NATO-Gipfel in Warschau: Initiatoren der Friedensfahrt Berlin-Moskau fordern Dialog mit Russland statt Aufrüstung in Osteuropa – die schnelle Antwort aus Österreich: „Ohne Russland wird es kein sicheres Europa geben“ – das betont Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil gestern in der ZIB2 und hebt hervor, dass angesichts der Aufrüstung der NATO in Osteuropa der Dialog mit Russland ebenso wichtig sei.

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 10.07.2016

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Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

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NATO-Gipfel in Warschau:
Initiatoren der Friedensfahrt Berlin-Moskau fordern Dialog mit Russland statt Aufrüstung in Osteuropa
Der Beschluss der NATO-Staaten bei ihrem Gipfeltreffen vom 8.-9. Juli in Warschau zukünftig in Polen, Lettland, Litauen und Estland jeweils 1.000 Soldaten zu stationieren, wird von den Initiatoren der für den 7.-21. August 2016 geplanten Friedensfahrt Berlin-Moskau kritisiert.
 
Die NATO setze ohne eine ernsthafte Prüfung von Verhandlungs- und Dialogalternativen auf die Strategie der militärischen Abschreckung gegenüber Russland. Grundlegende Erkenntnisse erfolgreichen Konfliktmanagements würden ignoriert, wenn Mittel des Dialogs und der Mediation nicht ernsthaft in Betracht gezogen würden, um mit Russland den Weg zurück zu einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur in Europa zu suchen. Die Situation in der Ukraine wird eurozentristisch bewertet, die eskalierende Wirkung der europäischen Ukraine-Assoziationspolitik nicht bedacht.
Auch die Rolle der ungezügelten NATO-Osterweiterung entgegen Abmachungen mit der damaligen Sowjetunion im Zuge der Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands vor über 25 Jahren darf nicht einfach ausgeklammert werden.
 
Friedensfahrt-Initiator Dr. Rainer Rothfuß kritisiert die Haltung von Bundeskanzlerin Merkel als nicht zielführend für die Wiederherstellung einer stabilen gesamteuropäischen Friedensordnung, die er als „vitalstes Interesse Europas“ bezeichnet: „Merkel wird mit ihrem Vorschlag eines Dialogs mit Russland mit der ,Knarre‘ in der Hand die klassische Vermittlerrolle Deutschlands in den Ost-West-Beziehungen nicht wiederbeleben können.“
 
Gerade angesichts des 75. Jahrestages des militärischen Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion erweise sich die deutsche Führung des neuen NATO-Bataillons in Litauen und damit auf ehemaligem sowjetischem Boden als historisch unsensible Entscheidung der Bundesregierung. Schließlich hatte die Sowjetunion mit 27 Millionen Kriegstoten fast viermal so viele Gefallene zu beklagen wie der damalige Aggressor Nazi-Deutschland.
 
Die rund 250 Teilnehmer der Friedensfahrt wünschen sich wieder eine auf historischer Verantwortung basierende, stärker vermittelnde Rolle Deutschlands in Konflikten, die die direkte Nachbarschaft Europas betreffen.  Im Sinne der in früheren Jahrzehnten gepflegten Entspannungspolitik wollen die Friedensfahrer mit ihrem Fahrzeug-Konvoi symbolisch einen Anstoß zur Wiederbelebung bzw. Vertiefung der deutsch-russischen Völkerfreundschaft geben. Jenseits wechselseitiger politischer Schuldzuweisungen soll der Weg der Partnerschaft, des Dialogs und des Austauschs mit dem Ziel einer tragfähigen Völkerfreundschaft beschritten werden. Diese Botschaft tragen die Friedensfahrer auf ihrer 4.200 Kilometer langen Tour in die Städte Kaliningrad (ehemals Königsberg), Pskov, St. Petersburg, Twer, Moskau, Smolensk und in Weißrussland nach Minsk.
 
Initiator Rothfuß zufolge ist die Normalisierung der Beziehungen zu Russland „der einzige Weg zur Auflösung von Konfrontationen und zum Anpacken gemeinsamer wirtschaftlicher Entwicklungschancen im immensen paneurasischen Raum, dessen Extreme im Westen mit dem Integrationsraum Europa und im Osten mit dem neuen Wirtschaftsgiganten China an die ,Brücke‘ Russland grenzen.“
 
Rückfragehinweis
Rainer Rothfuß
Lindau Deutschland
geostrategy@protonmail.ch
Handy +49 177 894 0804

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„Ohne Russland wird es kein sicheres Europa geben“ – das betont Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil gestern in der ZIB2 und hebt hervor, dass angesichts der Aufrüstung der NATO in Osteuropa der Dialog mit Russland ebenso wichtig sei.

