Media-watchdog – Österreich´s Medien massiv in der Kritik!

Räumt endlich die weit verbreitenden Informationsdefizite in der Öffentlichkeit aus und macht euren Job, ihr angefütterten Mainstreammedienvertreter*innen!

 

  • Ein Grundübel in Österreich ist die völlig abhängig machende abartige staatliche Medienfinanzierung mittels steuergeldfinanzierten Anzeigen, was die Medien zu willfährigen politisch-korrekten Hofberichterstatter mutieren lässt. Die Medieneigentümer sorgen dafür, dass alle auf Regierungskurs sind. Jobängste und Selbstzensur erledigen den Rest. Es gilt branchenweit:
  • Wer zahlt, schafft an.
  • Beiß nicht die Hand die dich füttert. Und:
  • Wer schweigt, der bleibt
  • Ca. 300 Millionen Steuergelder im Jahr begründen die so miese, so schändliche und so unzumutbare Mediensituation!
  • Als Handlanger und Erfüllungsgehilfen der Politik wird die Regierungspropaganda und message control auf den Medienplattformen verbreitet. Völlig unzureichende Machtkontrolle und Vertuschung von offensichtlichen Missständen, sowie Panikmache, Angst schüren und Spaltung gehört zum alltäglichen Mediengeschäft, um von den unter Kritik stehenden Machtzentrum abzulenken.
  • Unzureichende bis fehlende Kritik und unzureichende Berichterstattung sind bei den folgenden Themen vorzufinden.
  • Keine Berichterstattung über die verfassungswidrige und aktive rechtswidrige Beteiligung am US-Drohnenmordprogramm durch die Abhörstation Königswarte. 2-Klassenjustiz & Rechtsbankrott, da die dafür Verantwortlichen straffrei über dem GESETZ STEHEN! HALLO! AUFWACHEN! (siehe Sachverhaltsdarstellung am Ende des Beitrages)
  • Unzureichende bis fehlende Kritik an der Unterlassung der Cov-Taskforce für valide evidente Daten zu sorgen! „an und mit“ Corona
  • Unzureichende bis fehlende Kritik an den zahlreichen Fehlern der Cov-Taskforce! (Siehe Texttafel am Ende)
  • Unzureichende bis fehlende Kritik an den PCR-Tests! 
  • Unzureichende Kritik an den virendurchlässigen Mundschutzmasken!
  • Unzureichende bis fehlende Kritik an den fragwürdigen nicht evidenten Massentestungen.
  • Unzureichende bis fehlende Kritik an den virendurchlässigen FFP2-Maksen und Unterlassung auf Hinweis einer vorhergehenden vorgeschriebenen ärztlichen Untersuchung vor dem Anwenden/Tragen der FFP2-Masken! (Siehe Foto am Ende)
  • Keine Berichterstattung über die Studie die Lockdowns als falsch nachweist!
  • Unzureichende bis fehlende Kritik an den Haftungsbefreiungen der Pharma für die schnell entwickelnden mRNA-Coronaimpfstoffen. (siehe Artikel unten)
  • Unzureichende bis fehlende Kritik an den in sehr kurzer Zeit entwickelten mRNA-Coronaimpfstoffen, die trotz zahlreicher ungeklärter Fragen eine Zulassung erhalten haben.
  • Unzureichende bis fehlende Kritik für zahlreiche staatliche Missstände, die die überwiegende Mehrheit der Österreicher*innen benachteiligen. (siehe unten)
  • Keine Kritik am fehlenden Unwillen der Politik diese offenkundigen Missstände auszuräumen.
  • Unzureichende Kritik an den notleidenden Parteifinanzierungsgesetzen im Bereich der fehlenden Transparenz, der fehlenden unabhängigen Kontrolle und fehlenden abschreckenden Maßnahmen.
  • Fehlende Kritik an der völlig abhängig machenden Medienfinanzierung!
  • Fehlende Kritik an der fehlenden Gewaltenteilung zwischen Judikative und Exekutive!
  • Fehlende Kritik an der nicht rechtsgültigen politischen Heiligenbluter Vereinbarung und der fehlenden Übersicht und Transparenz in den Buchhaltungen unserer Gebietskörperschaften um einen wirksamen Steuergeldschutz zu gewährleisten.
  • Fehlende Kritik an der fehlenden Transparenz! (siehe unten)
  • Fehlende Kritik am fehlenden Informationsfreiheitsgesetz!
  • Fehlende Kritik an fehlender Transparenz im Lobbyistenumgang!
  • Fehlende Kritik an fehlender Transparenz im gesamten Gesetzwerdungsprozess!
  • Fehlende Kritik an fehlender Dokumentation/Transparenz am Abstimmverhalten im Nationalrat, in den Landtagen und in den Gemeinden!
  • Unzureichende Kritik bei unzureichender Transparenz bei den staatlichen Fördergeldern!
  • Fehlende Kritik an der lückenhaften, verzerrten manipulativen Erhebung des Verbraucherpreisindex, der den unteren Einkommensgruppen unsichtbar die Kaufkraft raubt.
  • Unzureichende Kritik am milliardenschweren staatlichen Lohnraub durch die Kalte Progression.
  • Fehlende Kritik bei der fehlenden Transparenz bei Postenvergaben!
  • Unzureichende Kritik bei den Abgeordnetenzusatzgehältern!
  • Unzureichende Kritik bei der unzureichenden Medientransparenz!
  • Fehlende Kritik am Einfluss von Raiffeisen im Parlament und Finanzministerium!
  • Fehlende Kritik an der Nichtveröffentlichung aller Parteispenden durch die Industriellenvereinigung!
  • Fehlende Kritik am Schutz der Politik von Korruption durch Verfolgung von betrügerischen Preisabsprachen als Kavaliersdelikt mittels Geldstrafen anstatt als schwerer Betrug nach dem Strafgesetzbuch, dass für Abschreckung sorgen könnte!
  • Fehlende Berichterstattung über die NATO-Fluchtursachen. (siehe Grafik unten)

Dieses fein eingerichtete korrupte intransparente System hat folgendes hervorgebracht, welches durch AUSRÄUMUNG des UNWILLENS der Politik aber alles leicht wieder ausgeräumt werden kann.

  • Steuerflucht der Konzerne und Vermögende – fehlende Umsetzung der EU-Vorgaben um Steuertricks der Konzerne auszuräumen!
  • Steuerbegünstigungen für Konzerne ohne Ende
  • Fehlende Finanztransaktionssteuer um die mit 11 Milliarden Steuergeldern durchgeführte Banken- und Vermögendenrettungen wieder auszugleichen.
  • Fehlende Steuergerechtigkeit zwischen Arbeits- und Kaptialeinkünfte!
  • Fehlende Erbschaftssteuern auf große Vermögen!.
  • Ein schändliches Sozialhilfegesetz, dass die Verarmung vorantreibt und Zehntausenden Kindern die Zukunft raubt.
  • Fehlende Fairness bei den Wohnbaugelder. Bauern und Unternehmer zahlen nicht in den Topf ein, können sich aber vom Geld der Arbeitnehmer bedienen.
  • Fehlende Gleichbehandlung bei der Grunderwerbssteuer für Bauern und Immobilienfirmen gegenüber allen anderen.
  • Fehlende Einhaltung der Neutralität, die mit Füßen getreten wird.
  • Fehlende Ausräumung der Schwarzgeldwäsche!
  • Fehlende Ausräumung der Grundstückspekulation im grauen Grundverkehr.
  • Fehlende Ausräumung der Spekulationsmöglichkeiten bei unserem Grundbedürfnis Wohnen. Leistbares Wohnen und leistbare Eigentumspreise sind möglich!
  • Fehlende Ausräumung der Kirchenimmobilenpolitik, die die Immobilienpreise verteuert.
  • Fehlende Ausräumung des verfassungswidrigen Tiroler Gemeindegrundagrarunrechts.
  • Fehlende Fairness bei Umwidmungsgewinnen, die z. B. in Tirol immer an die Bauern zufließen.
  • Fehlende Mitbestimmung des Souveräns!
  • Fehlende zivile Haftung der Politiker
  • Fehlende Erhebung von wichtigen validen Daten um ein evidenzbasiertes Corona-Krisenmanagement gewährleisten zu können.
  • Fehlende Veröffentlichung von den Grundlagen die zur Entscheidungsfindung von Lockdowns geführt haben.
  • Fehlendes imperatives Mandat, welches es ermöglicht, alle Volksvertreter die nicht ihre Wahlversprechen erfüllten, wieder abzusetzen. Die Wicki schreibt darüber: Ein imperatives Mandat ist ein Mandat, bei dem ein Abgeordneter an inhaltliche Vorgaben der von ihm Vertretenen gebunden ist. Damit kann sowohl der Bindungszwang eines Delegierten an die ihn entsendenden Partei-Vereinsgliederungen als auch der eines Abgeordneten an den direkten Willen des wählenden Bürgers gemeint sein. Folgt der Mandatsträger nicht der Linie der ihn entsendenden Organisationsgliederung oder dem Wählerwillen, kann er abgesetzt werden.
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Zu den Impfungen und offenen Fragen:

Grundsätzliches: Bisher haben die durchschnittlichen Impfstoffzulassungen zwischen 8-12 Jahren benötigt.

Ethik: Menschenversuche dürfen nicht stattfinden!

In der EU sollte das Vorsorgeprinzip herrschen!

Das Vorsorgeprinzip ist mit seiner Erwähnung im Vertrag von Maastricht von der Europäischen Union anerkannt worden. Für die EU-Richter „kann der Vorsorgegrundsatz als allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts bezeichnet werden, der die zuständigen Behörden verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, um bestimmte potenzielle Risiken für die öffentliche Gesundheit, die Sicherheit und die Umwelt auszuschließen, indem sie den mit dem Schutz dieser Interessen verbundenen Erfordernissen Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen einräumen.“

Seit über 30 Jahren hat die Pharma versucht, neuartige mRNA-Impfstoffe auf den Markt zu bringen, hat es aber bisher NICHT geschafft, da im Tierversuch immer Probleme auftauchten! Beim Coronaimpfstoff hat man einfach die Tierversuche ausgelassen! Jetzt gelang es aber, erstaunlich, in wenigen Monaten?! Noch länger versuchte die Pharma Impfstoffe für Coronaviren zu entwickeln, was ebenfalls vorher nicht gelang?! Jetzt schon! Für HIV konnte seit über 40 Jahren ebenfalls kein Impfstoff entwickelt werden. Die Grippeimpfstoffe werden alljährlich an die Grippemutationen angepasst und haben nur in etwa 10 Prozent Wirkung.

Und: Haftungsfreistellungen der Pharmafirmen erfolgt auf dem Wissen, dass ein in so kurzer Zeit entwickelter Impfstoff ein zu großes finanzielles Risiko für den Impfstoffhersteller und Gesundheitsrisiko der Geimpften birgt!

Jeder Arzt unterliegt der Verpflichtung über Schaden (inkl. unbekannter Risiken) und Nutzen einer Impfung abzuwägen und den Patienten darüber verpflichtend verständlich aufzuklären, was derzeit pro Impfwilligen ca. eine halbe Stunde in Anspruch nimmt/nehmen muss.

Schaden-Nutzen-Analyse: Dabei wird vom Arzt u. a. abgewogen:

  • Sinnhaftigkeit der Impfung
  • Wirksamkeit der Impfung
  • Risiken der Impfung für Impfwilligen
  • Sterblichkeitsrisiko vor der zu schützenden Krankheit unter 70-Jährige liegt bei ca. 0,03-0,04 %! Also gering, dass in etwa dem natürlichen Sterblichkeitsrisiko entspricht.
  • Verträglichkeit
  • u. a. 

Und der Arzt klärt verpflichtend über alle noch nicht erforschten Risiken auf!

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Wichtiger Punkt: Unbestritten ist, dass ein in nur wenigen Monaten entwickelter Impfstoff zulasten der Impfstoffsicherheit geht.

Unklar ist bei den Coronaimpfstoffen die in so kurzer Zeit entwickelt wurden: (Stand 14.01.21)

  • Wirksamkeit schwere Verläufe verhindern zu können
  • Wirksamkeit tödliche Verläufe verhindern zu können
  • Wechselwirkungen mit Vorerkrankungen,
  • Auswirkungen auf Schwangere und stillende Mütter,
  • Auswirkungen auf Kinder
  • Auswirkungen auf Immungeschwächte
  • Auswirkungen auf aktuell erkrankte Menschen
  • Auswirkungen auf Allergiker
  • seltene Auswirkungen
  • verzögerte Auswirkungen
  • Wirksamkeit gegenüber anderen Impfstoffen
  • Sinnhaftigkeit der Impfung auf Menschen die bereits natürliche Immunität erlangt haben
  • sterilisierende Wirkung des Impfstoffes (also die Nichtweitergabe der Infektion von Geimpften) also die Wirksamkeit der Verhinderung der Übertragung der Krankheit
  • Wirksamkeit auf schwere Erkrankungen durch Corona
  • Wirksamkeit (Immunität) auf a-symptomatische Menschen
  • Wirksamkeit (Verhinderung von) auf asymptomatische Infektionen
  • Zeitraum des Anhaltens des Impfschutzes
  • Nebenwirkungen und Langzeitfolgen können nicht wie bisher
  • Risiken des mRNA-Impfstoff Erbgutveränderungen (Veränderung Genom) und damit zusammenhängender z. B. Krebserkrankung———————————————————————————————————-
  • Für mich stellt sich die Frage: Wie konnten die Impfstoffe eine Zulassung erhalten, wenn so viele unklare Auswirkungen bestehen?

Quellen: https://www.gesundheitsinformation.de/der-impfstoff-comirnaty-bnt162b2-biontech-pfizer-zur-impfung-gegen-corona.html?fbclid=IwAR2YbbAldLI_M45yhx4JemtEDZ4mOAh7vLBl8MRPX5Dcg22rK_BSp5jcJ8s#Art-des-Impfstoffs

Prof. Dr. Haditsch https://www.facebook.com/michaela.krunic/videos/10225569113764461

Faktencheck: Wie erprobt sind RNA-Impfstoffe?  Biologe Clemens Arvay https://www.youtube.com/watch?v=H5Tphv6V5SE

Chinesische Gesundheitsexperten sprechen sich gegen die Verwendung des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer aus, nachdem es in Norwegen zu Todesfällen im möglichen Zusammenhang mit der Impfung gekommen war. Für gebrechliche Personen könnten die Nebenwirkungen schwerwiegende Folgen haben.

