Mediale Kriegsrhetorik „Verantwortungslos – Zivilcourage für ein Ende des Kriegs gegen die Menschlichkeit“ von Verena Daum – Ein mörderisches System, das von Menschen gemacht wurde, kann auch von Menschen geändert bzw. abgeschafft und durch ein neues, zukunftsfähiges ersetzt werden.

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 26.11.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

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Progression

Mediale Kriegsrhetorik

… im 21. Jahrhundert und die Plünderung von Volkswirtschaften haben mich bewogen, meine Edition aus Erfahrungsberichten mit dem Titel „Verantwortungslos – Zivilcourage für ein Ende des Kriegs gegen die Menschlichkeit“ herauszugeben. Ein mörderisches System, das von Menschen gemacht wurde, kann auch von Menschen geändert bzw. abgeschafft und durch ein neues, zukunftsfähiges ersetzt werden. Das universale Geistwesen, das wir „Gott“ oder „das Gute“ oder auch „Liebe“ nennen, hat laut meinem geschätzten Freund Jean Ziegler nur unseren gesunden Menschenverstand, unser Herz und unsere Hände zur Verfügung. Dazu mein Vorwort im aktuellen Buch in Deutsch und in Russisch (das Vorwort hier auch in Englisch).

Von Verena Daum

Der unter Federführung der USA vom »Westen« verteufelte und von den G7 ausgeschlossene Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, wurde am 10. Juni 2015 freundschaftlich von Italiens Premier Matteo Renzi und vom Papst empfangen. Im Rahmen des EXPO-Besuchs jubelten die Menschen dem russischen Präsidenten »spasibo« zu und auf ihren Transparenten war zu lesen: »Putin rettet die Welt«. Er selbst bezeichnete die G7 als Interessenklub, den er nicht brauche, er werde sich vielmehr im Rahmen der G20 für eine gemeinsame, positive geopolitische Entwicklung einbringen. An die Adresse der USA richtete er die Aufforderung, Kiew zur Einhaltung und Umsetzung des Minsker Abkommens zu bewegen. Putin und der Papst wollen zu dauerhaftem Frieden beitragen sowie die Beziehungen der christlichen Kirchen verbessern und beleben.

Im August 2014 sind die Profiteure des Leids genau dieselben wie vor 100 Jahren, vor 1000 Jahren, zu allen Zeiten: Man muss nur fragen, wer die Nutznießer von Ausbeutung und Kriegen sind, betonen die lateinamerikanisch geprägten Freiheitstheologen Bischof Erwin Kräutler am Xingu/Brasilien und Papst Franziskus in Rom. Die Antwort ist klar: Profiteur ist das verheerende System des Finanzkapitalismus, das sich wie ein Krebsgeschwür über den Globus stülpt. Profiteur ist sein Erfinder, der transatlantische Interessensverband, dem es um den Erhalt der globalen Vormachtstellung geht. Die Finanzmärkte haben sich von der Realwirtschaft abgekoppelt. Die Welt hat sich von einer nachhaltig produktiven und innovativen Industrie, von der Forschung für zukunftsfähige Entwicklung abgewandt und sich in ein globales Spielcasino verwandelt auf Kosten von Mensch und Natur, auf Kosten der Volkswirtschaften. Geld arbeitet nicht. Die Menschen arbeiten. Weltweit toben derzeit mehr als 400 bewaffnete Konflikte und Kriege. Am 1. August 1914 erklärte Deutschland Russland den Krieg. Ein regionaler Konflikt wurde zum Auslöser des Ersten Weltkriegs. Wird heute – 100 Jahre danach – mit der Ukraine-Krise ein neuer Kalter Krieg oder gar ein Dritter Weltkrieg (der in Wahrheit mit System und struktureller Gewalt längst wütet) angezettelt? Solange sich Moskau durch Provokationen und Sanktionen des Westens nicht dazu hinreißen lässt, besteht die Chance zur Rückkehr an den Verhandlungstisch, die Chance auf Frieden. Wirtschaftssanktionen schaden nicht nur Russland, sondern besonders der EU selbst. Frieden bringen sie schon gar nicht. Sie hemmen stattdessen eine gemeinsame positive Entwicklung noch viele Jahre. An diesem Gedenktag sagte der russische Präsident Wladimir Putin während der Einweihung eines Denkmals: »Die Menschheit sollte längst begriffen und die wichtigste Wahrheit erkannt haben: Gewalt erzeugt Gewalt. Frieden und Wohlstand sind nur durch guten Willen und Dialog zu erreichen. Das sind die Lehren aus Kriegen. Der Erste Weltkrieg ist ein tragisches Beispiel dafür, was passiert, wenn sich Menschen nicht zuhören. Dieser Krieg erinnert uns daran, wozu Aggression und Egoismus, maßlose Ambitionen von Staatenführern und politischen Eliten führen, die sich über den gesunden Menschenverstand erheben. Das hat Europa schon damals ins Chaos gestürzt. Es ist gut, sich auch heute daran zu erinnern.«

