„Die Strippenzieher der Welt“ – Das Netzwerk der globalen Finanzwirtschaft

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 12.02.2017

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Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

 Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: Email – Watergate-TV

„Die Strippenzieher der Welt“ – Das Netzwerk der globalen Finanzwirtschaft

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von Guido Grandt
Sie werden Global Player genannt.
Sie dominieren die Weltwirtschaft und konzentrieren Geld und Einfluss wie nie zuvor.
Sie benutzen den globalen Kapitalismus als ihre Spielwiese.
Sie sind die wirklich Wichtigen auf dieser Erde.
Sie bilden einen Club der Neo-Kapitalisten, die das Spiel nach ihren eigenen Regeln spielen. Und sie werden von der Gier nach Renditen angetrieben:

Sie, die Herren der Welt und ihr unheimliches Netzwerk, mächtiger als so mancher Staat!

Die Strippenzieher der Welt

Weitgehend unbekannt von der Öffentlichkeit stehen die Strippenzieher der Finanz- und Weltwirtschaft nicht nur im Schatten der Politik, sondern sind gar unsichtbar. Ihr Einfluss scheint fast unbegrenzt, erarbeiteten sie sich doch – dank der Globalisierung – dominante Stellungen in der Weltwirtschaft.

Diese transnationalen Konzerne, hinter denen supranationale Finanzeliten stehen, haben die Welt fest im Griff. Ihre Waffen sind Geld und Macht, die sie mitunter auch skrupellos einsetzen. So entscheiden sie über Billionen US-Dollar und beeinflussen damit nicht nur Konzerne und Märkte, sondern sogar ganze Volkswirtschaften.

Diskretion ist oberste Maxime

Das paradoxe daran: Die Öffentlichkeit weiß zumeist nichts davon! Und das obwohl diese Global Player so weitreichende Entscheidungen treffen, dass diese die meisten von ihnen betreffen. Der Grund dafür ist: Diskretion als oberste Maxime.

Mitunter liefern sich privates Investorenkapital und alte oder neue Vermögensdynastien einen Kampf mit dem Staatskapitalismus. Denken Sie dabei nur an die Wall Street und Silicon Valley in den USA. Und oft haben einige von ihnen über Generationen hinweg Volksvermögen in Privatkapital umgewandelt.

Doch wer sind diese globalen Kapitaleigner und mächtigen Neo-Kapitalisten tatsächlich, die im Dunkel, das sie umgibt, nicht zu sehen sind? Was streben sie an, was sind ihre Ziele? Will man dies herausfinden, muss nach den Eigentümern fragen, die über das Geld verfügen. So kommt man den Akteuren auf die Spur.

Die „Herren der Welt“

Das sind die Global Player (ich führe nachfolgend nur jeweils die ersten 3 im Ranking auf):

• Vermögensverwalter:
John Bogle (Vanguard, verwaltetes Vermögen über 3 Billionen $, USA), Joseph „Jay“ Hooley (State Street, ca. 2,5 Billionen $, USA), Abigail Johnson (Fidelity Investments, ca. 2 Billionen $, USA). Und davon Banken: Oliver Bäte (Allianz Global Investors, Pimco, über 2 Billionen $, Deutschland), James Dimon (JP Morgan Chase, ca. 1,8 Billionen $, USA), Gerald Hassell (Bank of New York Mellon, ca. 1,7 Billionen $, USA).

• Banken:
Hi Huiman (Industrial and Commercial Bank of China, ca. 3,5 Billionen $, China), Wang Hongzhang (China Construction Bank, ca. 2,9 Billionen $, China), Zhao Huan (Agricultural Bank of China, ca. 2,8 Billionen $, China).

• Versicherungen:
Thomas Buberl (Axa, ca. 970 Mrd. $, Frankreich), Oliver Bäte (Allianz, ca. 920 Mrd. $), Steven A. Kandarian (Metlife, ca. 880 Mrd. $).

• Pensionskassen:
Carolyn W. Colvin (Social Security Trust Funds, ca. 2,8 Billionen $, USA), Norihiro Takahashi (Government Pension Investment Fund, ca. 1,2 Billionen $, Japan), Moon Hyung-pyo (National Pension Service, 430 Milliarden $, Südkorea).

• Staatsfonds:
Yngve Slyngstad (Norges Invest, ca. 825 Mrd. $, Norwegen), Khalifa bin Zayed al Nahyan (Abu Dhabi Investment Authority, ca. 770 Mrd. $, Vereinigte Arabische Emirate/Abu Dhabi), Ding Xuedong (China Investment Corporation, ca. 750 Mrd. $, China).

