TIROLER VERURTEILT – Kunstblut-Attacke auf heimische Abhörstation – „Weltfrieden“ stand am Landesgericht Innsbruck auf dem Pulli eines Tirolers (52), der das heimische Heeresnachrichtenamt bezichtigt, den umstrittenen Drohnenkrieg der USA gegen Terrororganisationen zu unterstützen. Aus diesem Grund warf er Luftballons mit Theaterblut auf eine Abhörstation …

Hier das Video zur konfrontativen Kampagne:

https://www.facebook.com/klaus.schreiner.13/videos/1829574567198343

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.krone.at/2389124

14.04.2021 10:00 |

TIROLER VERURTEILT

Kunstblut-Attacke auf heimische Abhörstation

„Weltfrieden“ stand am Landesgericht Innsbruck auf dem Pulli eines Tirolers (52), der das heimische Heeresnachrichtenamt bezichtigt, den umstrittenen Drohnenkrieg der USA gegen Terrororganisationen zu unterstützen. Aus diesem Grund warf er Luftballons mit Theaterblut auf eine Abhörstation …

Die Aufmerksamkeit, die der seit neun Jahren politisch aktive Angeklagte durch Briefe und Videos erreichen wollte, blieb aus. Daher schnappte er sich im Oktober des Vorjahres kurzerhand zwei mit Farbe gefüllte Luftballons und warf sie auf eine Satellitenschüssel der Königswarte in Niederösterreich.

„Der hochsensible Lack ging beim Versuch, den knapp vier Meter großen Spiegel zu reinigen, ab“, erklärte eine Vertreterin des Heeresnachrichtenamts (HNA). „Außerdem musste die Satellitenschüssel rund eine Stunde abgeschaltet werden.“ Zigtausende Daten konnten nicht empfangen werden.

Geldstrafe verhängt
„Ich bekenne mich nicht schuldig“, meinte der 52-Jährige. Schließlich habe er bewusst auf Kunstblut zurückgegriffen, da dieses wasserlöslich und leicht abwaschbar ist. „Und ich bin davon ausgegangen, dass die Satellitenschüsseln für den Außenbereich konzipiert sind und Regen, Schnee sowie Hagel – und damit auch Theaterblut – aushalten.“

Für die Richterin war es aber eine schwere Sachbeschädigung. Sie verurteilte den Angeklagten zur einer Geldstrafe von 720 Euro – 400 Euro davon unbedingt. Zudem muss der Tiroler den Schaden von 9500 Euro an die Republik zahlen. Nicht rechtskräftig.

 

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