Der enttarnte Chef der SCHATTEN-CIA – George Friedman von der US-Denkfabrik STRATFOR

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 12.05.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/george-friedman-der-enttarnte-chef-der-schatten-cia/6279224.html

GEORGE FRIEDMAN
Der enttarnte Chef der Schatten-CIA
George Friedman betrieb sein Geschäft im Verborgenen. Doch seit dieser Woche stehen die Geheimdienstmethoden seiner Firma Stratfor offen im Netz – und offenbaren peinliche Einblicke.

Ein Ratschlag wie aus einem James Bond-Film. „Wenn die Quelle wertvoll ist, dann musst Du sie unter Kontrolle bringen”, schrieb George Friedman am 6. Dezember 2011 an eine Mitarbeiterin in Venezuela. „Kontrolle bedeutet: finanzielle, sexuelle oder psychologische Kontrolle bis zu dem Punkt, an dem die Quelle bereit ist, Anweisungen entgegenzunehmen.“

 

George Friedman ist enttarnt. Der Mann, der aussieht wie der nette Opa von nebenan, der sich stets unscheinbar gab und seine Rolle herunterspielte so weit es nur ging, hat keinen Zug mehr frei. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Internetplattform Wiki-Leaks rund 150 E-Mails der US-Strategieberatung Stratfor, die Friedman 1996 gründete. Es sind die ersten Tropfen eines gigantischen Unwetters – Wiki-Leaks wurden nach eigenen Angaben fünf Millionen dieser Mails zugespielt.

Friedman ist damit in der schlimmsten Lage, die man sich für einen Mann wie ihn vorstellen kann. Seine Firma, lebt von Geheimnissen. Zu ihren 30.000 Kunden zählen US-Militärs und Hedge-Fonds-Manager, hohe Politiker und internationale Konzerne. Wofür genau sie Stratfor bezahlten, war bisher unbekannt. Dann drangen Hacker in das Firmennetz ein.

Vom Risiko, den digitalen Umbruch zu verschlafen

Mitdenkende Roboter, selbstfahrende Autos und vorausschauende Diagnostik: Das Zeitalter der Digitalisierung ist angebrochen und verändert die Welt mit rasender Geschwindigkeit.

Nun liegt alles offen. Psychologische Kontrolle von Quellen, Überweisungen an Informanten im Mittleren Osten, Spitzelaktionen für den Chemiekonzern Dow Chemical. Aber Friedman bleibt schmallippig. Das graue Haar ordentlich gekämmt, die Stirn in Sorgenfalten gelegt, die braunen Augen mit einem Dackelblick versehen, verschickt Friedman über die Stratfor-Internetseite eine Videobotschaft.

„Wir bei Stratfor erklären, was passieren wird“

Darin tadelt Friedman mit leiser Stimme die Diebe, die ihm seine Daten gestohlen haben. Gleichzeitig sträubt er sich gegen jede Frage, die die Daten nahelegen. Durch die Beantwortung solcher Fragen, sagt Friedman, würde sich Stratfor „ein zweites Mal zum Opfer machen.“

Doch ob er sie nun beantwortet oder nicht – die Fragen stehen im Raum. Welchen Zugang hat Stratfor zu US-Botschaften? Friedmans Vize Fred Burton war früher selbst Agent des diplomatischen Sicherheitsdienstes im US-Außenministerium. Suchen Firmen wie Dow Chemical und Coca Cola deshalb Rat bei Stratfor, weil die Firma wie ein Geheimdienst arbeitet, aber nicht wie ein Geheimdienst kontrolliert wird?

Dieses digitale Genie treibt den Wandel voran

Er ist Multitalent, Wegbereiter und die treibende Kraft hinter der digitalen Transformation und ein Grenzgänger zwischen Marketing und Technologie: der Chief Digital Officer, kurz CDO. Doch was macht er eigentlich?

Friedman wies den Vorwurf, eine Schatten-CIA zu führen, stets zurück. Der Politologe, der als Sohn ungarischer Eltern in den 1950er Jahren in die USA kam, verfolgte in seiner ersten Lebenshälfte eine akademische Karriere, und lehrte an einem traditionsreichen College in Pennsylvania, wo er sich mit dem Marxismus und der Frankfurter Schule beschäftigte. Sein Talent als Zukunftsforscher erkannte er erst später.

