Die Nachdenkerei zum Sonntag – und das noch vor dem Gassigehen. Von Jenny Friedheim

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 14.08.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: FB

Die Nachdenkerei zum Sonntag – und das noch vor dem Gassigehen.

Als ich am Sterbelager meiner Mutter Wache hielt, hatte ich viel Zeit, meine Gedanken wandern zu lassen. Wechselseitige Kommunikation war nicht mehr möglich, aber ich sprach mit ihr. Man sagt, daß das Gehör der Sterbenden – auch wenn sie scheinbar bewußtlos sind – bis zuletzt funktioniert und sie sehr wohl verstehen, was man ihnen sagt.

Ich saß also an ihrem Bett, hielt ihre Hand und war mit meinen Gedanken bei ihr und ihrem Leben, bei den Erinnerungen die wir teilten. Dabei wurde mir unter anderem klar, das die wirklich wichtigen Dinge die Erlebnisse sind, die man gemeinsam hatte. An die Geschenke, die ich irgendwann im Laufe der Zeit bekam,dachte ich so gut wie gar nicht. Es war die PERSON, die ganz und gar im Vordergrund stand und mit ihr setzte ich mich auseinander.

Der Tod ist ein merkwürdiger Geselle. Er wird gefürchtet, keiner will ihn haben, aber er gehört zu uns, danach werden wir nicht gefragt. Der Tod hat neben seiner biologischen noch eine weitere Funktion: er scheidet klar das Wichtige vom Unwichtigen.

Daraus leite ich einen Rat an alle ab, die Kinder haben: das Wichtigste, was Ihr Euren Kindern geben könnt, ist Eure Zeit und Eure Aufmerksamkeit. Am Ende zählt nur das, was sie mit Euch erlebt und gefühlt haben, nicht was Ihr ihnen mit Geld gekauft habt, für dessen Erwerb ihr sie „unterbringen“ mußtet.

Als ich also da saß und mir Gedanken darüber machte, was ich meiner Mutter wohl noch zu sagen hätte, wurde mir noch etwas bewußt und das möchte ich in eine Frage kleiden: Warum fällt es so leicht, jemandem im Zorn zu sagen, was man über den Anderen denkt und so unendlich schwer, liebevolle und gute Wahrheiten auszusprechen?

Vorwürfe, Beschwerden, Nörgeleien und Anklagen, ja sogar Beleidigungen, gehen einem leicht aus dem Mund, aber wieviel Überwindung kostet es, einem Nicht-Lebensgefährten zu sagen: „ich habe Dich gern“ oder „Du bist mir wichtig“? Meine Mutter mußte erst auf ihrem Sterbelager liegen und unfähig zu einer Reaktion sein, damit ich ihr das sagen konnte. Wie beschämend für mich. Ich frage mich nun, wieviel es ihr wohl bedeutet hätte, das schon viel früher von mir zu hören. Vielleicht hätte ich ihr damit wirkliches Glück schenken können. Natürlich bilde ich mir ein, das sie anhand meiner Taten erkennen konnte, das ich sie lieb hatte. Gewißheit werde ich darüber nie mehr erlangen.

Daraus folgt mein Rat Nummer 2 an alle Menschen. Auch wenn es Überwindung kostet: zögert nicht, den Menschen in Eurer Umgebung zu sagen und zu zeigen, das sie Euch wichtig sind, solange sie noch bei Euch sind. Es tut ihnen sicher gut, sowas gesagt zu bekommen.

Merkwürdigerweise fällt es Manchem aber sogar schwer, sich das anzuhören. Wir wissen kaum, wie wir darauf reagieren sollen, schon weil es so selten vorkommt. Kinder sind da wesentlich lockerer, sie sagen und hören gern und unbefangen, das sie lieben und geliebt werden. Warum hört das irgendwann auf?

Wäre es nicht an der Zeit, uns in diesem Punkt daran zu gewöhnen, gute Worte auch mal entgegenzunehmen? Es könnte dazu führen, das wir in Zukunft genauso schnell mit liebevollen Aussagen bei der Hand sind, wie mit zornigen Worten – und irgendwann sogar schneller.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag Euch allen – und: bei Gefallen ist teilen/kopieren erwünscht.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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