Hier geht’s zum Artikel:
https://de.rt.com/…/111920-chinesische-experten-warnen…/


Ursachen von 30-72 % der österr. Asylwerber sind illegale NATO-Kriege in Afghanistan, Irak, Syrien, ….

Sachverhaltsdarstellung, Verdachtsanzeige, Ermittlungsersuchen, Strafanträge, Anzeige an die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption betr. der Komplizenschaft Österreichs am US-Drohnenmordprogramm durch die verfassungswidrige Abhörstation Königswarte mit Steuermitteln in der Höhe von 10-20 Millionen im Jahr

Wie sieht es mit der Selbstachtung der Journalisten aus?

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: Buch von Armin Thurnher mit dem Titel Republik ohne Würde, Kapitel 7 – Unsere Medien:

Auszüge:

Die österreichische Mediensituation war und ist desolat, 1977 wie heute.“ Die Mediensituation ist so mies, so schändlich, so unzumutbar, dass ich mich nicht damit abfinden mag.“ Gute Kooperation, das mag man in Österreich. In der Landgemeinde haben sie´s erfasst, der Landeshauptmann macht es ihnen im ORF-Studio vor: Presse ist, wenn man aus der Hand frisst. Die Presse rapportiert aus erster Hand, was ihr vorgesagt wird.

Wahrscheinlich verstehen die meisten Leute hierzulande überhaupt nicht, was die Rolle der Presse ist. Auch die Journalisten selber verstehen es nicht, denn sie müssten, wollen sie gute Texte schreiben, gegen das Kooperationsgebot verstoßen. Das Kooperationsgebot gilt im Übrigen nicht nur nach außen, es gilt in den Boulevardmedien auch nach innen, als sogenannter Kommandojournalismus. Das der Journalist, die Journalistin die Pflicht haben – nicht nur das Recht -, die Dinge so zu berichten, wie sie sie sehen und für richtig erachten, dass sie deswegen auch interne Konfrontationen mit ihren Vorgesetzten riskieren müssen, hat sich nur partiell herumgesprochen.

… Österreichischer Boulevardverleger druckt erfundene Interviews. … 

Österreichs Medienöffentlichkeit: Entwürdigung als soziales System.

Die Krise des Qualitätsjournalismus. … Massive Konzentration von Medienkapital, zuerst in den USA. Börsengetriebene Finanzinvestoren wollten mehr als 8-10 Prozent verdienen. Also mussten die Kosten runter, teures Personal musste raus, Redaktionen wurden zerstört, das bedeutete Ersparnis, aber auch schlechtere Qualität. ‚Bald schon erschienen Lügengeschichten in den besten Zeitungen der Welt. Wenn die Selbstbeschränkung der Medien fällt – und sie fällt, wenn bei ihnen nur noch der Kommerz regiert –, dann werden sie korrupt. Im Fall der Qualitätszeitung erscheint die Lügengeschichte als Betriebsunfall. Im kommerzialisierten Medium ist sie die Regel.

Wo seine Selbstbeschränkung nicht funktioniert, verliert Journalismus seine Distanz zur Macht, im Extremfall wird er zu ihrem Handlanger.

Die publizistische Gegenwart in Österreich ist ebenso verkommen wie zu Békessys Zeiten. (Békessys Verleger in den 1920er Jahren – Inflationsjournalismus u. Revolverjournalismus (=Erpressung, virtueller Revolver vorgehalten…).

Man kann in gewissen Medien gute Plätze in Rankings kaufen. Manche Firmen bezahlen positive Berichterstattung über sich, ohne dass diese Berichte gekennzeichnet würden. Wer im Anzeigenverkauf heute keine solchen redaktionellen Leistungen anbietet, hat es schwer. Das unter Békessy erprobte Muster der Erpressung funktioniert nach wie vor: „Sie zahlen, wir schreiben.“ Noch besser klappt: „Sie zahlen, oder wir schreiben.“ Da solche Berichte in der Regel nicht erscheinen, ist diese Art des journalistischen Inkassos nicht leicht nachzuweisen.

Meist geht es bei Politikern um Beziehungspflege auf einer direkten, monetären, in Anzeigenaufträgen zu quantifizierenden Ebene mit den Medien. Umgekehrt habe ich schon politische Berater und Mitarbeiter von Spitzenpolitikern unter Drohungen stöhnen hören, der jeweilige Mann oder die jeweilige Frau würde angegriffen, falls er (das heißt sein Amt) nicht bezahle.

Die solches praktizieren, sind in der Branche bekannt und durchaus angesehen, teilweise wegen ihres ökonomischen Erfolgs bewundert, durchaus gemäßigt modern, einigermaßen progressiv und reich wie Békessy. Die Regierung und mächtige Gemeinden füttern sie mit Inseraten, benützen sie als ihre offiziösen Organe, besuchen ihre Events und posieren mit ihnen für Personalityseiten.

Verbunden sind Politiker und Medien nicht durch Respekt, sondern aus Angst und Gier. Medien fürchten, dass die Politiker nicht zahlen, Politiker fürchten, dass die Medien nicht stillhalten. (Anmerkung des Blogbetreibers: Hier geht es um unsere Steuergelder, die als Werbe-Mediengelder von den Politikern verteilt werden, in der Höhe von alljährlich ca. 300 Millionen Euro.)

Medienpolitik als angewandte Korruption. Das eine ist die Korruption des Inseratenmarkts, das andere jene des österreichischen Medienmarkts insgesamt.

Er wird von Oligopolen beherrscht, die jedem unabhängigen Publizisten die Existenz schwer machen. Man kann sagen, diese Marktunordnung ist selbst ein struktureller Fall von Korruption, angefangen von der nie geklärten Entstehung des Eigentums an der Kronen Zeitung über die Formierung des Tageszeitungs-Oligopols-Mediaprint bis zur Genehmigung des Zusammenschlusses der New-Gruppe mit dem Trend-Profil-Verlag. Wesentliche Teile des Medienmarktes über die beiden konservativen (ÖVP) Medieninhaber Raiffeisen und Styria (Ex-Raiffeisendirektor als Vorstand) kontrolliert.

Wie es zugeht: Anonyme Politikerbefragung durch Falter ergab: Die befragten Politiker sagten, vor Wahlkämpfen würden sie bedroht. Falls sie nicht gewisse Summen an Inseraten ablieferten, würde ihre politische Existenz vernichtet. Andere Journalisten zeigten im Auftrag ihrer Verleger die Abzüge von Seiten, die noch nicht erschienen waren: eine negative Geschichte über den betreffenden Politiker. Da könnte natürlich auch ihr Inserat stehen, sagten sie. Selbstverständlich erschien nicht die Geschichte.

Die Regierung treibt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geradezu in die Selbstkommerzialisierung, statt ihn auf seine demokratische Rolle zu verpflichten. Die ORF Führung ist nicht imstande, zu argumentieren, wozu die Gesellschaft ihn braucht und versucht wie die Politik, den korrupten Weg einer Allianz mit Boulevardmedien zu gehen. Alles, nur keine schlechte Presse in Heute, Österreich und Krone! Das Fernsehprogrammblatt TV-Media nicht zu vergessen! So lautet das oberste politische Dogma in der Anstalt. Der ORF merkt nicht, dass er etwas falsch macht, wenn er in diesen Medien eine gute Presse hat. Landesfürsten betrachten ORF-Landesstudios als ihr Privateigentum. Politik will die Massen lenken, dafür braucht sie Einfluss auf Medien.

————————————————————————————————————————-Textausschnitt: Zeit Artikel „Gekaufte Meinung“ vom Feber 2012

Hervorhebungen durch mich!

Der noch bessere Lobbyist jedoch, geht es nach Raiffeisen, sitzt gleich selbst im Parlament. »Im Vorstand des Raiffeisenverbands gibt es Personen, die auch in den für uns entscheidenden Ausschüssen im Parlament sitzen, also Landwirtschaft und Infrastruktur«, plaudert Christian Konrad aus dem Nähkästchen. »Sie vertreten dort auch unsere Interessen.« Damit meint er zum Beispiel den Nationalratsabgeordneten Jakob Auer, Mitglied des Landwirtschaftsausschusses und Vertreter gleich zweier großer Lobbying-Organisationen: Als frischgebackener Präsident des Bauernbunds kümmert er sich um die Anliegen der Landwirte und als Stellvertreter von Konrad bei Raiffeisen auch um die Interessen des großen Agrarproduktehändlers des Landes, Raiffeisen Lagerhaus.

Lobbyisten in hohen politischen Positionen gehören in Österreich zum wohl gepflegten Brauchtum. »Raiffeisen hat so viele Abgeordnete im Nationalrat, dass sie eine eigene Fraktion gründen könnten«, sagt Hubert Sickinger, Politologe an der Universität Wien. Aber das sei in Österreich gar nichts Sonderbares, denn es existiere hier sowieso seit jeher ein »eingebauter Lobbyismus«, der über die »Verflechtungen der beiden Großparteien mit den verschiedenen Interessenvertretungen« funktioniere. 

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Ein weiterer Textausschnitt aus einem Zeit Artikel „Dunkle Kanäle“ von Anton Pelinka vom März 2012 –

Unsinnig teure Politikmaschine 

Die Anordnung der Finanzkanäle ist allerdings noch weitaus komplizierter, wenn darüber hinaus die »Informationstätigkeit« der Regierung berücksichtigt wird. Medien gegenüber ist die Politik nicht Nehmer, sondern Geber. Inseratenkampagnen, die alle von der Qualität österreichischer Verkehrs- und Landwirtschaftspolitik oder von der Wohnbautätigkeit der Stadt Wien überzeugen sollen, sind für die Medien eine nicht unerhebliche Einnahmequelle. 

In anderen Demokratien informiert eine Regierung die Öffentlichkeit, indem sie zu einer Pressekonferenz lädt. Und die Medien berichten darüber, was ihnen im Rahmen der Medienfreiheit zu den Verlautbarungen einfällt. In Österreich hingegen bezahlt die Politik für etwas, das zum täglichen Geschäft der Zeitungen gehören sollte. Wenn man wiederum unterstellt, dass diese in Demokratien einmalige und extrem teure Form der bezahlten »Informationskampagnen« einen Sinn haben soll, dann ist die Annahme mehr als nur plausibel: Die Medien sollen für die großzügige Inseratenzuteilung eine Gegenleistung erbringen. Geld schmiert eine Maschine. Und dazu muss zwangsläufig der Begriff Korruption aufblitzen. Geld schafft ein Netz von wechselseitigen Abhängigkeiten: die der Politik von Geldgebern, die der Medien von der Politik. 

Um bei unserem Beispiel zu bleiben, die Raiffeisen hat auch zusätzliche Einflussmöglichkeiten – z. B. durch die gewaltige Medienmacht durch Beteiligungen und Mitspracherecht bei Personalentscheidungen (Redaktionen etc…), u.v.m., welche dieser Konzern innehat. Über die Medicur ist Raiffeisen an Kurier, Kronen Zeitung, Mediaprint und Newsverlag beteiligt (profil, Trend, News, Format u.v.a.) Auch hohe Beteiligungen bei der Tageszeitung „Österreich“, beim Öberösterreichischen Landesverlag, APA, Morawa Pressevertrieb, Woman, Trend, TV-Media, e-media, Gusto, autorevue, Golfrevue, TV-Woche, Die Bühne, Xpress, Krone Hitradio, SAT1, NÖ-Bezirksblätter und viele andere Medienbeteiligungen, wie Plakatwerbung EPAMEDIA, etc. kann man zusätzlich Druck auf die Parteien und Politiker ausüben!!! Auch mit Epamedia Plakate für die Wahlwerbung der Parteien druckt und aufhängt?

„…und die Herausgeberschaft liegt ausschließlich im Bereich der österreichischen Eigentümer“ kam vom Management der Raiffeisen. Der Eigentümer wird keine kritischen Texte/Berichte über sich haben wollen! 


Aus dem Buch: Wenn die Medien lügen des Journalisten Heiko Haupt ist eine unter 291 Journalisten durchgeführten Studie des deutschen Journalistenverbandes (DJV) bekannt,

nach der diese KollegInnen angaben:

77 % unter Jobängsten zu leiden, was die Selbstzensur, die Kritiklosigkeit bzw. dass angepasst sein an, bzw. das freiwillige Unterwerfen unter den Medienmainstream fördert.

57 % dass diese Angst auch zur Zurückhaltung bei veröffentlichten Kommentaren führt

62 % durch Vorgesetzte bei der inneren Pressefreiheit eingeschränkt werden, dies durch Ressortleiter (24 %), Chefredakteure (15 %), Verleger (12 %) oder der Anzeigenabteilung (11 %)!

61 % dass schon mal Nachrichten aus Rücksicht auf einen Anzeigenkunden zurückgehalten wurden.

80 % erzählten auch von Manipulation für Anzeigenkunden, durch eingesetzte „redaktionelle“ Inhalte mit Unterstützung für die Werbekunden, die nicht als Werbeunterstützung gekennzeichnet werden.

60 % dass häufig „Unpassendes“ entfernt wird.

60 % dass Rücksicht auf den Verleger genommen und Nachrichten zurückgehalten werden, die nicht mit seiner politischen Überzeugung im Einklang stehen.

50 % erinnerten sich an Nachrichten, die zurückgehalten wurden auf Grund der politischen Linie des Chefredakteurs.

Ähnlich oft wird auch auf Freunde oder „gute Bekannte“ des Medienhauses Rücksicht genommen.

Es herrschen also Angst, Gewissenlosigkeit, Angepasstheit und zahleiche Manipulationen in der Medienlandschaft vor?

Aus diesem Buch erliest man sich auch teilweise schwere Mängel der Berichterstattung beim

  • MH17 Absturz,
  • Ukrainekonflikt,
  • EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine,
  • Absturz Germanwings,
  • Schweinegrippe,
  • Griechenlandberichterstattung,
  • Manipulation durch Auswahl von Experten, die meist wirtschaftlich mit der Industrie verflochten sind und bei der Auswahl anderer Interviewpartner, sowie generell
  • Probleme bei der Kriegsberichterstattung, wobei diese zahlreich sind und erhebliche Manipulationen nach sich ziehen. 