• Private Equity:
Stephen A. Schwarzman (Blackstone, ca. 330 Mrd. $, USA), David M. Rubenstein/William E. Conway (Carlyle, ca. 190 Mrd. $, USA), Leon D. Black (Apollo Global Management, ca. 160 Mrd. $, USA).

• Hedgefonds:
Ray Dalio (Bridgewater Associates, ca. 103 Mrd. $, USA), Clifford S. Asness (AQR Capital Management, ca. 46 Mrd. $), Luke Ellis (Man Group, ca. 45 Mrd. $, Großbritannien).

• Öl & Gas:
Wang Yupu (Sinopec, ca. 315 Mrd. $, China), WangYilin (PetroChina, ca. 288 Mrd. $, China), Ben van Beurden (Royal Dutch Shell, 265 Mrd. $, Großbritannien/Niederlande).

• Hightech:
Tim Cook (Apple, ca. 234 Mrd. $, USA), Lee Jae-yong (Samsung, ca. 178 Mrd. $, Südkorea), Meg Whitman (Hewlett-Packard, ca. 103 Mrd. $, USA).

• Familien(dynastien):
Fam. Walton (Walmart, 122 Mrd. $, USA), Fam. Koch (Mischkonzern, ca. 80 Mrd. $, USA), Bill Gates (Microsoft, ca. 75 Mrd. $, USA), Wang Jianlin (Wanda Immobilien, ca. 29 Mrd. $, China), Li Ka-Shing (Mischkonzern, ca. 27 Mrd. $, Hongkong), Lee-Familie (Samsung, ca. 27 Mrd. $, Südkorea), Prinz Al-Walid bin Talal A Saud (ca. 17 Mrd. $, Saudi-Arabien), Aliko Dangote (Dangote Cement, ca. 15 Mrd. $, Nigeria), Blair Parry-Okeden (Cox Enterprises, ca. 10 Mrd. $), Fam. Kamprad (Ikea, ca. 38 Mrd. $, Schweden), Liliane Bettencourt (L’Oréal, ca. 36 Mrd. $, Frankreich), Maria Franca Fissolo (Ferrero, ca. 19 Mrd. $, Italien), Fam. Albrecht (Aldi, ca. 46 Mrd. $, Deutschland), Familie Quandt/Klatten (BMW, ca. 34 Mrd. $, Deutschland), Familie Schaeffler (Schaeffler/Conti, ca. 23 Mrd. $, Deutschland), Leonid Michelson (Novatek, Sibur, ca. 14 Mrd. $, Russland), Michail Fridman (Alfa Group, TNK-BP, ca. 13 Mrd. $, Russland).

Das Netzwerk der Strippenzieher

Wichtig zu wissen:

• Das Weltfinanzvermögen (Aktien, Staatsanleihen, Anleihen Finanzsektor, Unternehmensanleihen, Kredite) betrug 2015 ca. 267 Billionen US-Dollar. Das Welt-Bruttoinlandsprodukt dagegen ca. 73 Billionen US-Dollar.

• Die meisten Milliardäre gibt es in den USA (540), gefolgt von China (251), Deutschland (120), Indien (84) und Russland (77).

• Den fünf größten Vermögensverwalter (Blackrock, Vanguard, Fidelity, State Street, Capital Group) gehören über 18,1 Prozent der Medien.

• Die zehn Top-Investoren in Deutschland sind: Blackrock (70,9 Mrd. $), Deutsche Bank (33,4 Mrd. $), Norges Invest (30,9 Mrd. $), Vanguard (27,7 Mrd. $), Deka Bank (17,9 Mrd. $), Allianz (17,2 Mrd. $), Capital Group (12,2 Mrd. $), UBS (11,8 Mrd. $), Union Investment (11,6 Mrd. $) und Fidelity (9,8 Mrd. $).

Der „Präsident der Weltfinanzgemeinde“

Als Beispiel dieser Global Player möchte ich auf den wohl „mächtigsten“ Strippenzieher der Welt eingehen: Laurence Douglas „Larry“ Fink. Er gilt inoffiziell als „Präsident der Weltfinanzgemeinde“. Mit seiner Firma Blackrock, eine Art „Schattenbank“ und weltgrößter Vermögensverwalter, managt er rund 5 Billionen US-Dollar. So viel, wie kein anderer Einzelner in die Weltwirtschaft einbringt. Dieses Kapital stammt von Versicherungen, Pensionsfonds, Stiftungen, Staatsfonds etc., das Anlage im Markt sucht.

