Bund allein

Nach monatelangen Beteuerungen der Regierungsparteien, man suche nach einer für das Budget möglichst schonenden Lösung, ist nun klar: Die gesamten Kosten für das wirtschaftliche und politische Fiasko namens Hypo Alpe-Adria müssen die Steuerzahler tragen. Denn die Großbanken verweigerten sich am Montag endgültig der Mitfinanzierung einer „Bad Bank“ für die notverstaatlichte Hypo.

Die Hoffnung von Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) und der Hypo-Taskforce, mit Hilfe eines Bankenbeteiligungsmodells eine private Mehrheit einer „Bad Bank“ darzustellen und damit Linderung bei den Staatsschulden zu erlangen, zerschlug sich nach einem Gipfel mit Bankern und Statistikern im Bundeskanzleramt Montagnachmittag endgültig.
Dimension von mehr als drei Steuerpaketen

Die Kosten für die nunmehr anvisierte „Anstaltslösung“ betragen nach derzeitigen Berechnungen mindestens 19 Milliarden Euro – so hoch werden die abzuwickelnden Vermögenswerte bewertet. Experten gehen davon aus, dass die Staatsschulden um sechs Prozentpunkte auf 80 Prozent explodieren, wenn alle Lasten und Risiken des Hypo-Abbaus via Verwertungsanstalt durchschlagen.

Zum Vergleich: Rund 19 Milliarden sind jener Betrag, den allein der Bund im Vorjahr für sämtliche Pensionsaufwendungen ausgab – rund zehn Milliarden als Zuschuss zu den ASVG-Pensionen, rund neun Milliarden für Beamte. Und das Steuerpaket, das die Regierung zuletzt schnürte, soll in den nächsten vier Jahren 5,5 Milliarden einbringen. Es müsste mehr als dreimal so hoch ausfallen, um – freilich im selben Zeitraum – die Kosten für die Hypo wieder hereinzubringen.
„Tatsachen ins Auge sehen“

Spindelegger gab sich nach dem Gipfel überrascht. Zugleich stellte er fest: „Man muss den Tatsachen ins Auge blicken.“ Die Folgen der neuen Lage für die Steuerzahler könnten noch nicht abgeschätzt werden. Man werde jetzt zügig am „Anstaltsmodell“, sprich einer „Bad Bank“, arbeiten. Neue Zeitpläne wurden nicht bekanntgegeben.

Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte ebenso wie der Taskforce- und Hypo-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Liebscher, dass es keine Diskussion über eine Insolvenz der Hypo gebe und geben soll. Spindelegger sagte auf mehrfache Fragen danach, dass man nicht von vornherein alle Überlegungen vom Tisch wischen dürfe. Eine Insolvenzoption, so wird in informierten Kreisen vermutet, soll zumindest nach außen hin immer noch als Druckmittel gegen den Ex-Eigner BayernLB aufrechterhalten werden.
Kärnten erleichtert

In der Hypo-Taskforce sorgt man sich im Falle einer Insolvenz allerdings um die Zahlungsfähigkeit des Landes Kärnten und den Ruf der Republik. Allen Hypo-Rettungsversuchen lagen bisher die Sorgen um die milliardenschweren Kärntner Landeshaftungen zugrunde. Eine Insolvenz der Hypo würde, so sagen die meisten Experten, nämlich auch das Land Kärnten in den Abgrund reißen.

Entsprechend „froh“ zeigte sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) über die nunmehrige Entscheidung, was aber unter den herrschenden Umständen nur „bedingt“ gelte. Eine Insolvenz wäre die „schlechteste Lösung“ gewesen. Nowotny nannte das Anstaltsmodell „erprobt“ und „transparent“. Auch Deutschland habe das bei seinen Problembanken angewendet. Die Ratingagenturen wüssten über die Probleme Bescheid. Insofern sieht er kein Bonitätsproblem für die Republik.
Keine Einigung mit Banken

Zur Ablehnung des von der Taskforce favorisierten Bankenbeteiligungsmodells führten nach Angaben des Finanzministeriums technische Bedenken des EU-Statistikamtes Eurostat und der Banken. Die Banker hatten als „Gegengeschäft“ vor allem die Abschaffung der Bankensteuer verlangt. Am Montag wurden aber vor allem Zeitprobleme genannt. Eine Due-Diligence-Prüfung durch die Banker hätte zu viel Zeit gebraucht, hieß es.

Der nächste spannende Termin in der Sache wird am Donnerstag der Finanzausschuss sein. Dort will die Opposition die Insolvenz thematisieren – freilich wird sie bereits am Dienstag dazu Stellung nehmen – ganz anders als die Regierungsspitze. Denn nach dem Ministerrat werden, wie bereits vor der Hypo-Entscheidung bekanntgegeben wurde, nicht Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Spindelegger an die Öffentlichkeit treten, sondern Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Familienministerin Sophie Karmasin. Sie werden die bereits bekannten Pläne zur Erhöhung der Familienbeihilfe präsentieren.

, Nr. 5

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Ilan Fellmann


Kommentar

Meine persönliche Meinung, die ich kundtue, da ich es für nicht unerheblich halte, sich mit diesen Gedanken zu outen. Eien andere Möglichkeit hat man als Bürger und Miteigentümer der Republik nicht (Freunde vergesst nicht, dass der Staat für unsere Pensionen haftet).

1. Dass eine Abwicklungseinrichtung, ein Fonds geschaffen wird, ist auch nach Meinung der Wissenschafter, die sich äußerten (etwa Prof. Pichler) aber auch des ÖNB-Gouv. Novotny und seines Vorgängers Liebscher, die einzig gangbare Lösung.

Muss das als Nicht-Bank-Experte glauben; denke aber, dass die Insolvenz auch ihre Vorteile hat (siehe Artikel des ORF oben; etwa die Mitbeteiligung der BayernLB, aber auch eine stärkere Heranziehung von Kärnten, das ja das Desaster durch seine ehemalige LReg mit-verursacht hat). Das würde alles den Bund (wir alle) entlasten.

2. Wenn wir uns sie Höhe des Desasters ansehen, sehen wir Zahlen zwischen 13 Mrd. (Kurier) und 19 Mrd. (ORF), beide vom 11.2. Unvorstellbar, wenn man bedenkt, dass die gesamte Pensionslast des Bundes derzeit 19 Mrd. € pa. beträgt (davon 10 Mrd. für allg. Pensionen via PVA (+ Bund) und 9 Mrd. für Bundesbeamte).

3. Die Verschuldung Österreichs würde von 74% auf 78% (KURIER) bzw. 80% (ORF) steigen; unvorstellbar. Bin gespannt, was Eurostat dazu sagen wird.

4. In Relation dazu macht das Spar/Belastungs-Paket 2014 derzeit 5,5 Mrd. Euro aus. Die Belastungen aus der Hypo Alpe-Adria dagegen 13 – 19 Mrd., wenn auch die tatsächliche Belastung deutlich geringer sein dürfte, da diverse Vermögenswerte eine gewisse Werthaltigkeit haben. Gehen wir mal grob von geschätzen 8 – 10 Mrd. € aus – auch famos hoch.

5. Die Phantasie muss nicht groß sein, um schnell daran zu denken, das die Regierung ganz schnell neue Einnahmequellen suchen wird (2014/15 – weit genug vor der nächsten Wahl; jedenfalls nach dem Mai 2014!). Wer bietet sich da an?

Als erstes die Banken, deren Beitrag „Bankensteuer“ deutlich erhöht werden könnte (von derzeit 630 Mio. € p.a. auf wieviel?).

Als zweites wir alle – die Steuerzahler (genau: der Steuern zahlende Mittelstand und alle Nicht-Superreichen): spannend, was dem BMF einfallen wird…

Jedenfalls gehe ich davon aus, dass alle öffentlich Bediensteten und alle Pensionisten ab einem gewissen Betrag viel verlieren werden..

Und: Festzuhalten ist, dass nach dem gestrigen gipfel Regeirung – Banken kein Top-Regierugnsvertreter vor die Kamera/Mikro trat! Und nach dem Minsiterrat heute die beiden Damen Heinsich-Hosek udn Karmasin heute nach dem MR Erklärungen abgeben werden. Worüber? Über die geplante Erhöhung der Familienbeihilfe? Sonstige Förderungen Jugend oder über Schule?

Halten wir fest: Heute sind BK und VK(BMF gefragt! Es geht in der Tat um das „gute Überleben“ der Republik – nicht mehr und nicht weniger. Bin gespannt, wann Faymann und Spindelegger sich dazu äußern werden!

, Nr. 6

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Ilan Fellmann


Sorry, Schreibfehler im Titel…

Es wäre heute tatsächlich ein höchst historisches Datum, 80 Jahre nach dem Februarbürgerkrieg 1934…

, Nr. 7

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Ilan Fellmann


Ach ja, nachdem schon längere Zeit die Anzahl der Poster stark zurückgegangen ist, würde mich freuen, wenn zu diesem Mega-Thema möglichst viel und originelle Postings erfolgen…

Das wäre unser Beitrag zum Problem… Problemerkennung/bewertung. Zugegeben: Zur Problemlösung können nur die Berufenen beitragen (Regierung, speziell BMF, ÖNB, diverse hochqualitative Gremien wie Staatsschuldenausschuss (alte Bezeichnung), Hypo-Task-Force, Top-Wissenschaftler und Top-Banker).

, Nr. 8

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Phronesis
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seit 2009-01-09


Ist es nicht grob fahrlässig, wenn unsere Bundesregierung Haftungen übernimmt und damit uns alle schädigt?

Ich bin für eine Volksabstimmung. Klingt zwar blöd, aber es sollen die entscheiden, die auch zahlen.

Die meisten Steuerzahler haben die Landesregierung Kärnten nicht gewählt.

, Nr. 9

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Phronesis
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PS: Unsere Regierung belastet die Steuerzahler, entlastet aber die Bayern. Warum?
, Nr. 10

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Ilan Fellmann


Aus STANDARD.at vom 11.2.2014: Nur die Wirtschaftskammer schlug Alarm

Kärnten dehnte Landeshaftungen nach Einschränkung durch EU erst recht aus

Wien – Die Zukunft der Hypo Alpe Adria sorgt in Österreich weiter für hitzige Debatten. Einig sind sich alle Beteiligten nur in einem Punkt: Das Problem mit der notverstaatlichten Bank wäre heute nur halb so groß, gebe es nicht die Haftungen des Bundeslandes Kärnten für die Hypo.

Dem Standard vorliegende Dokumente aus dem Jahr 2003 geben nun Einblick in eine folgenschwere Episode rund um die Entstehung dieser Haftungen. Die Papiere zeigen konkret, wie Finanzaufseher und das Finanzministerium in Österreich die Risken der Haftungen unterschätzten.

Zur Ausgangslage: Anfang 2003 forderte die EU-Kommission Österreich auf, die öffentliche Haftungen für Sparkassen und Hypothekenanstalten abzuschaffen, da diese gegen das Prinzip des freien Wettbewerbs verstoßen. Österreich bekam die Erlaubnis, Übergangsfristen zu nutzen, um die Haftungen auslaufen zu lassen. Die Kärntner Landesregierung unter Landeshauptmann Jörg Haider erarbeitete daraufhin eine Novelle zum Landesholdinggesetz, in dem die Haftungen für die Hypo geregelt waren.

