Die Mutter aller Verschwörungen – Der Mord an John F. Kennedy ist aufgeklärt. Die CIA war’s. Die CIA war es nicht alleine. Die CIA war es nicht ohne das grüne Licht und die vielfältige Unterstützung einflussreichster Kreise. Aber es war: die CIA.

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 18.11.2017
Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.rubikon.news/artikel/die-mutter-aller-verschworungen

Die Mutter aller Verschwörungen

Die Mutter aller Verschwörungen

Der Mord an John F. Kennedy ist aufgeklärt.

Oswald? Let’s move on!

Die offizielle Version ist längst widerlegt und es wird Zeit, diese Tatsache zur Grundlage jeder weiteren Diskussion über den Tathergang zu machen – anstatt sich an den Albernheiten von Leuten abzuarbeiten, die immer noch darüber diskutieren möchten, ob Lee Harvey Oswald aus dem sechsten Stock eines hinter der Präsidentenlimousine gelegenen Hauses als einsamer Schütze für einen Kugelhagel verantwortlich gewesen sein kann, dem der Präsident mit mehreren Kugeln zum Opfer gefallen ist, während der vor ihm sitzende Gouverneur von Texas fünf Schusswunden in Rücken, Brust, Handgelenk und Hüfte erlitt.

Lee Harvey Oswald könnte das erstens nicht alleine gewesen sein, sogar wenn er in sechs Sekunden drei Kugeln abgefeuert hätte, was selbst den besten Schützen mit der vermeintlichen Tatwaffe nicht gelingen wollte. Dass Oswald zweitens überhaupt geschossen hat, ist höchst unwahrscheinlich. Ein Foto zeigt ihn zur Tatzeit in einer Gruppe von Menschen stehend, unten, an der Straße.

Drittens ist Oswald keineswegs ein einsamer Verrückter gewesen. Er war vielmehr Agent mehrerer Geheimdienste und wurde von eben diesen im Texas Schoolbook Depository platziert. So konnte er der Öffentlichkeit perfekt als Sündenbock präsentiert werden – wobei es sicher nicht im Sinne der Verschwörer gewesen ist, dass sich Oswald zunächst in ein Kino gerettet hatte und erst dort, vor einer Vielzahl von Zeugen, verhaftet werden konnte.

Oswalds Überleben war mehr als ein Schönheitsfehler eines nahezu perfekt orchestrierten Staatsverbrechens. Es zwang die Verschwörer zu der unschönen Notlösung, Oswald zwei Tage später von Jack Ruby ermorden zu lassen.

Dieser „Korrekturmord“ öffnete zunächst in der europäischen Öffentlichkeit die Schleusen des Misstrauens gegenüber der offiziellen Tatlegende. Nur wenige Jahre später ist sie faktisch nicht mehr zu halten gewesen.

Der Held der Kennedy-Forschung

Demgegenüber belegt eine überwältigende Fülle von Zeugenaussagen, Indizien und handfesten Beweisen die Täterschaft der CIA als ausführendes Organ eines Staatsstreichs.

Diese Klarheit wurde trotz einer bis heute anhaltenden Vertuschungskampagne erreicht – durch einen faszinierenden Prozess massenhafter investigativer Geschichtsschreibung, an dem sich Tausende Zeitzeugen, Juristen, Kriminalisten, Historiker und Hobbyforscher beteiligt haben.

Am Anfang und am vorläufigen Ende dieser Jahrzehnte währenden Aufklärungsarbeit jedoch steht, turmhoch: Mark Lane.

Der Rechtsanwalt, Bürgerrechtsaktivist und New Yorker Wahlkampfleiter John F. Kennedys veröffentlichte bereits vier Wochen nach dem Attentat einen Aufsatz im National Guardian.

Dieser Text ist verfasst wie das Eingangsplädoyer eines Strafverteidigers Lee Harvey Oswalds. Lane nimmt darin 15 von den Ermittlungsbehörden erhobene und von der Presse unhinterfragt verbreitete Beweise für Oswalds Schuld auseinander.

Die „Vielzahl der Augenzeugen“ etwa, die Oswald im sechsten Stock des Schulbuchverlags gesehen haben sollen, schrumpft bei näherer Betrachtung zusammen auf einen einzigen Zeugen, der es so genau dann auch wieder nicht gesehen hat. Der Paraffintest, mit dem Oswald angeblich der kürzliche Gebrauch einer Schusswaffe nachgewiesen worden war ¬– er war in Wirklichkeit negativ ausgefallen.

Während so von den behördlicherseits vorgetragenen Beweisen kaum etwas übrig blieb, zeichnete Lane das Bild einer absichtsvollen Täuschung der Öffentlichkeit – und er zögerte nicht, diesen Vorwurf zu erheben.

