Geld & Lobbying: Glyphosat Task Force erringte weiteren SIEG über die Gesundheitsrisiken der Gesellschaft durch politisches Lobbying & GELD sowie Einflussnahme. EU-Dokumente belegen geheime Absprachen zwischen Kommission und Glyphosat-Herstellern

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 03.07.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

In vielen Berufen gilt: Safty first. Bei unserer Gesundheit sollten keine unkalkulierbaren Risiken wegen dem PROFIT der Konzerne eingegangen werden. Sonst wird die Krebsindustrie (Pharma) am Ende lachen und das Bombengeschäft machen, auf unsere Kosten von Lebenszeit, Lebensqualität und Gesundheit. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht der Profit, liebe Politiker. Wenn angebliche Volksvertreter zu Volksverrätern werden, sollten die angeblichen freien Medienvertreter so „laut“ aufschreiben, dass es der letzte Bürger hört ähh liest und die Empörung ein politisches Engagement auslöst. 

Wenn man sich die geballte Wirtschaftskraft der PROFITEURE (siehe Glyphosat Task Force Mitglieder unten) durch Glyphosat ansieht, kann man sich ausrechnen, wie viel Lobbygeld die Entscheidungen PRO-Glyphosat auf europäischer Ebene beeinfluss(t)en, obwohl KREBSVERDACHT besteht. 

Interessieren würde mich, wie viel Geld des GTF ausgereicht hat, die angeblichen Volksvertreter die zu erwartenden Gesundheitsrisiken der europäischen Gesellschaft zu ignorieren. Also was war diese Entscheidung „wert“ für unsere Politiker?

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.glyphosat.de/impressum

Impressum

Das Glyphosat-Informationsportal ist eine Initiative der europäischen Glyphosate Task Force (GTF). In der GTF arbeiten verschiedene Pflanzenschutzmittel-Unternehmen zusammen, die einen gemeinsamen Antrag auf Wiederzulassung des Herbizidwirkstoffes Glyphosat in der Europäischen Union gestellt haben. Die GTF ist keine juristische Person bzw. Rechtsträger.

Folgende Unternehmen sind bestätigte Mitglieder des GTF:

ADAMA Agan Ltd., Agria S.A., Agro Trade GmbH, Albaugh UK Limited, Arysta Lifesciences SAS, Barclay Chemicals (Manufacturing) Ltd., Brokden SL, Bros Spolka Jawna B. P. Miranowscy, Cheminova A/S, Coromandel International Ltd, Dow AgroSciences LLC., EXCEL CROP CARE(Europe) NV, Helm AG, Industrias Afrasa S.A., Monsanto Europe S.A./N.V., Nufarm GmbH & Co KG, Rotam Agrochemical Europe Limited, Sapec Agro S.A., Sinon Corporation, Société Financière de Pontarlier, Syngenta Limited, United Phosphorus Ltd, Wynca UK Limited.

Anmerkung des Blogbetreibers: Nehme an, es handelt sich um Tochtergesellschaften der Konzerne von BASF, BAYER, Syngenta, DuPont, Monsanto und Dow & Co.

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/eu-dokumente-belegen-geheime-absprachen-zwischen-kommission-und-glyphosat-herstellern.html

EU-Dokumente belegen geheime Absprachen zwischen Kommission und Glyphosat-Herstellern

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Muss Stellung beziehen: EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis, Bild: European Parliament

(16. Juni 2016) Am 4. April veröffentlichte EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis einen offenen Brief an die ‚Glyphosate Task Force‘, in der die Hersteller des Pestizidwirkstoffes zusammengeschlossen sind. Der Kommissar forderte die Unternehmen auf, bisher unter Verschluss gehaltene Studien zur Krebsgefahr von Glyphosat zu veröffentlichen. Das Schreiben des Kommissars erweckte den Eindruck, dass hier stärkere Transparenz für das Zulassungsverfahren gefordert wurde. In Wirklichkeit war der Brief vorab mit der Industrie abgesprochen. Das belegen Dokumente, die das Umweltinstitut heute veröffentlicht hat.

