Mexiko hat selbst eine Mauer gebaut?! Denn an Mexikos Südgrenze zu Guatemala und Belize steht … eine Mauer?! Fake News?

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 28.01.2017

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

FAKE-NEWS! Inkl. Fake-Link?

 Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.heise.de/…/Mexiko-hat-se…/posting-29850613/show/

Mexiko hat selbst eine Mauer gebaut!

Achtung!

Ich möchte einigen ihr zementiertes Weltbild nicht mit unangenehmen Fakten ins Wanken bringen, aber…es tut mir leid!

Wenn die mexikanische Regierung Donald Trump wegen dessen Plan zur Errichtung einer Mauer kritisiert, so ist das mindestens (!) Heuchelei!

Denn an Mexikos Südgrenze zu Guatemala und Belize steht… eine Mauer!!!

Dieses Faktum sollten auch einige „Qualitätsjournalisten“ zur Kenntnis nehmen (Stichwort: postfaktisch).

Der politische Beschluss zum Bau dieser Mauer fiel im Jahre 2010. Die Begründung ist, Mexiko vor dem Zustrom vieler Immigranten besonders aus Guatemala, El Salvador und Honduras zu schützen. Erstaunliche Parallelen zum Vorhaben Donald Trumps, oder etwa nicht?

Welche moralische Legitimation besitzt angesichts dessen eigentlich die mexikanische Regierung, den Finger gegenüber Donald Trump zu erheben?

http://manana.blob.core.windows.net.optimalcdn.com/…/murome…

(‚rechts‘ Mexiko, ‚links‘ Guatemala) Anmerkung Blogbetreiber: NEIN rechts Mexiko, links San Diego (USA)!

Zeitungsartikel über die Probleme der mexikanischen Grenzstädte zu Guatemala:

http://www.elmanana.com/sialmurofronterizo%E2%80%A6peroenel…

2008: https://www.heise.de/…/Mexiko-Betreten-verboten-3417603.html

https://www.heise.de/…/Mexiko-hat-se…/posting-29850613/show/

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 Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:
https://www.heise.de/tp/features/Mexiko-Betreten-verboten-3417603.html

Mexiko: Betreten verboten!

Andreas Henrichs

Der Süden Mexikos hat sich auf Initiative der Vereinigten Staaten zu einer vorgelagerten US-Grenze entwickelt

Menschenrechtsorganisationen beklagen die brutale und entwürdigende Behandlung mittelamerikanischer Migranten durch die mexikanischen Behörden

Mexikos Präsident Felipe Calderón lässt kaum eine Gelegenheit aus, für die inzwischen 29 Millionen Menschen mexikanischer Herkunft in den USA eine bessere Behandlung durch den nördlichen Nachbarstaat zu fordern und kritisiert vehement den weiteren Ausbau der gemeinsamen Grenze durch die US-amerikanische Regierung. Erst kürzlich erklärte der rechtskonservative Politiker angesichts der gestiegenen Zahl von Razzien gegen illegale Einwanderer in den Veinigten Staaten der New York Times : „Ich bin sehr besorgt, weil dies ein Klima von Befangenheit erzeugt hat, eine Anti-Einwanderer-Stimmung mit gewissen anti-mexikanischen Untertönen, von denen niemand profitiert. Ich bestreite nicht das Recht jeden Landes seine eigenen Gesetze zu haben und diese auch anzuwenden. Ich möchte betonen, dass die Menschenrechte einer Person unabhängig von ihrem Migrationsstatus gültig sind.“

Für die mehreren Hundert, vorwiegend aus den mittelamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras, El Salvador und Nicaragua stammenden Menschen, die auf ihrem Weg in die USA täglich ohne gültige Papiere die mexikanische Grenze überqueren, scheint diese Aussage jedoch nicht zu gelten. Alleine zwischen Januar und Dezember des vergangenen Jahres wurden nach Angaben des Nationalen Migrationsinstitutes (INM) 69.816 Staatsangehörige der oben genannten Länder aus Mexiko in ihre Herkunftsstaaten deportiert. Nichtregierungsorganisationen wie Sin Fronteras (SF) oder das Menschenrechtszentrum Fray Matías de Córdova (CDHFMC) berichten von zahllosen und systematischen Überfällen, Erpressungen und Vergewaltigungen, die die Migranten vor ihrer Abschiebung zu erleiden hatten. Die Täter – in der Regel Angehörige der Bundespolizei (PFP) und des INM, sowie Mitglieder der für ihre Brutalität gefürchteten Bande Mara Salvatrucha – agieren in einem Klima weitgehender Straflosigkeit und selbst Mordfälle werden von den Justizbehörden geflissentlich ignoriert.