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Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama unterhalten sich zusammen mit Beratern während des Nato-Gipfels in Warschau. © Guido Bergmann/Bundesregierung via Getty Images

Nato-Gipfel in Warschau
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Die Nato rüstet auf

Der Nato-Gipfel in Warschau beschert den osteuropäischen Staaten mehr Truppen gegen Russland und dem IS mehr Überwachung. Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick
9. Juli 2016, 20:22 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AP, dpa, AFP, Reuters, jr 275 Kommentare
Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama unterhalten sich zusammen mit Beratern während des Nato-Gipfels in Warschau.

Mehr Truppen in Osteuropa, mehr Flugzeuge im Kampf gegen den IS, mehr Präsenz in Afghanistan: Die Nato rüstet auf gegen die globalen Sicherheitsrisiken. Die 28 Staats- und Regierungschefs der Bündnisstaaten fassten beim Gipfel in der polnischen Hauptstadt Warschau eine Reihe von Beschlüssen, mit denen sie neuen Bedrohungen wie zum Beispiel Russlands Expansionspolitik oder dem Vormarsch der Taliban in Afghanistan begegnen wollen. Der polnische Präsident Andrzej Duda, Gastgeber des Gipfels, zeigte sich begeistert. Er nannte die Entscheidungen „historisch“.

Russland hingegen verurteilte den Gipfel. Die Nato-Staaten hatten bereits am Freitag beschlossen, vier multinationale Bataillone in Polen, Estland, Lettland und Litauen zu stationieren. Die Länder fühlen sich durch das russische Eingreifen in der Ukraine bedroht und hatten um mehr Unterstützung von der Nato gebeten. Dieser Bitte kam die Nato nach, doch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier befürchtet nach dem Gipfel schwierige Verhandlungen mit Russland. Dennoch glaubt er, dass von dem Treffen die „richtigen Signale ausgehen – nach innen wie nach außen, nach Osten wie nach Westen“. Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick:

Die Nato verlegt wegen Russlands Aktivitäten in der Ukraine tausende Soldaten nach Osteuropa. In Polen, Lettland, Litauen und Estland werden jeweils etwa 1.000 Soldaten stationiert. Die Bundeswehr führt das Bataillon in Litauen mit mehreren hundert Soldaten an.
Die Nato beteiligt sich deutlich stärker als bisher am Kampf gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Auf Bitten der USA werden laut Beschluss in Zukunft Nato-Staaten 16 Awacs-Aufklärungsflugzeuge den Luftraum über Syrien und dem Irak überwachen. Die Bundeswehr stellt nach eigenen Angaben etwa ein Drittel der Besatzungsmitglieder.
Der Afghanistan-Einsatz der Nato wird verlängert. Als Reaktion auf die prekäre Sicherheitslage am Hindukusch beschlossen die Regierungschefs, die Nato-Trainingsmission Resolute Support über 2016 hinaus fortzuführen sowie die Streitkräfte des Landes bis Ende 2020 finanziell zu unterstützen. Das kostet etwa 5 Milliarden Dollar jährlich, den größten Anteil davon tragen die USA.

Irakische Militärs sollen nicht mehr nur im Ausland, sondern auch im Irak selbst für den Kampf gegen den IS trainiert werden. Eine Nato-Ausbildungsmission für irakische Truppen in dem Land selbst hatte es zuletzt zwischen 2004 und 2011 gegeben. Das ausgeweitete Trainingsprogramm soll laut Bündniskreisen Anfang kommenden Jahres starten können.
Im Mittelmeer sollen Nato-Schiffe die EU-Operation Sophia vor der libyschen Küste unterstützen können, um gegen illegale Migration zu kämpfen. Auf dem Gipfel beschlossen die Staaten daher, dass der Aufgabenbereich für Einsätze im Mittelmeer erweitert werden soll. Bislang war lediglich die Überwachung des zivilen Seeverkehrs im Mittelmeer erlaubt.

Nato-Gipfel – Nato verlängert Afghanistan-Einsatz

Auch im Jahr 2017 wird die Nato ihren Einsatz am Hindukusch fortsetzen. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg begründete die Entscheidung mit der verschlechterten Sicherheitslage vor Ort.