Nach meinem jugendlichen Auswanderungsdrang ins damals auf den ersten Blick verlockende Land der unbegrenzten Möglichkeiten – Phil Collins besang 1986 das »Land of Confusion« – begann ich vor knapp 30 Jahren Fragen zu stellen. Als Journalistin, aber vor allem als Mensch. Warum werden mit Monsanto-Mais gleichzeitig Waffen an War-Lords nach Afrika geliefert? Warum ließ die ganze Welt den Völkermord in Armenien, in Deutschland und 1994 in Ruanda zu?

Warum haben wir aus den vergangenen 100 Jahren unserer Kriegsgeschichte nichts gelernt? Warum beherrscht heute eine Handvoll Großbanken und multinationaler Konzerne mitsamt Geheimdiensten und übermächtiger Rüstungsindustrie unseren Globus? Und warum interessiert das kaum jemanden, warum verschweigen Massenmedien beharrlich, was tatsächlich vor sich geht und was das alles für die Erde und die Menschheit bedeutet? Ich habe in Ecuador das hinterlassene Desaster von Texaco/Chevron gesehen, in Quito den Menschenrechtsanwalt Pablo Fajardo interviewt, der in erster Instanz einen Sieg gegen den Konzern errungen hatte und seither mit allen Mitteln niedergeklagt und mit Mord bedroht wird. Der Aktivist Donald Moncayo führte mich in den Dschungel von Lago Agrio, wo über 1000 hochtoxische Ölschlammbecken die Lebensgrundlage der Menschen, das Grundwasser und teilweise Zuläufe zum Amazonas verseuchen. Über 70 Prozent der jungen Leute leiden dort an Krebs und gehen völlig verarmt elend zugrunde. Ich bewegte mich 1994 in Ruanda mit zigtausenden schwerst verletzten und traumatisierten Kindern und Frauen auf der Flucht in Richtung Auffanglager in Goma (damals Zaire). Unser österreichisch-deutsches Rot-Kreuz- Team vorsorgte 1,5 Millionen Flüchtlinge mit aufbereitetem Trinkwasser. Wenn im provisorischen Ernährungscamp der Mutter Teresa Schwestern in Äthiopien hungernde Kleinkinder zu schwach sind, um Nahrung aufzunehmen und man sie sterben sehen muss, prägt einen das fürs Leben. In Burkina Faso operierte ein österreichisches Ärzteteam drei Wochen lang in Zwölf-Stunden-Doppelschichten Menschen mit Noma, einer schlussendlich tödlichen Infektionskrankheit aufgrund von Immunschwäche durch Mangelernährung. Ein wichtiger Solidaritätsbeweis und eine mehr als notwendige Hilfeleistung, aber leider nur Symptombehandlung und ein Tropfen auf den heißen Stein für Milliarden Opfer des herrschenden Systems. Und dennoch, erinnern wir uns an den Satz von Itzhak Stern gegenüber Oskar Schindler, als er sagte: »Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.« Ein Anstoß zum Umdenken, zu mitfühlendem und vernünftigem Handeln.

Über den Hunger in der Welt lernte ich den engagierten Menschenrechtsaktivisten Jean Ziegler kennen, mit dem ich seither freundschaftlich verbunden bin. Ganz intuitiv waren in den 1980er-Jahren die Songs »Biko« und »Mandela Day« von den »Simple Minds« meine meistgehörten. Die Filme »Der Name der Rose« (zur Überwindung des Patriarchats), »The Kite Runner«, »Slumdog Millionaire«, »Blood Diamond« oder »Lord of War« lösten in mir eine Art Erfahrungs- und Erkenntnis-Déjà-vu aus, als etwa Nicolas Cage in seiner Rolle als Waffendealer emotionslos erklärt: »Jeder zwölfte Mensch auf dem Globus ist bewaffnet. Stellt sich mir nur die eine Frage: Wie bewaffnen wir die anderen elf?« Unternehmerin, Managerin, Journalistin, Naturschutz- und Menschenrechtsaktivistin sowie Systemkritikerin mit ausgeprägtem Gerechtigkeitsempfinden zu sein, schließt sich gegenseitig nicht aus – ganz im Gegenteil. Es geht mir darum, über das Prinzip von Ursache und Wirkung aufzuklären, im Rahmen meiner Möglichkeiten Bewusstsein zu schaffen. Der Krieg gegen die Menschlichkeit muss aufhören. Das wünsche ich mir und ich leiste meinen Beitrag, so gut ich das kann.