Auch der von der Industrie als „Reaktion“ veröffentlichte Vorschlag, Leseräume für die Studien einzurichten, wurde bereits Wochen zuvor mit der Kommission abgestimmt. Der EU-Kommissar muss jetzt erklären, ob er die Öffentlichkeit mit seinem Vorstoß gezielt täuschen wollte. Falls ihm tatsächlich an Transparenz gelegen sein sollte, stellt sich außerdem die Frage, warum er sein Anliegen nicht weiterverfolgt hat: Weder wurden die Studien im weiteren Verlauf des Wiederzulassungsverfahrens veröffentlicht noch die angebotenen Leseräume von der Industrie eingerichtet.

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/eu-dokumente-belegen-geheime-absprachen-zwischen-kommission-und-glyphosat-herstellern.html

In der Auseinandersetzung um Glyphosat verspielt Gesundheitskommissar Andriukaitis mehr und mehr seine Glaubwürdigkeit. So hat der Kommissar die von uns aufgedecketen Absprachen mit der Industrie in seiner Antwort auf eine kleine Anfage des Grünen Europa-Abgeordneten Martin Häusling verschwiegen.

 

Hintergrund:

Auch dem Abgeordneten Häusling kam die prompte Antwort der Industrie auf das Schreiben von Andriukaitis vom 4. April merkwürdig vor. Er stellte deshalb folgende Anfrage an die Kommission:

„Kann die Europäische Kommission belegen, dass es keine Absprachen mit der GTF hinsichtlich des Zugänglichmachens der Industrie-Studien zu Glyphosat gab?“

Die Anfrage wurde von Martin Häusing ursprünglich bereits am 11. April gestellt, von der Kommission aber erst Ende letzter Woche beantwortet. In seiner Antwort schreibt Andriukaitis:

„Die Tatsache, dass die „Glyphosat Task Force“ (GTF) nach Erhalt des Schreibens der Kommission zum Thema Zugang zu Informationen zügig reagiert hat, hängt nicht mit irgendeiner Form von Absprache oder Vereinbarung zwischen der Kommission und der GTF zusammen.“

Ferner behauptet der Kommissar, die bereits länger anhaltende öffentliche Kritik an der Intransparenz der Studien wäre der Grund für die schnelle Reaktion der Industrie. Die von uns öffentlich gemachte Telefonkonferenz mit der Industrie vom 17. März verschweigt Andriukaitis in seiner Auskunft gegenüber dem Abgeordneten. Wir meinen: Der Kommissar täuscht nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch das Parlament.


Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.umweltinstitut.org/presse/presse-details/aspresse/129/eu-gesundheitskommissar-taeuscht-europa-parlament-und-oeffentlichkeit.html

EU-Gesundheitskommissar täuscht Europa-Parlament und Öffentlichkeit

München/Wien, 21. Juni 2016 – Das Umweltinstitut München und Global 2000 werfen EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis vor, das Europäische Parlament und die Öffentlichkeit beim Thema Glyphosat gezielt getäuscht zu haben. In seiner Antwort auf eine kleine Anfrage des Europa-Abgeordneten Martin Häusling leugnet der Kommissar, sich mit den Glyphosat-Herstellern abgesprochen zu haben, bevor er sie dazu aufforderte, bisher geheim gehaltene Studien offenzulegen. Doch von den Umweltschützern veröffentlichte Dokumente belegen, dass es sehr wohl entsprechende Absprachen zwischen Kommission und Industrie gab.