Es herrscht eine sehr große Job-Angst unter den Medien-VertreterInnen, ausgelöst durch großen Mitbewerb, Aussterben der Zeitungen, fehlendes Geld, etc.: vielfache Manipulationen sind damit Alltag in den Redaktionen. 

Massive Einschränkung/Einflussnahme durch Vorgesetzte (Chefredakteure, Ressortleiter, Verleger, Anzeigenabteilung)

Es habe viel massiven politischen Einfluss auf die Gestaltung des ZDF-Rundfunks und die Freiheit der Berichterstattung gegeben“, sagt ein ehemaliger langjähriger Chefredakteur.

Wohlwollende Berichterstattung für Anzeigenkunden & Politiker

 Zurückhalten von Nachrichten zugunsten von Anzeigenkunden und Vorgesetzten

Ursachen für Gleichschaltung/Medien-Mainstream:

  1. Hauptsächlich Übernahme von Nachrichten der dpa-Meldungen durch alle Medien, denn dpa liefert vor allem regierungsorientierte Nachrichten!
  1. ABSCHREIBEN von anderen Medien.
  1. die JournalistInnen unterwerfen sich freiwillig einer Mainstream-Meinung nach Vorgaben durch Eigentümer, Blatt- und Leitlinien.

Fehlende Distanz vieler JournalistInnen zu politischen und wirtschaftlichen Machteliten, bis

hin zur geistigen und finanziellen Einvernahme auf Grund von Beratertätigkeiten, Vorstandsposten oder Aufgaben als Beirat.

Es herrscht auch Korruption (finanzielle Einflussnahme und Einvernahme durch die Wirtschaft auf JournalistInnen und Medien).

Die Manipulation durch Medien erfolgt vielfach auch auf Grund von Faulheit, Unwissen, Inkompetenz und Vernachlässigen der journalistischen Standards durch die Medien-VertreterInnen selbst.

  1. Übernahme von Pressemeldungen/Pressekonferenzen aus Bequemlichkeit ohne Gegenrecherche. Die JournalistInnen werden dadurch zu Erfüllungsgehilfen der PR. Schlamperei in der Berichterstattung durch mangelnde Recherche – das Problem: Recherche kostet Zeit & Geld.

Ignoranz prägt die Nachrichtenlage – Nichtberichterstattung

Mit Übertreibungen und Floskeln wird versucht, Nachrichtenwert zu erzeugen

Ein nicht linientreuer ZDF-Chefredakteur musste gehen! Aussage: „Es habe viel massiven politischen Einfluss auf die Gestaltung des Rundfunks und die Freiheit der Berichterstattung gegeben.“

Seine Klage zum Verfassungsgerichtshof wurde gewonnen. Aus dem Urteil des Verfassungsgerichtshofs: Die Aufsichtsgremien des ZDF, der Verwaltungs- und Fernsehrat seien so stark von politischen Parteien dominiert, dass die so wichtige Staatsferne der Berichterstattung nicht mehr gegeben sei. Verbot der Instrumentalisierung des Rundfunks! Entpolitisierung der öffentlich-rechtlichen Gremien!

Weitere Kurzzitate und Aussagen aus dem Buch: „Vertrauen ist gut, Wissen ist besser. Viele Wahrheiten der Gegenwart wird erst die Zukunft erzählen. Mediales Motto: Es geht um Quoten, Marktanteil und Klickzahlen und nicht etwa um Wahrheit, Inhalt oder Unabhängigkeit.

Es geht eben gar nicht darum, was das Publikum wirklich erfährt, sondern darum, dem Publikum Geschichten aufzutischen, die den eigenen Erfolg unterstützen.

Die Griechenlandberichterstattung war gekennzeichnet von Inhaltsfreiheit und Nutzung manipulativer Begriffe.

MH17 Abschuss und Ukraineberichterstattung schlampig & sehr manipulativ einseitig. Berichterstattung zu Germanwings war von Sensationsgeilheit gekennzeichnet und erntet 241 Beschwerden beim Presserat.

Schweinegrippen-Panik durch Medien mit von Pharmaunternehmen abhängigen „Experten“, was

Alles sehr sachlich beschrieben und mit vielen Quellen belegt wird. Ende der Buch-Zitate.

In Österreich sieht es leider noch schlechter aus. Armin Thurnher, jahrzehntelanger Medieninsider, schrieb in seinem Buch: Republik ohne Würde, im Kapitel über die Medien:

Die österreichische Mediensituation war und ist desolat, 1977 wie heute.“

Die Mediensituation ist so mies, so schändlich, so unzumutbar, dass ich mich nicht damit abfinden mag.“

Gute Kooperation, das mag man in Österreich. In der Landgemeinde haben sie´s erfasst, der Landeshauptmann macht es ihnen im ORF-Studio vor: Presse ist, wenn man aus der Hand frisst. Die Presse rapportiert aus erster Hand, was ihr vorgesagt wird.

Wahrscheinlich verstehen die meisten Leute hierzulande überhaupt nicht, was die Rolle der Presse ist. Auch die Journalisten selber verstehen es nicht, denn sie müssten, wollen sie gute Texte schreiben, gegen das Kooperationsgebot verstoßen. Das Kooperationsgebot gilt im Übrigen nicht nur nach außen, es gilt in den Boulevardmedien auch nach innen, als sogenannter Kommandojournalismus. Das der Journalist, die Journalistin die Pflicht haben – nicht nur das Recht -, die Dinge so zu berichten, wie sie sie sehen und für richtig erachten, dass sie deswegen auch interne Konfrontationen mit ihren Vorgesetzen riskieren müssen, hat sich nur partiell herumgesprochen.

Österreichischer Boulevardverleger druckt erfundene Interviews.

Österreichs Medienöffentlichkeit: Entwürdigung als soziales System.

Die Krise des Qualitätsjournalismus. … Massive Konzentration von Medienkapital, zuerst in den USA. Börsengetriebene Finanzinvestoren wollten mehr als 8-10 Prozent verdienen. Also mussten die Kosten runter, teures Personal musste raus, Redaktionen wurden zerstört, das bedeutete Ersparnis, aber auch schlechtere Qualität. ‚Bald schon erschienen Lügengeschichten in den besten Zeitungen der Welt. Wenn die Selbstbeschränkung der Medien fällt – und sie fällt, wenn bei ihnen nur noch der Kommerz regiert –, dann werden sie korrupt. Im Fall der Qualitätszeitung erscheint die Lügengeschichte als Betriebsunfall. Im kommerzialisierten Medium ist sie die Regel.

Wo seine Selbstbeschränkung nicht funktioniert, verliert Journalismus seine Distanz zur Macht, im Extremfall wird er zu ihrem Handlanger.

Die publizistische Gegenwart in Österreich ist ebenso verkommen wie zu Békessys Zeiten. (20erJahre – Inflationsjournalismus u. Revolverjournalismus (Erpressung, virtueller Revolver vorgehalten…). Man kann in gewissen Medien gute Plätze in Rankings kaufen. Manche Firmen bezahlen positive Berichterstattung über sich, ohne dass diese Berichte gekennzeichnet würden. Wer im Anzeigenverkauf heute keine solchen redaktionellen Leistungen anbietet, hat es schwer. Das unter Békessy erprobte Muster der Erpressung funktioniert nach wie vor: „Sie zahlen, wir schreiben.“ Noch besser klappt: „Sie zahlen, oder wir schreiben.“ Da solche Berichte in der Regel nicht erscheinen, ist diese Art des journalistischen Inkassos nicht leicht nachzuweisen.

Meist geht es bei Politikern um Beziehungspflege auf einer direkten, monetären, in Anzeigenaufträgen zu quantifizierenden Ebene mit den Medien. Umgekehrt habe ich schon politische Berater und Mitarbeiter von Spitzenpolitikern unter Drohungen stöhnen hören, der jeweilige Mann oder die jeweilige Frau würde angegriffen, falls er (das heißt sein Amt) nicht bezahle.

Die solches praktizieren, sind in der Branche bekannt und durchaus angesehen, teilweise wegen ihres ökonomischen Erfolgs bewundert, durchaus gemäßigt modern, einigermaßen progressiv und reich wie Békessy. Die Regierung und mächtige Gemeinden füttern sie mit Inseraten, benützen sie als ihre offiziösen Organe, besuchen ihre Events und posieren mit ihnen für Personalityseiten.

Verbunden sind Politiker und Medien nicht durch Respekt, sondern aus Angst und Gier. Medien fürchten, dass die Politiker nicht zahlen, Politiker fürchten, dass die Medien nicht stillhalten.

Medienpolitik als angewandte Korruption. Das eine ist die Korruption des Inseratenmarkts, das andere jene des österreichischen Medienmarkts insgesamt. Er wird von Oligopolen beherrscht, die jedem unabhängigen Publizisten die Existenz schwermachen. Man kann sagen, diese Marktunordnung ist selbst ein struktureller Fall von Korruption, angefangen von der nie geklärten Entstehung des Eigentums an der Kronen Zeitung über die Formierung des Tageszeitungs-Oligopols-Mediaprint bis zur Genehmigung des Zusammenschlusses der New-Gruppe mit dem Trend-Profil-Verlag. Wesentliche Teile des Medienmarktes über die beiden konservativen (ÖVP) Medieninhaber Raiffeisen und Styria (Ex-Raiffeisendirektor als Vorstand) kontrolliert.

Wie es zugeht: Anonyme Politikerbefragung durch Falter ergab: Die befragten Politiker sagten, vor Wahlkämpfen würden sie bedroht. Falls sie nicht gewisse Summen an Inseraten ablieferten, würde ihre politische Existenz vernichtet. Andere Journalisten zeigten im Auftrag ihrer Verleger die Abzüge von Seiten, die noch nicht erschienen waren: eine negative Geschichte über den betreffenden Politiker. Da könnte natürlich auch ihr Inserat stehen, sagten sie. Selbstverständlich erschien nicht die Geschichte.

Die Regierung treibt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geradezu in die Selbstkommerzialisierung, statt ihn auf seine demokratische Rolle zu verpflichten. Die ORF Führung ist nicht imstande, zu argumentieren, wozu die Gesellschaft ihn braucht und versucht wie die Politik, den korrupten Weg einer Allianz mit Boulevardmedien zu gehen. Alles, nur keine schlechte Presse in Heute, Österreich und Krone! Das Fernsehprogrammblatt TV-Media nicht zu vergessen! So lautet das oberste politische Dogma in der Anstalt. Der ORF merkt nicht, dass er etwas falsch macht, wenn er in diesen Medien eine gute Presse hat. Landesfürsten betrachten ORF-Landesstudios als ihr Privateigentum. Politik will die Massen lenken, dafür braucht sie Einfluss auf Medien. Ende Buchausschnitte.

Wie die Medienwissenschaftler der Plattform Swisspropaganda aufzeigen herrscht auch in der neutralen Schweiz eine sehr miese alarmierende Mediensituation vor.

SRF: Die Propaganda-Analyse

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) leistet mit seinen Nachrichten- und Informations­sendungen einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung in der Schweiz. Doch wie objektiv und kritisch berichtet das SRF über geopolitische Themen? Um dies zu überprüfen, wurde erstmals eine systematische Analyse der SRF-Berichterstattung zu einem geopolitischen Ereignis durchgeführt.

Die Resultate sind alarmierend: In allen untersuchten Beiträgen des SRF wurden Propaganda- und Manipulationstechniken auf redaktioneller, sprachlicher und audiovisueller Ebene festgestellt. Beispiele sind die Zuteilung von Redezeit an nur eine Konfliktpartei, die intransparente Kennzeichnung von Drittquellen, die Auslassung von Kontext, tendenziöse Formulierungen, unbelegte Behauptungen und Suggestionen, manipulative Bearbei­tungen von Film­material sowie Falschübersetzungen.

Alle verwendeten Manipulationstechniken fielen zugunsten der Konfliktpartei USA/NATO aus. Insgesamt muss somit von einer einseitigen, selektiv-unkritischen und wenig objektiven Berichterstattung durch das Schweizer Radio und Fernsehen gesprochen werden. Mögliche Ursachen für diesen Befund werden diskutiert.

Hier findet man den dazugehörigen Artikel und die Studie: https://swprs.org/srf-propaganda-analyse/

Die NZZ-Studie

Die Neue Zürcher Zeitung ist die führende Schweizer Tages­zeitung für internationale Themen. Doch wie objektiv und kritisch berichtet die NZZ über geopolitische Konflikte? Um dies zu überprüfen, wurden während je eines Monats alle NZZ-Berichte zur Ukraine-Krise und zum Syrienkrieg analysiert und anhand des Modells von Professor Anne Morelli auf Muster von Kriegs­propaganda hin ausgewertet.

Die Resultate sind eindeutig: Die NZZ verbreitet in ihren Berichten überwiegend Propaganda der Konfliktpartei USA/NATO. Gast­kommentare und Meinungs­beiträge geben nahezu durchgehend die Sicht dieser Konflikt­partei wieder, während Propaganda ausschließlich auf der Gegenseite verortet wird. Die verwendeten Drittquellen sind unausgewogen und teilweise nicht überprüfbar.

Insgesamt muss von einer einseitigen, selektiv-unkritischen und wenig objektiven Berichterstattung durch die Neue Zürcher Zeitung gesprochen werden. Verschiedene Erklärungs­versuche für diesen Befund werden diskutiert.

Hier findet man den dazugehörigen Artikel und die Studie: https://swprs.org/die-nzz-studie/

———————————————————————————————————–Aus dieser Quelle entnommen: https://swprs.org/die-propaganda-matrix/

Die Propaganda-Matrix

Ob Russland, Syrien oder Donald Trump: Um die geopolitische Bericht­erstattung westlicher Medien zu verstehen, muss man die Schlüssel­rolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen.

In der folgenden Studie wird erstmals dargestellt, wie der CFR einen in sich weit­ge­hend geschlossenen, trans­atlantischen Informations­­kreislauf schuf, in dem nahezu alle relevanten Quellen und Bezugs­punkte von Mitgliedern des Councils und seiner Partner­­organisationen kontrolliert werden.

Auf diese Weise entstand eine historisch einzigartige Informations­­matrix, die klassischer Regierungs­propaganda autoritärer Staaten deutlich überlegen ist, indes durch den Erfolg unabhängiger Medien zunehmend an Wirksamkeit verliert.

