Ukraine-Krise: Bricht jetzt Krieg um die Krim aus? Journalist vor Ort erklärt, wie akut die Gefahr ist – Fokus

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 11.08.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: 

http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/ukraine-krise-zuspitzung-auf-der-krim-journalist-vor-ort-erklaert-wie-akut-die-gefahr-ist_id_5816911.html?fbc=fb-shares

Ukraine-Krise Bricht jetzt Krieg um Krim aus? Journalist vor Ort erklärt, wie akut die Gefahr ist

Donnerstag, 11.08.2016, 21:09 · von FOCUS-Online-Autorin  

 

Russland, Krim, Ukraine, Krim-Krise, Wladimir Putin

dpa/Artur ShvartsRussische Soldaten auf der annektierten Krim-Halbinsel.

Die ukrainische Armee an der Grenze zur Krim wurde in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Angeblich sind dort schon seit Tagen russische Truppenbewegungen zu beobachten. Russland hingegen meldet, „Terroranschläge“ des ukrainischen Militärs auf der Halbinsel Krim verhindert zu haben. Riskieren Kiew und Moskau jetzt einen Krieg um die Krim?

Denis Trubetskoy, selbst in Sewastopol auf der Krim geboren, arbeitet als freier Journalist für deutsch- und russischsprachige Medien. Sein Themenschwerpunkt ist Osteuropa. Eigentlich wohnt er in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, doch anlässlich der aktuellen Ereignisse reiste er zurück auf die Krim.

FOCUS Online:Die ukrainischen Truppen an der Grenze zur Krim wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Putin bezichtigt das ukrainische Militär, Anschläge verübt zu haben und ordnet „antiterroristische Maßnahmen“ an. Wie brisant ist die Situation auf der Krim?

Denis Trubetskoy:An der Grenze zwischen der Ukraine und der Krim hat es zwischen Sonntag und Dienstag Unruhen gegeben hat. Die drei Kontrollpunkte wurden am Samstagmorgen von denrussischenGrenzpolizisten komplett geschlossen. Später wurden sie mal geöffnet, mal wieder geschlossen. Von allen Seiten wurde darüber spekuliert, was tatsächlich passiert ist. Während russische Medien den „Durchbruch der ukrainischen Saboteure“ vermuteten, was am Mittwoch der russische Geheimdienst FSB vermeldete, ging die ukrainische Seite von einem Militärmanöver der Russen aus. Doch was tatsächlich passiert ist, ist immer noch unklar. Der FSB spricht ja, wie gesagt, von einem Terrorangriff der ukrainischen Geheimdienste, der verhindert wurde – angeblich sind dabei ein FSB-Mitarbeiter und ein Soldat der russischen Armee getötet worden. Diese Erklärung ist aber ziemlich zweifelhaft.

Die Anschuldigungen Russlands hält der Journalist für „zweifelhaft“

FOCUS Online:Was genau lässt Sie zweifeln?

Trubetskoy:Weil es durchaus denkbar ist, dass Russland mit seiner Behauptung, die Aggressionen gingen von der Ukraine aus, die Annexion der Krim nachträglich gegenüber der internationalen Gemeinschaft legitimieren möchte. Hinzu kommt, dass Russland seine Position für kommende Verhandlungen stärken möchte. Der russische Präsident Putin hat ja vor kurzer Zeit erklärt, dass er ein Treffen im Normandie-Format beim kommenden G20-Gipfel für sinnlos hält. Deshalb spricht einiges dafür, dass es Russlands Ziel ist, die Ukraine in der Krim-Frage gegenüber dem Westen zu diskreditieren.

FOCUS Online:Und wie akut ist die Gefahr, dass Russland die Ukraine nun direkt angreift oder andersherum?

Trubetskoy:Diese Spekulationen gibt es. Doch auch wenn die Spannung in diesen Tagen groß ist, halte ich einen Krieg für unwahrscheinlich. Zum einen, weil die Ukraine Russland militärisch unterlegen ist. Zum anderen hat Putin ein Interesse an der Aufhebung der westlichen Sanktionen. Es sieht nicht danach aus, dass die Annexion weiterer ukrainischer Gebiete für Moskau in Frage kommt.

Russland, Krim, Ukraine, Krim-Krise, Wladimir Putin

privatDenis Trubetskoy ist gebürtiger Krimtatar.

„Situation der Krim-Bewohner nicht so schlecht, wie es manche ukrainische Medien malen“

FOCUS Online:Wie kann die momentan angespannte Situation aufgelöst werden?

Trubetskoy:Vermutlich aktuell gar nicht. Russland wird wegen der Krim keine Kompromisse eingehen, die Ukraine und der Westen werden die Krim in absehbarer Zeit auch sicher nicht als russisch anerkennen. Was allerdings den Donbass anbelangt, wo es ja immer noch zu Kampfhandlungen kommt, spielt der Westen eine sehr große Rolle. Sie ist eventuell größer, als die der Ukraine selbst. Allein die gestrigen Zeichen Moskaus, dass die USA wie schon 2014 auf Kiew Einfluss nehmen soll, zeigen, wie Moskau diesen Konflikt wahrnimmt. Im Prinzip könnte man es so zusammenfassen: In erster Linie hängt die Zukunft der Ukraine auch von den Fähigkeiten der westlichen Diplomaten ab.

