ORF: Atomarsenale werden ausgebaut und Deutschland schon 3. größter Waffenexporteur

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 13.06.2016

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Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

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Waffenteile für ein Heckler & Koch MG 5

Franzosen wollen Russland überholen

Deutschland ist im Vorjahr hinter den USA und Russland der drittgrößte Waffenexporteur weltweit gewesen und hat damit Frankreich und Großbritannien überholt.

Wie der Branchendienst Jane’s in seinem Rüstungsbericht feststellt, verkauften deutsche Unternehmen 2015 Rüstungsgüter im Wert von rund 4,78 Milliarden Dollar (4,2 Mrd. Euro) ins Ausland, ohne Kleinwaffen und Munition. Davon ging etwas weniger als ein Drittel (29 Prozent) in den Krisengürtel Nahost-Nordafrika. Wichtigster Abnehmer in dieser Region war im vergangenen Jahr Saudi-Arabien gefolgt von Algerien, Ägypten und Katar. Laut Jane’s werden die Lieferungen nach Nordafrika und Nahost 2018 sogar 40 Prozent der deutschen Rüstungsexporte ausmachen. Danach fällt der Anteil voraussichtlich wieder auf 28 Prozent.

Produktion wird weiter steigen

2014 war Deutschland in der Liste der größten Exporteure noch auf dem fünften Platz gelegen. Dass es 2016 wohl nur für den vierten Platz reichen wird, liegt nach Auskunft des Autors Ben Moores allerdings nicht daran, dass Deutschland seine Rüstungsexporte verringert. Im Gegenteil: Der Gesamtbetrag wird den Berechnungen zufolge sogar noch einmal minimal steigen.

Der Grund sei vielmehr die Tatsache, dass Frankreich seine Rüstungsindustrie „wiederbelebt“ habe, sagte Moores. Die Gesamtsumme der französischen Rüstungsexporte in diesem Jahr schätzt er auf rund sechs Milliarden Dollar. Seinen Berechnungen zufolge wird Frankreich 2018 sogar Russland überrunden und zum zweitgrößten Exporteur von Rüstungsgütern aufsteigen.

Saudi-Arabien größter Käufer

Der weltweit größte Importeur von Waffen und Ausrüstung ist und bleibt Saudi-Arabien. Laut Jane’s wurden im vergangenen Jahr Rüstungsgüter im Wert von rund 9,3 Milliarden Dollar in das islamische Königreich geliefert. Heuer liegen die saudischen Militärimporte sogar knapp über zehn Milliarden Dollar.

Indien belegt in der Liste der wichtigsten Importeure 2015 und 2016 den zweiten Platz. Die Vereinigten Arabischen Emirate steigern ihre Rüstungsausgaben den Angaben zufolge stark. 2016 sollen sie Material im Wert von rund drei Milliarden Dollar erhalten. Damit sind sie aktuell der drittgrößte Importeur von Rüstungsgütern.

Wo der Ölpreis Rüstungsausgaben beeinflusst

Zwar macht den Golfstaaten der Rückgang der Öl- und Gaspreise zu schaffen. Moores gibt allerdings zu bedenken: „Nur weil ein Land sehr stark von Öleinkünften abhängig ist, heißt das nicht automatisch, dass es seine Verteidigungsausgaben senken wird, nur weil der Ölpreis sinkt.“

Saudi-Arabien habe große Ölreserven und kaum Schulden. Das ermögliche es dem Königreich, auch in den kommenden Jahren große Aufträge an Rüstungskonzerne zu vergeben. Anders sei das im Falle Russlands und des Sultanats Oman. In beiden Staaten sei bei einem anhaltend niedrigen Ölpreis langfristig mit sinkenden Rüstungsausgaben zu rechnen.