Larry Fink, dessen Jahresgehalt rund 29 Millionen US-Dollar beträgt, ist ein treuer Anhänger der Demokratischen Partei. Er wurde im Falle eines Wahlsieges von Hillary Clinton um das Amt der US-Präsidentschaft als möglicher Finanzminister gehandelt. Bekanntlich jedoch kam es anders: Donald Trump zog als Sieger ins Weiße Haus ein.

Die Macht ist mit ihnen

Larry Finks Unternehmen Blackrock (rund 13.000 Mitarbeiter) ist neben der Vermögens- auch in der Risikoverwaltung tätig. Es vergibt Firmenkredite, hält Aktien an allen wichtigen Konzernen weltweit, besitzt ein Datenanalysesystem und vertreibt Geldmarktfonds. Ferner kauft es Anleihen, investiert in Immobilien und berät nicht nur Notenbanken, sondern auch Regierungen!

Die mächtigsten Vorstandschefs großer Unternehmen drücken sich bei Fink die Klinke in die Hand. So sitzt Blackrock auch als Aktionär in US-Riesen, wie Apple, Microsoft, Exxon Mobil oder General Electric. Aber auch in den größten deutschen Firmen (Bayer, Daimler, BASF, VW, Siemens) und selbst in der Deutschen Bank und bei der Allianz. Ferner hält Blackrock Anteile u.a. an der US-Großbank JP Morgan Chase und am Vermögensverwaltungsriesen State Street.

Einfluss hinter den Kulissen

Larry Fink versteht sich lediglich als „Treuhänder“ über die Billionen, die ihm anvertraut werden. Dabei übt sein Unternehmen Blackrock Einfluss hinter den Kulissen aus. Und zwar systematisch. So sollen überall auf der Welt bei den Unternehmen, an denen Blackrock beteiligt ist, dieselben Prinzipien vertreten und somit mit „einer“ Stimme gesprochen werden.

Kritiker halten das Unternehmen für extrem gefährlich. Beispielsweise der Hedgefonds-Spezialist Carl Icahan. Und das durchaus berechtigt, laufen doch über die Blackrock-eigene Software Aladdin – sage und schreibe – 14 Billionen US-Dollar, die Vermögensverwalter zum Management ihrer Portfolios einsetzen. Eine höchst bedenkliche Konzentration an Geld und Macht. Gleichzeitig beschäftigt Blackrock Leute, die verhindern sollen, dass das Unternehmen als „systemrelevant“ gilt. Denn dies würde höhere staatliche Auflagen bedeuten und auch mehr staatliche Kontrolle.

Vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang auch nicht, dass die deutsche Finanzaufsicht BaFin einst die Beteiligung von Blackrock an der deutschen BHF-Bank ablehnte, weil die Transparenz bei den Amerikanern nicht groß genug war.

Übrigens: Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz wurde als Aufsichtsratschef einer Deutschland-Tochter von Blackrock installiert. Seit 2009 ist er zudem Vorsitzender des Netzwerkes Atlantik-Brücke und Mitglied der Trilateralen Kommission.

Die Ziele der „Herren der Welt“

Die Ziele dieser mächtigen Strippenzieher sind Kritikern nach: Offene Grenzen (und damit auch keine souveränen Nationen) für ungebremsten Freihandel, sprich: Globalisierung. Die Zerschlagung der bürgerlichen Strukturen sowie der Abbau von Völkerrecht und Rechtsstaatlichkeit. Eine unipolare Friedensordnung, die globale Monopolisierung, schrankenlose Spekulation, Vernichtung des Mittelstandes, die Abschaffung des Trennbanken-Systems, die „Versklavung“ durch Verschuldung.

Das gefährliche an diesem Netzwerk ist, dass Finanzmacht und Politik verschmelzen, um Profitinteressen durchzusetzen. Und das oft ohne juristische Kontrolle oder parlamentarischen Einfluss. Denken Sie nur an die Think Tanks und Lobbygruppen wie etwa die Trilaterale Kommission oder den Council on Foreign Relations (CFR), die einst als Mittler zwischen Politikern und Bankern gegründet wurden. Oder auch an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB).