Der gesamte Artikel ist unter oben angeführtem Link nachzulesen.

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Sich freiwillig einem transatlantisch korrekten Mainstream zu unterwerfen, sollte umgehend beendet werden, um längst notwendige Kritik am gewalttätigen mordenden US-Kriegsimperium zu üben.

Sachliche Aufklärung wird das Bewusstsein der Öffentlichkeit heben und Empörung und einen Veränderungsdruck erzeugen, der dem Frieden und der Fairness dienlich ist.

Die Medien sollten ihre Rolle als Angepasste mit der von Aufpassern tauschen, um nicht weitere Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverluste zu produzieren und ihrem Berufsethos wieder gerecht zu werden.

Es kann doch nicht sein, dass alle JournalistInnen verblendet oder betriebsblind sind, weitgehende Erkenntnisdefizite besitzen oder unter kognitiver Dissonanz oder unter einer Bequemlichkeits-Verblödung leiden. Das kann und will ich mir einfach nicht vorstellen!

Das Lesen von Sach- und Fachbüchern, die den LeserInnen kompakte Informationen zum Themenspektrum liefern, ist Jedem dringendst anzuraten.

Also: Was ist nur in der deutschsprachigen Medienlandschaft los, dass eine so miese, so schändliche und so unzumutbare Mediensituation vorherrscht, die oben angeführte Missstände fördert bzw. ermöglicht und völlig unzureichend diese Umstände kritisiert bzw. darüber berichterstattet wird?

Hier kommt man noch zu einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und zu Österreichs Rolle bei den Drohnenmassenmorden, den Verlust unserer immerwährenden Neutralität und meiner Bitte doch Donald Trump einen diesbezüglichen Kündigungsbrief zu schreiben. https://www.aktivist4you.at/wordpress/2019/07/03/offenerbriefan-die-bundeskanzlerin-brigitte-bierlein-hilferuf-bzgl-neutralitaet-moral-des-rechts-sowie-der-zivilgesellschaft/ sowie einen weiteren über vorherrschende Demokratiedefzite, Rechtsstaatdefizite und staatliche Missstände, die teilweise auch aus Deutschland und der Schweiz bekannt sind.  https://www.aktivist4you.at/wordpress/2019/06/11/offener-brief-hilferuf-der-zivilgesellschaft-demokratierechtsstaathausverstand-an-bundeskanzlerin-brigitte-bierlein-van-der-bellen-fraktionsfuehrer-medienvertreter/

Kann es sein, dass die Mainstream-Medien es als ihre Aufgabe ansehen, herrschende Eigentums- und Machtverhältnisse zu stabilisieren und ein Meinungs- und Empörungsmanagement betreiben, um ihren Anzeigenkunden aus der Industrie, den Vermögenden und den politisch Mächtigen vorauseilend zu dienen?

Ich bitte um Ihre Erklärung und künftige Veränderungen zum für uns Alle Besseren.

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Buchausschnitt: (Hervorhebungen durch Blogbetreiber)

Univ. Prof. Dr. Jörg Becker: Medien im Krieg, Krieg in den Medien. (Seite 68-75)

3.2 Public-Relations-Agenturen und Krieg

Vorurteile fallen nicht vom Himmel, vielmehr werden sie konstruiert und kreiert. Meistens geschieht dies als anonymer Prozess der sozialen Konstruktion, manchmal sind aber auch individuell handelnde Konstrukteure eindeutig benennbar. Während eines Krieges und während der öffentlichen Debatten über ihn zählen Public-Relations-Agenturen seit Langem zu den wichtigsten Kriegskommunikatoren. Die kritische Sozialwissenschaft weiß inzwischen ganz gut darüber Bescheid, dass und wie PR-Agenturen im Auftrag und Interesse und gegen Bezahlung für kriegsführende Regierungen die Weltpresse erfolgreich manipulieren. Der Biafrakrieg von 1967 mit seinen geschätzten 0,5 bis 2 Millionen Toten dürfte der erste große Krieg des 20. Jahrhunderts gewesen sein, bei dem PR-Agenturen im Auftrag der Kriegsparteien die mediale Weltöffentlichkeit, insbesondere die europäische, erfolgreich beeinflussten. So arbeitete für das kriegsführende Nigeria die britische Agentur Burson-Marsteller Associates und für die abtrünnige Provinzregierung in Biafra arbeitete die US-amerikanische PR-Agentur Ruder Finn und die Genfer Werbeagentur Markpress.

Erfolgreich im Sinne der PR-Agenturen bezahlen biafranischen Bürgerkriegsregierung war die Beeinflussung der westlichen Öffentlichkeit aus mehreren Gründen. Mittels agenda setting verbreiteten die unter Vertrag stehenden PR-Agenturen gezielt solche Signalwörter, die die biafranische Agrumentation in eine europäische Sicht umwandelten (z. B. christlich, Hungerblockade, Genozid, Bombenterror) und die es der europäischen Presse erleichterten, die Sicht der afrikanischen Kriegspartei einer europäischen Öffentlichkeit zu verkaufen. Die damaligen PR-Agenturen wussten freilich recht gut, dass einem solchen Top-down-Ansatz der Kommunikation auf lokaler Ebene in Europa und den USA ein Bottom-up-ansatz der Kommunikation entsprechen muss, man brauchte also Basisgruppen und eine empörte Bevölkerung in Form zahlreicher Biafra-Solidaritätskomitees, die die gleichen Argumente von unten her benutzten. In den USA gab es beispielweise die von einer PR-Agentur gegründete NGO Biafran Students Association, die gegen Honorar vor dem UNO-Hauptquartier politische Demonstrationen für die Unabhängigkeit Biafras organisierte.

Für Deutschland gilt es, an die Hamburger Aktion Biafra-Hilfe zu erinnern, aus der dann später die NGO Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hervorging. Zwar war die GfbV nicht von einer PR-Agentur gegründet worden, aber sie entstand – quasi im Zeitgeist – zeitlich parallel zur aktiven Tätigkeit von PR-Agenturen für den Teilstaat Biafra.

Gerade sie war es, die im Zusammenhang mit dem Biafrakrieg aus Signalwörter wie Völkermord, Massenvernichtung, Massengräber, Rassenwahn, Liquidierung, Vertreibung, Konzentrationslager und Auschwitz setzte und explizite Vergleich zwischen den unterlegenen Biafranern un den Juden unter der NS-Herrschaft formulierte. Sehr deutlich wird die angebliche Parallelität zwischen den Konzentrationslagern der Nazis und einem Völkermord in Biafra auf einer Titelseite der Zeitschrift Pogrom der GfbV von 1970 (siehe Abb. 3.3). Diese Titelseite von Pogrom ist in mehrfacher Hinsicht für den politischen Diskurs im Nachkriegsdeutschland wichtig, war es doch seltsamerweise der Biafrakrieg, der neben den Frankfurter Ausschwitz-Prozessen (1963/1968) einen öffentlichen Diskurs über Auschwitz eröffnete, einen Diskurs, den es in der veröffentlichen Meinung in den 1950er Jahren überhaupt nicht gegeben hatte.

Genau diese Titelseite Pogrom steht auch für das direkte oder indirekte Miteinander einer Kommunikation von oben und unten. Die PR-Manipulation von oben verband sich mit „spontaner“ Basiskommunikation von unten und schaffte so in sich geschlossene Kommunikationssysteme. Dieser Verstärkerwirkung konnte sich kaum einer entziehen. Sie war erfolgreich in der Lage, die veröffentlichte Kriegsberichterstattung im Sinne der Regierung von Biafra zu beeinflussen und zu verändern.

Nach dem gleichen Muster waren zahlreiche US-amerikanische PR-Agenturen im Kontext der verschiedenen Kriege in Ex-Jugoslawien in den neunziger Jahren aktiv, und sie waren es bis zur Unabhängigkeit des Kosovo. Zwei der PR-Agenturen, die schon im Biafrakrieg tätig waren, nämlich Burson-Marsteller und Ruder Finn tauchten als erfolgreiche Kommunikationsspezialisten für Kriegsparteien in diesen Kriegen auf. So führte die Ruder Finn von 1991 bis 1997 umfangreiche PR-Kampagnen für die Regierung von Kroatien, Bosnien-Herzogowina und für die Führung der Kosovo-Albaner durch, Burson-Marsteller wurde von Sarajevo engagiert. (Anmerkung Blobbetreiber: Etwa vom CIA inspiriert oder dirigiert?)

In einer systematischen Untersuchung über die Rolle US-amerikanischer PR-Agenturen in den jüngsten Balkankriegen zwischen 1991 und 2001 kommen die beiden Autoren u. a. zu folgenden Ergebnissen (vgl. Becker und Beham 2006)

  • Allein von 1991 bis 2001 waren 31 US-amerikanische PR-Agenturen und 9 PR-Einzelagenten für unterschiedliche Kriegs- und Konfliktparteien auf dem Balkan tätig.
  • Die Arbeit dieser insgesamt 40 PR-Firmen schlug sich in wenigstens 160 einzelnen Beraterverträgen nieder, der sich aus diesen ergebende Gesamtumsatz betrug wenigstens zwölf Millionen Dollar.
  • Die wichtigsten PR-Agenturen waren: Washington World Group. Ruder Finn, Jefferson Waterman International und Burson-Marsteller.
  • Zwischen diesen PR-Agenturen und der US-amerikanischen Politik und dem US-amerikanischen Militär gab und gibt es zahlreiche und hochrangige Personalverflechtungen, eine Art militärisch-industrieller-kommunikativer Komplex.

Diese von den Kriegsparteien engagierten PR-Agenturen arbeiteten im Wesentlichen mit folgenden Elementen, die sie formal und inhaltlich miteinander kombinierten: politische Propaganda, Lobby-Arbeit, Krisenkommunikation, Informationsmanagement, Management und Organisation einzelner Kampagnen, politischen Kommunikationsberatung und –arbeit, generelle Beratung und Beobachtung von Gegnern und Öffentlichkeit. PR-Agenturen, die für nichtserbische Klienten arbeiten, gaben u. a. folgende Ziele ihrer Arbeit an:

  • die Anerkennung der Unabhängigkeit Kroatiens und Sloweniens durch die USA,
  • die Wahrnehmung Sloweniens und Kroatiens als fortschrittliche Staaten westeuropäischen Zuschnitts,
  • die Darstellung der Serben als Unterdrücker und Aggressoren.
  • die Gleichsetzung der Serben mit den Nazis,
  • die Formulierung des politischen Programms der Kosovo-Albaner,
  • die Darstellung der Kroaten, der bosnischen Muslime und der Kosovo-Albaner als ausschließlich unschuldige Opfer,
  • die Anwerbung von NGOs, Wissenschaftlern und Thinktanks für die Verwirklichung der eigenen Ziele,
  • günstige Verhandlungsergebnisse für die albanische Seite in Rambouillet,
  • eine Förderung von US-Investitionen in den jugoslawischen Nachfolgestaaten und
  • die Abspaltung Montenegros von Serbien.

Wie die erfolgreiche Arbeit dieser PR-Agenturen en détail ablief, lässt sich gut an den Selbstaussagen von James Harff, einem führenden Manager in der PR-Agentur Ruder Finn, entnehmen, also der Agentur, die gleich für drei unterschiedliche Kriegsparteien aus Ex-Jugoslawien gearbeitet hatte.

Es ist nicht unsere Aufgabe, Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Wir haben dafür nicht die nötigen Mittel. (…) Unsere Arbeit besteht darin, Informationen auszustreuen und so schnell wie möglich in Umlauf zu bringen, damit die Anschauungen, die mit unserer Sache im Einklang stehen, als erste öffentlichen Ausdruck finden. Schnelligkeit ist hier die Hauptsache. Wenn eine Information für uns gut ist, machen wir es uns zur Aufgabe, sie umgehend in der öffentlichen Meinung zu verankern. Denn uns ist klar, dass nur zählt, was einmal behauptet wurde. Dementis sind dagegen völlig unwirksam.“ (Merlino 1999, S 156 und 154)

Als seinen größten PR-Erfolg bezeichnete James Harff, dass es ihm im Bosnienkrieg gelungen sei, „die Juden auf unsere Seite zu ziehen“ (Merlino 1999, S 155). Und in der Tat veröffentlichten drei der größten jüdischen Organisationen in den USA im August 1992 eine ganzseitige Protestanzeige in der New York Times, in der die Serben mit den Nazis und die Bosnier mit den Juden gleichgesetzt wurden. Danach so Harff weiter, geschah folgendes:

„Die Presse wandelte umgehend ihren Sprachgebrauch und verwendete ab sofort emotional stark aufgeladene Begriffe wie ethnische Säuberung, Konzentrationslager usw., bei denen man an Nazi-Deutschland, Gaskammern und Auschwitz denkt. Die emotionale Aufladung war so stark, dass niemand mehr eine gegenteilige Meinung vertreten konnte oder andernfalls Gefahr lief, des Revisionismus beschuldigt zu werden. Da haben wir voll ins Schwarze getroffen.“ Merlino 1999, S 156)

Der Text dieser Anzeige des American Jewish Committee (AJC), des American Jewish Congress (AJC) und der Anti-Defamation League (ADL) ist mehr als bemerkenswert. Da heißt es u. a.:

Zu den blutigen Namen von Auschwitz, Treblinka und anderen Nazi-Todeslagern scheinen die Namen von Omarska und Brcko hinzuzufügen zu sein. (…) Ist es möglich, dass fünfzig Jahre nach dem Holocaust die Nationen der Welt, unsere eingeschlossen, passiv dastehen und nichts tun und vorgeben, hilflos zu sein? (…) Es sei hier betont, dass wir jeden notwendigen Schritt tun werden, inklusive den der Gewalt, um diesem Wahnsinn und dem Blutvergießen ein Ende zu setzen.“

Im Mechanismus gerade dieses Anzeigentextes, „aus den Muslimen Juden zu machen“ (Levy und Sznaider 2001, S. 181; generell zu Bosnien S. 178-184), sehen die beiden israelischen Sozialwissenschaftler Daniel Levy und Natan Sznaider ihrer internationale Aufmerksamkeit erregenden Studie Erinnerungen im globalen Zeitalter: Der Holocaust den entscheidenden Dreh- und Angelpunkt zu einer Globalisierung der Holocaust-Methapher. Zum einen wurde so der Holocaust zu einem universalen Container für Erinnerungen an unterschiedliche Opfer, zum anderen trug die Übertragung des Holocaust auf den Konflikt in Bosnien entscheidend zu dessen Entpolitisierung bei. Um eine Entpolitisierung handelte es sich insofern, als die abstrakte Zeitlosigkeit und die gleichermaßen abstrakte Ubiquität dieser Metapher davor zu schützen, sich mit den sehr konkreten politischen Konfliktmustern des bosnischen Bürgerkriegs auseinanderzusetzen.

