Warum das Wählen am 22. Mai echt keinen Spaß machen wird; BY ANNA VETTER

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 06.05.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://stadtliberal.com/2016/05/03/die-gruenen-verachten-uns-wollen-aber-unsere-stimme/

Warum das Wählen am 22. Mai echt keinen Spaß machen wird

Die Grünen verachten uns, wollen aber unsere Stimme. 

Hofer gegen Van der Bellen also. Während der eine sich gar nicht um die Stimme der Weltoffenen schert, ist der andere davon überzeugt, dass wir Liberale gar nicht anders können, als ihn zu wählen. Erstens könnten wir anders. Wir sind nämlich per Eigendefinition frei. Und zweitens macht er und seine von ihm unabhängige Partei uns die Sache mit dem für ihn Stimmen ganz schön schwer.

Die Grünen sind – und das wurden sie unter der jahrelangen Führung von Van der Bellen – eine strukturkonservative Gruppierung mit einer handfester Ignoranz für die Breite.

Der politische Anspruch der Grünen? Die real existierende Zweiparteienkruste mit einer dritten Schicht zu veredeln. Und zwar mit der Teilnahme der Grünen an Macht und Postenschacher. Wien macht´s vor.

Das setzt sich  im parlamentarischen Alltag fort. Neue Politik, Kooperation und Wertschätzung? Fehlanzeige. Die Devise heißt Ausgrenzen um das vermeintliche „Primat der Guten“ um jeden Preis zu verteidigen. Dieser Prozess begann ja schon in den 90ern, als der Hauptkampf der Grünen die Verdrängung des Liberalen Forum aus dem parlamentarischen Betrieb war. Ob das unsere Gesellschaft besser gemacht hat, bezweifle ich…

Abseits dieser alternativen Performancekunst sehe ich wenig politisch Inhaltliches, warum ich die Grünen oder Van der Bellen wählen sollte. Zum Beispiel die in aktuellen Wahlkampfzeiten wieder und wieder hervorgeholte und sozial medial wieder und wieder geteilte Rede von Van der Bellen im Nationalrat gegen Strache: sehr nett und mit Witz, klar. Aber inhaltlich ist sie eine Brandrede, gegen alles, was die Grünen so gerne als „neoliberal“ bezeichnen: Denn wer  weniger Steuern zahlen will, der spricht sich natürlich automatisch gegen Geld für Bildung aus.

Oder der Freihandel, festgemacht an TTIP. Aus billigem Kalkül und ohne Evidenz bedienen sie den neuen Konservatismus und Nationalismus . Van der Bellen wollte das übrigens ursprünglich nicht ganz so machen. Aber am Ende fiel selbst hier die Unabhängigkeit dem Massenkalkül zum Opfer. Und der Apfel landete wieder ganz nah am grün-nationalen Stamm.

Was für Van der Bellen spricht? In einer demokratischen Wahl entscheidet man sich. In dem Fall für das geringere Übel. Oder das, was einem aus der Distanz doch noch näher erscheint. Und das sind bei dieser Wahl die Themen Europa und die Menschenrechte. Und da scheint dann VdB doch um so vieles wählbarer, dass die Entscheidung nicht schwer fällt.

Na gut, dann halt Van der Bellen. Trotz der Grünen und trotz ihrer Verachtung für uns. Das wird echt keinen Spaß machen, das Wählen am 22. Mai.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

Deutschnationale Burschis nein danke

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