„Journalisten erklären, was in der Welt passiert, sagt Friedman. „Wir bei Stratfor erklären, was passieren wird.“ Seine Prophezeiungen sind allerdings oft nicht nur gewagt. 1991 erklärte Friedman in seinem Buch „Der kommende Krieg mit Japan“ auf 430 Seiten, warum die US mit Raketen und Panzern um die Weltherrschaft kämpfen würden. In seinem 2009 erschienenen Buch „Die nächsten 100 Jahre“ beschreibt Friedman einen Krieg zwischen den USA und Polen auf der einen und Japan und der Türkei auf der anderen Seite. Den Hackerangriff auf seine eigene Firma sah er nicht voraus.

 

————————————————————————————-————

US-Denkfabrik STRATFOR: Vorbehalte gegen Deutsch-Russische Kooperation

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 18.03.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:http://www.cashkurs.com/kategorie/meldungen/beitrag/us-denkfabrik-stratfor-vorbehalte-gegen-deutsch-russische-kooperation/

US-Denkfabrik STRATFOR: Vorbehalte gegen Deutsch-Russische Kooperation

George Friedman, Gründer und Vorsitzender der privaten Denkfabrik referiert auf einer Pressekonferenz über die geopolitischen Hintergründe u.a. der Ukraine-Krise und spricht glasklar aus, was politische Eliten (nicht nur) in den USA oftmals umsetzen, auch mit Blick auf Deutschland. Sehr aufschlussreich und sehenswert!

Dieser Artikel ist aufgrund der hohen Aktualität natürlich unverschlüsselt.

Link zum Video auf Youtube

Da die im Untertitel angezeigte Übersetzung an verschiedenen Stellen unsauber bis falsch ist, haben wir exklusiv für cashkurs.com eine neue Übersetzung anfertigen lassen. Die Abschrift finden Sie hier:

Nick Brand: Mein Name ist Nick Brand. Ich bin der Event- und Veranstaltungsleiter der Chicago Council on Global Affairs. Vielen Dank, dass Sie heute Abend alle so zahlreich erschienen sind. Ich würde heute gerne die Möglichkeit nutzen George Friedman zu begrüßen. Er ist heute zum ersten Mal bei uns. Vielen Dank, dass Sie heute bei uns sind.

George Friedman: Kein Ort der Welt kann auf lange Sicht konfliktfrei bleiben. So auch die USA nicht. Wir sind konstant in Konflikte verwickelt. Ich glaube nicht, dass Europa wieder in einen derartigen Weltkrieg wie im 20. Jahrhundert verwickelt sein wird. Es wird aber wieder zu einem menschlichen Miteinander finden.

Es wird Kriege geben, es wird Friedenszeiten geben. Sie werden ihr Leben leben. Es werden zwar nicht wieder 100 Millionen Menschen sterben. Aber der Gedanke der „europäischen Außergewöhnlichkeit“ wird dazu beitragen, dass es immer wieder Konflikte geben wird. Es gab ja schon zum Beispiel Konflikte in Jugoslawien und momentan gibt es ja eben auch Konflikte in der Ukraine.

Wenn wir über die Beziehungen zwischen Europa und den USA sprechen – Wir haben keine Beziehungen mehr mit „Europa“. Wir pflegen aber Beziehungen mit Rumänien, oder mit Frankreich. Für uns gibt es jedoch kein „Europa“ als solches, mit dem die USA eine Beziehung haben könnte.

Nick Brand: Der Herr in der vierten Reihe, bitte!

Gast: Ist der islamistische Extremismus momentan denn überhaupt die Hauptbedrohung für die Vereinigten Staaten? Wird er von selbst aussterben oder wird er noch zunehmen?

George Friedman: Es ist momentan zwar keine existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten, aber stellt mit Sicherheit ein Problem dar. Man muss sich darum kümmern, aber man muss sich auch in einer angemessenen Weise damit auseinander setzen. Wir haben momentan einfach andere außenpolitische Interessen.