Generalsekretär Stoltenberg sagte: „Wir haben heute beschlossen, unsere Partner zu stärken und Stabilität außerhalb unserer Grenzen zu gewährleisten.“ Insbesondere in Richtung Russland sagte er zudem, dass die Nato keine Bedrohung für irgendein Land darstelle. Die Nato sei auch nicht in einen neuen Kalten Krieg eingetreten. Trotzdem: Russland verhalte sich nicht mehr wie ein Partner.
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GermanForeignOffice ✔ @GermanyDiplo
#Steinmeier: We take concerns of eastern #Nato partners seriously. We strengthen our defence readiness, but we don’t want another cold war.
17:49 – 9 Jul 2016
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Die Aufrüstung in Osteuropa stand im Fokus des Gipfels. Erneut verurteilte die Nato die „illegale und unrechtmäßige Annexion der Krim“ durch Russland und kritisierte die „anhaltende Destabilisierung der Ost-Ukraine“. In einem Beschluss entschieden die Bündnisstaaten, die ukrainische Armee und Sicherheitsorgane leistungsfähiger zu machen.
Osteuropäische Staaten freuen sich über die Unterstützung

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bescheinigte der Nato „transatlantische Solidarität“ mit seinem Land. Die Zahl der Nato-Berater in der Ukraine werde nun weiter steigen. Auch andere Staaten, die sich von Russland bedroht fühlen, begrüßten die neuen Beschlüsse. Der polnische Innenminister Mariusz Błaszczak sagte im Fernsehen, dass in den vergangenen Jahren kein Ereignis so wichtig gewesen sei wie der Nato-Gipfel. Auch Litauen soll nach den Nato-Beschlüssen militärische Unterstützung der Nato erhalten. Die litauische Staatspräsidentin Dalia GrybauskaitÄ sagte: „Die Nato hat ihre Schreibstuben und ihre Pläne auf Papier hinter sich gelassen, ist aufs Feld hinaus gegangen und zu einer echten Verteidigungsorganisation geworden.“

Nato – Bündnis will weitere Truppen in Osteuropa stationieren

Die Zahl der Nato-Soldaten soll in Polen, Litauen, Lettland und Estland um je bis zu 1.000 Soldaten aufgestockt werden. Damit soll Russland davor abgeschreckt werden, die Bündnisspartner anzugreifen.

US-Präsident Barack Obama sicherte Europa seine Unterstützung zu: „In guten und in schlechten Zeiten kann Europa auf die Vereinigten Staaten zählen.“ Die USA würden Truppen nach Osteuropa schicken. Obama appellierte aber auch an Nato-Länder wie Deutschland, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Die Mehrheit der Verbündeten komme noch immer ihren Verpflichtungen nicht nach, sagte Obama. Jetzt sei ein wichtiger Moment für die Nato. In nahezu 70 Jahren sei die Nato nicht mit einer solchen Bandbreite von Herausforderungen auf einmal konfrontiert gewesen wie jetzt.

Neben den sicherheitspolitischen Themen sprachen die Politiker in Warschau auch über den Austritt Großbritanniens aus der EU. Der britische Außenminister Philip Hammond sagte sogar: „Das ist hier zwar ein Nato-Treffen, aber die meisten Diskussionen drehen sich nicht um Nato-Themen, sondern um den Ausgang des Referendums und die Konsequenzen.“ Kein anderes Thema hätte die Unterhaltungen derart beherrscht.
Der Gipfel der Nato-Staats- und Regierungschefs in Warschau war der erste seit zwei Jahren und galt vielen Beobachtern als der wichtigste seit dem Kalten Krieg. Der nächste soll im kommenden Jahr im neuen Hauptquartier des Militärbündnisses stattfinden, wie Stoltenberg ankündigte.

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O.K. – Seit dem US-Versprechen gegenüber dem damaligen russischen Außenminister bei der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Mauerfall, keine OSTERWEITERUNG der NATO zu unternehmen, wurden Polen, Tschechien, Ungarn Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Albanien, Kroatien und Montenegro in die NATO aufgenommen. Der Ukraine wurde im Assoziierungsabkommen mit der EU (Paragraph 7) militärische Zusammenarbeit vertraglich untergeschoben. Der gewählte ukrainische Präsident weigerte sich. Der gewählte Präsident wurde von den USA geputscht. Die Swoboda-Partei (!) seitens US, EU samt NGO´s (Stiftungen) finanziell unterstützt…. 

