Jahrbücher des Katholischen Tiroler Bauernbundes von 1919 bis 1938 – Auszüge der verbreiteten Meinungsbildungsmaschinerie des Bauernbundes besetzt von CV´lern, Priester, Bauern – Heim in´s Reich! Angst vor der roten Herrschaft?! Vor dem roten Pack?

Liebe Blogbesucher,

die folgenden gefunden Textstellen sind aus oben genannten Jahren und sollten zum besseren Verständnis des bäuerlichen DENKENS und deren URSACHEN beitragen.

Wie wir aus Fachbüchern über Werbung/Marketing wissen – Wiederholung hämmert und impft, das Unbewusste im Menschen. Oft wiederholt hilft zur Verbreitung von Botschaften und Übernahme von „eingepflanzten“ fremden Meinungen. Vielfach unbewusst gelesen und gehört – verfestigt sich die Ansicht. …. Um den Blogleser nicht unnötig mit Zahlen zu überlasten, lasse ich die genauen Zeitangaben meist weg, um nicht zu verwirren.


Dort in diesen Jahrbüchern des Katholischen Tiroler Bauernbundes von 1919 – 1938 steht´s geschrieben. Übrigens wurde das Katholische Tiroler Bauernbund Jahrbuch 1919 von der Tyrolia verlegt (samt allen seinen Inhalten!) und dieser Buchverlag steht der katholischen Kirche sehr nahe. Auch nahm 1919 ein Priester den JOB vom Bauernbundsekretär an! Man hört, dass der Bauernbund damals mit jubelnder Mehrheit zum Antisemitenbund beigetreten ist!!! Auf jeden Fall wurde im Bauernbund – Jahrbuch von 1919 noch auf der ersten Seite mit: „Mit schönen Kriegsbildern“ geworben! Tyrolia = Kirche hat dieses Jahrbuch verlegt!

Der Leitspruch ist wahrscheinlich zeitgemäß zu verstehen: „Der Bauernbund ist Schutz und Wehr für deutsche Bauern Recht und Ehr!“


Kirchliche Unterstützung zur Meinungsbildung und Machtmehrung und Machtausübung? Geistige Unterstützung auf jeden Fall.

Wurde das Gift des Antisemitismus – den Bauern, der ÖVP, den CV´ler und der Bevölkerung – eingepflanzt, und von wem, ist die FRAGE! Auf jeden Fall ist der Tiroler Bauernbund dem Antisemitenbund quasi einstimmig jubelnd beigetreten! Wer hat damals hauptsächlich in der Bevölkerung gegen die „Juden“ und gegen das rote Pack geschürt? Wer hat was und wie unternommen, um die Ängste und den Hass in der Bevölkerung gegen (Ausländer/Juden/rotes Pack) zu schüren? Etwa die Kirche? Oder doch etwa der von der Kirche beeinflusste Bauernbund?Vielleicht etwa der von der Kirche beeinflusste CV? Oder doch etwa die von der Kirche beeinflussten CV´ler die bereits in den politischen Ämtern befördert waren? Hatte die Kirche vor, die Bevölkerung in Oberösterreich, Tirol und weitgehend überall´in Österreich aber auch überall europäisch in den CV-Universitäten in Europa Einfluss zu nehmen für deren Eigeninteressen? (Gegen Sozialismus/Kommunismus) Ein wenig klerikal gegen das rote Pack gesteuert (um Eigeninteressen der Kirche zu beeinflussen) vorgehen (die Völker) zu lassen? Könnte es sein, dass der Kommunismus der Kirche Ängste um „ihr“ Eigentum und deren Erhalt, ausgelöst hatte? Dass alles unternommen wurde, um dem Kommunismus „abzudrehen“. Auch die Sozialdemokraten! Ich finde das sind berechtigte Fragen, und dienen für ein besseres verstehen unserer Geschichte! Machtgier/ Geldversessenheit/Elitendenken/Überheblichkeit/Ego/Eigeninteressen von gewissen Menschen an den Stellen der Machtausübung sind dafür verantwortlich?

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Damals wollte man aufgrund hoher Staatsverschuldung, und nicht erreichbarer ausländischer Kredite, mehrheitlich einen Anschluss ans Reich in Österreich – ans Deutsche Reich ?! (hier nicht himmlisches Reich!)