In der Vergangenheit hatte Kärnten als Ausfallsbürge pauschale Haftungen für alle gegenwärtige und künftigen Verbindlichkeiten seiner Landeshypothekenbank übernommen. In der 2003 erarbeiteten Novelle wurde geregelt, dass Kärnten für alle bis zum 2. April 2003 eingegangenen Verbindlichkeiten weiter als Ausfallsbürge haftet. Neue Garantien dürfe das Land nur bis 2007 abgeben, und zwar dann, wenn die Laufzeit der Verbindlichkeiten nicht über den 30. 09. 2017 hinausgeht. Zugleich wurde eine Passage eingefügt, wonach die Haftungen auch für alle „Gesamtrechtsnachfolger“ der Bank gelten sollten (etwa wenn das Institut verkauft wird).
Absicherung bei Kauf

Allerdings wurde eine weitere Hintertür gelassen: Laut dem neuen §1 Abs. 6 des Landesholdinggesetzes durfte Kärnten weiter „befristete und betragsmäßig beschränkte Garantien gegen marktgerechtes Entgelt übernehmen“.

Die Novelle ließ dem Land also viel Spielraum für neue Haftungen und legte auch keine Grenzwerte fest – obwohl die EU-Vorgaben dafür gedacht waren, das System zurückzudrängen.

In ihren Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf äußerten sich Finanzministerium (unter Minister Karl-Heinz Grasser) und Finanzmarktaufsicht FMA dennoch zurückhaltend. „Die vorgesehene unbeschränkte Haftung des Landes könnte möglicherweise den Charakter einer Beihilfe haben“, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums vom 21. November 2003. Bedenken darüber, dass neue Haftungen das Bundesland überfordern, sucht man in der Stellungnahme vergeblich. Auch die FMA wirft lediglich die Frage auf, ob die neuen Regeln die EU-Vorgaben erfüllen.

Ganz anders die Kärntner Wirtschaftskammer: Das Land lasse sich trotz bestehender Garantien auf weitere „von der Dimension nicht eingeschränkte Risken ein“. Zudem moniert die Wirtschaftskammer, dass über Risiko der Auslandsgeschäfte der Landeshypothekenbank keinerlei Informationen existieren. Heftig kritisiert sie auch die Bestimmung, wonach das Land selbst dann unbegrenzt haften will, wenn die Bank verkauft wird. „Das Risiko würde sich dadurch unabsehbar erhöhen“.

Die Novelle des Landesgesetzes wurde mit den Stimmen von FPÖ und SPÖ beschlossen. Die Hintertürregelungen wurden exzessiv genutzt. 2003 lag das Volumina der Haftungen laut Kärntner-Hypo-Untersuchungsausschuss bei 5,8 Milliarden Euro. 2006 waren es 25 Milliarden Euro. Im U-Ausschuss wurde thematisiert, dass die Landesregierung die Einschränkung des Systems ab 2007 dazu nutzte, zwischen 2003 und 2006 erst recht Haftungen zu begeben. (szi, DER STANDARD, 11.2.2014)

, Nr. 11

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Ilan Fellmann


Sorry, Phronesis, dass ich obigen Beitrag des STANDARD zu Landeshaftungen von Kärnten einschob, da wichtig.

Zu deinen Anmerkungen: Könnte man überlegen. Zweifle aber, dass die Regierung das Volk fragen wird. Richtig ist, dass wir das auslöffeln werden; wir werden das sehr schmerzhaft spüren. Glaube, dass auch Kommunalkredit und VB nicht ausgestanden sind.

Als Erstes werden die Beamten leiden, denn die maroden Staatskassen werden als erste sie zur „Haftung/Schuldenreduktion“ heranziehen; will gar nicht denken, welche Beispiele da Greichenland u.a. abgaben…
Als nächste kommen die Pensionisten dran; und wie schon ausgeführt, alles wird ab Mai 2014 (EU-Wahl) vorbereitet werden; das ist dann das endgültige Ende dieser Art von Koalition. Was aber kommt dann?

, Nr. 12

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Ilan Fellmann


Die wichtigste FRAGE: Wieso hat Josef PRÖLL damals in einer Nacht- und Nebelaktion die HYPO von BayernLB zurückgekauft? Wieso wurde der NR nicht eingebunden?
, Nr. 13

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Ilan Fellmann


Und wieso hat Maria FEKTER jahrelang zugesehen?

Und die ganze Bundesregierung?

, Nr. 14

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kos
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eine andere wichtige – wahrscheinlich naive – frage:
wo sind denn diese milliarden? wer hat die jetzt? hat die h.a.a. die verschenkt? an wen? haben die kärntner fpöler sie verjuxt? ? ?
, Nr. 15

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Phronesis
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Auch ich kann nicht verstehen, dass man so viele Kredite im Ausland laufen hat, die alle uneinbringlich sein sollen.

Und die Rolle von Josef Pröll will komischerweise auch niemand hinterfragen. Warum nur?

, Nr. 16

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Skeptiker
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Man könnte sich ja im ersten Schritt mit den Fakten auseinandersetzen; zB hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hypo_…

„Die Notverstaatlichung[Bearbeiten]Am 14. Dezember 2009 kam es nach einer nächtlichen Marathonsitzung – „die Nacht der langen Messer“ – zwischen der Republik Österreich unter Finanzminister Josef Pröll und der BayernLB unter dem bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon, dem Land Kärnten unter Landeshauptmann Gerhard Dörfler sowie der Grazer Wechselseitigen Versicherung zu folgender Einigung: Die Bank wurde zu dem symbolischen Preis von vier Euro zu 100 % von der Republik Österreich übernommen. Voraussetzung dafür war, dass die BayernLB 825 Millionen, Kärnten 180 Millionen und die Grazer Wechselseitige 30 Millionen Euro in die Bank einbringen. Die Republik Österreich hatte über das 15-Milliarden-Euro-Bankenpaket bis zu 450 Millionen Euro zuzuschießen.

Nach einer dem Abschluss folgenden Krisensitzung des Kabinetts des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer musste der Vorstandsvorsitzende der BayernLB, Michael Kemmer, mit sofortiger Wirkung zurücktreten.[14] Die EU-Kommission genehmigte am 23. Dezember 2009 die Verstaatlichung der HGAA durch Österreich. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass die Bank bis Ende März 2010 der EU einen umfassenden Umstrukturierungsplan zu übermitteln habe.[15] Die EU-Kommission genehmigte am 23. Dezember 2009 die Verstaatlichung der HGAA durch Österreich unter der Auflage, dass die Bank bis Ende März 2010 der EU einen umfassenden Umstrukturierungsplan zu übermitteln habe. Am 8. Jänner 2011 veröffentlichte das österreichische Nachrichtenmagazin profil den geheim gehaltenen Aktienkaufvertrag zwischen der Republik Österreich, der Bayerischen Landesbank und der Hypo Alpe Adria zur Rettung der Bank. Demnach hatte die Bayerische Landesbank ab November 2009 die eigene Tochter gezielt an den Rand der Pleite getrieben und sich vom österreichischen Steuerzahler noch Investments in Milliardenhöhe absichern lassen.[16] Tatsächlich gestand die Republik den Bayern in dem umstrittenen Vertrag weitgehende Kontrollrechte über die künftige Mitgestaltung des Unternehmens zu und verzichtet gleichzeitig auf eine übliche Besserungsklausel. Zudem wurde trotz der prekären Situation die Rückzahlung von bayrischen Krediten im Ausmaß von 3,1 Milliarden Euro garantiert, sollte Österreich „seinen Mehrheitsanteil an der Bank verkaufen oder die Bank aufteilen“ – also etwa in eine Bad Bank und eine Good Bank trennen. Die EU sieht diese Garantien als unerlaubte Beihilfe; seit Herbst 2012 ist daher ein Rechtsstreit zwischen dem Bund und der EU im Gang. Österreich habe schlecht verhandelt, sind sich Kritiker einig.[17] Das verdeutlichen die Zahlen: Während die BayernLB nur 825 Millionen Euro zur Sanierung der Hypo beitragen musste, brachte Österreich nach den bereits überwiesenen Staatshilfen von 900 Millionen Euro noch 1.150 Millionen Euro ein, um die Bank vor der Insolvenz zu retten. Weitere 700 Millionen Euro könnten 2013 fließen; zusätzlich musste das Land Kärnten 180 Millionen aufbringen.[18]

Trotzdem wurde die Notverstaatlichung als „alternativlos“ verteidigt, wie der ehemalige Finanzminister Josef Pröll bei seiner Einvernahme im Kärntner Untersuchungsausschuss – der politischen Aufarbeitung des Hypoverkaufs 2007 – am 15. Juni 2011 betonte: Eine Hypo-Pleite wäre wie „Lehman 2“ gewesen; man sei Ende 2009 „mit dem Rücken an der Wand gestanden“. Schuld daran seien in erster Linie die „unvorstellbaren“ Milliardenhaftungen des Landes Kärnten für die Hypo gewesen. Auch der für die Vertragsverhandlungen verantwortliche Jurist und Präsident der Finanzprokuratur, Wolfgang Peschorn, verteidigte als Zeuge die Notverstaatlichung: Man habe sich nicht über den Tisch ziehen lassen und hätte sich bemüht, alle rechtlichen Möglichkeiten gegenüber den Bayern auszuschöpfen.[19]

Ein Jahr später gab Peschorn 2012 schließlich im deutschen Magazin Spiegel zu, dass die Republik von den bayrischen Vorbesitzern über viele Punkte getäuscht worden sei: „Es ist, als hätten wir ein Auto mit dem Hinweis ‚Keine größeren Probleme‘ bekommen und danach festgestellt, dass das ganze Fahrgestell verrostet ist.“[20] Verantwortlich wollte für das Milliardendebakel dennoch niemand sein. Ex-Finanzminister Pröll erinnerte sich bei einem Zivilverfahren im April 2013 vor dem Wiener Handelsgericht überhaupt nur noch vage an die Notverstaatlichung, er habe sich auf Experten verlassen. Diese seien, so Zeugen, Peschorn und Alfred Lejsek vom Finanzministerium gewesen.[21] Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat indessen aufgrund von Anzeigen des Nationalratsabgeordneten Stefan Petzner gegen zwölf an den Verstaatlichungsverhandlungen beteiligten Personen Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue, der Bilanzfälschung und des Amtsmissbrauchs eingeleitet. Unter anderem wurden Ex-Minister Pröll, Ex-Bankchef Franz Pinkl und Finanzprokuraturpräsident Peschorn als Verdächtige genannt,[22] gegen Peschorn wurde eine Anzeige wegen einer mutmaßlichen Falschaussage vor dem Kärntner Untersuchungsausschuss erstattet.[23]“

Es sieht also so aus, dass

a) die Haftungen des Landes Kärnten für Kredite
b) die schlechte Informationslage über die Bank selbst
c) die negativen Auswirkungen auf die öst. Bankenlandschaft und damit auf den Schuldner Österreich, die eine Insolvenz der HAA im Jahre 2009 gehabt hätte

die Gründe für die Verstaatlichung 2009 waren. In Summe hätte eine Insolvenz damals vermutlich nicht nur mehr, sondern ein Vielfaches gekostet als die aktuell genannten Zahlen der geordneten Abwicklung.

Das nun gescheiterte bad bank Modell wäre übrigens ohnehin nur eine Augenauswischerei gewesen um die HAA Schulden nicht im Staatshaushalt aufnehmen zu müssen. Zahlen hätte de Republik dennoch müssen.