FOCUS Online: Wie geht es nun den Menschen auf der Krim?

Trubetskoy: Grundsätzlich hat sich die Lage auf der Krim seit der Annexion ein wenig verschlechtert, da die Halbinsel international isoliert wurde. Durch die westlichen Sanktionen wurde der Handel mit der Krim verboten, die Ukraine untersagte im Laufe der Zeit den Bahn- und Busverkehr, der ukrainische Strom wird auf die Halbinsel auch nicht geliefert. Das sind massive Probleme, mit denen die Krim-Bewohner kämpfen müssen. Andererseits ist es auch nicht so schlecht, wie es einige ukrainische Medien malen. Die Menschen sind aktuell natürlich ziemlich besorgt, viele sind das politische Gerede müde. Dennoch ist die Unterstützung für Moskau immer noch da.

Im Video: Sind das Putins neue Freunde? Wie Moskau jetzt sein Bündnisnetz spannt

FOCUS Online/Wochit Sind das Putins neue Freunde? Wie Moskau jetzt sein Bündnisnetz spannt

—————————————————————————————-

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://deutsch.rt.com/europa/39945-ukrainischer-prasident-versetzt-alle-streitkrafte/

Ukrainischer Präsident versetzt Streitkräfte in „höchste Kampfbereitschaft“

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit seinem Generalstab.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit seinem Generalstab.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat nach einem Treffen mit seinem Militärstab alle Streitkräfte in der Ostukraine und in der Nähe der Krim „auf das höchste Level der Kampfbereitschaft“ versetzt.

„Alle Einheiten in den Regionen der administrativen Grenzen zur Autonomen Republik Krim sowie entlang der gesamten Kontaktlinie zum Donbass wurden in höchste Kampfbereitschaft versetzt.“

 

Dieser Schritt erfolgt, nachdem ukrainische Spezialkräfte in den vergangenen Tagen mehrfach versuchten, mit Waffen und Sprengstoff auf die Krim zu gelangen, was von russischen Ermittlern verhindert werden konnte.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte daraufhin die ukrainische Führung scharf kritisiert und erklärt, dass diese „offensichtlich nicht an einer Friedensfindung durch Verhandlungen interessiert“ sei. Das eigentlich schon beschlossene Treffen im Normandie-Format sei vor diesem Hintergrund „bedeutungslos“.

————————————————————————————-————

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-russland-wirft-ukraine-panzer-angriff-vor-a-1107090.html

Annektierte Halbinsel: Russland meldet ukrainischen Angriff auf die Krim

Moskau behauptet, dass ukrainische Panzer auf die von Russland besetzte Krim vorstoßen wollten. Kiew dementiert.

Wladimir Putin auf der Krim (Archivbild)Zur Großansicht

REUTERS

Wladimir Putin auf der Krim (Archivbild)

 

Russland erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ukraine: Demnach hätten ukrainische Spezialtruppen mehrere Angriffe auf die von Russland annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim versucht. Diese seien aber vereitelt worden.

Ziel eines ukrainischen Kommandos sei es gewesen, Infrastruktureinrichtungen anzugreifen, erklärte der russische Geheimdienst FSB. Ein FSB-Agent und ein russischer Soldat seien bei der Verhaftung von „Terroristen“ sowie bei Zusammenstößen mit „sabotierenden terroristischen Gruppen“ auf der Krim getötet worden. Präsident Wladimir Putin warf der Ukraine angesichts der Berichte „Terror“ vor.

Ein Sprecher des ukrainischen Militärgeheimdienstes wies die Vorwürfe zurück. Es handele sich um eine Falschinformation. Russischen Angaben zufolge soll sich der versuchte Sabotageakt am Wochenende zugetragen haben.

Außerdem sollen nach russischen Angaben ukrainische Truppen am Montag versucht haben, auf die Krim vorzustoßen. Russland habe die vom Verteidigungsministerium entsandten ukrainischen Kräfte aber zurückgeschlagen. Ukrainer hätten mit Panzern versucht, auf die Krim zu gelangen. Der FSB erhöhte nach eigenen Angaben nach den Vorfällen die Sicherheitsmaßnahmen auf der Krim.

Das Verteidigungsministerium in Kiew wies jede Beteiligung an den angeblichen Vorfällen zurück. Die Vorwürfe seien „der Versuch, die Umgruppierungen und das aggressive Vorgehen der Militäreinheiten der Russischen Föderation auf der Halbinsel zu rechtfertigen“. Tatsächlich sind auf der Krim seit Tagen Truppenbewegungen festzustellen – dabei handelt es sich aber um russische Einheiten.