Seit 1991 hat Amerika auch in folgenden Ländern neue MILITÄRBASEN errichtet: 
Kuwait, Bahrain, Oman, Katar, Vereinigten Arabischen Emiraten, Kosovo, in Mazedonien, Albanien, Bulgarien, Bosnien, Kroatien, Ungarn, Afghanistan, Pakistan, Dschibuti, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Georgien, Jemen und im Irak.

In Rumänien, Polen und am Mittelmeer wurden US-Raketenabwehr- bzw. Raktenabschuss-Systeme (für Mittel- und Kurzstrecken) mit Radar und Abschussanlagen versehen – obwohl der Iran über kein nukleares Potential verfügt!

Die baltischen Staaten wurden mit US-Waffen, US-Rüstungsgütern und Bomben/Munition aufgerüstet und trainieren mit der US-NATO vor Russlands Toren.

Der Leiter der Schatten-CIA STRATFOR, George Friedman, sagte in einem Interview mit der russischen Zeitung Kommersant in der Ausgabe vom 19.12.14: „Russia calls the events that took place at the beginning of this year a coup d’etat organized by the United States. And it truly was the most blatant coup in history.” Auf Deutsch: „Russland bezeichnet die Ereignisse vom Jahresbeginn als einen von den USA organisierten Staatstreich. Und es war wahrlich der offensichtlichste Staatsstreich der Geschichte.“

Sanktionen gegen Russland wurden seitens der USA Europa aufgebürdet. Der MH17-Abschuss wurde NICHT von Russland sondern von der Ukraine durchgeführt. Die angebliche Annektierung der Krim war eine Sezession (Selbstbestimmungsrecht) der ehemaligen russischen Bevölkerung der Krim!

Und jetzt noch neue US-Atomwaffen für Italien, Deutschland, Belgien, die Niederlande und die Türkei trotz Atomwaffensperrvertrags und damit eine Wiederbelebung/Verstärkung der atomaren Gefahr (durch Unfall, menschliche Fehlentscheidung oder gar durch US-Wahnsinn durch geistige Verblendung/Verführung zum Erstschlag durch angenommene Überlegenheit, …) in Europa!  

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.druschba.info/

HIER geht´s zur neuen HOMEPAGEhttp://www.druschba.info/

Vielen lieben Dank an Frau Andrea Drescher für die Erstellung der Homepage. 

Hier geht´s zur FB-Veranstaltungsseite: 

https://www.facebook.com/groups/456888767835576/?fref=nf

Wer noch dabei sein will, sollte sich einfach dort anmelden. (Fahrt von Berlin Start: 08.08.16 – 21.08.16)

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Was wollen wir?

Die Friedensfahrt von Berlin nach Moskau ist eine Bürgerinitiative zur Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland.

Wir glauben an die Möglichkeit von Frieden trotz der offensichtlichen geopolitischen Agenda verschiedener Länder und Gruppierungen uns unseren europäischen Nachbarn Russland medial als Feindbild zu präsentieren.

Anstelle von Sanktionen, militärischen Drohgebärden oder gar Krieg setzen wir auf Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten, um das alternativlose, höchste Gut, den Frieden, zu sichern.

Wir sind fest entschlossen, eine am Bedürfnis des Menschen orientierte „Geopolitik von unten“, im Sinne tragfähiger Friedenspolitik auf der Grundlage von Empathie und Völkerfreundschaft, selbst in die Hand zu nehmen.

Mit der Friedensfahrt setzen wir ein Zeichen und verbinden Menschen, Vereine, Städte, Firmen und letztlich zwei Völker miteinander.

Diese seitens der Menschen geschaffenen unumstößlichen Fakten der Völkerfreundschaft müssen seitens der Politik respektiert und weiterentwickelt werden.

Sieben Botschaften für den Frieden

  1. Wir entschuldigen uns im Namen des deutschen Volkes für über 26 Millionen Tote, die unser Land unter der Nazi-Herrschaft im 2. Weltkrieg dem russischen Volk als unheilbare Wunde beigebracht hat. Russland trug mit seinen Kriegstoten als einzelnes Land die Hälfte allen Leides dieser historisch bislang einmaligen deutschen Aggression.