Die Trilaterale Kommission – eines der Netzwerke der „Strippenzieher“

Am Beispiel der Trilateralen Kommission können Sie die enge Verflechtung zwischen Privatinteressen, Politik und Finanzwirtschaft erkennen: Die Trilaterale Kommission (gegründet 1973 bei einer Bilderberg-Konferenz auf Anraten des US-amerikanischen Bankiers David Rockefeller) ist eine private und politikberatende Denkfabrik. Sie besteht aus rund 400 der einflussreichsten Mitglieder aus den Wirtschaftszonen Nordamerika, Europa und Japan sowie einigen anderen außerhalb dieser.

Die Trilaterale Kommission verbindet politische Entscheidungsträger mit dem Privatsektor, um eine „verbesserte Zusammenarbeit“ dieser Wirtschaftszonen zu erreichen. So heißt es jedenfalls. Der European Chairman (Vorsitzender) ist der frühere EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Sein Vorgänger war Mario Monti, der spätere italienische Ministerpräsident.

Donald Trumps einsamer Kampf gegen die „Strippenzieher“

Erklärter Gegner der Globalisierung und damit Feind dieser Strippenzieher ist der frisch gewählte 45. US-Präsident Donald Trump. Im Wahlkampf ließ er dem Vernehmen nach eine Anzeige veröffentlichen, in der erklärt wurde: Der Großinvestor George Soros, die Vorsitzende der US-Notenbank, Janet Yellen und der Goldman Sachs-Vorsitzende Lloyd Blankfein seien Teil einer „globalen Machtstruktur“, die für wirtschaftliche Entscheidungen verantwortlich sei, die Arbeiterklasse ausraube und den Reichtum des Landes gestohlen und in die Taschen einer Handvoll großer Konzerne und politischer Entscheider gelegt habe.

Wie gesagt: Mit seiner „America first“-Politik stemmt sich Trump vehement gegen die Globalisierung. Er will Arbeitsplätze vom Ausland in die USA zurückholen, Steuern senken und damit die Konjunktur ankurbeln, um das Wirtschaftswachstum zu steigern. Dafür muss er neue Staatsschulden machen. Genauso wie es sein Vorgänger Barack Obama einst getan hat, um sein Konjunkturprogramm zu finanzieren.

Trumps Konzept des Protektionismus ist die Abschottung mit Handelshemmnissen für ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt, um diesen zu schützen. Beispielsweise mit (höheren) Zöllen, Einfuhrkontingenten (Importquoten) und Exportsubventionen. Damit sticht er wahrlich in ein gefährliches Wespennest.

Kritiker nennen Trumps Konjunkturpläne einen Wirtschaftsnationalismus. Befürworter sehen in ihnen allerdings einen New Deal, also neue Wirtschafts- und Sozialreformen.

Wir dürfen gespannt sein, wie der Kampf dieser unterschiedlichen Systeme ausgehen wird. Vor allem aber wird sich zeigen, ob den Global Playern, den Strippenziehern, den wahren „Herren dieser Welt“, also den transnationalen Konzernen mit der dahinter stehenden Finanzelite, noch Einhalt geboten werden kann oder nicht!

Ihr
Guido Grandt

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 Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.youtube.com/watch?v=oO0J7XhgAHU&t=72s bzw. https://www.zdf.de/kultur/aspekte/hans-juergen-jakobs-im-interview-102.html

Wem gehört die Welt? Wirtschaftsjournalist Hans Jürgen Jakobs im Interview bei Aspekte

Kultur | aspekte„Die Welt gehört einer unsichtbaren Gruppe“

Und diese Investoren, die ihr Geld in die Unternehmen investieren, haben die wahre Macht – „ganz einfach, weil sie die größten Summen einsetzen.“

„Die Welt gehört einer unsichtbaren Gruppe“

Hans-Jürgen Jakobs über die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus

 
 
 

Hans-Jürgen Jakobs

Wem gehört die Welt?Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus

 

Gebundenes Buch mit SchutzumschlagISBN: 978-3-8135-0736-2

NEU
Erschienen: 17.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

 

Der erste umfassende Report über die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus

Sie heißen Larry Fink, Stephen Schwarzman oder Abdullah bin Mohammed bin Saud Al-Thani. Mit ihren Billionen schweren Fonds legen Blackrock, Blackstone oder Qatar Investment mehr Geld an als Deutschland erwirtschaftet. Sie dominieren längst die zentralen Felder der Weltwirtschaft und konzentrieren Geld und Einfluss wie nie zuvor. Doch wer sie wirklich sind und welche Ziele sie verfolgen, wusste bisher niemand.

