„Dieselabgase sind eine Gesundheitsgefahr, machen krank und verkürzen das Leben.“ „Das große Problem sind weniger die Stickoxide als vielmehr die Dieselpartikel, die als Ultrafeinstaub die Gesundheit belasten“ … Die Studie muss auch in Österreich zu Konsequenzen führen“

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 31.05.2017

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Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.tt.com/politik/landespolitik/13010473-91/ultrafeiner-staub-in-dicker-luft.csp

TIROL

Ultrafeiner Staub in dicker Luft

Tirol gilt als jenes Bundesland, das am stärksten durch Stickoxide belastet ist. Gefahr für die Gesundheit geht allerdings vor allem auch vom so genannten Ultrafeinstaub aus.

Vor allem der Ultrafeinstaub stellt laut Umweltmediziner Heinz Fuchsig eine Gesundheitsgefahr dar.Foto: Böhm

© BöhmVor allem der Ultrafeinstaub stellt laut Umweltmediziner Heinz Fuchsig eine Gesundheitsgefahr dar.Foto: Böhm

Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Die Veröffentlichung einer internationalen Studie sorgt seit vergangener Woche für Aufsehen: Ein Forscherteam mit österreichischer Beteiligung hatte berechnet, dass Stickoxide in den Dieselabgasen jährliche weltweit rund 108.000 vorzeitige Todesfälle verursachen, 28.500 davon in der EU. Durch den steigenden Verkehr vor allem in Schwellenländern wie Brasilien, Indien und China, aber auch in Australien erwarten die Forscher eine Verschärfung des Problems, wenn die Politik nicht einschreitet. 2040 würden die Stickoxid-Abgase dann sogar 183.600 frühzeitige Todesfälle zur Folge haben, so die Studienautoren. Stickstoffoxide schädigen die Lunge, führen zu Bronchitis und tragen zur Entstehung von Feinstaub sowie bodennahem Ozon bei, das ein starkes Reizmittel für die Atemwege ist. Sie erhöhen das Risiko für Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) schlägt in diesem Zusammenhang Alarm und weist darauf hin, dass Tirol die höchste Belastung durch Stickstoffoxide habe. In Tirol sind laut VCÖ nämlich 59,4 Prozent der Pkw mit einem Dieselmotor unterwegs – im Bundesländervergleich der höchste Wert. Die Zahl der Diesel-Pkw hat sich in Tirol seit dem Jahr 1990 um das Siebenfache auf rund 233.000 erhöht, so der VCÖ. Im Vorjahr waren 60,5 Prozent der neu zugelassenen Pkw in Tirol Diesel-Pkw. Zum Vergleich: In der Schweiz betrug der Diesel-Anteil nur 39,6 Prozent, in den Niederlanden nur 18,9 Prozent. „Dieselabgase sind eine Gesundheitsgefahr, machen krank und verkürzen das Leben. Die Studie muss auch in Österreich zu Konsequenzen führen“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest.

Heinz Fuchsig, Umweltreferent der Tiroler und Österreichischen Ärztekammer, warnt allerdings davor, in der Diskussion rund um Dieselmotoren die falschen Prioritäten zu setzen. „Das große Problem sind weniger die Stickoxide als vielmehr die Dieselpartikel, die als Ultrafeinstaub die Gesundheit belasten“, erklärt Fuchsig. Bereits seit 1995 warne die Ärzteschaft vor der Förderung des Diesels, der mehr CO2 (13 Prozent pro Liter), siebenmal mehr Stickoxide und vor allem tausendfach höhere Feinstäube ausstößt als Benziner. „Der ultrafeine Staub ist der eigentliche Verursacher der Gesundheitsschäden und entstammt wie NO2 dem modernen Dieselmotor mit über 2000 bar in der Brennkammer“, erklärt Fuchsig und bezeichnet den Kampf gegen Stickoxide angesichts dieser Tatsachen sogar als „vergleichsweise unwichtig“. „Während Stickoxide in Innenräumen, in denen wir uns über 90 Prozent der Zeit aufhalten, mit der Zeit abnehmen, bleibt der Ultrafeinstaub in der Luft“, erklärt der Umweltmediziner. Werden diese Partikel eingeatmet, gelangen sie über die Lunge in den Blutkreislauf und in die Organe. Die Folge ist eine Erhöhung der Blutgerinnung, die letztlich Schlaganfälle und Herzinfarkte zur Folge hat, auch Zusammenhänge mit Alzheimer und auch ein Übertreten in den Organismus von Ungeborenen mit Schäden für die vorgeburtliche Entwicklung wurden mehrfach bewiesen.

„Zentrales Gesundheitsproblem sind Lkw und Baufahrzeuge ohne Filter, die noch Jahrzehnte in Betrieb sein werden, sowie Pkw ohne oder mit zerstörtem Filter – ein Verbrechen“, meint Fuchsig. Länder wie die Schweiz, aber auch China hätten das erkannt und würden sich deshalb nicht vom Diesel abwenden, sondern vielmehr auf die Nachrüstung setzen: Gefördert wird der Einbau von Filtern, die 99,9 % der Partikel zurückhalten und verbrennen. „Inzwischen wurden weltweit Hunderttausende Lkw nachgerüstet. Der Nutzen für die Bevölkerung und die Wirtschaft übersteigt die Kosten der Frächter um den Faktor 10“, so Fuchsig.

Was die Verordnung von Tempo 100 auf den Autobahnen im Namen des Luftschutzes betrifft, relativiert Fuchsig die allgemeinen Argumentationsmuster: „Tempo 100 bringt für die Gesundheit nur etwas bei mit Diesel ohne Filter betriebenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Für Letztere wäre wegen des Luftwiderstandes sogar Tempo 80 sinnvoll.“ Ziel der Politik müsste es daher sein, eine konsequente Nachrüstung von Dieselfahrzeugen zu fördern, um durch den Einbau von Filtern die Ultrafeinstaub-Belastung in den Griff zu bekommen.

Anmerkung Blogbetreiber: In Tirol resultiert 60 % der Luftschadstoffbelastung durch den Transitverkehr, haben Messungen am LKW-losen Sonntag und unter der Woche (im Sommer) ergeben! Im Winter spielt der Hausbrand zusätzlich eine Rolle, wie auch die Inversionswetterlagen im Inntal!

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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