, Nr. 17

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kos
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seit 2008-04-10


skeptiker, aus deinen schlußfolgerungen entnehme ich, dass eh alle immer alles richtig gemacht haben und dass wir froh sein können, dass es nicht schlimmer gekommen ist…

aber irgendwer hat sich da unglaublich bedient und bereichert – weißt du, wo die milliarden jetzt sind??

, Nr. 18

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


kos, nein da intepretierst du – unabsichtlich 🙂 – falsch.

Ich weiß aber, dass die „Fehler“ vor 2009 passiert sind. Und ja, da haben sich einige unheimlich bereichert. Insbesondere Kreditnehmer am Balkan aber auch andere Personen. Es war jedenfalls ein geflügeltes Wort in der Branche, wenn man für ein Projekt eine fast unmögliche Finanzierung gebraucht hatte – bei der HAA gab es Mittel und Wege…..

Ich denke aber, wenn man so weit kommt, dass man die Hypo Consultant in Liechtenstein analysiert hat, dann kennt man einen großen Teil der Personen die sich bereichert haben.

Die Milliarden, von denen jetzt gesprochen wird, sind m.E. aber nicht die Ausfälle der HAA sondern jener Schaden der eingetreten wäre, wenn die HAA insolvent würde.

Das aktuelle Problem sind a) die Kreditausfälle an sich und b) die Kosten die die Bank zu tragen hat ohne Neugeschäft eingehen zu dürfen.
Die bankinternen Standards müssen ja aufrecht gehalten werden und die Systeme und das Personal kostet Unmengen von Geld. Das sollte in der Anstaltslösung, die ja per Definition keine Bank ist, besser werden.

, Nr. 19

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kos
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seit 2008-04-10


ich will nicht “ unabsichtlich 🙂 “ falsch interpretieren, nur deine sätze oben klingen so.
ich möchte das wirklich besser verstehen können. diese konstruktion ist ja für einen aussenstehenden nicht-bankexperten faszinierend: egal, welchen lösungsweg man einschlägt, es wird auf jeden fall sehr teuer und es zahlt auf jeden fall der österreichische steuerzahler. genial.
(ich hab da keine illusionen. auch bei beteiligung der anderen banken hätten das am ende wir gezahlt.)
, Nr. 20

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Grundsätzlich gilt:
Die Bank wurde in Zeiten Haiders beschixxen geführt. Man wollte unbedingt der Balkankaiser sein. Es gab kein vernünftiges Riskmanagement, offenbar auch keine interen Revision.
Die damaligen Manager stehen ja bereits vor Gericht.

Das wurde offenbar in Zeiten der Eigentümerschaft der BLB nicht besser, auch der Eigentumsübergang zur BLB darf compliancemäßig hinterfragt werden.

Aber die Frage ob die Notverstaatlichung 2009 richtig war, glaube ich mit: „Zu diesem Zeitpunkt ja“ beantworten zu können.

, Nr. 21

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Ilan Fellmann


Danke Skeptiker, wirklich guter Beitrag und höchst bemühte Schlussfolgerungen.

Was ich derzeit nicht weiß: hat das der Pröll allein gemacht oder gibt es einen Beschluss der BReg? Und wenn nein, warum nicht?

Und warum wurde in der gravierenden agnelegenheit nicht der NR eingebunden? Und ein NR-Beschluss gefällt?

Die HAAG hatte übrigens eine IR – weiß ich als ehemaliger IR-Leiter. Die durften aber offenbar nicht prüfen. Die müssten auch ein Risk Mangement gehabt haben – aber wohl auch nur am papier? Siehe Bankwesengesetz!

Die stärkste Frage lautet: Wo waren

a) Wirtschaftsprüfer
b) FMA
c) ÖNB
d) BMF, Finanzamt
e) Kontrolle des AR
f) Landesregierung Kärnten
g) Gesamtvorstand der Hypo
h) sonstige interne Organe der Hypo
i) Medien
j) Aufsichtskommissär des BMF (wer war das damals?)

Totalversagen aller? Schwer zu glauben! Und richtig, wie Kos fragte, wo sind die 19.000.000.000? Verdammt viel Geld, das nicht mit Personalkosten, internen Kosten, etc. erklärt werden kann!

, Nr. 22

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Skeptiker
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Nochmals zu den 19 Mrd.

Die HAA hat aktuell 20 Mrd Kredite an Kunden vergeben, davon wurden 3 Mrd wertberichtigt. Also maximals ein offenes Ausfallsrisiko von 17 Mrd.
Wenn diese 17 Mrd völlig falsch bewertet sind und keinerlei Sicherheiten dafür vorhanden sind und daher jetzt schon nix mehr wert sind, dann kann ich mit einen Ausfall (samt noch anfallender Zinsen) von 19 Mrd vorstellen. Davon kann man aber absolut nicht ausgehen.
Den Zwischenabschluss zum 30.6 hat noch der Kranewitter unterfertigt der ist immerhin WP und sollte wissen was er tut.

Ich meine eher, hier überbieten sich die Medien wieder mal mit großen Zahlen. Gerne werden hier dann Dinge verwechselt. Z.B. Schulden der HAA mit dem was die ganze Sache der Republik schlussendlich kosten wird, etc.

, Nr. 23

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Skeptiker
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Nochmals zu den 19 Mrd.

Die HAA hat aktuell 20 Mrd Kredite an Kunden vergeben, davon wurden 3 Mrd wertberichtigt. Also maximals ein offenes Ausfallsrisiko von 17 Mrd.
Wenn diese 17 Mrd völlig falsch bewertet sind und keinerlei Sicherheiten dafür vorhanden sind und daher jetzt schon nix mehr wert sind, dann kann ich mit einen Ausfall (samt noch anfallender Zinsen) von 19 Mrd vorstellen. Davon kann man aber absolut nicht ausgehen.
Den Zwischenabschluss zum 30.6 hat noch der Kranewitter unterfertigt der ist immerhin WP und sollte wissen was er tut.

Ich meine eher, hier überbieten sich die Medien wieder mal mit großen Zahlen. Gerne werden hier dann Dinge verwechselt. Z.B. Schulden der HAA mit dem was die ganze Sache der Republik schlussendlich kosten wird, etc.

, Nr. 24

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twin
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neues handy? ;o)

http://orf.at/stories/22…

– wenn der kärntner zukunftsfonds nicht herangezogen wird,
wird das wohl niemand so richtig verstehen.

– hr.Pröll: immerhin hat er raiffeisen gerettet, die hätten jetzt die
haftung. siehe letzter absatz.

, Nr. 25

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Skeptiker
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Nein, Notebook mit Windows 8.1 (würg).

Aber hier sieht man schön, wie unterschiedlich Journalisten schreiben:

Entweder so:

http://orf.at/stories/22…

„Bis zu 19 Milliarden Euro oder sogar noch mehr wird das Desaster um die notverstaatlichte Kärntner Hypo Alpe-Adria den Steuerzahler kosten. “

oder so:

http://diepresse.com/home/wirts…

„……kommt nun die von der Politik befürchtete Lösung: das Anstaltsmodell. Hier wird eine Bad Bank gegründet, in der riskante Hypo-Assets von bis zu 19 Milliarden Euro ausgelagert werden. Nur das Südosteuropa-Netzwerk verbleibt in der Hypo und soll bis 2015 verkauft werden. Das Anstaltsmodell ist zwar am einfachsten umzusetzen, doch diese Variante ist für den Bund besonders teuer.

Denn hier müssen die Hypo-Assets, die in die Bad Bank eingebracht werden, direkt in die Maastricht-Verschuldung eingerechnet werden. Das bedeutet, dass die Staatsschulden voraussichtlich auf bis zu 80Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen werden.“

Der Unterschied sollte klar sein, die eine behaupten das wird dem Steuerzahler 19 Mrd kosten (wenn nicht mehr), die anderen sagen -korrekterweise – die den 19 Mrd ausgelagerten Assets gegenüber stehenden Schulden müssen in die Maastricht Verschuldung eingerechnet werden. Was im ersten Schritt noch nichts kostet.

Wenn man weiter denkt ist klar, dass die Schulden wieder sinken werden, wenn die Asset verwertet worden sind. Das hier ein Ausfall von sagen wir 20% denkbar ist, ist auch klar. Also sprechen wir von Kosten von max. 4 Mrd und nicht von 19 Mrd.

Aber über 19 Mrd kann man sich besser aufregen…….

, Nr. 26

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twin
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-sie schreiben ja alle „….bis zu …“

-sowohl finanzminister, bankvorstand, hr.Liebscher, hr P…,…
könnten das sofort berichtigen, wenn sie wollten.
aber hr.Spindelegger führt anscheinend die tradition des schweigens
fort.

, Nr. 27

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Skeptiker
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Ich glaube nur das Thema ist so heikel, da will sich niemand exponieren, schon gar nicht mit einer Aussage wie „Das kostet dem Steuerzahler keine 19 Mrd sondern nur 4 Mrd“.

Da kommt dann sofort die Oppositionskeule und rechnet vor, was man mit 4 Mrd alles so machen kann. 🙂 Zu recht.

, Nr. 28

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twin
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da hast du sicherlich recht.
vielleicht wirds ja ein ostergeschenk ;o)

aber ich befürchte fast, dass man bis heute nicht auf +- 5% genau
abschätzen kann, wie`s tatsächlich ausschaut.

, Nr. 29

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kos
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seit 2008-04-10


skeptiker, dein orf-link ist der vorspann zu dem orf-artikel, den twin davor eingestellt hat – und im vollen artikel heißt es schon relativiert:
„Werden alle faulen Kredite schlagend, betragen die Kosten für die nunmehr anvisierte „Anstaltslösung“ mindestens 19 Milliarden Euro – so hoch werden die abzuwickelnden Vermögenswerte bewertet.“
aber du hast recht, 19 mrd kosten wirkt jedenfalls plakativer.

wobei mir deine annahme von nur 20% ausfall schon recht optimistisch vorkommt – und ich keinesfalls glaube, dass es nur „max. 4 mrd“ kosten wird…

, Nr. 30

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kos
1925 Postings
seit 2008-04-10


aber noch zur spö und zum ex-staatssektretär und zu ihrem triumph, dass sie die bankenabgabe erhalten und womöglich erhöht haben: glauben die im ernst, dass ihnen das noch irgend jemand abnimmt, dass nicht letzten endes das alles doch die staatsbürger (in ihrer rolle als bankkunden) zahlen werden?
es ärgert mich, die leute so für blöd verkaufen zu wollen.
, Nr. 31

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twin
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gewinner gibt`s immer.

http://diepresse.com/home/wirts…

, Nr. 32

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Skeptiker
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@kos,
die Kundenkredite sollten jetzt ja bereits zum aktuellen Wertansatz in den Büchern stehen, somit sollten meine zusätzlichen 20% eigentlich ausreichen. Wesentlich verschlechtern sollte sich die Lage am Balkan dafür jedoch nicht.

Die Bankenabgabe kam ja insbesondere weil alle (auch hier im Forum) danach verlangt haben, dass die Kosten der Krise die zahlen sollten, die sie auch verschuldet haben.

Und man war schnell einig, dass das vor allem die Sparkassen und die Raiffeisen Banken samt Bank Austria waren.
Also wer damals nicht erkannte, dass das nur Blödsinn sein kann, darf sich auch heute nicht darüber aufregen.