Die 200 mächtigsten Akteure des Weltfinanzwesens, die hier im Porträt vorgestellt werden, versammeln zusammen mehr als 40 Billionen US-Dollar – das sind 60 Prozent des Buttoinlandsprodukts der Welt oder fast das Dreifache der Wirtschaftsleistung der EU.
Das Gesamtbild dieses neuen Kapitalismus ist bedrohlich: Denn die nächste große Krise wird vom »grauen« Kapitalmarkt und den »Schattenbanken« ausgehen, die in der Gier nach Renditen ungeregelt und ungezügelt wachsen.

Mit über 50 Infografken und Tabellen.

»Jakobs ist ein Aufklärer im besten Sinne. Eine kluge und streitbare Analyse.«

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der BDA (17.11.2016)

Kapitalismus ohne Schranken

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 05.01.2017

www.rezensions-seite.de

Am Ende wird es durch die Lektüre dieses voluminösen Buches klar, das zum einen die Welt der „Schattenbanken“ weitgehend Märkte, Formen, Industriekomplexe und, vor allem, Geld in einer Art und Weise zur Verfügung haben, dass damit die Fragen nach der „Weltherrschaft“ zumindest solange beantwortet sind, wie das Kapital in dieser Form das Ergehen des Planeten und seiner Menschen bestimmt.

Wenn Jakobs an einer Stelle im Buch sechs Personen beim Namen nennt (als Verantwortliche für Fondsgesellschaften, Banken und andere Finanzierungsinstitute), die sich zusammensetzen werden, wenn eine weitere Krise wie 2008 hereinbrechen sollte, dann wird ebenso klar, dass der Kreis jener, die wirklich „die Welt bewegen“ überschaubar ist.

Und noch nicht einmal alle der 200 Entscheidungsträger in den verschiedensten Rahmungen (Familiendynastie, Hedgefondsgesellschaften, Fondsgesellschaften, Industrielenker u.v.m.), die Jakobs zunächst im Kurzportrait im Buch vorstellt wären dafür vonnöten.

Wobei darauf hingewiesen werden sollte, dass der Zugang zum Buch besser, anders als gewohnt, „von hinten nach vorne“ zu nehmen ist. Denn sich durch 200 Kurzportraits zu arbeiten, deren Inhalte weitgehend keine Geheimnisse darstellen, sondern allgemein auch durch einfache Google Recherchen zu klären wäre, mutet zunächst überaus lang an und beinhaltet auch wenig echten Informationswert zum Thema des Buches (außer dass eine Vielzahl von Personen (neben den „Promis“ der Wirtschaft und des „Geldadels“) eher nicht in der breiten Öffentlichkeit allzu bekannt sein könnten)

Sobald aber der dritte und letzte Teil des Werkes gelesen ist (daher sollte man diesen zur Lektüre an den Anfang stellen) und damit auch die Vernetzung, Querverbindungen und die immensen Einflussmöglichkeiten der konkreten Personen allgemein verdeutlicht werden, liest man die Portraits doch in einem noch anderen Licht und kann sich gezielt jenen Personen zuwenden, denen das persönliche Interesse gilt.

Dass Jakobs in diesem letzten Teil anhand übersichtlicher und verständlicher Schaubilder schon allein die immense Schere zwischen dem „Besitz“ der Finanzwirtschaft und dem tatsächlichen BIP der Welt gegenüberstellt, zeigt eindrucksvoll, in welche Schieflage das System geraten ist (wobei „schief“ eben nur für den „Normalbürger“ oder den „Armen“ gilt, für die „reiche Seite“ ist genau diese Lage hoch willkommen natürlich).

Dabei geht es nicht nur um eine Akkumulation des Kapitals (nach Marx) für einzelne vermögende Personen, sondern um ein ganzes System von Akkumulationen der Industrie, der Pensionsfonds, der realen und der Finanzwirtschaft, der gesamten Wirtschaft, die, was Entscheidungen angeht, immer mehr in immer weniger konkrete Hände gerät.

Denn wenn ein Larry Fink von Blackrock 6 Billionen Dollar verwaltet und dazu an allen wesentlichen Unternehmen der Welt ebenso wesentlich beteiligt ist, dann ist das nicht nur „Marktmacht“, dann ist das einfach auch „Chef-Sein“. Wie Josef Ackermann zu spüren bekam, als er Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank werden wollte.