In der Einleitung des Aufsatzes allerdings meint Lane, es gäbe derzeit wohl keine amerikanische Gemeinde, in der sich auch nur ein Dutzend Männer oder Frauen finden ließen, die an der Schuld Lee Harvey Oswalds zweifelten.

Das also war die Ausgangsposition. Wenige Wochen nach dem Attentat hatten die Verschwörer einen Propagandasieg auf der ganzen Linie eingefahren.

Am Ende des Textes appellierte Lane deshalb an die kritischen Bürgerinnen und Bürger, die Aufklärung des Geschehens in die eigene Hand zu nehmen.

Der Angriff des alten Philosophen

Mark Lanes Aufruf fand Gehör, auch außerhalb der USA. Der britische Philosoph und Literaturnobelpreisträger Bertrand Russell kontaktierte Lane direkt. Es kam zu einem intensiven Austausch der beiden. Bald erhob der 91-jährige Russell, eine weltweit anerkannte, intellektuelle Institution dieser Zeit, seine mächtige Stimme.

In einem Artikel im September 1964 stellte Russell seinerseits „16 Fragen über die Ermordung“ Gleichzeitig gründete Russell die hochkarätig besetzte Untersuchungskommission „Who killed John F. Kennedy“, die international für Aufsehen sorgen sollte.

Die CIA beklagt sich bis heute, „europäische Linke“ hätten die Debatte angeheizt: „European Leftists fanned the flames“.

Die Deckung durch einen Top-Prominenten von Russells Statur und durch Teile der europäischen Öffentlichkeit war auch ungemein wichtig, um Mark Lane zu schützen.

Die offizielle Untersuchungskommission unter Bundesrichter Earl Warren nahm derweil die Arbeit auf. Mit dabei und im Zentrum der Untersuchung: Allen Dulles. Den hatte Kennedy gut ein Jahr vor dem Attentat als CIA-Chef geschasst. Dass Dulles das Mastermind des Staatsstreichs gewesen ist, darf heute als extrem wahrscheinlich gelten. In der Warren-Kommission dirigierte er die große Vertuschung.

Mark Lane attackierte die Kommission mit Verve und setzte sie öffentlich unter Druck. Er beantragte beispielsweise, die posthume Verteidigung von Lee Harvey Oswald vor der Warren-Kommission zu übernehmen. Als das zurückgewiesen wurde, setzte Lane durch, dass er selbst als Zeuge geladen wurde. Dort präsentierte er zahlreiche Aussagen von Augenzeugen, die bisher konsequent ignoriert oder verfälscht worden waren.

Auch Bertrand Russell blieb weiter in der Offensive. Er wurde unterstützt von zwei weiteren Philosophen. Richard Popkin hatte sich durch die 26 Bände des Warren-Reports gearbeitet und wies in einem sehr einflussreichen Artikel im „New York Review of Books“ nach, dass es mindestens zwei Oswalds gebraucht hätte, um sämtliche Handlungen auszuführen, die dem einen Oswald im Warren-Report unterstellt wurden.

Einen weiteren Philosophen, Josiah Thompson, zog es an den Tatort. Er untersuchte die Dealey-Plaza und kam in seinem Buch „Sechs Sekunden in Dallas: eine Mikro-Studie des Kennedy-Attentats“ zu dem Schluss: Es musste mindestens zwei, vielleicht sogar drei Schützen gegeben haben.

„Rush to Judgement“

1966 landete Mark Lane einen dreifachen Volltreffer. In seinem Buch „Rush to Judgement“ nahm er die Beweisführung des Warren-Reports auseinander.

Nachdem zuvor 16 Verlage eine Veröffentlichung abgelehnt hatten, schoss „Rush to Judgement“ ansatzlos auf Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times. Es hielt sich dort für 29 Wochen.
Noch im gleichen Jahr folgte „Rush to Judgement“ als Dokumentarfilm.

Gleich zu Beginn des Films beantwortet Mark Lane die Frage, ob er den Behörden eine Vertuschungsaktion unterstelle, mit einem eindeutigen: „Ja, das tue ich!“

Als im folgenden Jahr die Taschenbuchausgabe von „Rush to Judgement“ erschien, stürmte das Buch erneut auf Platz 1 der Bestsellerliste.

Nach einem solchen Erfolg war es unmöglich, dieses Phänomen totzuschweigen. Mark Lane wurde in führende Talkshows des US-Fernsehens eingeladen. Dort setzte er, souverän, ruhig und Pfeife rauchend, vor den Augen von Millionen Amerikanern seine Aufklärungsarbeit fort.

„Rush to Judgement“ ist im Wesentlichen eine fortgesetzte Vernehmung von Zeugen, deren Aussagen die Warren-Kommission entweder verfälscht – oder die sie gar nicht vernommen hatte. Lane befragte sie.