Aufgrund der unerträglichen Kriegsrhetorik im Sommer 2014, hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, begann ich nach meinem 50. Geburtstag Ende August auszugsweise veröffentlichte Beiträge für ein Buch zu sammeln und meinen persönlichen Zugang zu den Dingen des Lebens auf der Grundlage meiner humanitären Einsätze zu dokumentieren. Ich stieß 2005 auf das Buch des »Economic Hit Man« John Perkins und verbrachte zum Jahreswechsel drei Wochen mit Bischof Erwin Kräutler am Xingu und Amazonas in Brasilien. Der ehemalige Wirtschaftskiller Perkins beschreibt das mörderische Konzept des herrschenden Systems, dem nicht nur weite Teile Südamerikas zum Opfer fielen, sondern auch Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Mit der Unterzeichnung des »Production Sharing Agreement« (PSA), hat Boris Jelzin Russland damals praktisch den Todesstoß versetzt. Die korrupte Oligarchie führte Freudentänze auf. Ausländische Ölkonzerne erhielten den Freibrief, das Land völlig auszubeuten, es zum gratis Rohstoff liefernden Drittweltland und Hinterhof der transatlantischen Drahtzieher zu machen. Russland und seinen Menschen blieben nur Umweltverschmutzung, Elend und Hunger. Als Wladimir Putin kam, schaffte er diesen Zustand ab. Er rettete die Industrie und das Land vor dem Untergang und sorgte für Aufschwung. Was den unsäglichen Umgang des Westens mit dem Präsidenten der Russischen Föderation erklärt. In seiner Rede an die Nation am 18. Dezember 2014 in Moskau bezeichnete Wladimir Putin die NATO-Osterweiterung als Beginn eines neuen Kalten Krieges, das Vorgehen des Westens sei wie der Bau einer neuen Berliner Mauer. Der Westen verfolge das Ziel, die Souveränität Russlands zu verletzen. Russland schütze seine nationalen Interessen, seine Unabhängigkeit und sein Recht auf Existenz. Russland sei nicht aggressiv und greife niemanden an. Die USA hingegen seien in den 1990er-Jahren um den ganzen Erdball geflogen und planten heute in Europa eine Raketenabwehr. »Wir flogen nicht«, sagte Putin. »Der Rüstungsetat des russischen Verteidigungsministeriums beträgt 50 Milliarden US-Dollar, der des Pentagon liegt fast zehnmal höher.« Tags darauf verlängerte die EU die Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Ich teile die Auffassung des deutschen Philosophen Richard David Precht, dass die rhetorische Mobilmachung eines unverantwortlichen NATO-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen und von Teilen der deutschen Leitmedien im Sommer 2014 extrem gefährlich und der alte, trotzige, dumme Weg in die falsche Richtung ist.

Die globale und geopolitische Zukunft wird stark von den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) und der APEC (Asia-Pacific Economic Cooperation) geprägt sein. Will Europa nicht an Bedeutung verlieren und zukünftig aktiv mitgestalten, wird das nur in partnerschaftlicher Kooperation mit Russland als europäisches bzw. eurasisches Land möglich sein.

 

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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PDF-Downloadmöglichkeit eines wichtigen sehr informativen Artikels über den amerikanischen Militärisch-industriellen-parlamentarischen-Medien Komplex – ein Handout für Interessierte Menschen, die um die wirtschaftlichen, militärischen, geopolitischen, geheimdienstlichen, politischen Zusammenhänge der US-Kriegsführungen samt US-Kriegspropaganda mehr Bescheid wissen wollen :

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VIDEO: Der militärisch-industrielle Komplex, das kriegsdürstende Hydra Ungeheuer! Die Hauptursache der imperialen US-Kriege und der failed states made by US und der Kriegsflüchtlingsströme.

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Hier noch eine kurzes Video zur Erklärung der Grafik Gewaltspirale der US-Kriege

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Ein wirklich sehr empfehlenswertes aufklärendes Buch: 

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Aktivist4you empfiehlt wärmsten das unabhängige Magazin www.free21.org zu unterstützen bzw. zu abonnieren. 

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