Das maßgebliche Interesse der Vereinigten Staaten im letzten Jahrhundert – also im Ersten, Zweiten und im Kalten Krieg – waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Vereinigt sind diese beiden die einzige Macht, die uns ernsthaft bedrohen könnte. Unser Hauptziel war es demnach, sicherzustellen, dass es nicht zu einem Deutsch-Russischen Bündnis kommt.

Aus der Sicht eines Ukrainers, werden Sie also nach jemanden Ausschau halten, der Ihnen in der gegenwärtigen Situation helfen kann – in diesem Falle sind das die Vereinigten Staaten.

Vor ungefähr 10 Tagen war der Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Europa, Ben Hodges, zu Besuch in der Ukraine. Er ließ offiziell verlauten, dass von nun an US-Militärausbilder und – Berater in die Ukraine gesandt werden. Er hat sogar einigen ukrainischen Soldaten Ehrenmedaillen verliehen. Eigentlich verbietet das Protokoll des amerikanischen Militärs aber Medaillen an Ausländer zu verleihen. Er tat dies jedoch, um zu zeigen, dass die ukrainische Armee unter seiner Führung steht.

Nachdem er das Land dann wieder verlassen hatte, verkündete die amerikanische Regierung, dass man von nun an baltischen Staaten wie Polen, Rumänien und Bulgarien Waffen, Artillerie und andere militärische Gerätschaften liefern würde. Und hier wird es interessant. Erst gestern hatten die USA angekündigt, Waffen in die Ukraine zu liefern. Natürlich wurde diese Nachricht wieder dementiert, aber es ist sicher, dass Waffen geliefert werden.

Interessanterweise haben die Vereinigten Staaten dabei immer ohne die Zustimmung der NATO gehandelt. Der Grund dafür ist, dass die NATO- Entscheidungen immer von allen Mitgliedern einstimmig getroffen werden müssen. Ein einziges Land kann nämlich bei jeder Entscheidung von seinem Vetorecht Gebrauch machen und diese damit blockieren. Die Türkei zum Beispiel hätte die Entscheidungen der USA mit Sicherheit aus reinem Zeitvertreib abgelehnt.

Der Punkt bei der ganzen Sache ist nun, dass die USA planen einen sogenannten „Cordon Sanitaire“ – also einen Sicherheitsgürtel rund um Russland zu errichten. Die Russen sind sich darüber sehr wohl im Klaren. Sie sind sogar überzeugt, dass die USA die Russische Föderation zerschlagen wollen. Ich glaube wie auch Peter Lorey, dass man sie zwar nicht auslöschen, aber ihnen mit Sicherheit „ein wenig Schaden“ zufügen möchte.

Jedenfalls befinden wir uns wieder in der Situation von früher. Wenn sie heute einen Polen, Ungarn oder Rumänen fragen, werden diese sagen, dass sie in einer ganz anderen Welt als die Deutschen leben. Wiederum leben die Deutschen in einer ganz anderen Welt als zum Beispiel die Spanier. Es herrscht also große Uneinigkeit in Europa. Aus der Sicht eines Ukrainers würde ich aber genauso handeln. Ich würde versuchen, die Amerikaner mit ins Boot zu holen.

Die USA haben ein fundamentales Interesse. Sie kontrollieren alle Ozeane der Welt. Keine andere Weltmacht hat das bisher geschafft. Aus diesem Grund können wir in den verschiedensten Regionen und Ländern der Welt intervenieren, auf der anderen Seite können diese uns aber nicht angreifen. Das ist eine gute Sache.

Die Ozeane und den Weltraum auch weiterhin zu beherrschen begründet daher unsere Macht in der Welt. Das heißt: Der beste Weg eine feindliche Flotte zu besiegen, ist zu verhindern, dass diese überhaupt gebaut wird. Dies lässt sich gut mit den Briten vergleichen, die es, dadurch dass sie die einzelnen Mächte Europas in Konflikte verwickelten, geschafft haben, sicherzustellen, dass keine andere europäische Macht eine Flotte baut.

Die Herangehensweise, die ich daher empfehlen würde, ist die, die Ronald Reagan im Iran und Irak angewandt hat. Er unterstützte beide Seiten, um beide gegeneinander und nicht gegen uns (USA) kämpfen zu lassen (Iran-Irak-Krieg 1980-88). Diese  Strategie war zynisch, sie war mit Sicherheit unmoralisch, aber sie funktionierte. Und genau das ist was ich sagen will: Die Vereinigten Staaten sind nicht in der Lage Eurasien zu erobern. In dem Moment in dem wir dies versuchen würden, wären wir allein schon demographisch vollkommen unterlegen. Wir können eine Armee besiegen, wir sind aber nicht in der Lage ein ganzes Land wie den Irak zu besetzen.