Mark Lane: Rush to Judgment


Der Holzzaun am Grassy Knoll

So sprach er mit jenem Vater, der mit seinem kleinen Sohn so nahe an der Präsidentenlimousine gestanden hatte, dass er sah, wie ein Stück von Kennedys Schädeldecke wenige Schritte entfernt zu Boden fiel. Die Warren-Kommission war an seiner Aussage nicht interessiert gewesen. Lane schon.

Woher kam die entscheidende Kugel, die Kennedys Schädel förmlich zerplatzen ließ? Von dem Holzzaun auf dem grünen Hügel gegenüber! Zeuge auf Zeuge verweist auf den Holzzaun auf dem Grassy Knoll. Von dort habe man Schüsse gehört, Mündungsfeuer und Pulverdampf gesehen.

Ein Armeekollege Lee Oswalds beschreibt zwischendurch die miserable Trefferquote seines Kameraden auf dem Schießplatz. Er hält Oswald ganz und gar nicht für einen Meisterschützen.

Schließlich geht Lane der Spur nach, dass Jack Ruby, der Mörder Oswalds, mit dem Dallas Police Departement zutiefst verfilzt gewesen sei. Er interviewt eine Bardame in Rubys Rotlichtetablissement und andere Zeugen, die nah an Ruby dran gewesen waren. Hunderte Polizisten seien in den Nachtklubs Jack Rubys ein- und ausgegangen. Sie hätten dort grundsätzlich umsonst gezecht. Ruby habe zudem leichte Mädchen und Alkohol für polizeiinterne Gelage besorgt.

Der Polizist, der den Einlass kontrollieren sollte, bevor Ruby aus einer Menge von Presseleuten heraus Oswald erschoss, sagte ebenfalls aus. Ein Vorgesetzter habe ihm bedeutet, die ihm offenkundig bekannte Person ohne Kontrolle durchzulassen.

Das große Zeugensterben

Mark Lane hat damit Zeugenaussagen für die Nachwelt gesichert, die andernfalls den Aufräumarbeiten der CIA zum Opfer gefallen wären. Denn das mysteriöse Zeugensterben, – sie kamen offiziell bei Auto- und anderen Unfällen, durch Mord oder Selbstmord zu Tode – hatte längst begonnen.

Mit der auffälligen Häufung unnatürlicher Sterbefälle unter unliebsamen Zeugen endet „Rush to Judgement“. Der Mut derer, die sich für Buch und Film befragen ließen, kann deshalb nicht genug gerühmt werden. Fast allen merkt man die Angst vor den Folgen ihrer Aussage auch deutlich an. Tatsächlich kam einer der vor der Kamera aussagenden Augenzeugen noch vor Veröffentlichung des Films unter den üblichen, ungeklärten Umständen zu Tode.

Die Opfer der bis heute andauernden Vertuschungsaktion der CIA sind zahlreich. Nach einer Aufstellung von Jim Marrs wurden bis 1976 sage und schreibe 103 Zeugen des Attentats dahingerafft.

Vielleicht wird diesen Menschen irgendwann einmal jemand ein gemeinsames Denkmal erbauen.

Für die meisten Amerikaner jedenfalls war die Glaubwürdigkeit der offiziellen Einzeltäterlegende bereits 1966 effektiv zerstört. An diesen Mehrheitsverhältnissen hat sich bis heute nichts geändert.

Stand 2017 glauben 61 Prozent der US-Bürger an eine Verschwörung hinter dem Kennedy-Attentat.

Dies ist im ewigen Ringen um die Interpretation der Geschichte ein seltener Triumph. Das Verdienst, die Klugheit und die Kühnheit Mark Lanes können dabei nicht hoch genug bewertet werden.

Genug recherchiert!

Mark Lane schrieb noch drei weitere Bücher zum Kennedy-Komplex, zuletzt, 2011: „Last Words – my indictment of the CIA in the murder of JFK“ („Letzte Worte: meine Verurteilung der CIA im Mordfall Kennedy“).

Mit diesen und anderen Beweisen für die Täterschaft der CIA werden wir uns in weiteren Folgen auseinandersetzen.

Mark Lane ist im vorigen Jahr gestorben – er ruhe in Frieden!

Uns Lebende aber hat er in einem späten Interview zur steten Unruhe aufgerufen. Was wir nun nicht mehr bräuchten, sagte Lane richtig, sei immer noch mehr Forschung zum Fall Kennedy, denn der sei in den wesentlichen Zügen längst geklärt und die Täterschaft der CIA bewiesen.

Leider habe dieses Wissen jedoch nichts daran geändert, dass die Macht der CIA immer weiter ausgewuchert sei. Deshalb komme es jetzt darauf an, aus dem Wissen um den Charakter und die Untaten dieser Organisation praktische Konsequenzen zu ziehen.

Einmal mehr hatte Mark Lane Recht.


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