, Nr. 33

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kos
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seit 2008-04-10


twin, interessanter link, danke
versucht einen teil meiner fragen zu beantworten
jedenfalls, wie ich schon schrieb – eine faszinierende konstruktion! warum hab ich damals keinen h.a.a.kredit gekriegt??! 😉
, Nr. 34

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kos
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seit 2008-04-10


skeptiker, ich hab das wohl damals schon für blödsinn gehalten – nur hat mir das nicht geholfen…
, Nr. 35

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twin
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seit 2008-04-06


so einen kredit hätte wohl jeder gerne gehabt. noch dazu, wenn
jetzt anscheinend schon feststeht, dass man die „faulen“ kreditnehmer nicht finden wird.

noch eine info zu den verschwundenen mrden.
2 theorien:
-dunkle kanäle
– expansion auf teufel komm raus.
http://diepresse.com/home/wirts…

skeptiker hatte mit lichtenstein recht.
beim -wissen der schuldenhöhe – dürfte meine vermutung eintreten.
-jetzt kanns keiner sagen – aber in 10-20 jahren.
bis dahin hat man auf jedenfall zeit genug, jedes papierl 3x umzudrehen, wie es seinerzeit hr.Pröll kurzfristig in aussicht stellte.

, Nr. 36

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Ilan Fellmann


Glaube auch, dass nicht 19 Mrd. schlagend werden, eher viel weniger. Habe vor paar Tagen Prof. Pichler im TV gesehen; da hörte ich Summen von knapp unter 10 Mrd. € heraus…

Es weiß aber niemand genaues, der die Bankzahlen nicht kennt.

Es waren renommierte WP-Gesellschaften am Werk, etwa PWC, was haben die denn heraus gefunden?

Und was ist mit den Beträgen, die die Republik bereits gezahlt hat; etwa 4,8 Mrd. Die kommen zur Endschuld dazu?

Jedenfalls eines es ist klar: Unser Bundesbudget gerät außer Kurs (noch nicht außer Kongrolle) und braucht die _Regierung Einnahmen um das auszugleichen.

Das heißt für uns alle: mehr Steuern, weniger Sozialleistungen und auch weniger Pension?

Die Hauptfrage lautet: Wird unser Sozialstaat das überleben und nachher noch ein „Sozialstaat“ alter Prägung sein?

, Nr. 37

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penunce
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seit 2004-03-08


„Die Hauptfrage lautet: Wird unser Sozialstaat das überleben und nachher noch ein „Sozialstaat“ alter Prägung sein?“

Das kann man ohne mit der Wimper zu zucken, mit N E I N beantworten.

Nicht´s wird so sein wie vorher, denn wie kann ein Staat (wir sind ja der Staat!) mit seinen Schulden fertig werden, doch nur wenn die Masse der Bürger zur Kasse gebeten werden!

Angefangen von neuen oder erhöhten Steuern auf alle Bereiche welche zum täglichen Leben notwendig sind, bis hin zu den Gehältern von Staatsbediensteten, Pensionierungen und Pensionen selbst, Krankenkassenbeiträge, Pensionsbeiträge, Wasser, Grund und Grunderwerbssteuer, Müllabfuhr usw…, der Fantasie der Finanz sind da sicher keine Grenzen gesetzt!

Ich hab da noch einen aktuellen RH-Bericht über die HAA gefunden;

http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/…

Es könnte durchaus auch sein, dass die Koalition zerfällt, bzw. die Regierung zurücktritt!
Nachdem sich gestern die Spitzenpolitiker beider Parteien richtiggehend versteckt und weiblichen Ersatz an die Front geschickt haben, ist ihnen auch das zuzutrauen!

, Nr. 38

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merkel
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seit 2013-10-18


HAA ist doch erst der Anfang-sind ja nur ein paar Mrd mehr im Buget.
Spindelegger sieht keine drohende Gefahr-alles schon kalkuliert!
Zum Glück haben wir noch keine Schuldenobergrenze wie die USA.
Aber diese können Geld drucken soviel sie wollen.
Das ist Betrug- moderne Form von Geldfälschen!
Wohin dies führt,dürfte hoffentlich jedem klar sein.

Was geschieht ,wenn Haftungen von ESM-Vertrag geltend gemacht werden?
Wieder nur eine Frage von kurzer Zeit.

Sozialstaat in dieser Form ist ohnehin nicht tragbar-aber ausufernde Steuerbelastung u null Sozialleistungen in Zukunft ist ein Verbrechen für nachfolgende Generationen!

, Nr. 39

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Ich denke es ist sogar gut, dass man den uneingeschränkten Sozialstaat in Frage stellt.

Ich meine hier sollte eindeutig ein Umdenken stattfinden und dem Bürger anstelle von Wahlzuckerln endlich einmal ein wenig Selbstverantwortung für das eigene Wohl überantwortet werden.

Weg vom klassischen Österreicherdenken: „Noch x jahre zur Pension, dann muss der Staat (also die anderen) für mich aufkommen.“

Weg vom klassischen Österreicherdenken: „Jetzt muss ich wieder 1/2 Jahr arbeiten, dann krieg ich wieder 6 Monate AMS Geld, danach Notstandsunterstützung oder Mindestsicherung, dann könnte man in Karenz gehen, dann wieder 6 Monate hackeln, usw. usf.“

Nichts gegen ein soziales Netz, aber eine soziale Hängematte soll es auch nicht sein.

Daher sind solche Zeiten ideal ein wenig Kehraus zu machen.

Wie in gut geführten Unternehmen, die kommen auch gestärkt aus einer Krise hervor, weil Balast abgeworfen wird und strukturelle Reformen durchgeführt werden.

, Nr. 40

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penunce
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seit 2004-03-08


„Ich denke es ist sogar gut, dass man den uneingeschränkten Sozialstaat in Frage stellt..“

Ja, das könnte auch ich unterschreiben, aber doch nicht unter diesen desaströsen Umständen, das hätte man bereits vor mehreren Jahren machen müssen, in Zeiten des Überflusses, so trifft es erneut die Schwachen und nicht die Großverdiener und Steuerflüchtlinge!

Wenn ein z.B. Monteur (oder andere Berufe) dreißig oder mehr Jahre im Freien bei jeder Witterung arbeiten musste, dann ist er nach erreichen von 45 Arbeitsjahren, körperlich fertig und hat sich seine Ruhestand sehr wohl verdient!

Mit sechzig ist ein Arbeiter nur mehr beschränkt einsetzbar und hat sich die „Hängematte“ erarbeitet und ist auch voll berechtigt, diese zu nutzen!

Nicht so ein „Sesselfurzer“, mit 25-35 Dienstjahren, bei der ÖBB oder sonst wo im beamteten und geschützten Bereich!

„Ballast abwerfen + Kehraus machen. „, diese Ausdrucksweise finde ich, im Zusammenhang mit Menschen ziemlich arg, das erinnert genau an die Zeiten, welche du sehr gerne als antisemitisch und nazinahe verurteilst, dass du sie einmal hier im BE selber gebrauchst, das hätte ich nicht erwartet!

Man wird sehen wie es weitergeht bei uns in Österreich, ich werde es aber aushalten!

, Nr. 41

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merkel
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seit 2013-10-18


Ganz Richtig!
ABER in Österreich wird Arbeit mit der höchsten Steuerlast bestraft u viele fragen sich, ob es sich dafür noch lohnt zu arbeiten.
Von den Arbeitsscheuen will ich gar nicht reden.
Kommisch ist nur-fast jeder von denen besitzt das neueste Handy- Fernseher, grosse Autos usw.
Andere müssen Zweitjob ausüben um mit Familie halbwegs über die Runden zu kommen.
Es lohnt sich also doch nichts zu tun-oder?

Wer zahlt übrigens in Zukunft Pensionen ein?
Kassen sind leer-Bevölkerungspyramide steht am Kopf.
Thema für nächstes Gräuelszenario.

Glaub, dass in Zukunft nicht mehr jedes Leben um jeden Preis am Leben
erhalten wird.
Ein prisantes Thema-jedoch kann künstliche Leidens-nicht Lebensverlängerung! auch unmenschlich sein!
Ausserdem möchte ich nicht zu Tode gepflegt werden-deshalb sollte es Pflicht werden, dass eine Patientenverfügung verpflichtend wird.
Möchte nicht, dass mein Sachwalter über mich bestimmt u dafür kassiert!

, Nr. 42

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Ilan Fellmann


Aus ORF.at vom 12.2.2014: Heikler Poker mit Insolvenz beabsichtigt?

Die noch zu erwartenden Kosten für die Republik Österreich im Zuge der am Montag angekündigten Hypo-„Bad Bank“ sind für den zuständigen Standard-&-Poor’s-Analysten Alois Strasser derzeit „schwer zu beziffern“. Er hält die genannte Summe von 19 Mrd. Euro an Risiken und Altlasten allerdings nicht für unrealistisch – und schätzt, dass die Hypo-Abbaugesellschaft wohl zehn Jahre oder auch länger aktiv sein werde.

In der nun angestrebten „Anstaltslösung“ sieht Strasser auch Vorteile: Sie würde im Gegensatz zu einer sofortigen Fälligstellung aller Hypo-Kredite auch zu einer Stabilisierung der Märkte in Südosteuropa führen und damit auch den dortigen Hypo-Töchtern nützen, sagte er gegenüber der APA. Wie viel das den Steuerzahler kosten wird, sei aufgrund der „nicht ersichtlichen“ Zusammensetzung des Hypo-Kreditportfolios ungewiss. Es hänge davon ab, wie viele der vergebenen Kredite einbringlich und wie viele davon besichert sind.
Insolvenz mit noch mehr „Unwägbarkeiten“

Anhaltspunkte für die mögliche Belastung gibt es nur wenige: In der Halbjahresbilanz 2013 der Hypo gebe es Risikovorsorgen in der Höhe von 3,5 Mrd. Euro, so der Analyst. Er unterstrich zudem, dass eine Insolvenz der Bank – ebenso wie für die Nationalbank und Finanzmarktaufsicht – aufgrund der „vielen Unwägbarkeiten“ kein Thema sei. Es sei schwer einzuschätzen, wie der Markt reagieren würde. Auch negative Auswirkungen auf den heimischen Bankensektor und Staatsschuldenaufnahme seien nicht auszuschließen.

Das S&P-Rating der Republik Österreich („AA+“, Ausblick stabil) sieht der Analyst aktuell nicht gefährdet, weil bereits ein Puffer für die Hypo im letzten Rating einberechnet war und man von der Größenordnung der „Bad Bank“ „nicht überrascht“ sei, wie er am Mittwoch gegenüber dem Ö1-Morgenjournal bestätigte – mehr dazu in oe1.ORF.at. Unverständnis äußerte der S&P-Analyst allerdings, warum es seit der Hypo-Notverstaatlichung im Dezember 2009 bis zur jetzigen „Bad Bank“-Entscheidung so lange gedauert hatte.
Pleite als Jokerkarte weiter in der Hinterhand?

Eine Insolvenz der Bank ist aus Sicht des Finanzministeriums allerdings immer noch nicht vom Tisch – zumindest aus taktischen Gründen, wie es in einem Bericht des „Standard“ (Mittwoch-Ausgabe) heißt. Mit dem Insolvenzszenario soll Druck auf die Bayerische Landesbank (BayernLB) ausgeübt werden: Der einstmalige Käufer der Hypo hat die marode Bank zwar an die Republik Österreich abgetreten, hat aber noch offene Forderungen im Ausmaß von etwa zwei Milliarden Euro.