Und wie beim Bürgerkrieg in Biafra, so gab es im Bosnienkrieg einen inhaltlichen und zeitlichen Gleichklang zwischen PR-Agentur und NGO, und zwar den zwischen der PR-Agentur Ruder Finn und der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Hatte der GfbV-Vorsitzende Tilman Zülch schon im Biafrakrieg klar formuliert, dass sich die Biafraner „in einer ähnlichen Situation befinden wir Polen und Juden 1944 im Warschauer Ghetto“ (Zülch, 1968, S. 15), so eröffnete er 1993 sein Buch über den Bosnienkrieg mit folgendem Satz: „Hunderttausende Europäer, bosnische Muslime, laufen wie die Juden in den 30er Jahren um ihr Leben“ (Zülch 1993, S. 9)

Vor diesem argumentativen Hintergrund veranstaltete die GfbV am 14. November 1993 eine Kundgebung Rettet Bosnien am Glockenturm des ehemaligen KZ Buchwald mit rund 2.500 Teilnehmern aus Bosnien, die sie mit Bussen aus dem Balkan nach Deutschland gebracht hatte. Auf dieser Großdemonstration sprachen mehrere Redner davon, dass „Bosnien-Herzogowina in ein Konzentrationslager verwandelt worden“ sei, sie verweisen auf den schlimmsten Massenmord seit den vierziger Jahren“ oder verwahrten sich mit Blick auf den gegenwärtigen Balkan gegen ein „nationalsozialistische(s) Prinzip der Schaffung rassenreiner Territorien“ (zit. nach Elias 1993)

Freilich hatte die GfbV damals antifaschistische Erinnerungsarbeit missbraucht. Die Gedenkstätte Buchenwald fühlte sich von der GfbV falsch informiert, verwehrte sich auf das Schärfste gegen eine politische Instrumentalisierung und argumentierte zu Recht, man sei keine wohlfeile Plattform allein wegen der dann deutlich gesteigerten Aufmerksamkeit.

Doch diese äußerst pressewirksame Gleichsetzung der Morde in Bosnien mit faschistischen deutschen KZs sollt öffentliche Folgen haben. So übernahm der prominente linksliberale Publizist Freimut Duve, damals OSZE-Beauftragter für die Freiheit der Medien, den Srebrenica-Auschwitz-Vergleich, als er zwei Jahre später unter expliziter Bezugnahme auf die Eisenbahnrampe in Auschwitz, von der aus die ankommenden Gefangenen in das KZ getrieben wurden, auf der ersten Seite der Zeit titelte: An der Rampe von Srebrenica (vgl. Duve 1995, S. 1) 2002 hieß es sodann im Klappentext des wichtigsten deutschen Buches über das Massaker in Srebrenica: „In Srebrenica wurde der schlimmste Massenmord in Europa seit 1945 verübt“ (Bogoeva und Fetscher 2002, Klappentext). Und weitere drei Jahre später hatte sich genau dieser Vergleich in Westeuropa endgültig zementiert. So untermalte im niederländischen Wahlkampf um den EU-Verfassungsvertrag 2005 die konservative Volkspartei VVD ihren (geplanten, aber nicht gesendeten) TV-Wahlspot Die Gefahr liegt auf der Lauer mit Bildern aus Auschwitz und Srebrenica, um offensichtlich zu sagen, dass ein Europa ohne Verfassung zum Holocaust zurückkehren würde (vgl. Kazmiercak 2005).

Mit diesen Zitaten, die ein Gemisch aus einerseits PR- und Pressemanipulationen und andererseits Desinformationskampagnen von NGOs hinsichtlich der ex-jugoslawischen Kriege zwischen 1992 und 2002 verdeutlichten, schließt sich ein argumentativer Kreis. Historisch gewachsene antiserbische Vorurteile sind nach wie vor virulent, und PR-Agenturen setzen diese Vorurteile systematisch und bewusst in einer manipulierten öffentlichen Kriegsmanipulation ein.

Gerade einem deutschen Wissenschaftler muss dieser Sachfverhalt aus einem doppelten Grunde besonders übel aufstoßen: 1. Es ist schon besonders perfide, gerade das Balkanvolk, das am meisten unter den Nazis gelitten hat, heutzutage mit den Nazis gleichzusetzen. 2. Auch wenn man an der Einmaligkeits- und Unvergleichbarkeitsthese des deutschen Holocaust an den Juden Zweifel haben kann, da der Holocaust ansonsten sakralisiert würde, ist die Gleichsetzung des deutschen Holocaust mit jüngsten serbischen Verbrechen (wie der Ermordung von rund 8.000 bosnischen Männern im Sommer 1995 in Srebrenica) in qualitativer und quantitativer Hinsicht völlig abwegig absurd.





Aus dem Buch: Medien im Krieg – Krieg in den Medien, von Prof. Dr. Jörg Becker entnommen:

Nach dem immer noch gültigen deutschen Rundfunkfriedens Pakt von 1936 steht Rundfunk generell in der Pflicht, eine wahrheitsgemäße und eine auf Frieden und Völkerverständigung gerichtete Informationsverbreitung zu fördern und zu gewährleisten.

Ein Rechtsgrundsatz in der UNESCO Mediendeklaration steht im Artikel 1 geschrieben:

Die Stärkung des Friedens und der internationalen Verständigung, die Förderung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Rassismus, Apartheid und Kriegshetze erfordern einen freien Austausch und eine umfassende und ausgewogene Verbreitung von Information. Hierzu haben die Massenmedien einen wichtigen Beitrag zu leisten. Dieser Beitrag ist umso wirksamer, je mehr Information die verschiedenen Aspekte des behandelten Gegenstands widergeben.

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Geradezu vorbildlich heißt es im Gesetz über den Westdeutschen Rundfunk von 1954:

Der Westdeutsche Rundfunk soll die internationale Verständigung fördern, zum Frieden und zur sozialen Gerechtigkeit mahnen, die demokratischen Freiheiten verteidigen und nur der Wahrheit verpflichtet sein.

Als erste Erkenntnis bleibt also festzuhalten: Es gibt nicht nur eine passiv zu duldende Friedenspflicht der Massenmedien, sondern eine politisch aktivierende Pflicht. Die Massenmedien sollen von sich aus aktiv für den Frieden eintreten. Beim Thema Frieden, Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und demokratische Freiheiten soll der Journalismus also nicht nur abbilden, was in der Wirklichkeit zu sehen ist, analog zur Spiegelwelt Theorie, er soll vielmehr mahnen, das heißt aus der Wirklichkeit aussuchen und gestalten, Vorbilder geben, zu Veränderung aufrufen, analog zur Vergrößerungsglas-Theorie. Friedensjournalismus – um ein Konzept von Johan Galtung aufzugreifen – ist eigentlich nichts Neues, entspricht vielmehr und seit Langem dem juristischen und ethischen Selbstverständnis von Journalismus und Massenmedien.




Warum hört oder liest man niemals eine Rechtfertigung bzw. Entschuldigung, für die oftmalige durchgeführte ungeprüfte Verbreitung von Lügen von Politikern & Geheimdiensten durch die Medien? Da diese annehmen, dadurch an Glaubwürdigkeit zu verlieren?

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: Aus dem Buch von Prof. Dr. Jörg Becker: Krieg in den Medien, Medien im Krieg:

Hinsichtlich des 2. Irakkrieges lassen sich mindestens zehn Lügen der US-amerikanischen und britischen Regierung ausmachen, die von den Medien verbreitet wurden.

Die Al-Qaida-Lüge – Eine unterstellte Kooperation Saddam Hussein mit Al Qaida

Die Niger-Lüge – Angeblicher Uranankauf aus dem Niger durch den Irak

Die 45-Minuten-Lüge – Angebliche Einsatzbereitschaft irakischer Massenvernichtungswaffen innerhalb von 45 Minuten

Die Massenvernichtungswaffen-Lüge – Angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak

Die Biowaffen-Lüge – Angeblich Biowaffen im Irak

Die Reichweiten-Lüge – Unterstellung, der Irak habe trotz erfolgter Demontage seiner Samud-Raketen mit einer Reichweite von 200 Kilometern weitere Raketen dieser Art.

Die Streubomben-Lüge – Es fand ein viel größerer Kriegseinsatz dieser Bomben durch die USA, als vorher angekündigt statt.

Die Jessica-Lynch-Lüge – Vom US-Militär manipulierte Befreiungsaktion einer US-Soldatin aus einem irakischen Krankenhaus

Die Bunker-Lüge – Fehlinformationen über die erfolgreiche Bombardierung eines Bunkers, in dem sich angeblich Saddam Hussein aufgehalten hatte

Die Statuen-Lüge – Das Stürzen der Hussein-Statue in Bagdad geschah durch das US-Militär, nicht durch die irakische Bevölkerung.

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Erster offener Brief an die deutschsprachigen Medien: 

An die Schweizer, deutschen und österr. Medienvertreter per Massenemailaussendung am 06.07.19.

Time to break the silence: Der internationale Rechtsbankrott, muss ausgeräumt werden! Die Macht steht über dem Recht, das darf nicht sein!

Offener Brief & Hilferuf der Zivilgesellschaft

                                                                                             Innsbruck, 06.07.19

Sehr geehrte Chefredakteure, Ressortleiter, Redakteure und Journalisten.

Die internationale Gesetzlosigkeit des gewalttätigen kriegerischen, mordenden, folternden und abhörenden US-Kriegsimperiums wird meiner Meinung nach medial völlig unzureichend thematisiert. Es steht die Macht über dem Recht. Die USA stellen sich über die internationalen Gesetze und treten

  • das internationale Recht
  • die UN-Charta
  • das Völkerrecht
  • die Menschenrechte und
  • unsere Persönlichkeitsrechte mit Füßen.

Das sollte oftmals in den Mainstreammedien klar formuliert und berichtet werden, wird es aber nicht, bzw. völlig unzureichend. Wo bleibt der internationale Aufschrei der Juristen, der Journalisten, der Politiker und der akademischen Elite? Amerika entfernt sich auch immer mehr von den Grundprinzipien des Rechtsstaats.

Auch bei der Internierung von Terrorverdächtigen ohne Verfahren und der Aburteilung durch Militärgerichte gelten Grundrechte in der amerikanischen Politik nicht mehr viel. (Anm.: Internierung entspricht einer Entführung, auch mit Folterung u. oftmals Tötung, oder nur Tötung per Drohne aufgrund Metadaten …) 

Und selbst von der Wissenschaft wird die Existenz einer Demokratie in den USA kritisch hinterfragt. So hat die angesehene Princeton-Universität eine Studie über die USA bzw. die Herrschaft der Reichen durchgeführt, in der sie zu einem eindeutigen Schluss kommt: „[Die] USA sind keine Demokratie mehr, sondern eine Oligarchie, in der alle Macht nicht beim Volke, sondern bei einer reichen Elite liegt.“

Diese Auffassung wird übrigens auch von deutschen – und sicher nicht US-feindlichen – Industriegrößen geteilt. Von Arndt Oetker, dem Vorstandschef der Atlantikbrücke, konnte man am 17.04.2002 in der Berliner Zeitung lesen: „Die USA wird von 200 Familien regiert, und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.

Kann man unsere Mainstreammedien bei der Auslandsberichterstattung überhaupt noch ernst nehmen? Die haben doch längst ihre Glaubwürdigkeit aufgegeben. Der Vertrauensverlust in die Medien ist auf jeden Fall von ihnen selbst verschuldet und massiv.

Über welche US-Verbrechen unzureichend von den transatlantisch gerechten Mainstreammedien berichterstattet wird, und daher keine öffentliche Empörung über die eklatanten offenkundigen Missstände, sowie daher auch kein Veränderungsdruck seitens der Zivilgesellschaft aufkommen kann?

  • Systematische illegale Folter
  • Illegale grausame terrorisierende Drohnenmassenmorde an vorwiegend Unschuldigen unter Beteiligung des Westens, die weiteren Terror & Angst erzeugen.
  • Illegale Regime-Changes mit Unterstützung der Mainstreammedien
  • Illegale Angriffskriege die Flüchtlinge verursachen mit Unterstützung der Mainstreammedien
  • Wirtschaftsspionage
  • Illegale Abhörungen
  • Die CIA unterstützt militärisch, informell und finanziell mordende Terrorgruppen, die als Stellvertreterheere genutzt werden.
  • Die USA haben Killerkommandos die in vielen Staaten morden.
  • Die USA verwendet weiterhin uranabgereicherte Munition, die aufgrund ihrer sehr langen Wirkungszeit am Einsatzort, als Massenvernichtungswaffen angesehen werden muss.
  • Heroin- und Kokshandel samt Mafiaverbindungen der CIA

Über diese Themen aber die Mainstreammedien vorwiegend schweigen, auf jeden Fall darüber völlig unzureichend berichterstatten und damit als Erfüllungsgehilfen, als Komplizen, als Regime-Change Unterstützer, als Drohnenmassenmord-Unterstützer, als „Foltergehilfen“, als Terroristenunterstützer, als Uranmunition-Massenvernichtung-Unterstützer und als schändliche Kriegsverkäufer angesehen werden müssen. Klingt hart, ist aber logisch und unsere Realität.

Amerika maßt es sich zudem an, einem NATO Staat und zwar den Niederlanden mit Einmarsch zu drohen, wenn auch nur ein Amerikaner vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag muss und haben sich dafür ein Gesetz erlassen: Gesetz zum Schutz amerikanischer Soldaten, dass in den Niederlanden als Den-Haag-Invasions-Gesetz bekannt wurde.

Aus dem Sachbuch Illegale Kriege, wie NATO Staaten die UNO sabotieren von Dr. Daniele Ganser kann man entnehmen, dass die USA seit dem Zweiten Weltkrieg die UN-Charta vielfach ungestraft brach und illegale Angriffskriege führte und führt, was von den Medien unzureichend kritisiert wurde und wird und für 20-30 Millionen Kriegstote ursächlich war.

