Nutzer als Datenlieferanten. Facebook verfolgt seine Nutzer auf Schritt und Tritt

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 04.04.2018
Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

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Ich bin seit dem 1. Januar 2017 auf Facebook. Es ist meine Hoffnung, dass wir Facebook nutzen können, um die Friedensbewegung zu stärken. Für mich ist das Netzwerk wertvoll, weil ich so auf meine neuen Interviews oder Vorträge hinweisen kann. Zudem kann ich Texte und Videos von anderen Menschen teilen, die ich für spannend und wichtig erachte. Aber natürlich gibt es auch eine dunkle Seite von Facebook. Wir Nutzer werden auf Schritt und Tritt verfolgt. Unsere Daten werden genutzt, um zielgenau Werbung zu verkaufen. Darüber muss sich jeder im Klaren sein. Die Cambridge-Analytica-Affäre zeigt, dass Daten von wohl 87 Millionen Facebook Kunden unrechtmässig in die Hände einer politischen Beratungsfirma gelangt sind, welche damit 2016 den Wahlkampf von Präsident Trump unterstützte. Die digitale Revolution hat nicht nur die Medien, sondern auch die politische Kommunikation, voll erfasst.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.nzz.ch/wirtschaft/facebook-verfolgt-seine-nutzer-auf-schritt-und-tritt-ld.1370455

Facebook verfolgt seine Nutzer auf Schritt und Tritt

Daten bilden die Grundlage für Facebooks Erfolg als Werbeplattform. Die Nutzer liefern diese sogar gratis. Den meisten dürfte dabei nicht bewusst sein, dass Facebook ihnen auf Schritt und Tritt folgt, auch ausserhalb des sozialen Netzwerks.
Christiane Hanna Henkel, New York
Facebook gibt aber eine Reihe von Nutzerdaten an Dritte weiter. (Bild: Stephen Lam / Reuters)

Facebook gibt aber eine Reihe von Nutzerdaten an Dritte weiter. (Bild: Stephen Lam / Reuters)

Wenn Mark Zuckerberg über sein Unternehmen spricht und darüber, wie Facebook den Menschen dienen soll, dann kann er begeistern. Er wolle Menschen befähigen, sich in Gemeinschaften zusammenzufinden, Beziehungen zu knüpfen, und er wolle die Welt näher zusammenrücken lassen. Und es wirkt ehrlich und gut gemeint, wenn er das sagt. Beeindruckender noch ist, dass es dem sich offenbar zur Verbesserung der Welt berufenen Zuckerberg gelungen ist, seine Vision zu einem Unternehmen auszubauen. Es basiert auf einem bisher so erfolgreichen Geschäftsmodell, dass man es das Geschäftsmodell aller Geschäftsmodelle nennen könnte. Es ist der Motor hinter Facebooks aussergewöhnlichem Wachstum und phänomenaler Profitabilität. In gewisser Weise ist es genial, denn das Geschäftsmodell generiert den zur Herstellung der am Markt verkauften Dienstleistung (zielgenaue Werbung) benötigten Grundstoff (Daten) kostenlos.

Nutzer als Datenlieferanten

Die Daten generieren die Nutzer nämlich selbst. Facebook registriert jeden Schritt, den die 2,1 Mrd. Nutzer im sozialen Netzwerk tun: jeden Kommentar, jedes «Gefällt mir» einer Facebook-Seite eines Unternehmens oder eines Stars, jedes «Abonnement» einer Seite, jede Foto (und wann und wo sie aufgenommen worden ist), die die Nutzer posten, und jeden Link, den sie anklicken oder setzen. Auch registriert Facebooks Datenzentrum, von welchem Ort und welchem Endgerät sich die Nutzer eingeloggt haben. Zudem setzt Facebook die Informationen von einem Nutzer in Zusammenhang mit den Informationen jener Nutzer, die mit ihm verbunden sind. Dazu greift es auf das Adressbuch zu, das die meisten Nutzer hochladen. Facebook verfügt überdies über die Kreditkartennummern und andere Karteninformationen von jenen Nutzern, die etwas über Facebook gekauft haben oder ein Spiel über Facebook gespielt haben.