Trotz aller Gefahren unternehmen viele der Abgeschobenen mehrere Versuche, doch noch auf dem Landweg die USA zu erreichen. Erneut überfallen und ausgeraubt, sehen sie sich schließlich gezwungen auf fahrende Güterzüge aufzuspringen um ihre Reise nach Norden fortsetzen zu können. Viele der Migranten bezahlen diesen Versuch mit ihrem Leben oder bleiben schwerverletzt neben den Gleisen liegen. Schaffen sie es dennoch, warten an Bord der Züge bereits die „Maras“ um ihnen auch noch den Rest ihrer Habe abzunehmen und sie einfach von den Waggons zu stoßen, falls sie sich wehren sollten.

Nach Aussage von Oscar Chacón, Direktor der US-amerikanischen Migrantenorganisation Nationale Allianz Lateinamerikanischer und Karibischer Gemeinschaften (NALACC) hat sich die südliche Grenzregion Mexikos in eine „Zweigstelle der Hölle“ verwandelt und es „sei naiv“ zu glauben, dass die Duldung der permanten Verstöße gegen die Menschenrechte der Transmigranten durch den mexikanischen Staat ohne Wissen und Billigung durch die US-Regierung in Washington stattfinden würden.

Bereits 1986 rief die US-Regierung im Rahmen des Gesetzes zur Reform und Kontrolle der Einwanderung (IRCA), die „Kommission zum Studium der internationalen Migration und der kooperativen wirtschaftlichen Entwicklung“ ins Leben, um Vorschläge zu erarbeiten wie die Zuwanderung aus Mexiko, sowie den mittelamerikanischen und karibischen Staaten begrenzt werden könne. Die Empfehlungen der Kommission mündeten 1989 in den „Plan zur Stärkung der südlichen Grenze“, der eine verstärkte Zusammenarbeit mexikanischer und US-amerikanischer Polizei- und Migrationsbehörden an der gemeinsamen Staatsgrenze zum Ziel hatte. Mit Inkrafttreten des zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada ausgehandelten Nordamerikanischen Feihandelsabkommens (NAFTA) am ersten Januar 1994 wurde auch Mexikos Südgrenze stärker in die strategischen Überlegungen Washingtons über eine effektivere Steuerung der Migrationsströme mit einbezogen.

Mit finanzieller Unterstützung der USA und gegen die Zusicherung eines Gastarbeiterprogramms für mexikanische Staatsbürger begann die mexikanische Regierung unter Präsident Vicente Fox mit der Vorbereitung des „Plan Sur“, eines Programms zur weitgehenden Abschottung der 962 Kilometer langen Grenze zwischen Mexiko und Guatemala, das am 4. Juni 2001 offiziell in Kraft trat („Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“). Angehörige der bereits 1996 gegründeten Sondereinheit „Beta Sur“ verhafteten und deportierten bereits in den ersten beiden Juniwochen des Jahres 2001 ca. 6000 Migranten ohne gültige Papiere und alleine zwischen Oktober und Dezember jenes Jahres starben 68 Menschen bei dem Versuch sich der Festnahme durch die mexikanischen Sicherheitsbehörden zu entziehen.

Nach den Anschlägen des 11. September gerieten die die Verhandlungen zwischen US-Präsident George W. Bush und seinem Amtskollegen Vicente Fox über das in Aussicht gestellte Gastarbeiterprgramm ins Stocken, die Verfolgung der Transmigranten auf mexikanischem Boden wurde im Rahmen des Programms „La Repatriación Segura“ („Sichere Rückführung in die Heimatländer) jedoch noch einmal intensiviert. Finanziell unterstützt wurden die Massendeportationen von der US-amerikanischen Regierung und der weltweit operierenden und von über 100 Mitgliedsstaaten getragenen Internationalen Organisation für Migration (IOM).