Kiew erklärte außerdem Moskauer Vorwürfe für haltlos, dass die Krim vom ukrainischen Festland aus beschossen worden sei. Verteidigungsminister Stepan Poltorak nannte die russischen Behauptungen eine Provokation. Unabhängige Berichte zu den angeblichen Vorfällen gab es nicht.

Seit Sonntag berichten vor allem ukrainische Offizielle von russischen Truppenbewegungen und Hubschrauberflügen im Norden der Krim. Die zeitweise gesperrten Kontrollpunkte zur Halbinsel funktionierten seit Mittwochmorgen aber wieder normal.

Moskau hatte die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel nach einem umstrittenen Referendum im Frühjahr 2014 zu russischem Staatsgebiet erklärt. Der Schritt wird international nicht anerkannt. Seit der Annexion der Krim blieb es auf der Halbinsel weitgehend friedlich. Im Osten der Ukraine kämpfen allerdings weiterhin ukrainische Regierungssoldaten gegen prorussische Rebellen. In dem Konflikt wurden bereits rund 9500 Menschen getötet.

cth/Reuters/dpa


 

 ————————————————————————————————————————————–
Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:
http://www.tagesschau.de/ausland/krim-ukraine-russland-101.html

Neue Spannungen mit RusslandUkrainische Truppen in Kampfbereitschaft

Stand: 11.08.2016 15:34 Uhr

Weitere Eskalation zwischen Kiew und Moskau: Der ukrainische Präsident Poroschenko hat die Truppen an der Grenze zur russisch annektierten Krim und zur Ostukraine in Kampfbereitschaft versetzt. Zuletzt hatte sich der Ton zwischen den Nachbarländern verschärft.

Der ukrainische Präsident Poroschenko hat die Soldaten an der faktischen Grenze zu der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim und zur Ostukraine in höchste Kampfbereitschaft versetzt. Das gab der Staatschef bekannt.

Nach Angaben des Generalstabes gab es zudem bereits seit Mittwoch Manöver im Süden des Landes. Sie seien aber länger geplant gewesen.

Putin spricht von ukrainischen Anschlagsplänen

Zuvor hatte es neue Spannungen zwischen der Ukraine und Russland gegeben. Der russische Präsident Wladimir Putin drohte dem Nachbarland gestern wegen angeblich versuchter Anschläge auf der Krim mit Gegenmaßnahmen. Russland verlor nach Angaben seines Inlandsgeheimdienstes FSB im Kampf gegen ukrainische Saboteure zwei Soldaten. Poroschenko bezeichnete die Vorwürfe als zynischen Vorwand für militärische Aktionen.

Nach Angaben von ARD-Russland-Korrespondent Peter Schreiber ist noch vollkommen unklar, wer hinter den sogenannten Sabotage-Akten vom Wochenende stecken könnte. Beschlagnahmt wurden demnach Sprengstoff und Handgranaten. Zudem müsse man auch auf den Osten der Ukraine blicken: Dort komme es seit Wochen immer wieder zu heftigen Schusswechseln zwischen pro-russischen Separatisten und ukrainischen Truppen. Die Vorkommnisse auf der Krim könnten die Situation dort noch weiter verschärfen, betont Schreiber.

Die EU erklärte, man halte die russischen Vorwürfe für unbewiesen. „Es ist wichtig festzuhalten, dass es für die Behauptungen der russischen Behörden bislang keine unabhängige Bestätigung gibt“, sagte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Sie wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass OSZE-Beobachter keinen Zugang zu der von Russland einverleibten Krim hätten. Ähnlich äußerte sich die US-Regierung.

Karte: Krim

Russland annektierte die Krim nach einer Volksabstimmung. Weder diese noch die Annexion wurden international anerkannt.

Annexion international nicht anerkannt

Russland hatte nach dem Sturz der moskaufreundlichen Regierung in Kiew 2014 Soldaten ohne Uniformkennzeichen auf die damals zur Ukraine gehörende Krim geschickt. Dort wohnen mehrheitlich Russen. Nach einer hastig angesetzten Volksabstimmung annektierte Russland die Krim. International wird dies nicht anerkannt.

Später kam es in der Ostukraine zu Kämpfen zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen, die bisher mehr als 9500 Menschen das Leben kosteten. Ein im vergangenen Jahr vereinbarter Waffenstillstand erweist sich immer wieder als brüchig.

————————————————————————————-————
Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

banner (4)

PDF-Downloadmöglichkeit eines wichtigen sehr informativen Artikels über den amerikanischen Militärisch-industriellen-parlamentarischen-Medien Komplex – ein Handout für Interessierte Menschen, die um die wirtschaftlichen, militärischen, geopolitischen, geheimdienstlichen, politischen Zusammenhänge der US-Kriegsführungen samt US-Kriegspropaganda mehr Bescheid wissen wollen : Ursachen und Hauptantriebskräfte der US Kriege und Flüchtlinge der amerik. MIK   (… auf Unterstrichenes drauf klicken 🙂 )

Folge dem Geld US Bonds

Teufelsspirale-624x440

Bitte teile diesen Beitrag:

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.