„Die größte Lüge in diesem System ist die vom „Streubesitz“. Die Realität ist Blockbildung“. Noch besser zu erkennen an der Strategie Amazons, jede Konkurrenz vom Spieltisch zu fegen und dann, am Ende, die Preis als eine Art Monopol bestimmen zu können.

80 Billionen Dollar an Volumen in den Schattenbanken, die schlichtweg von den kollabierenden traditionellen Banken die finanzträchtigen Geschäftsfelder übernommen haben und dies weitgehend ohne solche strikten Regulierungen vollziehen, wie es reale Banken inzwischen auferlegt bekommen (in Maßen), das zeigt, wohin der Weg seinen Verlauf nimmt.

Nur noch um den erbitterten Konkurrenzkampf namentlich zu nennender (und im Buch natürlich mit vorgestellter) Großanleger untereinander geht es, das „Alpha“ zu finden, die besten Anlagemöglichkeiten und Renditen.

Was aber tun, wenn „im Neokapitalismus Vermögensverwalter und Staatsfonds die Welt unter sich aufteilen“?

Nachdem Jakobs die Protagonisten vorgestellt hat und nachdem er aufgewiesen hat, wie vertrackt, gefährlich und, vor allem, dem Zugriff der Bürger weltweit entzogen die eigentlichen Fäden mit unüberschaubaren Geldsummen gezogen werden, bleibt er auch die Antwort auf diese Frage nicht schuldig.

Wobei es keine einfache Antwort ist und eine solche auch nicht geben kann angesichts der Geschwindigkeit der „Geldvermehrung“ und der Konzentration gewaltiger Mittel in wenigen Händen.

So bleibt abzuwarten, ob die „Kultur der Bescheidenheit“, die „globale Lösung der Steuerfragen“. Die offenen „Verteilungsfragen“ immenser Privatvermögen, bei denen die Politik gefordert sein wird und dass alles im weltweiten Zusammenhang nur zu lösen, da kann einem schon der Mut schwinden, dass irgendetwas an dieser Entwicklung wirklich noch getan werden könnte.

Letztendlich allerdings ist der größte Teil der Lektüre (die Portraits) eher als „Beiwerk“ zu den Grundgedanken der problematischen Entwicklung auf dem Finanzmarkt zu sehen und damit nicht unbedingt ein „Muss“ des Lesens. Das Jakobs teilweise holprig formuliert, sich nicht selten wiederholt stört die Lektüre an manchen Stellen merklich. Dennoch werden die Grundgedanken, statistischen Belege und Folgerungen sehr verständlich dargelegt und bieten somit einen guten Blick auf die kritische Gesamtlage.

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.youtube.com/watch?v=AA_DWEEvpCQ&feature=youtu.be

 

 

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.wolfgang-freisleben.at/

Das Amerika Syndikat – Buchvorstellung Dr. Wolfgang Freisleben

Ab 5.12.2016 im deutschen und österreichischen Buchhandel

Die Europäische Union ist nicht harmonisch gewachsen, sondern willkürlich unter maßgeblichem Einfluss Washingtons vorbereitet und konstruiert worden. Der Euro wurde als politische Zwangswährung für den Einigungsprozess erzwungen, der Euroraum in die Schuldenfalle gelenkt. Und wer die Staatsschulden kontrolliert, kontrolliert Europa. Dahinter steht ein Banken-Syndikat als Teil jener Finanzkonglomerate, die mit mehr als 75 Billionen Dollar mehrheitlich die Weltwirtschaft kontrollieren.

Die drei großen westlichen Zentralbanken werden von ehemaligen Mitarbeitern der US-Investmentbank Goldman Sachs geleitet und fungieren als Instrumente des Syndikats. Diese Finanzmächte lenken das westliche Geld- und Finanzsystem und unterwandern als Aktionäre die europäische Finanz- und Realwirtschaft. Die Freihandelsabkommen Ceta und TTIP sollen nun die Absatzmärkte des Alten Kontinents endgültig für die nordamerikanischen Konzerne aufbrechen.


Das Amerika-Syndikat besteht aus einer Gruppe von Großbanken aus New York. Sie werden von identen Aktionären beherrscht, die mehr als 75 Billionen Dollar dirigieren. Gemeinsam beherrscht dieses Finanzkartell große Teile der Weltwirtschaft. Und übt enormen politischen Einfluss aus.