Seit Mexikos amtierender Präsident Felipe Calderón, die am 11. Juni 2005 von seinem Vorgänger Vicente Fox unter dem Namen „México Seguro“ („Sicheres Mexiko“) gestartete Operation gegen das „organisierten Verbrechen“ auch auf den Süden des Landes ausgeweitete, hat sich die Situation der Migranten noch weiter verschlechtert. Die alltägliche Gewalt an Mexikos „Vergessener Grenze“ hat inzwischen ein solches Ausmaß erreicht, dass die Direktorin der Organisation Sin Fronteras, Fabienne Venet, der mexikanischen Regierung bereits das Recht abspricht, die USA wegen der Diskriminierung mexikanischer Einwanderer zu verurteilen. In einem Interview mit der Tageszeitung „La Jornada“ sagte sie: „In Mexiko haben wir nicht die moralische Qualität die Politik der Vereinigten Staaten zu kritisieren, weil hier der Missbrauch der Migranten und die schwerwiegenden Verstöße gegen ihre Rechte weitergehen.“

Im letzten Jahr überwiesen die ca. 11,5 Millionen in den USA lebenden Mexikaner – von denen rund die Hälfte keinen legalen Aufenthaltsstaus besitzt – nach Angaben der Weltbank rund 25 Milliarden US-Dollar in ihr Heimatland. Nach den Einnahmen aus dem Erdölverkauf sind die „Remesas“ damit die zweitgrößte Devisenquelle des mexikanischen Staates und verweisen wie der zu 84,7 Prozent mit den Vereinigten Staaten abgewickelte Außenhandel auf die starke ökonomische Abhängikeit Mexikos von seinem nördlichen Nachbarn (Emigranten sind Mexikos wichtigster Exportartikel).

Für den Analysten Joydeep Mukerji, von der Ratingagentur Standard and Poor’s, haben sich angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums die hohe Ölrente und die Überweisungen der Auslandsmexikaner zu einem „Überdruckventil“ für die mexikanische Gesellschaft entwickelt, verbunden mit der Gefahr einer „chronischen Abhängigkeit“. Vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund erklärt sich die harte Haltung der Regierung Calderón und seines Vorgängers Vicente Fox gegen die Migranten aus Zentralamerika, die auf dem US-amerikanischen Arbeitsmarkt mit den in der Regel nur gering qualifizierten mexikanischen Migranten um die gleichen – nach US-Standard – schlecht bezahlten Arbeitsstellen im Dienstleistungs-, Bau- und Agrarsektor konkurrieren und deren Überweisungen lebenswichtig für die gesellschaftliche Stabilität ihres Heimatlandes sind.

Für den mexikanischen Universitätsprofessor und Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Migrationsfragen, Jorge Bustamante, ist für die Diskriminierung der oft indigenen und marginalisierten Migranten aus Zentralamerika auch der historisch gewachsene und in den staatlichen Institutionen verankerte Rassismus der mexikanischen Gesellschaft verantwortlich. Er bezeichnet das Verhältnis zwischen Ausländern und Mexikanern als eine „Asymmetrie der Macht“, in der sich der Fremde mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer untergeordneten Position wiederfinden wird, was seinen Zugang zu öffentlichen Ressourcen und die Durchsetzung seiner Rechte deutlich erschwert.

Dies gilt besonders für jene Migranten, die sich in ihrer Verzweiflung schließlich dazu entschließen, in Mexiko zu bleiben, weil sie ohne Geld und Papiere weder in die USA gelangen können, noch in die bedrückende Armut ihrer Herkunftsländer zurückkehren wollen. Für viele der mittelamerikanischen Frauen bedeutet dies eine Zukunft als rechtlose Hausangestellte in einer mexikanischen Familie oder als Prostituierte in einem der zahlreichen Bordelle in der südchiapanekischen Grenzstadt Tapachula. Und auch die Männer sehen sich, ebenso wie die Saisonarbeiter aus Guatemala, mit Lebens- und Arbeitsbedingungen konfrontiert, die von der Nationalen Menschenrechtskomission (CNDH) als „sklavenähnlich“ beschrieben werden.