Nie wieder Krieg, hieß es nach dem Zweiten Weltkrieg, der über 60. Millionen Tote kostete. Die UNO, die Weltfriedensorganisation, wurde 1945 gegründet und es wurde zwischen allen Staaten vereinbart, dass Frieden herrscht und es illegal & verboten ist, Krieg zu führen oder Regime Wechsel zu unternehmen! Nur zwei Ausnahmen wurden für Krieg erlaubt. Die Selbstverteidigung und bei einem ausdrücklichen UNO-Sicherheitsmandat.

Grundgedanke der UNO: Kriege sind illegal!

Im Artikel 2 der UNO-Charta wird das Gewaltverbot klug und klar formuliert: „Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, dass der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden. Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“ Es herrscht also ein Kriegsverbot.

Ich erinnere an die illegalen US-Kriege:

  • Iran 1953
  • Guatemala 1954
  • Kuba 1961
  • Vietnam/Laos/Kambodscha 1964
  • Nicaragua 1986
  • Libyen 1986
  • Panama 1989
  • Bosnien 1991
  • Serbien 1999
  • Afghanistan 2001 – heute
  • Irak 2003
  • Syrien 2011 – heute
  • Ukraine 2014 – heute
  • Jemen 2015 – heute.

Ca. 20-30 Millionen Menschen (10 bis 15 Millionen tote Zivilisten direkt durch die USA während der Kriege in Korea, Vietnam und der beiden Irak-Kriege und 9 bis 14 Millionen tote Zivilisten durch Erfüllungsgehilfen der USA in Afghanistan, Angola, Kongo, Ost-Timor, Guatemala, Indonesien, Pakistan, Sudan, Syrien => insgesamt: 20 bis 30 Millionen Menschen!) wurden von der USA seit Ende des Zweiten Weltkriegs in deren illegalen Kriegen und Regime Change-Staaten ermordet.

Die CIA ist längst kein normaler Auslandsgeheimdienst, der Auslandsaufklärung und Analysen macht, nein, er ist längst ein aktiver mordender und folternder Kriegsakteur. Viele Tausende Unschuldige wurden vom CIA ungesühnt ermordet. Der CIA beteiligt sich auch aktiv am illegalen grausamen Drohnenmassenmord und bei der systematischen illegalen Folter, steuert die US-Killerkommandos und unternimmt seit langer Zeit die Betreibung von völkerrechtswidrigen US Regime Changes. Illegale völkerrechtswidrige US Regime Changes: Aus dem Fachbuch von Prof. Dr. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer, Seite 41: Gelungene (+) oder versuchte (-) „Systemwechsel durch die USA:

China 1949 bis Anfang 1960er (-), Albanien 1949-53 (-); DDR 1950er (-), Iran 1953 (+) Guatemala 1954 (+), Costa Rica bis Mitte 1950er (-); Syrien 1956/7 (-); Ägypten 1957 (-); Indonesien 1957/8 (-); Britisch-Guayana 1953-64 (+); Irak 1963 (+); Nordvietnam 1945-73; Kambodscha 1955-70 (+); Laos 1958 (+); 1959 (+), 1960 (+); Ecuador 1960-63 8+); Kongo 1960 (+); Frankreich 1965 (-); Brasilien 1962-64 (+); Dominikanische Republik 1963 (+); Kuba 1959 bis heute (-); Bolivien 1964 (+); Indonesien 1965 (+); Ghana 1966 (+), Chile 1964-73; Griechenland 1967 (+); Costa Rica 1970-71 (-); Bolivien 1971 (+); Australien 1973-75 (+); Angola 1975, 1980er (-); Zaire 1975 (-); Portugal 1974-76 (+); Jamaika 1976-80 (+); Seychellen 1979-81 (-); Tschad 1981-82 (+), Grenada 1983 (+); Südjemen 1982-84 (-); Suriname 1982-84 (-); Fidschi 1987 (+); Libyen 1980er (-); Nicaragua 1981-90 (+); Panama 1989 (+); Bulgarien 1990 (+); Albanien 1991 (+); Irak 1991 (-); Afghanistan 1980er (+); Somalia 1993 (-); Jugoslawien 1999-2000; Ecuador 2000 (+); Afghanistan 2001 (+); Venezuela 2002 (+); Irak 2003 (+); Haiti 2004 (+); Somalia 2007 bis heute (-); Honduras 2009 (+); Libyen 2011 (+); Syrien 2012 (-); Ukraine 2014 (+)

Ein Pressesprecher der NATO, Dr. Jamie Shea, hat es offen ausgesprochen: „Den Krieg per Medienkampagnen zu verkaufen, darauf kommt es an, da es strategischer Bestandteil des Krieges ist.“  https://www.youtube.com/watch?v=LIcu1rzsAhs&t=104s

Wir in Österreich sollten längst unsere Scheinheiligkeit beenden und dem Partnership for Peace-Programm der zu einem Angriffsbündnis verkommenen NATO, längst den Rücken kehren! Wir sind immerwährend neutral, bzw. sollten wir sein. Unser Staatsvertrag und Verfassung garantiert uns das.

Wir leben im 21. Jahrhundert, in einem Informationszeitalter, lange nach der Aufklärung. Je der weiß darüber Bescheid.

Zur Erinnerung der gesetzlichen (juristischen) und ethischen Friedensverpflichtung für Journalisten/Medien aus dem Buch: Medien im Krieg – Krieg in den Medien, von Prof. Dr. Jörg Becker entnommen.

„Nach dem immer noch gültigen deutschen Rundfunkfriedens Pakt von 1936 steht Rundfunk generell in der Pflicht, eine wahrheitsgemäße und eine auf Frieden und Völkerverständigung gerichtete Informationsverbreitung zu fördern und zu gewährleisten.

Ein Rechtsgrundsatz in der UNESCO Mediendeklaration steht im Artikel 1 geschrieben: Die Stärkung des Friedens und der internationalen Verständigung, die Förderung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Rassismus, Apartheid und Kriegshetze erfordern einen freien Austausch und eine umfassende und ausgewogene Verbreitung von Information. Hierzu haben die Massenmedien einen wichtigen Beitrag zu leisten. Dieser Beitrag ist umso wirksamer, je mehr Information die verschiedenen Aspekte des behandelten Gegenstands wiedergeben.

Geradezu vorbildlich heißt es im Gesetz über den Westdeutschen Rundfunk von 1954: Der Westdeutsche Rundfunk soll die internationale Verständigung fördern, zum Frieden und zur sozialen Gerechtigkeit mahnen, die demokratischen Freiheiten verteidigen und nur der Wahrheit verpflichtet sein.

Als erste Erkenntnis bleibt also festzuhalten: Es gibt nicht nur eine passiv zu duldende Friedenspflicht der Massenmedien, sondern eine politisch aktivierende Pflicht. Die Massenmedien sollen von sich aus aktiv für den Frieden eintreten. Beim Thema Frieden, Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und demokratische Freiheiten soll der Journalismus also nicht nur abbilden, was in der Wirklichkeit zu sehen ist, analog zur Spiegelwelt-Theorie, er soll vielmehr mahnen, das heißt aus der Wirklichkeit aussuchen und gestalten, Vorbilder geben, zu Veränderung aufrufen, analog zur Vergrößerungsglas-Theorie. Friedensjournalismus – um ein Konzept von Johan Galtung aufzugreifen – ist eigentlich nichts Neues, entspricht vielmehr und seit Langem dem juristischen und ethischen Selbstverständnis von Journalismus und Massenmedien.“ (Ende Buchausschnitt Prof. Dr. Jörg Becker)

  1. Das US-Imperium tritt vor aller Augen, seit langer Zeit, eigentlich jeden Tag internationale Gesetze mit Füßen, ohne jedwede rechtlichen Folgen und mit einer völlig unzureichenden Berichterstattung in den Mainstreammedien darüber.

Der Hausverstand merkt an: Tatenloses Schweigen bei offenkundigen Unrecht wird keinerlei Verbesserung der so miesen, so schändlichen und so unzumutbaren Lage bringen.
Die Medien unterliegen einer aktiven Friedensverpflichtung, nehmen diese aber völlig unzureichend war. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass die Medien durch eine Lückenberichterstattung ein Empörungsmanagement betreiben, um die herrschenden Eigentums- und Machtverhältnisse nicht zu gefährden und dem US-Imperium den Weg zu bereiten. Die Berichterstattung im Medienmainstream sollte seinen unkritischen transatlantischen Kurs mit wahrzunehmender Kritik schnellstmöglich ersetzen, ist anzumerken.

Die vorherrschende so miese, so unzumutbare und so schändliche Mediensituation spiegelt die ebenso so miese, so schändliche und so unzumutbare politische Situation wieder. Aber die vorherrschende so miese, so schändliche und so unzumutbare internationale rechtliche Situation, kostet Millionen Todesopfer und befördert illegale Kriege, systematische Folter, Drohnenmassenmorde, Regime Changes und andere Verbrechen.

Die europäischen Politiker sind größtenteils unterwürfige vorauseilend willfährige US-Vasallen, wie es scheint. Ohne Rückgrat. Keine Courage. Kein Mut. Ohne gesundes Rechtsverständnis. Kein Wille zum Frieden und Rechtsstaatlichkeit.

Der Hausverstand fordert eindringlich: Niemand darf über dem Gesetz stehen. Alle müssen gleichbehandelt werden.

  • Illegale völkerrechtswidrige Kriege müssen ein Ende finden.
  • Illegale systematische Folter muss beendet werden.
  • Illegale Drohnenmassenmorde müssen beendet werden.
  • Illegale völkerrechtswidrige Regime Changes dürfen nicht stattfinden.
  • Es dürfen keinerlei gewaltbereite mordende Terrorgruppen seitens der CIA, Katar, Saudi-Arabien, u. a. Akteure ausgerüstet, finanziert oder sonst wie unterstützt werden.
  • Kriegsverbrecher, Folterknechte, Drohnenmassenmörder, Regime-Change-Vorbereiter, Terroristenunterstützer müssen einem unabhängigen Strafverfahren ausgesetzt werden, um künftige Abschreckung zu gewährleisten.

Es benötigt eine europäische Medienkampagne, sowie gemeinsamer politischer und diplomatischer Bestrebungen gegen den US-Imperialismus, um den Frieden zu erreichen und internationale Rechtsstaatlichkeit zu sichern und das vorherrschende Unrecht auszuräumen. Diese wird die Bewusstheit soweit heben, dass die längst notwendige Veränderung stattfinden kann. Medien in die Pflicht.

  • Genug der Flüchtlinge.
  • Genug der illegalen US-Kriege.
  • Genug der illegalen US-Folter.
  • Genug der illegalen Drohnenmassenmorde.
  • Genug der illegalen Terroristenausrüstung.
  • Genug der illegalen Regime-Changes.
  • Genug der miesen Mediensituation.
  • Genug der fehlenden internationalen Rechtsstaatlichkeit.
  • Genug der offenkundigen US-Ausnahme sich über alle internationalen Rechte stellen zu können.
  • Genug des US-Vasallentums.
  • Genug des tatenlosen Schweigens.
  • Genug der US-Dollarherrschaft.
  • Genug der Unterstützung illegaler NATO-Kriege.
  • Genug der Unterstützung des gewalttätigen, folternden und mordenden US-Kriegsimperium.
  • Genug der Waffenlieferungen in Krisengebiete ohne Bestrafung.
  • Genug des Einsatzes und Herstellung von Waffen mit Uranmunition.

Die geistige Elite sollte endlich zu handeln beginnen. Es zählt die Tat. Genug des bla, bla, bla.

Womit wir zur Frage kommen: Sind NATO konforme Medien Kriegsverkäufer, obwohl sie einer aktiven Friedensverpflichtung unterliegen?

Wenn ja, gehört ihnen meiner Ansicht nach eigentlich die Lizenz entzogen, auf jeden Fall alle öffentlichen Gelder gestrichen und die Kriegsgurgeln öffentlich gemacht, sowie mit einem Berufsverbot belegt, sagt einem der Hausverstand.

Die Schweizer Medienwissenschaftlerplattform Swisspropaganda geben nach sorgfältiger Recherche alljährlich einen Mediennavigator heraus, aus dem ersichtlich ist, wie die Blattlinie der Medien in Bezug auf die NATO sowie ob das Medien konservativ oder egalitär ist, heraus. Siehe hier: https://swprs.org/medien-navigator/   Als NATO-konform und egalitär sind angeführt: ORF, SRF, ZDF, Spiegel online, SZ, Tagesanzeiger, Standard, Profil, u. a. Als NATO-konform und konservativ sind angeführt: ARD, Bild, 20min, Welt, NZZ, Krone u.a.

Swisspropaganda zeigen mit Medienstudien auf, wie die Mainstreammedien arbeiten. Der Artikel der Propaganda Multiplikator   (Siehe hier: : https://swprs.org/der-propaganda-multiplikator/) ist ein ausgezeichnet gut recherchierter Artikel wie die Beeinflussung des einheitlichen transatlantisch gerechten Mainstream über die drei größten Nachrichtenagenturen, Reuters, AFP und die AP, die sich alle in Nato Staaten befinden, funktioniert.

Der Artikel 50 Tatsachen über die CIA und die Medien die in der Welt bekannt werden müssen (Siehe hier https://www.aktivist4you.at/wordpress/2016/04/19/die-cia-und-die-medien-50-tatsachen-die-in-der-welt-bekannt-werden-muessen/ ) zeigt einem die vielfältigen längst bekannten CIA-Beeinflussungen der Medien, um die öffentliche Meinung zu kontrollieren.

Es gibt dazu auch ein eigenes Handbuch für die Agenten das die Manipulationstechniken auflistet und dafür notwendiges Know how zur Verfügung stellt. Namens: The Official C.I.A. Manual of Trickery and Deception.

Der Artikel Propaganda-Schlüssel der Schweizer Medienwissenschaftler Swisspropaganda (siehe hier: https://swprs.org/der-propaganda-schluessel/) zeigt einem sehr gut auf, auf welchen Ebenen mit welchen Methoden und Instrumenten gearbeitet wird.