 
Web-Anwender in der Tracker-Falle
Stefan Betschon 

Doch Facebook greift auch Daten ausserhalb des eigentlichen Netzwerkes ab. So verfolgt Facebook seine Nutzer auf jene Websites und Apps, die sie auf Facebook mit einem «Gefällt mir» versehen haben oder deren Anmeldung über Facebook erfolgt ist. Zudem erhält Facebook zusätzliche Nutzer-Informationen von deren externen Websites und Apps. Auch die Werbekunden liefern Facebook Informationen darüber, wie die Facebook-Nutzer auf ihre Werbung reagiert haben. Diese wertvollen Daten erhält Facebook im Prinzip gratis. Komplettiert werden sie durch den Zukauf von Daten bei Datenhändlern wie Acxiom, Epsilon oder Quantium.

 
Facebook will nach dem Cambridge-Analytica-Skandal Verbindungen zu Daten-Händlern kappen

Was macht Facebook nun mit diesen Daten? Sie sind der Grundstoff für die Herstellung der am Markt angebotenen Dienstleistung: gezielte Werbung. Dank den vielen Informationen kann Facebook für die werbende Wirtschaft wie etwa Konsumgüterhersteller diejenigen Nutzer herausfiltern, die sich für die Produkte interessieren. Die Daten werden aber nicht direkt an die Werbekunden weitergegeben. Volkswirtschaftlich gesehen, übernimmt Facebook insofern eine wichtige Funktion, als es zur Bildung eines Marktes beiträgt.

Facebook gibt aber auch eine Reihe von Nutzerdaten an Dritte weiter. Zunächst einmal teilt Facebook die Nutzerdaten mit den zum Konzern gehörenden Firmen wie Instagram, Altas, Onavo, Moves, Oculus, Whatsapp, Masquerade und Crowd Tangle. Auch – und das ist wohl nur wenigen Facebook-Nutzern bewusst – gibt Facebook einen Teil der Nutzerdaten an Dritte ausserhalb des Konzerns weiter. So erhalten etwa jene Facebook-Seiten, die vom Nutzer «geliked» oder kommentiert werden, Nutzerdaten von Facebook. Ebenso erhalten sie in vielen Fällen Facebook-Nutzer-Daten, wenn die Nutzer ihre Seiten ausserhalb von Facebook aufsuchen. Auch teilt Facebook anonymisierte Nutzerdaten mit Werbe-, Mess- und Analysediensten. Das alles lässt sich in den – allerdings in den Tiefen der Facebook-Seite versenkten –Datenschutzbestimmungen nachlesen.

Vertrauen ist die Basis

Angesichts der jüngsten Diskussionen um Facebooks Rolle in der Gesellschaft hat sich die Sichtweise auf Facebooks Geschäftsmodell stark gewandelt: Wurde es lange bewundert als das Geschäftsmodell aller Geschäftsmodelle, gilt es heute als Motor, der etwa in den USA über die Verbreitung von Fake-News die politische Gespaltenheit verschärft, politische Wahl- und Entscheidungsprozesse verzerrt und zulasten der Nutzer und des Datenschutzes den letzten Rappen herauspresst. Spätestens seit der Cambridge-Analytica-Affäre, in deren Zuge Daten von vermutlich 50 Mio. Facebook-Kunden unrechtmässig in die Hände einer politischen Beratungsfirma gelangt sind, ist das Vertrauen in Facebook gestört. Facebook wird jedenfalls künftig nicht mehr so leicht an den Grundstoff herankommen, der die Basis seines Geschäftsmodells bildet. Das wird vermutlich auch Auswirkungen haben auf die Geschäftsmodelle von Google oder Amazon und könnte die Grundzüge der digitalen Wirtschaft beeinflussen.

Sie können der New Yorker Wirtschaftskorrespondentin Christiane Hanna Henkel auf TwitterLinkedIn und Facebook folgen.

 
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“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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