Streben nach Unabhängigkeit von USA

Aus der Art der Rüstungsgüter, die von den arabischen Staaten derzeit bestellt werden, lässt sich laut Moores viel über ihre strategischen Ziele und Allianzen ablesen. Er sagte der dpa: „Saudi-Arabien, Katar und die Emirate investieren viel in Späh- und Überwachungstechnik.“ Das könne auf ein wachsendes Streben nach Unabhängigkeit von ihrem Langzeit-Sicherheitspartner USA hindeuten.

Die Golfstaaten und Ägypten hätten sich zudem Militärtechnik zugelegt, die auch anderen Zwecken diene als der rein defensiven Landesverteidigung. Der neue Fokus auf Präzisionslenkwaffen deutet nach Ansicht des Rüstungsexperten darauf hin, dass man sich auf Konflikte vorbereitet, „in denen es auch darum geht, sich die Unterstützung der Bevölkerung zu sichern, indem man eine große Anzahl ziviler Opfer vermeidet“.

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Wartung einer Nuklearrakete

 

Aussichten für Experten „düster“

US-Präsident Barack Obama hat 2009 seine Vision einer atomwaffenfreien Welt präsentiert und mehrere Atomgipfel veranstaltet. Die tatsächliche Entwicklung geht aber in die Gegenrichtung, wie ein am Montag präsentierter Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI zeigt.

Die Atommächte modernisieren ihre Arsenale, statt sie zu leeren. 4.120 Atomwaffen waren Anfang 2016 einsatzbereit. Die Atommächte USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea hätten zu Jahresbeginn insgesamt 15.395 Atomsprengköpfe besessen verglichen mit 15.850 Anfang 2015.

„Krasser Gegensatz“

„Der von der Obama-Regierung vorgelegte ehrgeizige US-Modernisierungsplan steht in krassem Gegensatz zu Präsident Barack Obamas Versprechen, die Zahl der Nuklearwaffen zu verringern, und zu der Rolle, die sie in der nationalen Sicherheitsstrategie der USA spielen“, sagte der Koautor des SIPRI-Jahrbuchs, Hans Kristensen.

Der Rückgang gehe hauptsächlich auf das Konto der USA und Russlands, die zusammen über 93 Prozent aller Atomwaffen weltweit besitzen. Die „Aussichten auf tatsächliche Fortschritte hin zu einer atomaren Abrüstung sind düster“, resümierte SIPRI.

China, Pakistan, Indien rüsten auf

SIPRI beklagt, dass die nukleare Abrüstung trotz des 2011 von Washington und Moskau vereinbarten neuen START-Vertrags nur schleppend vorankomme. Zudem hätten beide Staaten umfangreiche und teure Modernisierungsprogramme für ihre Atomwaffen begonnen.

Die von SIPRI genannten übrigen sieben Atomwaffenstaaten – Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea – haben deutlich kleinere Arsenale: insgesamt 4.120 Atomsprengköpfe. Allesamt hätten sie jedoch damit begonnen, neue Raketensysteme zu entwickeln, oder ihre Absicht dazu bekundet.

Nordkorea: Material für zehn Sprengköpfe

China baue seine Atomstreitmacht offenbar aus und modernisiere sein Arsenal, heißt es in dem Bericht. Indien und Pakistan vergrößerten ihre Bestände an Atomsprengköpfen und arbeiteten an neuen Trägersystemen. Nordkorea habe nach Einschätzung von Experten inzwischen ausreichend nukleares Material für etwa zehn Sprengköpfe. Es sei allerdings unklar, ob das kommunistische Land über einsatzfähige Waffen verfüge.

Alle Atomwaffenstaaten setzten weiterhin in erster Linie auf die nukleare Abschreckung als „Eckpfeiler ihrer nationalen Sicherheitsstrategien“, betonte der Chef des SIPRI-Nuklearwaffenprojekts, Shannon Kile. Damit bleibe trotz einer „Reduzierung der Anzahl der Waffen“ die Aussicht auf einen „wirklichen Fortschritt bei der nuklearen Abrüstung düster“.

Link:

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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