Allerdings liest man dort in den Jahrbüchern des Bauernbundes auch: Der internationale Sozialismus erhebt überall sein Haupt, das Eigentum des Bauern Grund und Boden ist gefährdet, die sozialistischen Organisationen bestreben sich, das bisherige patriarchalisch Verhältnis zwischen dem Bauern und seinen Kindern, den Knechten und Mägde in sozialistische Gewerkschaften zu pressen, dieselben gegen den grundbesitzenden Bauern auszuspielen und dadurch die alles zersetzenden Lohnkämpfe in den Reihen des Bauernaufstandes einzuschmuggeln. (Wurden die Frauen hier absichtlich vergessen? Um nicht bäuerliche Leserinnen des Bauernbundjahrbuches nicht in unerwünschte Gedanken zu …)

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O. K. fangen wir Mal langsam an:

Wenn man in diesen Katholischen Bauernbund Jahresbüchern liest: „GIFT: …. Vorsicht ist die Mutter der Weisheit. … GIFT … dass es viele Menschen es mit vollstem Vertrauen genießen, ohne dass sie wissen, dass es gefährliches Gift ist. … und am verbreitetsten ist das Büchergift.“

(Anm. Bücher sind giftig für die Seele?! Das Jahrbuch des Katholischen Tiroler Bauernbundes ist aber Nahrung für den Antisemitismus?!!!! – Nur einseitige kirchliche für Bauern ausgerichtete Informationen sind dort zu lesen!?! – Sonst könnte man ja als „weibliche und was anderes Leser“ etwas anzweifeln, da man etwa sogar zu denken beginnt? Es wurde gepredigt und geschrieben, nicht nur von der Kanzel, dem Bauernbundjahrbuch, dem Reimichlkalender, und sonstiger kirchlicher und bäuerlicher BRAINWASH-INFO – indoktriniert in verbaler und schriftlicher Form!

Wenn der damalige Landwirtschaftsminister Dr. E. Dollfuß (damals noch kein selbstermächtigter kirchlich geduldeter Diktator!!) von sich gibt: …“Eine solche Meinungsäußerung kann vielleicht dort hingenommen werden, wo man anzunehmen berechtigt erscheint, dass die Tragweite einer solchen Behauptung nicht erfasst wird und dass die nötige Beurteilungsfähigkeit nicht vorhanden ist.“ … (Anm. Wenn man solche Sachen von sich gibt – WIE denkt man dann? Elitär?) 

„Auch das Frauenwahlrecht hat dazu geführt, dass dem Bauernstand in Tirol ein großer Teil der Abgeordneten und damit die politische Herrschaft im Lande aus der Hand gewunden worden ist. Mit dieser Tatsache muss der Bauernstand rechnen und seine Organisation diesen neuen Verhältnissen anpassen. Die Bauernbündler werden zu eine kleinen Minorität zusammenschrumpfen und bei allen Wahlen unterliegen, wenn dieselben nicht in erster Linie dafür sorgen, dass sie die politische Führung in der eigenen Familie in der Hand behalten oder dass sich auch ihre Kinder und besonders ihre Dienstboten politisch organisieren und dann eine Interessensgemeinschaft bilden, die alle umfasst, die von der Landwirtschaft entweder als Besitzer oder als Bedienstete leben. Von allen Seiten und Parteien wird jetzt um die Stimmen der Bauernkinder und der bäuerlichen Dienstboten geworben. Zum Schutze des Bauernstandes ist es daher in erster Linie notwendig, dass sich nicht nur in jeder Gemeinde eine Ortsgruppe des Bauernbundes und der bäuerlichen Dienstboten bildet, sondern dass jede Bauernfamilie, das Sohn, Tochter, Knecht und Magd eine Familienorganisation bildet, die … 

Am 24.04.1920 fand eine österr. Volksbefragung statt mit einem machtvollem Bekenntnis für den Anschluss ans Reich.

Sprüche im Bauernkalender: Ein Mensch ohne Zucht (Anm. arme Kinder!) ist ein Baum ohne Frucht – helfen solche abgedruckten Sprüche zur Verteidigung von autoritärer Erziehung! Watschen/Hiebe/Schläge an der Tagesordnung? Wer erinnert sich noch?

Vergessen sollte man die damalige allgemeine Dorforganisation nicht: (Bauernbund, Feuerwehr, Musik, Schützen) waren ein Gemeinschaft!!!! 

Das Polit- und Medien-wording: Reichsbauernführer oder Führer Bundeskanzler Dollfuß, war normal?