Man ist sich sehr wohl bewusst, dass eine 130.000 Soldaten starke Armee ein Land mit 25 Millionen Einwohnern nicht besetzen kann. Das Verhältnis zwischen der Anzahl von Polizisten und den Einwohnern von New York war größer als das Verhältnis von US-Soldaten und der Anzahl der irakischen Einwohner. Wir sind also nicht in der Lage überall militärisch zu intervenieren. Wir sind aber sehr wohl in der Lage die gegeneinander kämpfenden Parteien sowohl politisch, wirtschaftlich, aber auch militärisch und strategisch zu unterstützen, damit diese sich wieder auf ihre eigenen Interessen konzentrieren können. In außerordentlichen Fällen, wie zum Beispiel in Vietnam, im Irak oder in Afghanistan haben wir das mit sogenannten „Spoiling attacks“ – also Präventivschlägen gemacht. Die Taktik der Präventivschläge beabsichtigt nicht, den Feind zu besiegen, sondern vielmehr den Feind aus der Balance zu bringen. Genau diese Taktik haben wir in jedem Krieg, wie zum Beispiel in Afghanistan, angewendet. Damals wollten wir  Al Qaida aus der Balance zu bringen.

Den Fehler, den wir dann aber immer wieder machen, da wir noch jung und naiv sind, ist der, dass wir, anstatt die Dinge auf sich beruhen zu lassen, sagen: „Das war aber leicht, lasst uns doch gleich noch die Demokratie einführen“. Dies war der Moment, von dem an wir unklug gehandelt haben.

Die Antwort auf Ihre Frage lautet also, dass die USA nicht überall in Eurasien militärisch aktiv werden können. Man muss gezielt und vor allem nur in wirklichen Ausnahmefällen eingreifen. Eine militärische Intervention sollte nur das letztmögliche Mittel darstellen. Wir können nicht schon im ersten Schritt unsere Truppen aussenden.

Wenn wir aber Truppen aussenden, dann muss uns bewusst sein, dass diese Intervention eingeschränkt erfolgen muss und  keine „abartigen Ausmaße“ annehmen darf. Ich hoffe sehr, dass wir es dieses Mal verstanden haben. Gewöhnlich dauert es ja immer eine Weile bis Kinder eine Lektion gelernt haben.

Ich bin also auch vollkommen davon überzeugt – da haben Sie absolut Recht – dass wir als Weltmacht nicht überall eingreifen können. Die Briten haben nicht einfach Indien besetzt. Vielmehr haben sie die verschiedenen indischen Regionen gegeneinander ausgespielt. Zum Beispiel indem sie einer kleinen Anzahl britischer Offiziere die Befehlshoheit über die indische Armee übertragen haben. Die alten Römer haben ebenfalls keine riesigen Armeen ausgesandt. Vielmehr haben sie einfach prorömische Könige in den verschiedenen Regionen eingesetzt. Diese Könige waren dann verantwortlich den Frieden in diesen Gebieten zu garantieren. Pontius Pilatus ist ein Beispiel.

Das heißt also, dass die Regierungen, die versuchen die von ihnen eingenommenen Gebiete zu verwalten, zwangsläufig scheitern werden. Ein gutes Beispiel ist das Nazi-Regime.  Niemand hat so viel Macht. Man muss in solchen Situationen schon viel klüger vorgehen.

Für uns stellen sich aber noch nicht solche Fragen. Die USA müssen erst einmal akzeptieren, dass sie eine Weltmacht sind und große Gebiete in der Welt kontrollieren. Wir sollten also noch nicht denken, dass wir nach Hause gehen und die Dinge auf sich beruhen lassen können. Diesen Punkt haben wir noch lange nicht erreicht.

Nick Brand: Die nächste Frage bitte. Der Herr in der vierten Reihe, bitte!