Autor: Wolfgang Freisleben

Das Amerika-Syndikat der New Yorker Großbanken wird gemeinhin „Die Wall Street“ genannt, weil alle dort ihren historischen Sitz hatten. Darunter JP Morgan Chase, Citigroup, Bank of New York Mellon, Goldman Sachs, Morgan Stanley etc. Diese Syndikatsbanken werden von identen „Schattenbanken“ beherrscht. Allein die „Big Four“ BlackRock, State Street, Vanguard und Fidelitiy verfügen über Kapital in Höhe von insgesamt rund 20 Billionen Dollar. Alle Schattenbanken weltweit werden auf Vermögen von insgesamt rund 75 Billionen Dollar geschätzt. Sie machen zwar Bankgeschäfte, unterliegen aber nicht den strengen Regulierungen und Aufsichtsbehörden wie die Geschäftsbanken. Es scheint, als wären sie sakrosankt.
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Die gleichen Aktionäre kontrollieren auch die Ratingagenturen, die somit Schwestergesellschaften und Komplizen dieser Syndikats-Banken sind. Sie sind verantwortlich für die Finanzkrise mit dem Crash im September 2008 und der nachfolgenden Finanz- und Staatsschuldenkrise in Europa. Das Syndikat ist aber auch Profiteur der Krise mit Rekordgewinnen ab 2009.

Die größten dieser Schattenbanken sind nicht nur an den Banken, sondern über Kreuz auch aneinander beteiligt, wodurch sich ein richtiges Netzwerk von Beteiligungen ergibt. Hinter dem Syndikat steckt also ein regelrechtes Finanzkartell, dessen Kapitaleigner wiederum im Schatten verborgen sind. Dieses Finanzkartell übt als Hauptgläubiger der Euro-Staaten enormen politischen und wirtschaftlichen Einfluss aus. Es dominiert neben der Finanzwirtschaft ganze Industrie-Branchen sowie die größten amerikanischen Rüstungs- und Medienkonzerne.

Der politische Einfluss wurde im November 2011 deutlich sichtbar, als Silvio Berlusconi, der Regierungschef von Italien, und der griechische Premierminister George Papandreou zum Rücktritt gezwungen und durch Handlanger der Gläubigerbanken ersetzet wurden. Völlig undemokratisch, wie in einer Diktatur. In Italien war das Mario Monti, seit 2005 im Verwaltungsrat von Goldman Sachs, in Griechenland der damalige Goldman Sachs-Mitarbeiter Loukas Papadimos. Bei den nächsten demokratischen Wahlen fielen diese erzwungenen Regierungschefs hochkantig wieder hinaus.

Wie weit reicht diese Macht?

Ökonomisch haben Systemanalytiker der ETH-Zürich nachgewiesen, dass 147 Finanzkonzerne 40 Prozent der 43.060 Transnationalen Konzerne (TNCs) kontrollieren, bei denen die Fäden von weiteren 400.000 weltweit verstreuten Unternehmensbeteiligungen und identifizierbaren Beteiligten zusammenlaufen. 80 Prozent davon stecken in einem Beteiligungsnetzwerk von 737 Konzernen. Die im Buch aufgelisteten Top 50 haben bereits eine kumulierte Kontrolle in diesem Netzwerk von 40 Prozent. Die zugrundegelegten Daten stammen allerdings aus dem Jahr 2007. Damals war die Londoner Großbank Barclays die Nummer Eins auf der ETH-Liste und damit auch die mächtigste Bank der Welt. Nach 2008 lagerte Barclays die Beteiligungen zu ihrem Satelliten BlackRock aus. Diese Schattenbank ist mit einem ausgewiesenen Vermögen von rund 4,6 Billionen Dollar das weltweit reichste Finanzinstitut. Die Eigentümer des dort gebunkerten Kapitals sind hinter dem Vorhang der Anonymität verborgen. BlackRock ist seit einigen Jahren auch der größte Aktionär der 30 größten deutschen Konzerne, die im Leitindex DAX an der Frankfurter Börse zusammengefasst sind. Da Barclays auch zu den größten Gläubigern des deutschen Staates zählt, hat allein diese Bank gemeinsam mit BlackRock schon einen beherrschenden Einfluss in der größten Volkswirtschaft Europas. Das Bankensyndikat insgesamt hat einen ebensolchen Einfluss im gesamten Euroraum. Denn wer die Schulden kontrolliert, kontrolliert den Schuldner.

Wodurch kam das Banken-Syndikat in diese Machtposition?