In den letzten Jahren hat sich Mexiko formal den Vereinigten Staaten und Kanada immer weiter angenähert und beiden Ländern nicht nur seine Märkte über das NAFTA-Abkommen geöffnet, sondern – vor allem den USA – im Rahmen der am 23. März 2005 vereinbarten Allianz für Sicherheit und Prosperität in Nordamerika (ASPAN) und der im März vergangenen Jahres zwischen George W. Bush und Felipe Calderón ausgehandelten „Initiative Mérida“ weitgehende innen- und sicherheitspolitische Zugeständnisse gemacht.

Trotz dieses Entgegenkommens der mexikanischen Regierung hat sich die Lage der mexikanischen Migranten in den Vereinigten Staaten nicht verbessert. Im Gegenteil, nach dem erneuten Scheitern einer umfassenden Einwanderungsreform im Herbst letzten Jahres im US-amerikanischen Senat und den immer deutlicheren Anzeichen für eine Rezession in den USA bringt die weiße Mehrheitsgesellschaft den hispanischen Arbeitsmigranten immer weniger Sympathie entgegen. Besonders jene Menschen, die über keinen legalen Aufenthaltstatus verfügen, sehen sich zunehmend von den US-Behörden kontrolliert und verfolgt, und auch Arbeitgeber müssen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn ihre Angestellten gegen die Einwanderungsgesetze der USA verstoßen.

Eine grundlegende Reform der US-amerikanischen Migrationspolitik ist in naher Zukunft wenig wahrscheinlich. Zwar scheiterte der Republikaner Mitt Romney in den Vorwahlen mit dem Versuch, politisches Kapital aus der fremdenfeindlichen Stimmung in den USA zu schlagen – er hatte die illegalen Immigranten als eine „Plage“ bezeichnet -, doch wie Michael Chertoff, Chef des Heimatschutzministeriums Ende Januar erklärte, fordert US-Präsident George W. Bush für das Haushaltsjahr 2009 eine 19prozentige Erhöhung des Etats für die „Grenzsicherheit“, um weitere 2200 Stellen für die „Border Patrol“ zu schaffen und die Grenze zu Mexiko im Laufe von zwei Jahren und für eine geplante Gesamtsumme von 2 Milliarden US-Dollar weiter technisch aufzurüsten. Weitere 550 Millionen US-Dollar in dem Haushaltsentwurf sind für die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Mexiko im Rahmen der Initiative Mérida bestimmt, was auf eine weitere Militarisierung von Mexikos Südgrenze schließen lässt.

Ob der Ausgang der US-Wahlen am 4. November einen radikalen Richtungswechsel dieser Politik bedeutet ist eher fraglich. Wahrscheinlich müssen die hispanischen Einwanderer noch ein paar Jahrzehnte warten und auf die demographische Entwicklung hoffen, bis sie in der US-Gesellschaft willkommen sind. Einer aktuellen Studie des Pew Research Center zufolge, dürfte es ungefähr im Jahre 2050 soweit sein. Dann werden die „Hispanics“ 29 Prozent der dann auf 438 Millionen geschätzten Bevölkerung ausmachen und die Weißen werden sich mit 47 Prozent zum ersten mal in der Geschichte der USA mit der Rolle der größten ethnischen Minderheit zufrieden geben müssen.


Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:

https://www.heise.de/tp/features/Niemand-hat-die-Absicht-eine-Mauer-zu-errichten-3403611.html

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“

Miriam Lang

Die Migration von Mittelamerika und Mexiko in Richtung USA wird immer gefährlicher

Während republikanische US-Abgeordnete eine 3.200 km lange Mauer entlang der US-mexikanischen Grenze fordern, wird die mexikanische Regierung nicht müde, in Bezug auf das angestrebte Migrationsabkommen mit den USA Erfolgsmeldungen zu verkünden. Experten vermuten allerdings, dass ein derartiges Abkommen nicht vor 2008 unterzeichnet werden wird, also nach dem Ende der Amtszeit von Präsident Bush. Dieser möchte seine ohnehin schwindende Popularität mit einem derart unpopulären Thema nicht weiter belasten. Nichtsdestotrotz erfüllt Mexiko seine vereinbarten Vorleistungen für das Migrationsabkommen vorbildlich, und fungiert immer mehr als vorgelagertes Bollwerk gegen Migranten aus Mittel- und Südamerika auf dem Weg in die USA.