Gast: Ich habe Sie bisher so verstanden, dass der Euro als europäische Währung in Zukunft nicht überlebensfähig sein wird…

George Friedman: Die Frage, die sich für die Russen momentan am dringendsten stellen sollte, ist, ob man eine zumindest neutrale Pufferzone beibehalten will, oder ob man es zulässt, dass die Grenze zum Westen nur 100 Kilometer von Stalingrad und 500 Kilometer von Moskau entfernt ist. Für Russland stellt die derzeitige Lage in der Ukraine also eine existenzielle Bedrohung dar. Zudem können die Russen in dieser Frage nicht einfach klein bei geben. Für die USA gilt, dass wenn Russland an der Ukraine festhält, sie gezwungen sein werden, militärisch einzugreifen. Deswegen hatte General Hodges, der mehr oder weniger für die Eskalation der Situation verantwortlich gemacht wird, auch gesagt, dass man plant Schnelleingreiftruppen nach Rumänien, Bulgarien, Polen und in die baltischen Gebiete zu senden. Diese Regionen bilden das sogenannte „Intermarum“, also das Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee, von dem der frühere polnische Präsident Pilsudski schon nach dem Ersten Weltkrieg geträumt hatte. Dies ist auch für die USA die bevorzugte Lösung.

Die große Frage, auf die wir bisher noch keine Antwort haben, lautet nun: Wie wird Deutschland in dieser Situation reagieren? Es ist sehr schwierig abzuschätzen, was passieren und was Deutschland unternehmen wird, nachdem die USA diesen „Sicherheitsgürtel“ – zwar nicht in der Ukraine, aber in den Nachbarstaaten des Westens – aufgebaut haben, während Russland weiterhin nach Zugriff auf die Ukraine strebt.

Deutschland befindet sich in einer sehr besonderen Lage. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sitzt im Aufsichtsrat von Gazprom. Das heißt, die Deutschen haben ein sehr komplexes Verhältnis zu den Russen.

Nicht mal die Deutschen selbst wissen, was sie tun sollen. Sie leben davon ihre Waren zu exportieren. Die Russen sind aber momentan nicht in der Lage ihnen die Waren abzukaufen. Falls die Deutschen aber diese Freihandelszone verlieren sollten, sind sie gezwungen sich  nach neuen Möglichkeiten umzuschauen.

Die große Angst der Vereinigten Staaten war schon seit Jahrzehnten, dass deutschesKapital und deutsche Technologie mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft vereint werden könnten. Was wird nun also passieren?

Indem sie den Sicherheitsgürtel zwischen dem Baltikum und dem Schwarzen Meer errichten wollen, haben die USA bereits ihre Karten offengelegt. Für Russland hingegen war es schon immer wichtig, dass die Ukraine zumindest ein neutrales und kein prowestliches Land wird. Weißrussland ist hier eine andere Frage.

Wer mir nun also eine Antwort darauf geben kann, was die Deutschen in dieser Situation tun werden, wird mir auch sagen können, was in den nächsten 20 Jahren passieren wird. Unglücklicherweise haben sich die Deutschen aber bisher noch nicht wirklich entschieden. Und das ist das ewige Problem Deutschlands. Deutschland ist wirtschaftlich gesehen extrem mächtig, gleichzeitig aber geopolitisch äußerst fragil. Zudem wusste Deutschland noch nie wirklich, wie es diese beiden Punkte in Einklang miteinander bringen kann. Schon seit dem Jahr 1871 ist das die immer wieder aufkommende „Deutsche“ wie auch zwangsläufig die „Europäische Frage“. Diese „Deutsche Frage“ wird jetzt wieder aufkommen. Dieser Frage müssen wir uns als nächstes stellen. Wir wissen aber noch nicht, wie wir mit dieser Frage umgehen sollen

—————————————————————————————

Zur genaueren Information vor dem Video ist dies hier sehr empfehlenswert und hilfreich zu verstehen: http://www.aktivist4you.at/wordpress/2015/03/16/das-hauptinteresse-der-us-aussenpolitik-waehrend-des-letzten-jahrhunderts-im-ersten-und-zweiten-weltkrieg-und-im-kalten-krieg-waren-die-beziehungen-zwischen-deutschland-und-russland/

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:https://www.youtube.com/watch?v=uUht1s6m-7Q

  

Amerikanische Außenpolitik wird, bevor sie das Weißen Haus verkündet, in Think-Tanks erdacht. Hier geht es vor allem um private Ziele die dann militärisch vom Staat umgesetzt werden. Einer der einflussreichsten Denkfabriken für Geopolitik nennt sich STRATFOR (Strategic Forecasting Inc) und wird von Georg Friedman geleitet.