Auch das Buch bzw. der Vortrag von Prof. Dr. Rainer Mausfeld (Psychologe, Wahrnehmungspsychologie u. Kognitionsforschung) mit dem Titel: Warum schweigen die Lämmer klärt sachlich auf, mit welchen Mitteln die Manipulationen gemacht werden. Siehe Vortrag hier: https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M&t=13s

Das ausgezeichnete und sehr lesenswerte Fachbuch von Prof. Dr. Jörg Becker mit dem Titel: Medien im Krieg, Krieg in den Medien zeigt unter anderem auf, wie große PR-Firmen seit über fünfzig Jahren das Geschäft den Krieg zu verkaufen, sowie die Manipulation der öffentlichen Meinung für aktive Kriegsakteure unternehmen. Siehe hier  den Artikel über Buchausschnitte zum Thema: Public-Relations-Agenturen und Krieg https://www.aktivist4you.at/wordpress/2017/04/11/public-relations-agenturen-und-krieg-ausschnitt-aus-prof-dr-joerg-beckers-buch-medien-im-krieg-krieg-in-den-medien-kriegs-pr-agenturen-manipulieren-und-verbreiten-fake-news-verstaerken-vorurt/  fehlende Ethik bei diesen Kriegs-PR Agenturen ist schändlich.

Das ausgezeichnete Fachbuch von Andreas Elter im Suhrkamp Verlag erschienen: Die Kriegsverkäufer, US-Propaganda von 1917 bis 2005. Das zeigt die US-Propagandamaschinerie, deren Akteure sowie die gesamten Propagandainstrumente auf und ist ein Lese muss. Man erhält ein stark erweitertes Weltbild, ist versprochen.

Dass das Pentagon seit 2003 alljährlich über 5 Milliarden Dollar für 27.000 PR Manager ausgibt, um die öffentliche Meinung zu steuern, kann man in der Wikipedia oder in diesem Artikel sich erlesen. Siehe hier: https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513

Die NATO Kampagnen der Information warfare Initiative mit Frau Mogherinis strategische Kommunikationseinheit verteilt an viele Journalisten und Medienhäuser in Europa, zweimal wöchentlich, Argumente, die die Bösgläubigkeit von Moskau zeigen, Argumente, welche die europäischen Medien weitgehend aufnehmen. Im September 2014 erstellte die britische Regierung die 77ste Brigade, eine Einheit, um der ausländischen Propaganda entgegenzuwirken. Sie umfasst 440 Soldaten und mehr als tausend Zivilisten vom Auswärtigen Amt, einschließlich des Auslandsgeheimdienstes MI6, der Zusammenarbeit- und Stabilisierungseinheit. Diese Brigade arbeitet mit der 361. civil affairs brigade des US-Heeres mit Sitz in Deutschland und Italien zusammen. Natürlich hat der BND, der französische Geheimdienst, der dänische, … der israelische und russische Geheimdienst auch solche PR-Manipulatoren.

Wer die Medienhoheit besitzt, kann auf die öffentliche Meinungsbildung enormen Einfluss nehmen. Die verbreiteten Lügen, Unwahrheiten, Desinformation und Lücken in der Berichterstattung durch die Mainstream Medien werden zur Steuerung bzw. Manipulation der öffentlichen Meinung angewendet. Bewusst oder unbewusst, Vorsatz oder Inkompetenz lassen wir mal bei Seite.

Aus diesem Artikel  https://www.independent.co.uk/news/world/us-government-pentagon-fake-al-qaeda-propganda-videos-a7348371.html   erfährt man, dass das Pentagon 500 Millionen Dollar für gefakte Videos ausgab.

Zahlreiche transatlantische Organisationen bereiten den Weg der NATO bzw. des US-Kriegsimperiums. Dieser Artikel zeigt fünfzig dieser Organisationen und führt zu einer Datenbank mit weit über 80.000 Eintragungen. Siehe hier: https://www.aktivist4you.at/wordpress/2018/10/11/die-transatlantiker-datenbank-ist-online-mit-ueber-78-000-eintraegen-von-ueber-50-transatlantischen-organisationen-zum-recherchieren/

American Academie Berlin,   American Council on GermanyAmerican Council on Germany-YLAspen Institute,  Aspen Institute (Donors)Aspen Institute GermanyAtlantic Bridge,  Atlantik Council,  Balaton Group,  Bilderberg,  Brookings Institution,  Brookings Institution (D),  Bruegel Think Thank,  Club 1001: A Nature Trust – WWF,  CATO Institute,  Council on Foreign Relations (M),  Council on Foreign Relations (D),  Club of Rome,  European Council on Foreign Relations,  European Round Table,  European Union,  Europäische Zentralbank,  Friends of Europe,  German Council on Foreign Relations,  Global Bridges,  Global Strategy Forum,  German Marshall Fund of the United States,  Group of Thirty,  Hudson Institute,  Internationaler Währungsfonds,  Le Cercle,  Mont Pèlerin Society,  Munich Security Conference,  NATO – NordatlantikpaktOpen Society Foundation,  Pilgrims Society,  Rockefeller Stiftung,  Skull & Bones,  Transatlantic Policy Network,  Trilaterale Kommission,  Weltbank,  Weltwirtschaftsforum.

In jedem Staat von Europa, aber vor allem in den USA, gibt es einen militärisch-industriellen-parlamentarischen-Komplex. Hier ein ausführlicher Artikel über den amerikanischen: siehe hier: https://www.aktivist4you.at/wordpress/2016/08/29/der-amerikanische-militaerisch-industrielle-parlamentarische-medien-komplex-des-kriegsimperiums-das-hydra-ungeheuer-der-us-kriegspartei-bei-klar-sehen-eine-analyse-hauptantriebskraefte-und-ursache/

Diese Akteure gibt es auch in neutralen Staaten wie die Schweiz oder Österreich.

Das Fachbuch von Armin Werz: Die Weltbeherrscher zählt alle militärischen und geheimdienstlichen Operationen des US Kriegsimperium auf. Ein Lese muss.

Das Fachbuch und von einer Universität als Doktorarbeit abgenommene Buch von Dr. Daniele Ganser: Gladio, Geheimarmeen in NATO Staaten, klärt auf wieweit die Elite gegen die eigene Bevölkerung agiert.

Ein NATO Pressesprecher Dr. Jaime Shea hat es in einem Interview öffentlich ausgesprochen: Es kommt darauf an, den Krieg mittels Medienkampagnen zu verkaufen. Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=LIcu1rzsAhs&t=24s

Im Fachbuch von Prof. Dr. David Ray Griffin mit dem Titel: Kognitive Infiltration zeigt der Autor mit Quellangaben unter anderem auf, welche Berichte es nicht in die US Mainstreammedien geschafft haben. (Anmerkung: Und folglich auch nicht in die europäischen Medien)

  • CIA und die Todesschwadronen: 20 Jahre Unmoral, 10 Jahre Illegalität (1984),
  • US Truppen während des Golfkriegs abgereichertem Uran ausgesetzt (1997),
  • US-Massenvernichtungswaffen mit dem Tod einer halben Million Kinder in Verbindung gebracht (1999),
  • Die USA und NATO begangen absichtlich den Krieg mit Jugoslawien (2000),
  • Beweise zeigen keinen Völkermord im Kosovo vor dem Krieg und mögliche US/KLA-Verschwörung, um Desinformation zu erzeugen (2000),
  • Geplante Waffen im Weltraum verletzen internationalen Vertrag (2000),
  • Internationaler Bericht beschuldigt die USA und andere des Völkermords in Ruanda (2001),
  • USA zerstören absichtlich Iraks Wassersystem (2003),
  • Bush Regierung hinter fehlgeschlagenen Militärputsch in Venezuela (2004),
  • US/Britische Streitkräfte verwenden weiterhin Waffen mit abgereichertem Uran, trotz negativer Auswirkungen auf die Gesundheit (2004),
  • Ein weiteres Jahr verfälschter Wahlberichterstattung (2006),
  • Über eine Million Tote durch US-Besatzung verursacht (2009),
  • Der mysteriöse Tod von Mike Connell – Karl Roves Wahldieb (2010),

(Anmerkung die englische Fassung des Buches Kognitive Infiltration ist aus dem Jahre 2010)

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Die Hauptmedien des Westens sind seit langer Zeit völlig auf transatlantischen imperialen US-NATO-Kurs. In Amerika befinden sich ca. die Hälfte aller international agierenden Großkonzerne, die die US-dominante imperiale Globalisierung als Markterweiterung auch als Waffenabsatzmarkt begrüßen.

Die NATO hat sich von einem Verteidigungsbündnis zu einem Angriffsbündnis entwickelt, was uns die Medien auf US-NATO-Kurs NICHT mitteilen und dies anders aussehen lassen bzw. einfach auslassen in der Berichterstattung! Die NATO hat in ihrer Geschichte bereits viele Verbrechen begangen. Nicht nur mehrere illegale Angriffskriege, sondern auch Mitwirkung bei Terroranschlägen gegen die eigene Bevölkerung, Staatsstreiche und Folter!

Alles wird medial freundlich den US-NATO- & Konzern-Interessen gerecht vermittelt oder uns zufällig vorenthalten. Interessen die auch denen der militärisch-industriellen-Komplexe in Europa und Amerika entsprechen. Die Medien manipulieren mit Fragmentierungen, außer Kontext stellen, übernommenes NATO-wording, betreiben Empörungsmanagement, Feindbildgenese & vieles mehr, dies prägt die Medienberichterstattung.

Zu erwähnen ist: Bei einer Umfrage unter deutschen Journalisten wurde erhoben, dass 77 % der Journalisten unter Jobängsten (Existenzangst) leiden. Dies lässt logische Rückschlüsse auf willfähriges politisch korrektes Verhalten und Selbstzensur schließen. (Fast) Niemand stellt die schlechte NATO Leistungsbilanz und ihrer illegalen NATO-Angriffskriege kritisch in Frage? Auch nicht ihre Unterstützung von mordenden Terroristen?

Wissenswert ist ebenfalls, dass wenn der Medienkonsument den Medienmainstream von vielen gleichgeschalteten Medien wahrnimmt, der gefühlte Wahrheitsgehalt der gleichgeschalteten verbreiteten Informationen beim Medienkonsumenten steigt, und wir leicht manipulierbar sind. Die ständigen Wiederholungen verhelfen ebenfalls dazu. Abstumpfungs- und Gewöhnungseffekte gegenüber Krieg in weit entfernten Ländern sind bereits weit verbreitet. Unsere Trägheit, unser Desinteresse bis Gleichgültigkeit, sowie Ängste und unser Schweigen verhelfen den Kriegstreibern enorm. Sind wir für unsere Taten ebenso verantwortlich wie für unsere Unterlassungen?

Es gibt eine Chronologie von Kriegen und es gibt die dazugehörige Chronologie von Medienverzerrungen und in den Medien verbreiteten Unwahrheiten. Dieser Strang lässt sich kontinuierlich und immer wieder nachzeichnen, vom Afghanistankrieg zu den Balkankriegen, vom Irakkrieg über die sozialen Unruhen in Tibet bis zum Einmarsch georgischer Truppen auf russisches Territorium oder die gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen im südlichen Sudan. Der Jemenkrieg erfährt fast keiner medialen Darstellung. Die Ukraine- und Syrienkriegsberichterstattung ist unter jeglicher Kritik. Mit ganz wenigen Ausnahmen! In Kriegszeiten versagen die Medien systematisch auf voller LinieJa, und wir befinden uns leider ständig in Kriegszeiten.

Und nie sind die Medien in der Lage und willens, wenigstens im Nachhinein, ihre Lügen, Verzerrungen und Fehleinschätzungen bei der Berichterstattung des vorigen Krieges aufzuarbeiten und zu kritisieren.

Medienwirkung im Sinne einer strukturellen Krisenprävention und Konfliktbearbeitung erfordert eine institutionelle Absicherung in der Form von kontroverser Öffentlichkeit, Möglichkeit zu Vielfalt und Pluralität, Medienrecht als Rahmenbedingung von Rechtsstaatlichkeit und journalistische Ethikcodes als Regulativ für verantwortliches Handeln auf individueller Ebene.

Prof. Dr. Niels Harrit, (Nanochemiker) führte 2017 bei einem Interview über das weitverbreitete Stillschweigen der akademischen Welt über 09/11 Folgendes aus:

„…Und so mag es dort hinführen, wo immer es hinführt. Wenn wir über das Stillschweigen in der akademischen Welt sprechen, falls wir uns darauf konzentrieren sollten; dort gibt es viele Gründe persönliche, institutionelle, politische, dafür, warum die Universitäten still sind, sie wurden geknebelt.“ …  Nein, der Mechanismus ist nicht so profan, ist er nicht. Aber es ist in der Luft. Ich meine, es ist eine Kultur. Die gleiche Sache wie in den editoralen Büros der Zeitungen, ich meine da ist etwas, über das nicht gesprochen wird. Da ist ein Elefant im Zimmer, der überall hinscheißt und es riecht sehr schlecht, aber wir reden nicht darüber. …“

Medien und Journalisten tragen eine enorme Verantwortung. Was sie tun oder lassen, ist mitunter im Wortsinn: kriegsentscheidend. Mut zur Wahrheit, ist/wäre eine Grundlage für eine friedliche Welt. … also Mut statt Angst! Und: Krieg ist der Terror der Starken, der den Terror der Schwachen hervorbringt. …aber mich „belastet“ bei Ihnen die Frage: Wie empathiegestört muss man sein, wenn man systematische Folter, Drohnenmassenmorde an vorwiegend Unschuldigen, Tötungen durch illegale US-Killerkommandos, illegale Regime Changes und illegale Kriege NICHT medial verurteilt bzw. diese Themen werden fast immer verheimlicht und „verharmlost“?

Nicht nur meiner Meinung nach sollten die deutschsprachigen Medien die geostrategischen, geoökonomischen Pläne/Strategien der USA der Bevölkerung vermitteln, damit man sich ein vollständigeres Bild von unserer Welt, die uns umgibt und in der wir uns befinden, machen können und erkennen könnten, dass die USA und wir nicht die Guten sind.