Mahnmal am Grenzzaun in Tijuana

Es war eines der großen Wahlversprechen von Präsident Vicente Fox Quesada im Jahr 2000: Er werde – aufgrund seiner guten Beziehungen zum großen Nachbarn im Norden – ein Migrationsabkommen mit den USA aushandeln, das den Millionen illegalen Einwanderern aus Mexiko einen legalen Status verschaffen, die Modalitäten der temporären Arbeitsmigration festlegen und die Menschenrechte der Migranten schützen werde.

Tatsächlich kam Fox im Februar 2001 mit George W. Bush zusammen, und sie vereinbarten erste Schritte auf dem Weg zu einem derartigen Abkommen. Hierzu gehörten die enge Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf beiden Seiten der US-mexikanischen Grenze, sowie der Plan Sur, der im Juli 2001 in Kraft trat.

Dieser Plan zielt auf eine „Versiegelung“ der mexikanischen Südgrenze im Sinne US-amerikanischer Interessen, um vorgelagerte Barrieren für Migranten aus Mittel- und Südamerika zu errichten. Der Plan Sur wird nicht nur direkt am mexikanisch-guatemaltekischen Grenzstreifen angewandt, sondern in allen südmexikanischen Bundesstaaten bis weit ins Landesinnere hinein. Dort wurden 26 Posten der Migrationspolizei errichtet, an denen 1000 spezialisierte Beamte rund um die Uhr im Einsatz sind, die sich darüber hinaus mit den Soldaten und Polizeibeamten dieser hochmilitarisierten Region koordinieren.

Hinzu kommen die 1990 ins Leben gerufenen Sondereinheiten der mexikanischen Migrationspolizei namens Grupo Beta, die an der mexikanischen Süd- sowie an der Nordgrenze zu den USA eingesetzt werden. Ihr eigentlicher Auftrag besteht nicht darin, Migranten aufzugreifen, sondern sie zu schützen, sie zu beraten, und Straftaten im Zusammenhang mit der Migration zu verhindern. Die Beamten der Grupo Beta verhaften jedoch auch Schleuser und verhindern, dass Migranten die Grenzen an Stellen passieren, die ihr Leben gefährden könnten. Dabei spielen sie eine zwiespältige Rolle: Tatsächlich werden Migranten häufig von bewaffneten Banden überfallen und ausgeraubt – doch ebenso häufig von Angehörigen der diversen mexikanischen Polizeikorps. Auch Angehörigen der Grupo Beta selbst wird vorgeworfen, wiederholt Erpressungsaktionen und Übergriffe gegenüber MigrantInnen verübt zu haben.

Proteste zentralamerikanischer Migranten vor der mexikanischen Einwanderungsbehörde

Der Plan Sur führt immer wieder zu diplomatischen Protesten seitens mittelamerikanischer Regierungen gegen Mexiko. So beklagte der nicaraguanische Minister Genaro Muñiz in der hondurenischen Tageszeitung El Heraldo, Mexiko

hat sein gesamtes Territorium in eine Grenze für uns verwandelt. Die Grenze der USA beginnt in Chiapas und endet am Rio Bravo, das heißt, die eigentliche Grenze stellen nicht mehr die Vereinigten Staaten von Amerika dar, sondern die Vereinigten Staaten von Mexiko.

Auch der mexikanische Politikwissenschaftler Alex Munguía Salazar kritisiert, dass Mexiko „die Aufgaben der US-amerikanischen Migrationspolizei übernimmt“, obwohl das Land die 2003 in Kraft getretene Internationale Konvention über die Rechte von Wanderarbeitern und ihrer Familien unterzeichnet habe.