2. Wir entschuldigen uns im Namen des deutschen Volkes für unsere teilweise abgrundtief verlogenen Politiker und Medien, die das russische Volk und seine offiziellen Vertreter in der Öffentlichkeit vielfach vorsätzlich und verräterisch in ein falsches negatives Licht gerückt haben, um uns zu spalten.

3. Wir entschuldigen uns im Namen des deutschen Volkes für eine mut- und profillose Außenpolitik unserer Regierung, die das Vergehen der Ausgrenzung Russlands aus der internationalen Politik gedeckt und die aggressive NATO-Osterweiterung – entgegen allen Versprechungen im Zuge der Aushandlung der deutschen Wiedervereinigung – mitgetragen hat.

4. Wir danken dem russischen Volk im Namen des deutschen Volkes für die friedliche und faktisch bedingungslose Gewährung der Möglichkeit der Wiedervereinigung unseres Landes vor über 25 Jahren nach jahrzehntelanger schmerzlicher Teilung.

5. Wir danken dem russischen Volk und seinen Vertretern im Namen des deutschen Volkes für den bislang erstaunlich behutsamen und verzeihenden Umgang mit allen erlittenen medialen und politischen Ungerechtigkeiten, Schmähungen und Provokationen der vergangenen Jahre, ohne mit eigener Aggression die angefachten Konflikte gewaltsam zu eskalieren.

6. Wir danken dem russischen Volk und seinen Vertretern im Namen des deutschen Volkes und aller betroffenen religiösen Minderheiten für den essenziellen Beitrag zur Lösung des Syrienkonflikts, der nachweislich vom Westen und seinen Verbündeten Türkei und Saudi Arabien zur Eskalation gebracht worden ist. Wir wünschen uns in unserer multipolaren Welt eine noch zentralere Rolle Russlands in der Verhinderung und Beilegung ähnlicher Konflikte.

7. Für uns ist Frieden mit Russland und Völkerfreundschaft mit den Russen alternativlos.

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Wer steckt dahinter?

Dr. Rainer Rothfuß war von 2009 bis 2015 als Professor an der Universität Tübingen tätig und leitet jetzt in Lindau sein eigenes Unternehmen für transnationales Projektmanagement.

Er ist ein Wissenschaftler, der sich permanent mit der Frage beschäftigt, wie Konflikte entstehen und wie man diese in einem frühen Stadium so entschärfen und lösen kann, dass sich keine Seite bemüßigt fühlt, Gewalt anzuwenden.

Die Stimme des Zorns, Owe Schattauer alias C-Rebell-um, ist Musiker, Bauunternehmer und bekannter Friedensaktivist, der bereits 2015 eine Friedensreise Richtung Moskau unternahm.

Geboren und groß geworden in der DDR, wollte er eigentlich Architekt werden und Brücken bauen. 1989 nahm er dann mit Kameraden an Demonstrationen gegen die SED-Führung teil, in NVA-Uniform und ausgestattet mit Protest-Plakaten.

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Noch aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.youtube.com/watch?v=4L5VpRjH-dw

„Moskau, Moskau, wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land, ha ha ha ha ha hey!“

Dieser Schlager kommt bis heute aus Deutschen Radios, und der ein oder andere kann sich noch erinnern, als die dazugehörige Band „Dschingis Khan“ in selbstgestalteten Kostümen bei der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck auftrat.

Das ist lange her. Trotzdem wollen vor allem die Deutschen sich von der anti-russischen Propaganda nicht einlullen lassen. Deutsche müssen das Töten wieder lernen, lautete schon vor Jahren ein Spiegel-Titel, doch die Deutschen wollen nicht lernen, was die, die sie jetzt dazu auffordern, ihnen als Siegermächte jahrzehntelang vorgeworfen haben.

Die anti-russische Propaganda hat einen „Regime-Change“ in Russland zum Ziel. Der Ukraine-Konflikt war Teil dieses Ziels, genau wie man Syrien in diesem geopolitischen Schachspiel einordnen muss. Russland hat sich vom Zusammenbruch der UdSSR schneller erholt, als das den Militärstrategen in den USA recht wäre. Russland unter Putin ist nicht bereit, sich nach den Regeln westlicher Konzerne schlachten, ausnehmen und verschachern zu lassen. Russland ist kein Vasall der USA. Das unterscheidet Moskau von Berlin.