Laut dem „Standard“-Bericht soll der BayernLB die Insolvenzrute ins Fenster gestellt werden, unterfüttert offenbar von einer weiteren Expertise der Beratungsfirma Oliver Wyman, die das Finanzministerium schon seit Herbst durch die Hypo-Malaise gelotst hatte. Ebenso als Berater beauftragt wurde demnach Dirk Notheis, längjähriger Chef der Investmentbank Morgan Stanley Deutschland und in Deutschland bestens politisch vernetzter Berater beim Verkauf der BAWAG.
Ein bisschen oder vielleicht gar nichts

Der von der Regierung beabsichtigte Poker soll die BayernLB offenbar vor eine „Ein bisschen oder vielleicht gar nichts“-Alternative stellen: Verzicht auf einen Teil der offenen Forderungen im Fall der „Anstaltslösung“ oder die volle Haftung für unbekannte Risiken im Fall einer Hypo-Insolvenz. Allerdings dürfte auch der BayernLB klar sein, dass eine Hypo-Pleite für Österreich ebensolche Risiken bedeuten würde. Weder das Finanzministerium noch das Bundeskanzleramt wollten den Zeitungsbericht vorerst kommentieren.

, Nr. 43

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Ilan Fellmann


Nur zur Rolle der Regierugnsspitze gestern: „Verstecken spielen“ nannte man das in meiner Kindheit.

Die beiden Damen können ja nur zu Teilthemen Stellung nehmen; zur Staatsfinazfrage haben sie weder inhaltliche noch amtliche Kompetenz: Die Regierungsspitze hat wenigstens amtliche Kompetenz. Interessant zu wissen, wer sie berät und wem sie vertrauen…

Aber dass F & Sp. glauben, so billig davon zu kommen (und den Kopf in den Sand stecken) ist wirklich enttäuschend.

Zu oben: Ob der Sozialstaat zu Ende ist wird man sehen. Wir werden ihm noch nachweinen. Und: Nicht die „Österreicher“ denken so wie oben beschrieben sondern nur ein Teil der Unterschicht – die ist hoffentlich nicht typisch für Österreich.

, Nr. 44

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kos
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seit 2008-04-10


jetzt fliegen auf einmal die fetzen –
http://orf.at/stories/22…
schon bezeichnend, wie lange die alle zum aufwachen brauchen…

für einen absatz unten in diesem orf-artikel hab ich keine erklärung:
„Offen ist auch, was die Ex-Eigentümerin BayernLB macht. Die Bayern haben bei allen groben Umstrukturierungen der Hypo das letzte Wort.“
???
dachte die bank gehört jetzt zu 100% der republik ö ??

, Nr. 45

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Die BLB hat ein paar Mrd in der Hypo als Darlehen gelassen und dafür ein Mitspracherecht erhalten -was nicht unüblich ist.
, Nr. 46

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twin
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seit 2008-04-06


darlehen oder eigenkapital ?

http://diepresse.com/home/wirts…

ganz unvoreingenommen wäre ich für letzteres ;o)

, Nr. 47

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Ilan Fellmann


Schieder sprach heute im ORF über eine mögliche Teil-Insolvenz der Bank… „alle Option en liegen auf dem Tisch“… Was heißt das?
, Nr. 48

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


.
, Nr. 49

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Ich meine hier im Standard wurde der aktuelle Status gut aufbereitet:

http://derstandard.at/1389860204…

, Nr. 50

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Ilan Fellmann


Standard.at vom 13.2.2014:
Interview mit Hannes Androsch

„Haben uns von den Bayern über den Tisch ziehen lassen“
Interview | Nina Weißensteiner
13. Februar 2014, 17:35

Hannes Androsch: „Die Regierung braucht in Sachen Hypo eine bessere Öffentlichkeitsarbeit. Die an den Tag gelegte Geheimniskrämerei macht einen schlechten Eindruck.“
vergrößern 800×505
foto: apa/georg hochmuth

Hannes Androsch: „Die Regierung braucht in Sachen Hypo eine bessere Öffentlichkeitsarbeit. Die an den Tag gelegte Geheimniskrämerei macht einen schlechten Eindruck.“

Hannes Androsch über das fragwürdige Verhandlungsgeschick seiner Nachfolger beim Hypo-Desaster

STANDARD: Als ehemaliger Finanzminister: Möchten Sie nun in der Haut von Michael Spindelegger stecken?

Androsch: In der Notsituation rund um die Hypo ganz bestimmt nicht.

STANDARD: Laut Experten war die geplatzte Bankenlösung für die Hypo absehbar – bedeutet das nicht auch einen argen Gesichtsverlust für Spindelegger?

Androsch: Bei den Verhandlungen mit den Banken war ich nicht dabei, aber man hätte den Großbanken für ihre Beteiligung einer Bad Bank vielleicht mehr bieten sollen – etwa, indem man ihnen bei der Bankenabgabe entgegen gekommen wäre. Außerdem: Besonders in der Krise brauchen die Banken ja auch immer wieder etwas von der Regierung und vom Gesetzgeber.

STANDARD: Sie meinen, genau da hätte Spindelegger am besten den Hebel ansetzen sollen?

Androsch: Theoretisch wäre das möglich gewesen. Aber die Gründe für die prekäre Situation reichen ja schon Jahre zurück.

STANDARD: Im Raum steht, dass seit der Notverstaatlichung 2009 alle drei ÖVP-Finanzminister, Josef Pröll, Maria Fekter, Spindelegger, viel zu lange mit einer Lösung zugewartet haben – teilen Sie diesen Eindruck?

Androsch: So ist es. Obwohl es nicht in die Zuständigkeit bei der Fimbag (Banken-ÖIAG, Anm.) fällt, haben wir seit 2009 im Finanzressort immer wieder deponiert, dass eine Bad Bank im Sinne der Werterholungsfähigkeit das Beste wäre – das ist aber jedes Mal unwirsch abgelehnt worden. Hätte man damals schon eine Bad Bank eingerichtet, wären wir jetzt schon um einiges weiter und hätten uns vieles erspart. Die Deutschen haben 2009 zum Beispiel bei ihrer Hypo Real Estate schon die Anstaltslösung gemacht – und sind längst aus dem Schneider: Sie machen Profite und bauen Staatsschulden ab. Wir dagegen haben uns von den Bayern damals über den Tisch ziehen lassen, indem wir den ganzen Schaden übernehmen, aber München ein vetoartiges Mitspracherecht eingeräumt haben. Dieses Verhandlungskunststück muss man erst einmal zusammenbringen – aber kein Wunder, es wurde ja nicht einmal die Finanzprokuratur als Anwalt der Republik beigezogen.

STANDARD: Die Opposition argwöhnt, dass durch die Notverstaatlichung der Hypo Raiffeisen große Verluste erspart wurden, FPÖ und Grüne verlangen einen U-Ausschuss – würde das Sinn machen?

Androsch: Man kann nicht ganz ausschließen, dass da eventuell Partikularinteressen vor das Allgemeininteresse gestellt wurden – die politische Verantwortung könnte ein U-Ausschuss klären, allerdings birgt dies die Gefahr, dass dort nur politisches Kleingeld gewechselt wird. Und: Zu einer Hypo-Lösung kann er sicher nichts beitragen.

STANDARD: Aktuell drängen Sie darauf, alle Varianten – auch eine Insolvenz – zu prüfen. Haben Sie eine Idee, warum die Regierung das in Auftrag gegebene Oliver-Wyman-Gutachten, das die Pleite als günstigste Lösung darstellt, derart lange unter Verschluss gehalten hat?

Androsch: Nein, aber Fakt ist: Die Regierung braucht in Sachen Hypo eine bessere Öffentlichkeitsarbeit. Die an den Tag gelegte Geheimniskrämerei macht einen schlechten Eindruck – und den Einwand, dass die Rating-Agenturen auf das Papier sofort reagiert hätten, lass ich nicht gelten: Das, was wir wissen, wissen die auch schon längst – und haben das auch bereits eingepreist. Jetzt hat diese Regierung eben den Salat am Tisch – und muss ihn mit entschlossenen Schritten wegräumen.

STANDARD: Apropos Öffentlichkeit: Trotz Hypo-Desaster gaben Kanzler und Vize nach dem Ministerrat kein Statement ab. Was hätte wohl einst Bruno-Kreisky, Erfinder des Pressofoyers, in dem Fall getan?

Androsch: Das haben wir von Kreisky und Gewerkschafter Anton Benya gelernt: In die Arena gehen – und den Stier bei den Hörnern packen – auch wenn es noch so unangenehm ist. Wir haben uns immer gestellt, etwa bei Werksschließungen und Protesten – da muss man einfach durch und auch den Medien erklären: „Jetzt geht es ums Große und Ganze.“ Und was Verschlusssachen betrifft, kann ich der Regierung nur sagen: Wenn man im Finanzministerium etwas in Umlauf bringen wollte, dann hat man daraus am besten einen Verschlussakt gemacht. Denn der psychologische Effekt gilt bis heute: Diesen Akt wollen dann wirklich alle lesen.

STANDARD: Wie könnten Werner Faymann und Spindelegger den Schaden aus dem Niedergang der Hypo für den Steuerzahler noch möglichst gering halten?

Androsch: Angesichts der sehr hohen faulen Kredite hoffe ich, dass wir mit einem Schaden von zwei Drittel der Bilanzsumme durchkommen – also mit 12 bis 13 Milliarden. Aber unabhängig davon, wie viel uns die Hypo am Ende des Tages kosten wird: Wichtig ist, dass die Regierung die Behebung des Schadens auf die nächsten 20 bis 30 Jahre erstreckt – das würde pro Jahr etwa 700 Millionen bedeuten und dies wäre leicht zu verkraften. Einfach, weil der Steuerzahler den großen Brocken nicht auf einmal hinunterwürgen muss. (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, 14.2.2014)

Hannes Androsch (75) war von 1970 bis 1981 Finanzminister in der SPÖ-Alleinregierung unter Bruno Kreisky. Der Industrielle (AT&S, Salinen) ist heute Aufsichtsratschef der Fimbag, der Banken-ÖIAG.

, Nr. 51

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Ilan Fellmann


Mein ‚Comment:

Stimme Androsch weitestgehend zu. Bin auch der Meinung, dass man das Wyman-Gutachten früher hätte präsentieren sollen. Wenn Androsch von 12-13 Mrd. an weiteren Schäden spricht ist das sehr bitter; wenn man das auf 30 Jahre verteilen kann, klingt das weniger hart. Aber auch 700 Mio. pro Jahr sind wahnsinnig viel Geld – wenn man das mit Hochschulbudget, Schulbudget, Beamtengehaltserhöhugn pro Jahr, etc., vergleicht.

Glaube, dass man den Konkurs nicht außer aucht lassen sollte! Bayern zahlt dann 2,3 Mrd. mit.

Und wer sagt, dass das der letzte Banken-Großschaden in Ö. war?

Die Kolleteralschäden am Balken kann keineswegs Österreich allein schultern! Wo war den die Bankenaufioscht dieser Staaten in der Krise? Eben! Da müssen sie schon einen gewaltigen Anteil des Schadens mit-schultern.

Wir Steuerzahler können und wollen das nicht allein tragen!

Und: Die Regierung aht bereits ihr politsches Kapital weitgehend verspielt. Waum Spindelegger unbedingt Finanzminsiter werden woltle? Ist das mit Masochismus zu erklären? Er hätte die Fekter das Auslöffeln lassen sollen; und im BMeIA bleiben, meint I.

, Nr. 52

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Ilan Fellmann


…außer Acht lassen sollte…(Fehlerteufel!)