Dazu erklärte Jurek Vengels, Referent für Verbraucherschutz beim Umweltinstitut: „EU-Kommissar Andriukaitis spielt ein falsches Spiel: Er täuscht der Öffentlichkeit vor, in ihrem Interesse zu handeln und mehr Transparenz einzufordern, macht aber in Wirklichkeit gemeinsame Sache mit der Glyphosat-Industrie. Dass er nun auch noch versucht, das Europa-Parlament darüber hinwegzutäuschen, ist absolut inakzeptabel.“

Im April hatte EU-Kommissar Andriukaitis die Glyphosat-Hersteller in einem offenen Brief dazu aufgefordert, der Öffentlichkeit Einblick in die bisher geheim gehaltenen Studien zum Krebsrisiko von Glyphosat zu gewähren. Viele Medien berichteten über die ungewöhnliche Initiative, die den Eindruck erweckte als reagiere der Kommissar damit auf Kritik aus der Zivilgesellschaft an der Geheimhaltung dieser Industriestudien. Noch am selben Tag antwortete die Industrie ebenfalls mit einem offenen Brief und schlug vor, Leseräume für die Studien einzurichten.

Der Grüne Europa-Abgeordnete Martin Häusling wunderte sich ebenso wie viele Umweltverbände über die prompte Reaktion und vermutete, dass die Hersteller vorab über das Schreiben von Andriukaitis informiert waren. Deshalb stellt er eine kleine Anfrage an die EU-Kommission: „Kann die Europäische Kommission belegen, dass es keine Absprachen mit der Glyphosat Task Force hinsichtlich des Zugänglichmachens der Industrie-Studien zu Glyphosat gab?

Am Freitag erhielt Häusling endlich die lange überfällige Antwort des Gesundheitskommissars. Darin heißt es: „Die Tatsache, dass die „Glyphosat Task Force“ (GTF) nach Erhalt des Schreibens der Kommission zum Thema Zugang zu Informationen zügig reagiert hat, hängt nicht mit irgendeiner Form von Absprache oder Vereinbarung zwischen der Kommission und der GTF zusammen.

Diese Antwort von Andriukaitis an das Europaparlament steht in Widerspruch zu den tatsächlichen Vorgängen. Denn Dokumente, die das Umweltinstitut und Global 2000 Ende letzter Woche veröffentlichten, belegen, dass sich die EU-Kommission bereits mehr als zwei Wochen vor dem Brief des Kommissars in einer Telefonkonferenz mit der Pestizidindustrie über das geplante Schreiben und den Vorschlag der Leseräume ausgetauscht hat.

Dazu Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei Global 2000: „Wir haben den Gesundheitskommissar dabei ertappt, wie er die Menschen in Europa und ihre gewählten Abgeordneten hinters Licht führt. Mit seinem Verhalten untergräbt der Kommissar das Vertrauen in die Institutionen der EU.“ Im Hinblick auf die für Freitag angesetzte Abstimmung über die Zukunft von Glyphosat fordern Umweltinstitut und Global 2000, die Zulassung auslaufen zu lassen. Dazu Burtscher: „Die Europäische Union hat jetzt die Chance zu beweisen, dass ihr die Umwelt und die Gesundheit der Europäerinnen und Europäer wichtiger ist als kurzfristige Profitinteressen von Monsanto und Co.“

Hintergrundinformation:

Die EU-Verordnung 1049/2001 ermöglicht es, Zugang zu internen EU-Dokumenten zu beantragen. Von diesem Recht machten das Umweltinstitut München und GLOBAL 2000 Gebrauch, um Einsicht in Unterlagen zu Andriukaitis‘ Schreiben zu beantragen. Unter den von der EU-Kommission bereitgestellten Dokumenten befand sich auch das Protokoll einer Telefonkonferenz zwischen der EU-Kommission, der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA und der Pestizidindustrie, in der schon gut zwei Wochen vor der Veröffentlichung des Briefs von Andriukaitis von diesem Schreiben sowie der Schaffung von Leseräumen für die geheimen Glyphosat-Studien die Rede ist.

 

Anfrage von Martin Häusling und Antwort des EU-Kommissars:

Kleine Anfrage von Martin Häusling

Antwort der EU-Kommission

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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