Während der Plan Sur seit Juli 2001 umgesetzt wird und seitdem jährlich um die 200.000 vor allem mittelamerikanische Migranen auf US-Kosten aus Mexiko nach Guatemala und von dort in ihre Heimatländer abgeschoben werden, sind die Verhandlungen um das Migrationsabkommen seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ins Stocken geraten. Die USA machen immer mehr Sicherheitsaspekte zur Bedingung, und die mexikanische Regierung, die durch das 1994 in Kraft getretene nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA vielfach von der US-Politik abhängig ist, spielt mit. Obwohl der mexikanische Außenminister vor Kurzem verkündete, die Verhandlungen um das Migrationsabkommen seien auf dem besten Weg und eine Vermittlung durch die UNO in dieser Angelegenheit sei unnötig, gehen Experten davon aus, dass es vor dem Ende der Amtszeit von Präsident Bush zu keinerlei Vertragsabschluß kommen wird. Jaime Martínez Veloz kommentiert in der mexikanischen Tageszeitung La Jornada:

Das trügerische Migrationsabkommen mit den USA ist eine Utopie, die nicht an Konkretion gewinnt, sondern im Gegenteil wie die Karotte funktioniert, die dem Esel vor der Nase aufgehängt wurde, der sie ergebnislos verfolgt und dabei ihre Unerreichbarkeit hartnäckig leugnet.

Im August 2004 verteidigte die Regierung von Vicente Fox sogar den Einsatz von Gummigeschossen gegen Migranten an der Südgrenze der USA, weil es sich dabei um „nichttödliche Waffen“ handle, das Leben und die Rechte der eigenen Landsleute durch den Einsatz dieser Waffen also im Verhältnis zum Einsatz scharfer Munition geschützt werden könnten. Für die mexikanische Regierung gilt es zum Teil schon als Erfolg, wenn sie über die Verhaftung von mexikanischen Staatsbürgern auf US-Territorium informiert wird.

Migranten auf Güterzug

Trotz der wohlklingenden Verlautbarungen, man kämpfe für die Einhaltung der Menschenrechte aller Migranten, lassen die konkret durchgeführten Schritte eher den Schluss zu, dass die mexikanische Regierung sich als Juniorpartner in allen Belangen von den USA immer mehr Zugeständnisse abringen lässt. So wurde 2004 ein „Programm zur freiwilligen Rückführung“ (Programa de Repatriación Voluntaria aufgelegt, das über die Sommermonate die Zahl der Todesfälle unter denjenigen verringern soll, die versuchen, die USA über die Wüste von Sonora auf der mexikanischen und Arizona auf der US-amerikanischen Seite zu erreichen. Im Rahmen dieses Programms sollen bereits mehr als 20.000 Migranten auf Kosten der USA nach Mexiko-Stadt geflogen und von dort mit dem Bus in ihre Heimatorte zurückgebracht worden sein.

An dem lebensgefährlichen Stück Grenze zwischen Sonora und Arizona starben allein im Jahr 2004 297 mexikanische Migranten an Hitze, Durst und Schlangenbissen. 600.000 Migranten wurden dort 2004 von der Border Patrol aufgegriffen, das entspricht 51 Prozent der gesamten Festnahmen von klandestinen Einwanderern in der Grenzregion. Dieses Stück Wüste hat für die Arbeitsmigranten aus dem Süden immer größere Bedeutung erlangt, seitdem an den früher meistpassierten Grenzstücken hin zu Kalifornien und Texas in den letzten Jahren hohe, mehrfache Metallbarrieren errichtet wurden, um den Übertritt zu erschweren.

Seit April 2005 agieren auf einem 23 Meilen langen Grenzstreifen nach Arizona zusätzlich die sogenannten Minutemen, bewaffnete Bürgerwehren von Rangern, die sich der Jagd auf Migranten widmen und dieses Grenzstück rund um die Uhr bewachen. Die mexikanische Seite versucht, die Erfolgsquote der Minutemen dadurch zu reduzieren, dass Grupo-Beta-Patrouillen potentielle Grenzüberquerer vor den Feinden auf der anderen Seite warnen und nach Agua Prieta bringen. Die Grupo Beta-Leute markieren auch weithin sichtbar Wasserstellen in der Wüste südlich der Grenze, um Todesopfer zu vermeiden.