Das Schlimmste ist: Sehe keine Alternative für diese Regierung…So gesehen verstehe ich auch die vorsichtigen Worte unseres HBP vor 2 Tagen…

, Nr. 53

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist die Aussage Androsch´s, dass 2/3 der Bilanzsumme als Schaden anzusetzen wären. Wenn dem so wäre, dann wäre die aktuelle testierte Bilanz wohl nur Makulatur und die Hypo wäre bereits insolvent, da massiv überschuldet. Das sollte Androsch in seiner Funktion wissen und wenn es so wäre besser den Mund halten.

Grundsätzlich würde ich als Republik, wenn ich die Schulden ohnehin in der Staatsschuld abbilden muss, ein Rückaufangebot der Schulden mit entsprechenden Discount (50%?)machen.

, Nr. 54

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penunce
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seit 2004-03-08


Die Hypo wäre/ist längst insolvent und bei der vorgelegten Bilanz scheint es sich tatsächlich um Makulatur zu handeln, wenn da nicht die regierenden Politiker ihre für uns alle unerquicklichen „Pratzen“ im Spiel hätten!

„..ein Rückaufangebot der Schulden mit entsprechenden Discount (50%?)machen.“

Das scheint mir einmal mehr, reine Fantasie zu sein, warum sollten Investoren auf fünfzig Prozent verzichten, wenn sie HUNDERT vom Staat garantiert kriegen können?!

Man muss sich nur anschauen, wer und vor allem welche Kaliber bei der HAA investiert sind;

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypo_…

Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollkommenheit der Liste im wiki, da sind ganz sicher noch andere Profiteure involviert.
Deshalb halte auch ich einen U-Ausschuss für unabdingbar und die im Parlament noch neuen und einstweilen noch vorbehaltlosen Parteien, sollen miteinbezogen werden, nur dann besteht die Hoffnung, dass die kriminellen Handlungen in dieser Causa ohne Rücksicht und Ansehen der beteiligten Personen, aufgedeckt werden!

Schönes WE, allseits!

, Nr. 55

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Du hast aber schon mitbekommen, dass die Investoren alle schon draußen sind und die Hypo Alpe Adria Group schon seit 2009 im 100% Eigentum der Republik steht? Die Investoren aus wiki sollen Herrn Berlin finanziert haben und beim Weiterverkauf an die Bayern LB mitgeschnitten haben.

Ich habe es oben schon geschrieben, Haider hat mit Kulterer&Co die maßgebliche Weichenstellung für dieses Desaster gelegt, die Bayern LB hat das Desaster nochmals ausgebaut und wir dürfen den Schlamassel nun ausbaden.

Und nein, die Notverstaatlichung 2009 war nicht schuld am Desaster, sondern die Handlungen der Akteure davor. Keine Verstaatlichung hätte noch schlimmere Konsequenzen für die Bürger Österreichs gehabt.

, Nr. 56

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Ilan Fellmann


Bin mir nicht sicher wo der Wert der Verstaatlichung liegt. Vielleicht wäre es besser gewesen, diese Bank damals fallen zu lassen; Kärnten hätte soviel an Schulden bezahlt wie geht – für einen beachtlichen Teil wäre dann der Bund eingesprungen; aber vergessen wir nicht: Bayern hätte voll mitzahlen müssen.

Mittlerweile haben diverse Kommentatoren den Pfusch des seinerzeitigen Pröll-Vertrages kritisiert; der ohne Finanzprokuraur abgehandelt worden ist.

Diese „Story“ hat viele Gesichter und Wendungen und viele Begünstigte; wäre gut wenn die „Täter“ mit ihrem persönlichen Vermögen haften…

Das Hauptproblem auf Politikebene: so viele Politiker ohne irgendein Finanzwissen und vor allem Finanzminister, die ahnungslos sind (Hobby-Politker).

Hat sich schon jemand überlegt/ausgerechnet, was bis zu 700 Mio. Euro jährlich sparen auf 20-30 Jahre bedeutet?

, Nr. 57

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Skeptiker
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Alleine der Umstand, dass eine österreichische Bank in Insolvenz schlittert, hätte vermutlich bei den Refinanzierungssätzen der Republik 100-200 BP gekostet. Sprich 2,5 bis 5 Mrd p.a.

Dazu noch die Ausfälle und Erhöhung der Refi Kosten bei den anderen Banken sowie bei Länder und Kommunen und du kommst leicht auf 10 Mrd – aber per anno.

, Nr. 58

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penunce
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@Ian Fellmann

Mir wurde der nachstehende Link zugespielt.

http://www.aktivist4you.at/wordpress/…

Das “Hypo Alpe Adria-Desaster” für Dummies!

Nach mehrmaligen lesen des Beitrages, komme ich zur Auffassung, dass darin sehr viel Wahres enthalten ist. Besonders die jahrelange Untätigkeit beider Regierungsparteien und der entsprechenden Personen u. Aufsichtsorgane, lässt darauf schließen, dass mehr dahinter steckt als ich/wir alle bisher angenommen haben!

Um eventuelle Kritik von vornherein auszuschalten:

Ich weiß nicht wer hinter „aktivist4you“ steht und bin weder Mitglied noch Sympathisant von aktivist4you oder ähnlichen Gruppen.

Ich ersuche Sie den Beitrag zu lesen und Ihre geschätzte Meinung dazu hier einzubringen. Ich gehe von der Annahme aus, dass das Interesse hier im Forum sehr groß ist!

…und dann noch;

Sehr viel treuer und vor allem ehrlicher schauen nicht einmal Schafe!

http://www.youtube.com/watch?feat…

..und hier der Vergleich;

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/disp…

, Nr. 59

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Phronesis
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seit 2009-01-09


Im ersten Link teile ich – was die Rolle von Josef Pröll angeht – die Ansicht des Verfassers. Da sollte die Staatsanwaltschaft in alle Richtungen (Raiffeisen) ermitteln. Überhaupt stellt sich die Frage, ob P die Ermächtigung hatte solche Entscheidungen alleine zu treffen – ich meine, eher nicht.

„Und wenn sie hinkünftig wieder irgendwelche Vollidioten von einer “bösen FPÖ unter Jörg Haider” faseln hören, dann wissen sie, dass der- oder diejenige nicht den blassesten Tau einer Ahnung von der Materie hat, ein von den Massenmedien komplett Verblödeter ist, oder, noch schlimmer, mit Vorsatz lügt.“

Dieser Absatz und auch andere Ausschnitte aus dem Artikel zeigen das Niveau des Verfassers und kommt mir auch die Schreibweise irgendwie bekannt vor.

Da bin ich dann wohl auch unter „irgendwelche Vollidioten“ und „ein von den Massenmedien komplett Verblödeter“ einzuordnen. Und natürlich lügt jeder, der Jörg Haider nicht als Saubermann darstellt.

, Nr. 60

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Skeptiker
8533 Postings
seit 2007-10-23


Kleines Zitat aus dem link von penunce:

„Unter dem Kärnter Landeshauptmann Jörg Haider bläst die Bank “Hypo Alpe Adria” im Laufe der Jahre und in Zusammenspiel mit ALLEN politisch Verantwortlichen Kärntens, also FPÖ; BZÖ; SPÖ und ÖVP, die Bilanzsumme auf ca. 20 Milliarden Euro auf.

Dabei übernimmt das Land Kärnten im Laufe der Zeit Kreditausfallshaftungen von ebenfalls ca. 20 Milliarden €
Letzen Endes dürfte dann allerdings LH Jörg Haider erkannt haben, dass da irgendetwas “faul im Lande Kärnten” ist und er tut das, was jeder verantwortungsbewußte Politiker tun würde, er verkauft die HAA an die Bayerische Landesbank .“

Die Aussage des Autors darin ist bestechend: Wenn man als verantwortlicher Landespolitiker zulässt und fördert, dass eine Bank faul wird, dann verkauft man die Landesbank (logischerwiese unter Beibehaltung der Haftungen dürch das land Kärtnten) an die Bayern LB.

Das kann man natürlich so sehen (wenn man leicht bescheuert ist), muss aber nicht. Man könnte auch meinen, dass verantwortungsbewusste Politiker alle Maßnahmen setzen, dass die Bank rechtzeitig saniert wird, die Haftungen des Landes zurückgefahren wird und eben nicht die österreichischen Steuerzahler zum Handkuss kommen.

@Phronesis:
Wieso bitte sollte sich der Staatsanwalt um die Notverstaatlichung kümmern? Welche konkreten Verdachtsmomente für eine Straftat liegen vor? Sind die Vorgänge der Notverstaatlichung tatsächlich unklar? Ich weiß es nicht.

Möglich auch, dass die Regierung aus prozesstaktischen Gründen der Bayern LB gegenüber nicht all zuviel Infos raus lassen will. Das geht es meines Wissens nach um bis zu 3,5 Mrd Darlehen, die entweder als Eigenkapital zu qualifizieren und damit für die BLB verloren sind oder eben nicht.

, Nr. 61

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Phronesis
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seit 2009-01-09


Die Verdachtsmomente wurden ja erörtert:
Warum hat Herr Pröll den Bayern die Bank abgekauft?
Wie der Autor richtig geschrieben hat, wäre die Haftung durch das Land Kärnten nur dann schlagend geworden, wenn auch die BLB in Konkurs geschickt worden wäre.

Bitte um eine logische Aussage, welche dem Politiker das Recht einräumt die Steuerzahler – ohne Rückfrage beim Parlament! – mit Milliardenhaftungen zu erdrücken. Auf seine Unfähigkeit sollte er sich nicht ausreden dürfen.

, Nr. 62

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Das wäre mir neu, dass ein Aktionär einer Bank auch insolvent wird, wenn seine Bank Pleite geht. Er verliert doch max. sein einbezahltes Eigenkapital (und im Falle der LBL die 3,5 Mrd Darlehen) aber mehr nicht.

Zu der Einschränkung der Handlungsfähigkeit der Regierung. Ich bin da ja nicht 100% firm, aber ich denke dass der Finanzminister hier die Republik repräsentiert. Ich gehe davon aus, dass ein Ministerratsbeschluss dazu vorliegt. Pröll ist ja keine Haftungen eingegangen, er hat eine Bank für 4 EUR gekauft.

Mann kann gerne untersuchen, ob es schlau war, aber das ist in der Nachsicht immer ein bisserl unfair. Wenn, dann muss man urteilen in Hinblick auf den damaligen Wissens- und Faktenstand.

Aber wie gesagt, ich meine, in Summe war das die richtige Vorgehensweise – die Bayern hätte man aber durchwegs mehr in die Pflicht nehmen sollen, aber Druckmittel dazu hatte man wohl nicht. Naja, die 3,5 Mrd hätte ich den Bayern noch abgeknöpft.

, Nr. 63

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Phronesis
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Kärnten verkauft die Bank, bleibt auf den Haftungen sitzen und die BLB kann mit der Hypo machen was sie will, aufblähen, in Konkurs schicken, … das Risiko trägt immer Kärnten. Wie dumm sind da die Vertragsverhandlungen für Österreich gelaufen, wenn die BLB jetzt noch ein Vetorecht hat, nachdem wir die Bank gekauft haben- oder sind wir auch nur Aktionär ohne Risiko?

Dann sollte ja der Verfasser des Artikels nichts dagegen haben, wenn die Schulden im Süden bleiben, hat doch der ehemalige LH Haider keine Fehler gemacht. Wahrscheinlich schreibt er von dort.

, Nr. 64

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


Vergiss den Artikel, schau dir die homepage an, auf der der Orginalartikel steht (der link ist auf der homepage) dann weißt du woher der Wind weht.