Weil die regionalen Zentralbanken durch die Einführung des Euro und die Etablierung der Europäischen Zentralbank die Macht über die Geldschöpfung zum Zwecke der Finanzierung von Staatsausgaben an die EZB abgeben mussten. Der Unterschied zu den anderen europäischen Staaten ist nicht zu übersehen: Die Schuldenquote der Eurostaaten ist wesentlich höher als jene der übrigen EU-Länder und natürlich auch der Länder außerhalb der EU. Staaten mit funktionsfähigen eigenen Notenbanken haben daher überhaupt kein Schuldenproblem. Die Euro-Staaten hingegen sind wegen der prekären Lage der Staatsfinanzen jederzeit erpressbar, weil die Staatsanleihen mit begrenzter Laufzeit immer wieder umgeschuldet werden müssen. Gibt es einen Käuferstreik, dann hat das Folgen, wie sie im Falle Griechenlands demonstriert werden: von sprunghaft ansteigenden Finanzierungszinsen bis hin zum drohenden Staatsbankrott. In dieser Schuldenfalle steckt die gesamte Eurozone.

Die nicht-staatliche EZB ist somit ein ebenso wichtiges Instrument des Geld- und Finanzsystems wie die beiden privaten Zentralbanken in New York und London. Deren Entstehungsgeschichte liest sich wie ein Krimi. So entstand im Verlauf von 100 Jahren einen weltumspannendes Finanzkartell mit der Macht zur Geldschöpfung. Ein unzerstörbarer Machtblock, der die Welt beherrscht. Und natürlich Europa!

„Das Amerika Syndikat“ führt von Kapitel zu Kapitel tiefer hinter die Kulissen von Wirtschaft und Politik. Dorthin, wo Menschen und Mächte die Weichen stellen mit dem Ziel, Europa unter das Diktat von Interessensgruppen und fremden Mächten zu unterwerfen. Politiker spielen dabei nicht mehr als die Rolle von Marionetten – jederzeit austauschbar. Doch das System, in dem sie abhängige Akteure mit einem ganz geringen Selbstbestimmungsrecht spielen, bleibt immer gleich.

Die Entstehungsgeschichte dieses Systems, in das die Europäische Gemeinschaft eingebettet ist, begann nach Ende des 2. Weltkriegs unter Federführung und mit Finanzierung des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA. Die umfassenden Dokumente darüber lagern in der Bibliothek der Georgetown University in Washington und wurden vor einigen Jahren zur Einsicht freigegeben.

Auch die Einführung der Gemeinschaftswährung wurde von dem damals entstandenen Personenkreis bereits in den 1950er und 60er Jahren angedacht, aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, bis sich die politische Gelegenheit dafür ergeben sollte. Diese bestand dann 1991 in dem Wunsch der westdeutschen Regierung unter Kanzler Helmut Kohl auf Wiedervereinigung mit Ostdeutschland nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Kohl wurde damit erpresst.

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DR. WOLFGANG FREISLEBEN, Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien, arbeitete als Wirtschaftspublizist in der »Presse« und im »ORF-Radio« sowie als Wirtschaftskorrespondent für »Die Welt« und »Die Zeit«.
 
Nach der Gründung des Wirtschaftsmagazins »Option« wechselte er als Finanzmanager in die Industrie und führte die erste österreichische Aktie an der NASDAQ in New York ein.
 
Es folgte die Selbstständigkeit als Börsenbroker, Fondsmanager und Industrieberater. Heute ist er Miteigentümer und langjähriger Herausgeber eines Wiener Wirtschafts- und Finanzmagazins.
 
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Taschenbuch: 240 pages
Publisher: FinanzBuch Verlag (5 Dec 2016)
Language: Deutsch
ISBN-10: 3959720068
ISBN-13: 978-3959720069

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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PDF-Downloadmöglichkeit eines wichtigen sehr informativen Artikels über den amerikanischen Militärisch-industriellen-parlamentarischen-Medien Komplex – ein Handout für Interessierte Menschen, die um die wirtschaftlichen, militärischen, geopolitischen, geheimdienstlichen, politischen Zusammenhänge der US-Kriegsführungen samt US-Kriegspropaganda mehr Bescheid wissen wollen :

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VIDEO: Der militärisch-industrielle Komplex, das kriegsdürstende Hydra Ungeheuer! Die Hauptursache der imperialen US-Kriege und der failed states made by US und der Kriegsflüchtlingsströme.

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Hier noch eine kurzes Video zur Erklärung der Grafik Gewaltspirale der US-Kriege

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