Am 5. Februar 2015 traf sich STRATFOR in Chicago um über Krieg und Frieden auf dem Europäischen Kontinent zu beraten. Nach der Tagung kam es zu einem finalen Statement von Friedman. Der Gründer der Organisation nahm dabei kein Blatt vor dem Mund und sprach ganz offen über seine Ziele wenn es um die Politik der USA in Europa geht. STRATFOR ist auch im Umfeld des Präsidenten aktiv und hat einen heißen Krieg in Europa quasi beschlossen. Primäres Ziel dieses Krieges ist es, so Georg Friedman, einen Keil zwischen die Deutsch-Russischen Beziehungen zu treiben.

Der von Putin vorgeschlagene gemeinsame Wirtschaftsraum, der sich von Lissabon bis Wladiwostok erstreckt, ist den USA mehr als ein Dorn im Auge. Sie betrachten diese Idee als Kampfansage gegen Washington und sind bereit, dafür den Frieden in Europa nachhaltig zu zerstören.

Geht es nach STRATFOR, schießen Übermorgen schon wieder Deutsche auf Russische Soldaten.

Georg Friedman macht aus dieser Machiavelli-Politik keinen Hehl. Er gibt offen zu, dass die USA seit je her alles getan hätten um Russen und Deutsche wann immer es geht gegeneinander aufzuhetzen.

KenFM wagt eine umfangreiche Analyse der STRATFOR-Pläne und sprach dazu mit Willy Wimmer, Albrecht Müller und Dr. Daniele Ganser. Es geht auch um die Frage wie die europäische Politik sich aus dem zerstörerischen Kriegskurs der USA lösen können und welche Rolle aktuell der neuen Friedensbewegung zukommt.

http://www.kenfm.de
http://www.facebook.com/KenFM.de
http://www.twitter.com/TeamKenFM
http://kenfm.de/unterstutze-kenfm

—————————————————————————————————

images (2)

US-Denkfabrik-STRATFOR-Chef George Friedman: „Seien Sie auf einen „Systemkrieg“ gefasst“

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.statusquo-news.de/us-denkfabrik-chef-george-friedman-seien-sie-auf-einen-krieg-gefasst/

Ernst U. Hofmann:

Leute, die unter Mitmenschen Angst und Panik zu verbreiten versuchen, verachte ich !

Diese Leuten haben zwei Ziele: 1. Globales Ankurbeln der Aufrüstung der Armeen. 2. Verängstigung der Menschen damit die Geheimdienste oppositionslos alle Menschen und Firmen ausspionieren können. => In Tat und Wahrheit ist sich die von den US-Politikern angeführte NATO bewusst, dass sie militärisch nicht in der Lage ist, die Mitgliedstaaten (China, Indien, Iran, Russland) des im letzten Herbst gegründeten Eurasien-Paktes erfolgreich anzugreifen. – Kurzum: In absehbarer Zeit wird es keinen Dritten Weltkrieg geben… zumal auch jeder Politiker weiss, dass das durchaus das Ende der Menschheit sein könnte ! – Ja, erfreulicherweise sind ab Sommer 2016 wieder Gespräche zwischen der NATO und Russland geplant. 

—————————————————————————————————

US-Denkfabrik-Chef George Friedman: „Seien Sie auf einen Krieg gefasst“

 
 

Der Gründer des US-Think-Tanks „Stratfor“, George Friedman, hat in einem Interview für das Informationsportal „Business Insider“ auf die Notwendigkeit hingewiesen, auf einen Krieg gefasst zu sein.

Laut dem Politologen hat es in der Geschichte noch kein Jahrhundert gegeben, in dem es nicht zu einem Systemkrieg, d. h. zu einen Krieg, der „das gesamte bestehende System erschüttert“, gekommen wäre.