Was kann es bedeuten, wenn ein langjähriger CIA-Agent sagt: „Eines muss klar sein, es geht um Spionage und darum, US-Geschäfte in Übersee zu unterstützen.“ Oder ein anderer sagt: „Die CIA muss aufs Budget schauen und hat sich für ihre Unternehmungen von Konzernen, die dadurch Vorteile erhielten, finanzieren lassen. Z. B. durch den Konzern ITT für die Destabilisierung von Chile. Es bestanden auch Beziehungen zwischen der CIA und der Mafia. Auch wurden große Teile des Heroin-Drogenhandels, aber auch Koks, von der CIA gesteuert und sie haben davon profitiert. Die CIA hat auch Zehntausende Zivilisten im Vietnamkrieg gefoltert und umgebracht. (Phönix Operation) Wirkten auch bei vielen Umstürzen in Lateinamerika, in Afrika und anderen Ländern mit und haben dadurch Zehntausenden Menschen das Leben verkürzt bzw. es wurde ihnen verfrüht aufgrund der Interventionen der CIA genommen. Alles nachzuhören von „Augenzeugen“ und Insidern aus CIA, FBI, Verteidigungsminister, Journalisten, … hier: https://www.youtube.com/watch?v=CyXo1_jFeiw + zwei weitere „CIA von innen“ -Folgen.

Es darf nicht mehr länger sein, dass eine dümmliche Unterwürfigkeit in die Seele der Europäer eingepflanzt wird. Hier ein paar Zitate: „Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun.“ (Steward Alsop, amerikanischer Journalist) „Von der Pressefreiheit hängt praktisch jede andere Freiheit ab.“ (Franko Gegner) „Die Aussicht Provisionen zu verdienen, ohne Risiken zu übernehmen fördert laxe und unethische Geschäftspraktiken.“ George Soros. „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein.

Die Denkfabrik „National Endowment for Democracy (NED)“ („Nationale Stiftung für Demokratie“) ist eine 1983 von der Reagan-Administration gegründete Agentur zur Förderung politischer Aktion und psychologischer Kriegsführung gegen Staaten, die den Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika im Wege stehen. Sie kann als Washingtons führendes nichtmilitärisches Instrument zur Durchführung von Regimewechseln angesehen werden. Die NED-Website führt 65 Projekte an, die die NED in den letzten Jahren allein in der Ukraine finanziell unterstützt hat. Eine „freie Marktwirtschaft“ wird dabei gleichgestellt mit „Demokratie, Reformen und Wachstum“, wobei die Vorteile ausländischer Investitionen betont werden. Allen Weinstein, der an der Entwicklung der Gesetze zur Schaffung der NED mitgearbeitet hat, erklärte 1991: „Eine Menge von dem, was wir heute machen, wurde vor 25 Jahren geheim von der CIA gemacht.“ Die NED bezeichnet sich als NGO – eine nicht ganz passende Kategorisierung. Die NED ist in Wahrheit eine GO (Governmental Organisation), da sie fast ihre gesamte Finanzierung von der Regierung der USA erhält, insgesamt fünf Milliarden Dollar seit 1991.

Dr. Udo Ulfkotte schreibt in seinem Buch „Gekaufte Journalisten: Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“: „Die Wochenzeitung New Statesman enthüllt in einem langen Bericht (2003) […]: ‚In von George Soros mitfinanzierten, vermeintlich gemeinnützigen Organisationen sind häufig Ex-Mitarbeiter amerikanischer Geheimdienste oder geheimdienstnaher Organisationen oder Militärs mit Führungsaufgaben betraut. Und: Es besteht kein Zweifel daran, dass Firmen von George Soros und NGOs eng in die US-Expansion einbezogen sind.‘ Bereits zugegeben hat er, an folgenden Umstürzen beteiligt gewesen zu sein: Polen 80er-Jahre, Umsturz MiloševiÄ� (Serbien), Rosenrevolution in Georgien. Soros räumte unumwunden ein: ‚Meine Stiftungen trugen zu den Regimewechseln in der Slowakei (1998), Kroatien (1999) und Jugoslawien (2000) bei und mobilisierten die Zivilgesellschaft, um Vladimír MeÄ�iar, Franjo TuÄ�man und Slobodan MiloševiÄ� aus ihren Ämtern zu vertreiben.‘“ … wobei allerdings ebenfalls Rockefellers Stiftungen mitwirkten.

Ab hier folgen ein paar Textbausteine aus dem offenen Brief des Journalisten Axel Retz an deutsche Medien und Politiker vom vorvorletzten Jahr, da es ums gleiche Thema ging.

Eigentlich ist es kaum vorstellbar, dass Ihnen als politischen Entscheidungsträgern bzw. Verantwortlichen für die von mir adressierten Medien die dargestellten Fakten unbekannt sind. Warum also lassen Sie sich von den USA wie am Nasenring durch die aktuelle Geschichtsschreibung ziehen, aus der – im rechten Licht betrachtet – sehr bald eine größere militärische Konfrontation bis hin zu einem atomaren Krieg werden könnte?

Warum sind unsere Medien in Anbetracht des Ausgeführten zu einem derartigen, Russland dämonisierenden und die USA glorifizierenden Einheitsbrei verkommen, von dem sich (siehe Auflagen, Zuschauerzahlen und Zugriffe auf Online-Seiten) immer mehr Menschen abwenden? Wenn die USA den Putsch in Kiew inszeniert haben und wenn die NATO rund um Russland in immer höherem Tempo neue „Dependancen“ einrichtet und an der russischen Grenze Manöver bis hin zu Abwurf von Übungs-Atombomben durchführt, was glauben Sie denn, wie viele Ihrer Leser oder Zuschauer Ihnen Ihre Konstruktion der „russischen Aggression“ abnehmen? Wollen Sie den totalen Krieg? (Anmerkung: Wir, die Zivilgesellschaft, wollen die totale (umfassende, vollständige) Aufklärung, wir haben ein Recht darauf, wir zahlen GIS-Gebühren! Das erwarten wir von Ihnen!)

Die westliche Politik und ihre gleichgeschaltet wirkenden Medien werden/könnten/sollten das wissen. Falls nicht, haben sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Der Flüchtlingsstrom ist erkennbares Ergebnis der US-Politik. Irak, Afghanistan, Syrien, diverse afrikanische Länder und kommend die Ukraine: Überall dort bombardieren die USA angeblich die „Demokratie“ herbei.

Das Eintreten der USA in den Vietnamkrieg wurde von Washington mit dem von den USA selbst inszenierten „Tonkin-Zwischenfall“ begründet (https://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-Zwischenfall). Der Angriff auf den Irak mit gefälschten „Beweisen“ der Existenz von Massenvernichtungswaffen, was der ehemalige US-Außenminister Powell später als den „größten Schandfleck meiner Karriere“ bezeichnete (http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/irak-krieg-powell-schandfleck-meiner-karriere-1255325.html ).

Der Angriff auf Afghanistan gilt als unmittelbare Folge der Ereignisse vom 11.09.2001, von denen selbst jeder zweite Amerikaner nicht an die offizielle Darstellung des Geschehens glaubt (http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/11/mehrheit-der-amerikaner-glaubt-911-war-kontrollierte-sprengung/).

Wer tatsächlich der Ansicht ist, dass Washington zum Herbeizaubern eines neuen Kriegsgrundes nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehen würde, der hat vermutlich noch nie etwas von der „Operation Northwoods“ gehört (https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods). Und was die Ukraine betrifft, kennen wir ja dank George Friedman (s. o.) die Wahrheit auch bereits.

Wie viele von den USA mit Lügen, Intrigen, false flag-Operationen, dem Wegputschen von Regierungen und der Destabilisierung anderer Staaten initiierte Kriege wollen sich die Bundesregierung, die EU und die Weltgemeinschaft denn noch gefallen lassen?

Die Medien als „Vierte Gewalt“ haben den Auftrag, Speerspitze des Rechts auf freie Meinungsäußerung zu sein und objektiv zu berichten, um die Meinungsbildung ihrer Leser/Seher/Hörer zu fördern.

Ihre Aufgabe ist nicht das Fabrizieren einer Volksmeinung, die aus veröffentlichter Meinung öffentliche Meinung werden lassen will und in einer Art Meinungsdiktatur all jene diffamiert und in irgendwelche „Ecken“ stellt, die noch willens und in der Lage sind, sich das zum Luxusgut gewordene eigene Denken zu leisten.

Medien, die das nicht verstehen – und das ist ein gutes Zeichen – schaffen sich seit geraumer Zeit selbst ab. Nichts von dem, was ich in diesem offenen Brief geschrieben habe, bedurfte eines investigativen Ansatzes. Bestseller lesen kann jeder, Interviews anschauen ebenfalls. Wollen unsere Medien den Krieg, die Destabilisierung Deutschlands und der EU? Wissen sie es nicht besser, können es nicht besser oder dürfen sie es nicht besser?

Sie sind nicht verpflichtet, sich in den nächsten Krieg hineinziehen zu lassen. Wohl aber sind sie verpflichtet, ihre Bürger davor zu schützen. Im Interesse Europas, Ihrer Kinder und der Aufrechterhaltung des Friedens. Kriege hatten und hat diese Welt mehr als genug. Ende Ausschnitte des Artikels.

Hier noch ein paar aktuelle statements:

„Von Fluchtursachen zu sprechen und ein Handelssystem zu ignorieren, das sich wie Krieg gegen die Armen auswirkt und wie jeder Krieg, Flüchtlinge produziert, kann nur mit einer gestörten Selbst- und Fremdwahrnehmung erklärt werden. Die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen von heute sind ein Teppich für die Flüchtlinge von morgen.“ Dr. Boniface Mabanza

Hr. Dr. Rainer Rothfuss sagte in Wien bei einem Vortrag über Feindbildgenese 2017: „Wir haben doch ein Bewusstsein dafür, dass wir eine gewisse Verantwortung haben für das, was in der Welt geschieht und was unsere Politiker, die wir immerhin mit unseren Stimmen in Parlamente gewählt haben, eben in der Welt draußen anrichten oder auch nicht anrichten, denn allein nicht aktiv mitzuhelfen, was in der Welt geschieht  an Ungerechtigkeiten, nicht Teil der NATO zu sein, wie es z. B. für Österreich oder die Schweiz der Fall ist, reicht nicht, um die eigene Weste rein zu waschen. Es ist auch die Frage, was haben wir unterlassen an Aufschrei gegen Unrecht, das einfach faktisch geschehen ist und was wir unterbinden könnten, deshalb sind wir alle gerufen,…“  hier mehr von seinem Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=6IWpaA2xI-s

Wie in dem Buch (siehe unten) Rettet die Medien ausgeführt wird, auch im Buch Lückenpresse darauf hingewiesen wird, sollten öffentlich-rechtliche Medien möglichst staats- und wirtschaftsfern arbeiten können, sie sollten jener Gesellschaft gehören, die sie durch ihre Rundfunkgebühren finanzierte. … Johannes Grotzky ist nicht nur ein entschiedener Verfechter des öffentlich-rechtlichen Gedankens für den Rundfunkbereich, sondern er möchte ihn auch auf Printmedien übertragen also das publizistische Angebot durch öffentlich-rechtliche Zeitungen bereichern. Allerdings vertritt er die öffentlich-rechtliche Idee in einer reformierten, puristischen Variante: Sie soll „profitfrei“ sein, also jegliche Abhängigkeit von Werbeeinnahmen ausschießen. Man könnte und müsste diese Forderung noch durch andere ergänzen: Öffentlich-rechtliche Medien sollten nicht nur profitfrei, sondern auch so staatsfern wie irgend möglich sein und den Parteieneinfluss auf ein absolutes Minimum beschränken. Wir bräuchten Medien, die tatsächlich der Gesellschaft gehören und verpflichtet sind und dass in der Zusammensetzung ihrer Aufsichtsgremien auch widerspiegeln. Und sie sollten ihren Belegschaften größer Mitbestimmungsrechte einräumen. Wenn Orchestermitglieder bei der Bestellung eines neuen Chefdirigenten ein entscheidendes oder sogar letztes Wort mitreden dürfen, warum nicht auch Redakteure bei der Berufung ihres neuen Chefs? …

Natürlich gibt es auch andere attraktive Organisationsmodelle. In ihrem 2016 erschienen Buch Rettet die Medien schlägt die Pariser Medienökonomin Julia Cagé eine „nicht gewinnorientierte Mediengesellschaft“ vor, eine Kombination aus Aktiengesellschaft und Stiftung, so konstruiert, dass große Investoren keinen beherrschenden Einfluss erlangen können und Kleinaktionäre über erhebliche Mitbestimmungsrechte verfügen. „Eine solche Rechtsform“ sagt sie, „würde die Qualität der Medien sichern, weil sie für Stabilität ihres Eigenkapitals und Nachhaltigkeit der Investoren sorgt.“ (Ende Buchausschnitt Lückenpresse)

2016 wurde im Dr. Karl Rennerinstitut in Wien die missliche Lage unserer Gesellschaft seitens eines Univ. Prof. für Neurologie/Psychiatrie treffend diagnostiziert: „Wir befinden uns in einer funktionalen politischen Demenz, die aufgrund jahrelanger Desinformation entstanden ist, und wir haben unser Koordinatensystem verloren … es erfolgt kein Aufschrei seitens tausender Journalisten und Wissenschaftler … die herrschende Gefahr wird nicht erkannt …“

Der Journalismus hätte heute die Chance/Aufgabe, Ordnung ins Chaos des Internets zu bringen, verlässliche Nachrichten von Gerüchten zu trennen, Informationsquellen zu bewerten und wenn möglich, Informationen aus erster Hand (Recherche) generieren. Der bestehenden Medienvertrauenskrise (Mainstream, Gleichschaltung, Systemmedien …) sollte man mit Qualität entgegenwirken. Für die Wiedergewinnung eines Journalismus, der sich in erster Linie den Ideen der vollständigen Aufklärung, der Vernunft und der Wahrhaftigkeit und den damit verbundenen Vorstellungen eines öffentlichen Diskurses verpflichtet sieht und Fehlentwicklungen, Risiken aber auch Zusammenhänge aufzeigt. Hier am Schluss möchten wir zu einer sachlichen Diskussion, zum Anfang des Niedergangs des Journalismus in der westlichen Welt, aufrufen, der längst stattgefunden hat. Vor langer Zeit.

Meiner Meinung nach sind die Natokonformen Mainstreammedien schändliche Kriegsverkäufer! Amen für Wahrheit.

Grüße aus dem friedliebenden aber widerständigen Tirol, Ihr Klaus Schreiner

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