Der Fehler ist tatsächlich bereits bei Verkauf der HAA an die Bayern LB passiert. Dort hätte man die Haftungen schon nicht aufrecht halten dürfen. Aber der Haider wollte halt lieber ein paar EUR zum Verteilen haben.

Offen für mich aber nach wie vor, wofür Kärnten haftet.

Für Refinanzierungen der HAA oder für Kredite die die HAA vergeben hat.
Das ist nämlich ein immenser Unterschied, einmal muss die HAA Pleite gehen, auf der anderen Seite müssen (viele verschiedene?) Kreditnehmer Pleite gehen, damit jeweils die Haftung schlagend wird.

, Nr. 65

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penunce
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Ich hab´s ja geahnt. dass mein spezieller Freund etwas an der Website des von mir beigebrachten Artikel auszusetzen hat, deshalb habe ich auch sogleich eine Klarstellung beigebracht!

Wer sonst als die Opposition sollte das kritisch sehen, genauso könnte dieser Beitrag auch vom Kogler „Die Grünen“ gebracht worden sein, den Beweis meiner Aussage steht in der einschlägigen Presse zu lesen, die Löwelstrasse und der Taxler werden sich ganz sicher hüten darüber ausführlich und vor allem wahrheitsgetreu zu berichten!

Siehe Standard von gestern:

http://derstandard.at/1389860492…

Übrigends, der dzt. LH Kaiser muss sich nicht extra bemühen sich und die spö reinzuwaschen, er war damals auch in der Landesregierung und seine Partei war einverstanden und hat ebenfalls mit unterschrieben, zu Zeiten des LH. J.H, oder etwa nicht?!

Dass es dem Sk zuwider ist so etwas lesen zu müssen, war mir und auch anderen BE-Usern völlig klar, er ist halt ein Verteidiger des System´s, bis zum Niedergang desselben!

Mittlerweile wurde auch das Rating von Moodys

„Moodys senkt Ratings von Kärnten und Hypo“

http://orf.at/stories/22…

Wetten dass;

da unzählige Investierte Short gegangen sind, seitdem der Pröll die Bundeshaftung übernommen hat!?

Sie konnte ja nur gewinnen dabei, denn die Garantie der Bundeshaftung für das eingezahlte Geld besteht immer noch und mit Puten oder Shorten kann man noch zusätzliche Kohle akquirieren, natürlich alles auf Kosten der Bevölkerung, sie muss ja das alles bezahlen, oder deren Kinder und Kindeskinder, irgendwann und irgendwie, natürlich unter enormen persönlichen Einschränkungen!

Ähnlichkeiten mit GR sind rein zufälliger Natur und wurden sicher nicht beabsichtigt!:-)

Zuletzt noch;
ich finde es schäbig alles auf einen Toten abzuwälzen, so vorteilhaft es für die Handelnden von damals auch erscheinen mag, vor allem dann, wenn man selber bis zu Hals drinnensteckt, dass der J.H. der Verursacher war, ist selbstredend erwiesen, aber regiert hat er n i e alleine, er hat immer ein williges Beiwagerl gebraucht und auch spielend leicht gefunden!

, Nr. 66

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Skeptiker
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seit 2007-10-23


penunce, das ist die website, auf der der Text Orginal veröffentlicht wurde:
http://www.my-metropolis.eu/2012/nwo_o…

Lies und urteile selbst, ob der Autor noch bei Verstand ist.

Zu deinen Ausführungen:

Es wäre absolut unlogisch, zu dem Zeitpunkt zu der Pröll die HAA notverstaatlicht hatte (Haftungen hat er ja keine übernommen, das war ja wer?) short zu gehen.
Zu dem Zeitpunkt wurde ja die Bonität der HAA wieder hergestellt.
Verdienen konnte man nur, wenn man vorher Schulden der HAA günstig vom Markt gekauft hatte.

Und zum Vorwurf ich möchte unbedingt das System verteidigen.
Eigentlich möchte ich das nicht, aber man sollte bei aller Systemkritik zumindest bei der Wahrheit und in der Realität bleiben.

, Nr. 67

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twin
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seit 2008-04-06


haftungen:
„Ausfallsbürgschaften für verbindlichkeiten der haa“

http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/…

du musst natürlich auch die „wirklich wahre geschichte der haa“ berücksichtigen.

http://www.bzoe.at/assets/fil…

, Nr. 68

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penunce
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seit 2004-03-08


Die website ist wohl richtig, aber der Beitrag in dieser ist ein gänzlich anderer, nämlich dieser;