 

Friedman erwähnte in diesem Zusammenhang den Siebenjährigen Krieg in Europa, die napoleonischen Kriege im 19. Jahrhundert und die großen Weltkriege. Er ging ferner auf den Ursprung eines Systemkrieges ein.

Wenn die einen Länder, solche wie Deutschland, Russland und China, in Verfall geraten würden, würden andere an ihre Stelle treten. Die Gefährlichkeit dieser Situation bestehe darin, dass die neuen Länder noch „keine Balance erreicht“ haben, so der Chef der US-Denkfabrik.

Deutschland war im Jahr 1872 vereint worden, und es begann ein Inferno. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Japan seine Macht verstärkt, und es kam zu einem Chaos,

so der Stratfor-Chef.

Also können wir jetzt einen Systemwandel beobachten. Seien Sie auf einen Krieg gefasst,

resümierte Friedman.

In der geschilderten Situation sei nicht die Ablösung der einen Staaten durch andere, sondern vielmehr die Position gefährlich, die die neuen Staaten dabei einnehmen würden, so Friedman. Ihm zufolge könnten vor allem Japan, Polen und die Türkei an die Stelle von Staaten treten, die ihren Einfluss langsam verlieren.

Der Experte sagte damit Konflikte im Nahen Osten und in Osteuropa sowie einen Seekrieg zwischen Japan und den USA voraus. Er merkte zugleich an, dass die Wahrscheinlichkeit der Anwendung von Atomwaffen durch eines der Länder der Welt sehr gering sei.

————————————————————————————-————

george-friedman-ceo

George Friedman (STRATFOR): Hauptziel von Washington – der Frieden und Wohlstand von Nordamerika unter der Hegemonie der Amerikaner.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://noch.info/2016/03/fuer-die-usa-ist-es-wichtig-nicht-hegemonie-sondern-ihren-wohlstand-george-friedman-stratfor/

Für die USA ist es wichtig, nicht Hegemonie, sondern ihren Wohlstand – George Friedman (STRATFOR)

Der Gründer der „American Research Institute Stratfor“ George Friedman sprach in einem Interview für Business Insider über die Rolle der Seemacht in der Geschichte, über die amerikanische Außenpolitik für systemische Veränderungen in der Welt, und über die Gefahr eines großen Krieges.

Nach Friedman sei die Haupt-Militärmacht der USA ihre Flotte. Niemand darf in US-Territorium eindringen, aber die USA können andere Länder angreifen.

„Was ist die größte Angst der Vereinigten Staaten? Dass die Länder im Osten eine Flotte bauen und uns angreifen könnten. Wie es zu verhindern? Sie gegeneinander zu setzen, so dass sie kein Geld für die US-Eroberung  haben. Deshalb haben wir im Ersten Weltkrieg, Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg teilgenommen. Jetzt sind wir in einer Position, wo wir die Entstehung eines neuen Hegemons nicht zulassen können. Wir wollen nicht, um zu gewinnen. Sondern. Wir dürfen nicht verlieren“, – sagte er.

Die Kontrolle über den Meeresraum und das gesamte Niveau der Sozialhilfe kann die Vereinigten Staaten ermöglichen, ihre Staatsschulden zu ignorieren. Dies ermöglicht Washington Risiken zu übernehmen, die andere Länder sich nicht leisten können.

Zugleich äußerte er die Ansicht, dass Europa von Italien zerstört wird. Das Land erlebt eine Depression oder Rezession, mit 17% der notleidenden Kredite. „Wird Deutschland Italien retten? Sie wird versuchen. Ob es das leisten kann? Siebzehn Prozent des italienischen Bankensystems – das ist zu viel… Wenn Deutschland fällt, und es wird passieren, dann werden alle in Panik geraten“.

Laut Friedman sei das Hauptziel von Washington – der Frieden und Wohlstand von Nordamerika unter der Hegemonie der Amerikaner. Es ist wichtig, dass keine Nation mit den USA im Bezug auf militärische Macht konkurrieren könnte.

„Dies sind die Ziele. Sie sind sehr einfach. Wir müssen nur sicher sein, dass alle Konflikte in der östlichen Hemisphäre bleiben und nicht unser Gebiet beeinflussen“, – sagte er.