Die katholische Tiroler Bauernzeitung über ihren Volkskanzler (Diktator!!!) Dollfuß:

„…
im Jahre 1931 zum Landwirtschaftsminister ernannt, Seit 21. Mai 1932 war er Österreichs Kanzler!!!??? (WAS SOLL DAS DENN?!?!?!?!?!?! Es war ein Regime! – Hr. Dr. E. Dollfuß entspricht einem Diktator!!!!!!!!!! – Falschmeldung (aufgrund Medienzensur! (bis heute!) oder Geschichtsklitterung (durch die damalige ÖVP-CV(Kirche)-Bauernbund-Macht!!!?-bis heute) – Die Denke/Meinung der Bauern so zu korrumpieren ist NICHT in Ordnung? Medienaufsicht/Kontrolle gab es nicht, bis heute? Historiker schlafen bis heute? Dürfen nicht berichten? Sind vorauseilend gehorsam?! WAS IST LOS in Österreich? Alle schlafen und …? Auf jeden Fall stimmen die angeblichen letzten Worte von Diktator Dollfuß nicht mit den kirchlichen „Überlieferungen“, durch angebliche Ohrenzeugen, überein“ im Bauernbund Jahresbuch wird behauptet: „Kinder, ich wollte ja nur den Frieden …“ (auch sehr unglaubhaft!… aber) in kirchlicher Version lauteten diese von angeblichen Ohrenzeugen: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“ um einen Konex/Verbindung zu dem heiligen Engelbert zu schließen, und einen kirchlichen Märtyrer zu schaffen! – Es ist wirklich UNGEHEUERLICH was in unserer österr. Geschichte passierte und nicht wirklich an die Öffentlichkeit kommt!!! Aber noch ungeheuerlicher ist, dass die FALSCHE Geschichte transportiert wird, und damit das geistige GIFT WEITER, bis heute VERBREITET WIRD! Bis heute!

Es ist entsetzlich und erbärmlich! Die Kirche, die ÖVP, die CV´ler und die Bauern sollten doch heute längst in das Informationszeitalter aufgeschlossen sein!!!! AUFWACHEN- liebe Geistliche, Bauern, CV´ler, ÖVP´ler! Es ist Zeit! Es ist Zeit sich für die Realität zu öffnen! Auch für eine natürliche Menschlichkeit! Weg vom Patriarchat! Auch für christlich-soziale Werte sollte man sich öffnen! Nicht der Scheinheiligkeit und der Lüge anhängen! (Ohne Provokation – nachdenken!-überdenken!oder sonst ein Email an mich senden!) Wir leben nicht mehr im dunklen Mittelalter! Die Verschleierung der Wahrheit, wird nicht mehr geduldet! Wenn im Bauernkalender über Hr. Dr. E. Dollfuß steht: „Sich selbst war er stets der Letzte.“ Oder: „Christkatholisch und kerndeutsch war Dollfuß. (als Mörder und Wiedereinführer der Todesstrafe, vielfacher ‚Verantwortlicher Vollzug der Todesstrafe, der Abschaffung der Demokratie, Schaffung von Anhaltelager für 16.000 Diktaturgegner, rassistisch geprägt, ärger als Hitler! solch einen Diktator/Mörder wird in Ö. immer noch gehuldigt??! u. v. m. )


Und Hr. Dollfuß hat aufgrund seiner indoktrinierten Ideologie?(?) (die bis heute noch in den Köpfen vieler hochrangiger ÖVP´ler, CV´lern, Bauernbündler, Kirch´ler & Co) steckt, noch für Nachwirkungen in unserer heutigne Zeit, mit diesem Antisemitismus zeugt und wirkt, dann sollte man über sich selbst nachdenken! „Wenn das Jahrbuch damals weiter geistig unter die Bauern verbreitete: „Wen konnte es wundern, dass die Bauernschaft stolz war auf den Blutsgleichen auf dem Kanzlerstuhl und ihn mit ihren Fäusten zu decken schwur.“ (Wenn man falsch gebrieft wird, hat man ein anderes Verständnis der REALITÄT! Sicher nicht objektiv! Man sollte sich heutzutage kritisch informieren! Eine zweite „objektivere“ Meinung einholen wäre gefragt! Ohne Provokation – ist logisch begründet! Diktator google´n oder in der Wikipedia nachlesen! Oder die historischen Untersuchungen von „objektiven“ der Wissenschaft unterworfenen Akademiker sich erlesen! Wäre und ist gefragt – liebe Dollfußianer!

Wir leben nicht unter „gewünschten“ autoritären Führern in einen „von der Kirche damals“ gewünschten Ständestaat, der den Bauern in der modernen Gesellschaft überhöht! „Der Staat muss natürlich gegliedert sein. Natürlich ist die Gliederung nach Ständen.“ Anm. Dies ist völlig falsch! Vielfach längst auch in Europa bewiesen! Einen Kastenstaat wie Indien, wollen wir auch nicht! Kirchlich falsch geprägt – auf eigeninteressierter Meinung verhaftet? Bei anderer Meinung – bitte Email an: schreinerklaus@aon.at

Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuchen verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, Klaus Schreiner, vom friedlichen-kreativen Widerstand

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