Proteste gegen Einwanderung an der US-Grenze

Anfang November forderten nun republikanische Abgeordnete im US-Kongress, eine Mauer entlang der gesamten US-mexikanischen Grenze zu errichten. Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sei klar, dass illegale Einwanderung eine landesweite Angelegenheit sei, „die jeden einzelnen Amerikaner betrifft“, sagte der Abgeordnete Duncan Hunter aus Kalifornien. Den entsprechenden Gesetzesentwurf unterstützte neben Hunter auch sein Kollege Virgil Goode aus dem Bundesstaat Virginia (Gated Nations: Rückzug hinter Mauern).

Auf der anderen Seite wird erwartet, dass die schweren Verwüstungen, die der Hurrican Stan im Oktober in ganz Mittelamerika und Südmexiko angerichtet hat, zu einer verstärkten Migrationswelle in Richtung Norden führen werden. Die Schäden, die Stan angerichtet hat, werden schwerwiegender eingeschätzt als die 1998 durch Mitch verursachten. Tausende Menschen verloren ihre Häuser, ganze Ortschaften wurden unter Schlammlawinen begraben und die Ernten hinweggespült. Die Abschottungsmaßnahmen der USA und ihrer mexikanischen Hilfsheriffs werden dazu führen, dass diese Menschen immer gefährlichere Routen wählen, um nach Norden durchzukommen – aufhalten werden sie sie nicht.

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.facebook.com/ZeitimBild/?hc_ref=NEWSFEED&fref=nf

 „Das Heimatschutzministerium wird sofort mit dem Bau einer Grenzmauer beginnen. Ihr wisst, wie notwendig sie ist“ – Donald Trumps Plan, eine Mauer zu Mexiko zu bauen, wird immer mehr zur Realität. Sie soll dem südlichen Nachbarn der USA aber auch helfen.
 
 „We’re not paying for the fucking wall”: Der mexikanische Ex-Präsident drückt – recht undiplomatisch – aus, was viele Mexikaner über die Mauerbaupläne Trumps denken. Das ZIB-Magazin hat berichtet:

„We’re not paying for the fucking wall”: Der mexikanische Ex-Präsident drückt – recht undiplomatisch – aus, was viele Mexikaner über die Mauerbaupläne Trumps denken. Das ZIB-Magazin hat berichtet:

Eiszeit zwischen den USA und Mexiko. US-Präsident Trump möchte das Nachbarland für die Grenzmauer zahlen lassen. Schätzungen zufolge könnten die Kosten mehr als 20 Milliarden Dollar betragen.

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Hier zur Auflösung aus dieser Quelle entnommen:

 
 

 

 

Natürlich werden unsere politisch korrekten Medien nichts über eine Mauer zwischen Mexiko und Guatemala berichten, aus einem ganz einfachen Grund:

Es gibt diese Mauer nicht!

Zwar schwirren momentan durch Facebook und Twitter unzählige Fotos von diesem angeblichen Grenzzaun, allerdings stammen diese aus Israel und den USA. Bei uns wird der Fake hauptsächlich durch das FPÖ-nahe Medium „Info-Direkt“ verbreitet und von FPÖ Seiten geteilt.

Amerikanische Aufklärungsplattformen, wie Snopes, haben genauer recherchiert, die Google-Bildersuche bringt dasselbe Ergebnis:

http://www.snopes.com/mexico-guatemala-border/

https://www.quora.com/Does-Mexico-have-a-wall-on-its-southern-border

 
 
Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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PDF-Downloadmöglichkeit eines wichtigen sehr informativen Artikels über den amerikanischen Militärisch-industriellen-parlamentarischen-Medien Komplex – ein Handout für Interessierte Menschen, die um die wirtschaftlichen, militärischen, geopolitischen, geheimdienstlichen, politischen Zusammenhänge der US-Kriegsführungen samt US-Kriegspropaganda mehr Bescheid wissen wollen :

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VIDEO: Der militärisch-industrielle Komplex, das kriegsdürstende Hydra Ungeheuer! Die Hauptursache der imperialen US-Kriege und der failed states made by US und der Kriegsflüchtlingsströme.

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Hier noch eine kurzes Video zur Erklärung der Grafik Gewaltspirale der US-Kriege

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