Zuvor hat die amerikanische Forschungsinstitut Stratfor ihre Prognose für die Entwicklung der internationalen Beziehungen für das Jahr 2016 gemacht.

george-friedman-ceo

Foto: russia-insider.com


Stratfor-Chef Friedman: Die Ukraine-Krise ist eine US-Inszenierung (Anm: US-Think-Tank „Stratfor“ gilt als „Schatten-CIA“)

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:http://www.contra-magazin.com/2014/12/stratfor-chef-friedman-die-ukraine-krise-ist-eine-us-inszenierung/

Stratfor-Chef Friedman: Die Ukraine-Krise ist eine US-Inszenierung

in Contra-SpezialUkrainekrise vom 19.12.14

George Friedman, Gründer und Geschäftsführer von Stratfor, gab die Involvierung der US-Dienste in den Maidan-Putsch im vergangenen Frühling zu. Der Chef der als „Schatten-CIA“ bezeichneten Organisation straft damit alle Abwiegler der US-Beteiligung Lügen. Die Ukraine-Krise liegt sehr wohl im Interesse der USA.

Von Marco Maier

In einem Interview mit der russischen Zeitung „Kommersant“ gab Friedman zu, dass die Krise in der Ukraine eine gezielte Aktion der US-Dienste war, um damit Russland für dessen loyale Haltung zu Syriens Präsidenten, Baschar al-Assad, abzustrafen. Friedman betonte, dass die USA erkannten, welch wichtige Rolle Russland im Nahen Osten spielen könnte – und sorgten für einen Unruheherd in der Nachbarschaft, um die Rolle Moskaus im Syrien-Konflikt zu marginalisieren.

Für die USA war klar, dass Putins Bemühungen für die Regierung Assads den US-Interessen in der Region schaden würde. Immerhin war es Ziel Washingtons, Assad zu stürzen und die Rebellen zu unterstützen. Russland scheint es unterschätzt zu haben, wie ernst die Vereinigten Staaten auf die Einflussnahme Moskaus reagieren, so Friedman weiter. Für Washington wurde Russland zu einem Problem, so dass ein Ablenkungsmanöver gestartet werden musste, damit sich Moskau nicht mehr auf den Nahen Osten konzentrieren konnte. Der Maidan-Putsch war die Folge.

Immer wieder behaupteten transatlantisch ausgerichtete Journalisten und Politiker, dass die Maidan-Revolution einzig und allein vom ukrainischen Volk ausging. Dass die USA – wie Victoria „Fuck the EU“ Nuland bestätigte – jedoch insgesamt 5 Milliarden Dollar zur Vorbereitung des Umsturzes investierten, interessiert scheinbar niemanden. Ebenso „unwichtig“ scheint zu sein, dass Hunter Biden, Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden, nun für ein ukrainisches Gasunternehmen arbeitet. Nicht zu vergessen, dass man mit der Ukraine den NATO-Raketenschirm quasi bis in den Vorhof Moskaus ausdehnen könnte.

Der US-Think-Tank „Stratfor“ (Strategic Forecasting Inc.) gilt aufgrund seines nachrichtendienstlichen Charakters auch als „Schatten-CIA„. Mit Hilfe von offenen und verdeckten Quellen erarbeitet die Organisation Analysen und Prognosen, die von Politik und Medien immer wieder aufgegriffen werden. Insbesondere die geopolitischen Hintergrundinformationen gelten hierbei als besonders fundiert.

———————————————————————————————

 

 

Maidan1

——————————————————————————————————–

Download13131313131

Die nächsten 100 Jahre; Geopolitisches Buch von George Friedman (Think-tank Stratfor) „Weltmacht Türkei“

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=X6niI2GUUaw

Die nächsten 100 Jahre von George Friedman “ WELTMACHT TÜRKEI „

Beitrag von 2010!


Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

banner (4)

PDF-Downloadmöglichkeit eines wichtigen Artikels über den amerikanischen Militärisch-industriellen-parlamentarischen-Medien Komplex – ein Handout für Interessierte Menschen, die um die wirtschaftlichen, militärischen, geopolitischen, geheimdienstlichen, politischen Zusammenhänge der US-Kriegsführungen samt US-Kriegspropaganda mehr Bescheid wissen wollen :  Ursachen und Hauptantriebskräfte der US Kriege und Flüchtlinge (draufklicken 🙂 )

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.