Das „Hypo Alpe Adria-Desaster“ für Dummies
InomineX | 12. Februar 2014

Beim wahrscheinlich größten Finanzverbrechen der österreichischen Geschichte wird allerorts so viel gelogen und Dreck erzählt, wie es der Gewaltigkeit und Dimension des Desasters auch zukommt.
Das „Hypo Alpe Adria-Desaster“ für Dummies Gestern kommen beispielsweise – in seltener Einigkeit – der Parteiobmann der österreichischen Patriotenpartei FPÖ, H. C. Strache und der Grünen-Finanzsprecher Werner Kogler in der Nachrichtensendung ZIB2 des österreichischen Staatsfunks ORF relativ ausführlich zu Wort. Diesen glücklichen Umstand verdanken wir der Tatsache, dass die vom ORF eingeladenen Vertreter des hauptverantwortlichen SPÖ/ÖVP-Regimes gesammelt absagen und in der ihr eigenen Art von Selbstge-fälligkeit, Arroganz und Präpotenz und in einem unglaublichen Akt von Bürgerverachtung jede Stellungnahme verweigern.
Strache und Kogler finden dann auch die richtigen Worte. Sie sprechen unter anderem vom „größten Finanzverbrechen der Zweiten Republik“, dass „der Umgang der Regierung mit der Hypo das Tatbild des organisierten Verbrechens erfülle“, von einem „System der Omertà“ ( Schweigegebot der italienischen Mafia), einer „Verstaatlichung ohne Not“, von „marodierenden Bankern in Tateinheit mit kollaborierenden Aufsichtspersonen“, usw., usw. Hier >>> der Link zur Sendung.
Zusammenfassend und kurz: die Opposition wirft der Regierung mehr oder weniger vor in schwerst-krimineller Bandenbildung dem österreichischen Steuerzahler ca. 20 Milliarden € gestohlen und an ihre Finanzfaschisten- & Terrorbankerkumpels „umverteilt“ zu haben.
Noch kürzer: Man kann einer Regierung eigentlich nicht mehr viel Schlimmeres vorwerfen als eine schwerstkriminelle Mafiabande – also Teil von organisiertem Verbrechen – zu sein.
Und jetzt das Unfassbare. Es berichten exakt 2 (in Worten: ZWEI!!) Medien darüber. Der ORF selbst natürlich und heute.at.
ALLE ANDEREN erzählen ihnen den üblichen Dreck, stellen die völlig falschen Fragen zur Ablenkung des Dumpfbürgers, lügen, dass sich die Balken biegen oder sagen … gar nichts.
Darum ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich in Foren dieser „Qualitätsmedien“ fast nur offensichtliche Vollidioten tummeln, die ebenso offensichtlich keine Ahnung von dem haben, zu dem sie sich da so erbrechen. Und absolut zielsicher gegen GENAU DIE FALSCHEN AGITIEREN.
Daher eine kurze Zusammenfassung des Geschehenen, so erklärt, dass es auch absolut jeder mit zumindest Grundschulbildung verstehen kann. Exakte Zahlen und Daten lasse ich weg, da diese – aufgrund der „Omerta“ s.o. – ohnehin keiner so genau kennt. Also KEINER, der nicht involviert ist.
Chronologie eines Verbrechens
Unter dem Kärnter Landeshauptmann Jörg Haider bläst die Bank „Hypo Alpe Adria“ im Laufe der Jahre und in Zusammenspiel mit ALLEN politisch Verantwortlichen Kärntens, also FPÖ; BZÖ; SPÖ und ÖVP, die Bilanzsumme auf ca. 20 Milliarden Euro auf.
Dabei übernimmt das Land Kärnten im Laufe der Zeit Kreditausfallshaftungen von ebenfalls ca. 20 Milliarden €
Letzen Endes dürfte dann allerdings LH Jörg Haider erkannt haben, dass da irgendetwas „faul im Lande Kärnten“ ist und er tut das, was jeder verantwortungsbewußte Politiker tun würde, er verkauft die HAA an die Bayerische Landesbank .
Das „dürfte“ ruht daher, dass Jörg Haider kurz darauf unter seltsamen Umständen ums Leben kommt. (Angeblich „Autounfall“, angeblich „volltrunken“, tausend offene und nähere Fragen werden bis heute als „Verschwörungstheorie“ abgetan und diffamiert … Klar! … wäre ja das erste Mal, dass Terrorbanker Unliebsame ums Eck bringen … Ironie off)
Zu diesem Zeitpunkt stellen jedoch ALLE AUFSICHTSORGANE der Hypo ein tadelloses Zeugnis aus und sehen keinerlei Gefahren für irgendwen.
… und hier könnte in einer normalen Welt die Geschichte schon wieder zu Ende sein. Schließlich braucht es sie ja auch nicht zu kümmern, wenn dem Käufer ihres „Wie besichtigt und probegefahren“-Gebrauchten 2 Jahre später der Motor verreckt. Aber wie gesagt „in einer normalen Welt“, denn jetzt geschieht das Unglaubliche – also das, was nun wahrscheinlich als größtes Finanzverbrechen in die Geschichte Österreichs eingehen wird:
In den folgenden zwei Jahren VERDOPPELT die Bayerische Landesbank nochmals die Bilanzsumme der Hypo und fährt sie damit voll an die Wand. Wir halten fest: DIE HYPO – NUN EINE DEUTSCHE – EINE BAYERISCHE – BANK IST HIN.
Der Besitzer, also die Bayerische Landesbank, das Land Bayern, hätte nun einen Totalverlust zu tragen, ebenso alle internationalen Investoren – wie diverse Fonds – und auch Banken aus Österreich, wie beispielsweise die allmächtige Raiffeisenbank, die in einem „Naheverhältnis“ zur Pröll-Dynastie der „Östereichischen Volkspartei (ÖVP) steht.
Glücklicherweise – für die Finanzextremisten – ist „zufällig“ gerade Pröll-Junior Finanzminister von Österreich. Und in einer noch nie dagewesenen Nacht- und Nebelaktion kauft dieser in Komplizenschaft mit der bilderberggeführten SPÖ die Hypo zurück. KURZ: ÖSTERREICH VERSTAATLICHT DEN MARODEN TEIL EINER DEUTSCHEN BANK!!!
Als Grund gibt man an, dass die AUSFALLSHAFTUNGEN des österreichischen Bundeslands Kärnten, das Land in den Ruin stürzen würden und deshalb die Bank „systemrelevant“ sei. Ein Grund, der nur offensichtlich Schwachsinnigen, Vollidioten, völlig UNGEBILDETEN oder in Finanzdingen völlig Unbeleckten einleuchtend erscheint. Weiß doch mittlerweise wohl jeder, dass der Ausfallsbürge nur dann in die Pflicht genommen wird, WENN der EIGENTÜMER nicht mehr haftbar gemacht werden kann. Ergo hätte zuvor das Land Bayern die Bayerische Landesbank pleite gehen lassen müssen, in einem Konkursverfahren ALLE Werte dieser verscherbeln müssen und erst wenn dann noch immer offene Posten zu verzeichnen gewesen wären, dann hätte das Land Kärnten EVENTUELL (Anm.: bis dato ist nicht einmal geklärt ob diese „Haftungen“ überhaut rechtens sind) in die Pflicht genommen werden können. Und wer das ernsthaft glaubt – also dass Bayern es sich hätte leisten können die Bayerische in den Konkurs zu schicken, der glaubt wohl auch noch an den Osterhasen, das Christkind und den Weihnachtsmann …
Kurz darauf verlässt Pröll-Junior die Politik und erhält … einen hochdotierten Posten bei … der RAIFFEISENBANK!
Spätestens jetzt hätte man von Regierungsseite SOFORT DIE STAATSANWALTSCHAFT EINSCHALTEN MÜSSEN (Anmerkung, dass hat man zwar getan, aber die hat sich nur um Malversationen INNERHALB der Hypo und mit Vorgängen VOR dieser „Notverstaatlichung“ befasst, jedoch NICHT mit der Umverteilung der Milliardenverluste WEG VON DEN BANKEN und Finanzextremisten HIN ZUM ÖSTERREICHISCHEN STEUERZAHLER). Doch weit gefehlt, nun beginnt die Zeit der Verschleppung und Verschleierung:
Seit nunmehr 4 Jahren lehnt die Regierung konsequent jede Art von Aufklärung, wie beispielsweise einen von der Oppostion geforderten Untersuchungsausschuss ab …
Seit nunmehr 4 Jahren erzählt man ihnen in Komplizenschaft mit den Systemmedien Dreck, dass „die FPÖ unter Jörg Haider schuld“ wäre. Mal abgesehen davon, dass Jörg Haider damals schon lange seine eigene Partei, das BZÖ gegründet hatte, hatte der – wenn er auch in Zusammenarbeit mit SPÖ und ÖVP die Grundvoraussetzungen erst geschaffen hat – letzten Endes das Risiko erkannt und eigentlich durch den Verkauf der Hypo jeden Schaden gerade noch rechtzeitig abgewendet … wenn die Verantwortung für das Desaster überhaupt in diesen Zeitraum fällt, denn …
… seit nunmehr 4 Jahren fragt KEINER nach, was in den Jahren geschah, in denen die Bayerische Besitzer war und wo die Bilanzsumme VERDOPPELT wurde, bzw. ob nicht daher eigentlich die Bayerische TATSÄCHLICHER TÄTER ist.
Seit nunmehr 4 Jahren geschieht NICHTS, außer dass immer mehr Steuergeld in die marode Bank gepumpt wird und sich nun die, die eigentlich für die Verluste haften würden, noch zusätzlich eine goldenen Nase verdienen, da mit Hypo-Papieren nun weit unter Wert munter spekuliert wird, weil diverse Volksverrrä … äähm … Volksvertreter … seither GARANTIEREN, dass „eh jeder Schaden“ gedeckt wird.
Dann wird ein Gutachten internationaler Finanzexperten in Auftrag gegeben, das feststellen soll, wie der angerichtete Schaden für das Volk möglichst gering gehalten werden kann. Diese empfehlen dann 3 Varianten, also „The Good, the Bad & the Ugly“ für den Steuerzahler. Dieses wird strengstens unter Verschluß gehalten, bis es dann zufälligerweise doch ins Licht der Öffentlichkeit dring.
Und was glauben sie, für welche Variante sich die österreichische Regierung – in Zusammen-arbeit mit den selben „Aufsichtsorganen“, die vor Verkauf der Hypo dieser dieses „tadellose Zeugnis (s.o.)“ ausgestellt hatten – entschließt?
Anm. Diese “ Aufsichtsorgane“ sind also – WENN die Hypo – wie allerorts kolportiert – schon vor Verkauf hin war – entweder Mittäter – oder total unfähig und inkompetent und daher keinesfalls mehr in einer Postion zu halten, wo sie über mehr als den eigenen Gang zur Toilette zu entscheiden haben – oder andernfalls – wenn tatsächlich die Bayern die Hypo ruiniert haben – wird die „Notverstaatlichung“ einer deutschen Bank selbst zu einem lupenreinen Verbrechen am österreichischen Volk und ist nicht einmal mehr mit Gutmenschenmoral – „man kann doch keine kaputte Bank verkaufen“ – zu rechtfertigen
Also – wie entscheidet sich die Machtelite? Hey – absolut richtig!
Selbstverständlich entscheidet sich die herrschende Kaste für die Variante, die die Gläubiger MAXIMAL BEVORTEILT UND DEN STEUERZAHLER MAXIMALST BESCHÄDIGT! Eine sogenannte „Bad Bank“ od. „Anstalts-Lösung“ – heißt: Letztes Gutes wird zum Billigsttarif an die Finanzfaschisten- und Terrorbankerkumpels der politischen Machteliten verhökert und sämtlichen Dreck frißt das Volk.
Und man weigert sich weiterhin umfassend bekannt zu geben, WER denn dieses Geld bekommt, also WER überhaupt DIESE ANGEBLICHEN GLÄUBIGER DER HYPO sind. (Kennt man schon von Griechenland, wo ja auch „über Nacht“ und in Zusammenarbeit mit Goldman Sachs, die Staatsschulden verdreifacht wurden und bis heute keiner so genau weiß, wie die denn so zustande gekommen sind). Kurz: Der Österreicher soll blechen – an wen auch immer – und weiters hat er das Maul zu halten.
Seit dem Bekanntwerden letzgenannter Details – also dass man nun alles tut um dem Volk den maximalen Schaden aufzubürden, nachdem man vorher wochenlang Scheinverhandlungen mit Banken geführt hat, die sich „an den Kosten beteiligen sollten“ – verweigert die Regierung JEDE STELLUNGNAHME UND TAUCHT UNTER.
Soweit zur Chronologie der Ereignisse. Detailchen, wie Prozesse gegen Randfiguren und Bauernopfer habe ich im Interesse des großen Ganzen weggelassen. Schließlich bin ich ja kein bezahlter, massen-medialer Auftragsschwätzer, der alles daran setzt ihren Blick zu verschleiern und durch Dauergesülze den strafenden Zornesblick des Volkes auf komplett Irrelevantes und Nebensächliches zu richten.
Und wenn sie hinkünftig wieder irgendwelche Vollidioten von einer „bösen FPÖ unter Jörg Haider“ faseln hören, dann wissen sie, dass der- oder diejenige nicht den blassesten Tau einer Ahnung von der Materie hat, ein von den Massenmedien komplett Verblödeter ist, oder, noch schlimmer, mit Vorsatz lügt.
Diese Uninformierten, Deppen oder vorsätzlichen Lügner fragen sie dann, WIESO denn dann, wenn denn dem so wäre, gerade die FPÖ unter Strache, AM LAUTESTEN nach einem UNTERSUCHUNGS-AUSSCHUSS VERLANGT, den die SPÖ/ÖVP-REGIERUNG SEIT JAHREN VERHINDERT.
Wieso tut man wohl alles in seiner Macht stehende um a) jede Aufklärung zu verhindern und b) die Abwicklung des Ganzen zusätzlich möglichst lang hinauszuzögern um maximalen Schaden zu generieren?
Wenn nicht deshalb, weil man a) selbst den ganzen „Dreck am Stecken“ hat, und b) …
… hofft, dass man sich über die 7-Jahres- Aufbewahrungspflicht für Firmenunterlagen rettet, nach der man alle Unterlagen straffrei vernichten kann …
… was uns ins Jahr 2017 bringt, in dem dann alle Unterlagen aus der Bayern-Zeit der Hypo unwiederbringlich verloren sein werden – und der Raubzug der Finanzfaschisten und Terrorbanker – in Komplizenschaft mit ihren Politkumpels – gegen das österreichische Volk – das größte vollendete Finanzverbrechen der Zweiten Republik sein wird.
Bei dem die Strippenzieher ungeschoren davon kommen und sich prustend vor Lachen über die Dummheit des Stimmviehs, in ihren fetten Clubsofas flakend, auf die Schenkel klopfen …
… ungesühnt …

Nur dieser, in dieser website beinhalteter Artikel zählt für mich und wie ich bereits vorher erwähnte, das könnte zum größten Teil auch der Kogler von den Grünen unterschreiben, nach seinen zuletzt im TV getätigten Aussagen.

Zur Notverstaatlichung und short gehen, noch einen Feststellung;

was bedeute diese Verstaatlichung/Bundeshaftung durch Pröll, doch ausschließlich und endgültig, dass der Staat, also WIR ALLE, die Haftung für die HAA und somit sämtliche Verpflichtungen, auch die Haftungen des Landes Kärnten, übernommen haben, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen!

Wenn man das weiß, dann kann man sehr wohl short gehen, mehr Sicherheit (auf Kosten der Bevölkerung) wird einem im herkömmlichen Börsengeschäft kaum jemals einmal geboten!

Im BE wurde heute folgender Berich vom Nowotny veröffentlicht;

„Hypo: Notenbank-Chef kritisiert Ex-Finanzministerin und Bayerische Landesbank“
„Der Eigentümer nahm am Aufsichtsrat vorbei massiv Einfluss auf das Management“ – „Ich halte das Vorgehen der Bayerischen Landesbank 2009 heute noch für skandalös“

http://www.boerse-express.com/cat/pages/…

Ich halte ihn für unfähig und vor allem seinen Vorgänger Liebscher, für befangen in dieser Causa, trotzdem wurden die Beiden zu „Häuplingen“ der panikartig installierten Task Force, bestellt!

Von wen; natürlich von Faymann.

Ich würde sehr gerne ein System verteidigen, sehe aber keines das dazu in der Lage etwas zu verändern und außerdem auch verteitigungswürdig wäre, die Regierungsparteien spö u. övp sind voll bis zum Kragen involviert,
die Grünen aber nicht,
die Neos auch nicht,
die Stronach-Partei auch nicht
und die fpö nur am Rande.

Nach meinem Dafürhalten werden wir in den nächsten Monaten, wahrscheinlich aber noch vor Jahresende, die Ausrufung von Neuwahlen erleben, die Regierungsparteien haben das Vertrauen der Bevölkerung nunmehr restlos verspielt!

Was dann kommt, weiß ich nicht vorherzusagen, auch nicht ob es besser wird.
 

, Nr. 69

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Ilan Fellmann


Zu Details werde mich in den nächsten Tagen rühren; derzeit nur zu einem Punkt: Stimme voll zu, dass sich STA (um die strafrechtliche Komponente der „Verstaatlichung“ und der Aktivitäten danach bis heute) und der NR (für die politische Aufarbeitung in einem U-Ausschuss) um dieses Thema prima kümmern müssen.

Halte die Auswirkungen des HAAG-Desasters für uns alle für unvorhersehbar…wird bis auf unsere Gehälter, Pensionen, Sozialstaat, Budgets, etc. massivst einwirken… und auf unsere Refinanzierungsmöglichkeiten als Bund.

, Nr. 70

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Ilan Fellmann


Fürchte aber, es wird so enden wie das salzburgdesater, das ich (mit euch) auch monatelang verfolgt habe: Ohne klare Lösung und ohne völlige Einsicht in die Problemlage; am Ende ist irgendwer Subalterner schuld, der Rest der Omerta im Dunkel…da ist viel Geld im Spiel gewesen, in beiden Fällen!
, Nr. 71

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Finde ich ganz interessant – dort auf dem Blog leichter zu lesen!

Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom  friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Gemeinsam sind wir stark! Wir sind der Souverän! Die 99 %! Be part of the solution! Be active!

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