Wie wäre es, wenn wir unsere Nachbarn im Osten Europas mal besuchen würden? Wie wäre eine Friedensfahrt von Berlin nach Moskau? Das dachten sich Konfliktforscher Dr. Rainer Rothfuß und Friedensaktivist und Musiker Owe Schattauer.

Vom 7. bis zum 21. August wird diese Idee nun umgesetzt. Es handelt sich um eine symbolische Fahrt, die zwei Ziele verfolgt.
Sie soll den Menschen auf dem Eurasischen Kontinent stärker bewusst machen, dass sie Nachbarn sind – Moskau ist auf dem Landweg zu erreichen! Die Fahrt soll aber auch auf das Elend derer Aufmerksam machen, die vom Embargo gegen Russland, erdacht und erzwungen von den USA, am meisten zu leiden haben. Rentner, die sich die von einer Preisexplosion betroffenen Lebensmittel nicht mehr leisten können, aber auch viele soziale Organisationen in Russland, die sich z.B. um Straßenkinder kümmern, stehen vor dem Zusammenbruch. Ihnen wurden die Mittel gekürzt, seit der Rubel vorsätzlich unter Druck geraten ist.

Die Friedensfahrt Berlin-Moskau ist ein Symbolischer Akt, an dem sich jeder beteiligen kann. Entweder, indem er sich anschließt, oder aber das Unternehmen mit einer Spende unterstützt. Geplant sind auf der gesamten Reise zahlreiche Begegnungen mit Menschen, die sich für den Frieden einsetzen und die in ihren Ländern dazu beitragen, den Ärmsten der Armen zu helfen.

KenFM wird die Fahrt Berlin-Moskau unterstützen. „Nie wieder Krieg!“, ist die Botschaft, die wir von unseren Großvätern aus den beiden Großen Weltkriegen übermitteln bekommen und verstanden haben.

Was gab uns am 8. Mai 1985 der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in einer Rede anlässlich des 50. Jahrestag des Ende des zweiten Weltkriegs mit auf den Weg?

„Die Bitte an die jungen Menschen lautet:
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß
gegen andere Menschen,
gegen Russen oder Amerikaner,
gegen Juden oder gegen Türken,
gegen Alternative oder gegen Konservative,
gegen Schwarz oder gegen Weiß.
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.
Lassen Sie auch uns als demokratisch gewählte Politiker dies immer wieder beherzigen und ein Beispiel geben.
Ehren wir die Freiheit.
Arbeiten wir für den Frieden.
Halten wir uns an das Recht.
Dienen wir unseren inneren Maßstäben der Gerechtigkeit.
Schauen wir am heutigen 8. Mai, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.“

Wer den Worten Weizsäckers Taten folgen lassen möchte, kann dies im August tun. Die Stunde der Bewährung ist jetzt! 71 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges trafen wir die Initiatoren der Moskauer Friedensfahrt, Dr. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer, am sowjetischen Ehrendenkmal in Berlin-Treptow.

Anmerkung: Die von Owe Schattauer erwähnte NATO-Übung trägt den Namen „Frühlingssturm“, nicht wie im Interview genannt „Sturm-Warnung“.

Weitere Informationen zur Friedensfahrt hier:
https://www.facebook.com/groups/45688…

Spenden für die Friedensfahrt 2016:
Kontoinhaber: Dr. Rainer Rothfuß
Bank: comdirect
Konto-Nr.: 407689900
BLZ: 20041144
IBAN: DE17200411440407689900
BIC: COBADEHD044
Verwendungszweck: Friedensfahrt Moskau

Hier der Link zur russischen Übersetzung dieses Beitrages auf dem Video-Kanal Golos Germanii (Голос Германии):https://youtu.be/UONqKFaa4UA

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Dir gefällt unser Programm? Infos zu Unterstützungsmöglichkeiten hier:https://www.kenfm.de/unterstutze-kenfm

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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PDF-Downloadmöglichkeit eines wichtigen sehr informativen Artikels über den amerikanischen Militärisch-industriellen-parlamentarischen-Medien Komplex – ein Handout für Interessierte Menschen, die um die wirtschaftlichen, militärischen, geopolitischen, geheimdienstlichen, politischen Zusammenhänge der US-Kriegsführungen samt US-Kriegspropaganda mehr Bescheid wissen wollen : Ursachen und Hauptantriebskräfte der US Kriege und Flüchtlinge der amerik. MIK   (… auf Unterstrichenes drauf klicken 🙂 )

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