Tirol: Energierevolution – Stromrechnung ist Geschichte: Ein Gebäude wird autark; Und: Bahnbrechend: Diese Fassade liefert mehr Energie, als die Bewohner brauchen. Sanierung mit glänzender Energiebilanz! BRAVO

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 03.05.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

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REUTTE

Stromrechnung ist Geschichte: Ein Gebäude wird autark

Holzbau Saurer errichtet in Lechaschau ein zu 100 Prozent energieautarkes Gewerbeobjekt. Externe Energiekosten fallen künftig keine mehr an. 

Der 25.000-Liter-Wasserspeicher wird in das Lechaschauer Gewerbeprojekt eingehoben.

© Mittermayr HelmutDer 25.000-Liter-Wasserspeicher wird in das Lechaschauer Gewerbeprojekt eingehoben.

 

Von Helmut Mittermayr

Lechaschau – „Was hier gerade gebaut wird, erfüllt die Energiestandards des Jahres 2050.“ Professor Timo Leuke­feld, Energiebotschafter der deutschen Bundesregierung, war extra von Dresden nach Lechaschau gekommen, um das Einheben eines 25.000-Liter-Wasserpufferspeichers mitzuverfolgen. In der Außerferner Gemeinde wird von Holzbau Saurer gerade ein Firmengebäude errichtet, das es in dieser Konsequenz in Österreich noch nicht gibt. Der lokale Energieversorger wird jedenfalls keine Rechnung mehr schicken können. Alle Energie wird im Haus, besser zu fast 100 Prozent am Hausdach, generiert. Die Speichertechnik ist inzwischen so weit ausgereift, dass nun von „außen“ kein Strom mehr bezogen werden muss. Heizung, Licht, Strom – in allem ist der künftige Mieter, die Firma Aromapflege GmbH, bald Selbstversorger. Sogar der Strom für das Firmenelektroauto kann an der Haustankstelle des Unternehmens „umsonst“ bezogen werden. Die Sonne wird keine Rechnung schicken, die Reuttener E-Werke auch keine mehr.

Die Sonnenenergie kann in einem riesigen 25.000-Liter-Wärmetank im Haus gepuffert werden. Drei Säulen tragen das Konzept der Außerferner Holzbauer: Der Strombedarf wird über die Gebäudehülle und vieles mehr stark minimiert; eine thermische Solaranlage erzeugt Energie durch die Sonne und ein riesiger Wärmespeicher sowie modernste Batterien kommen zum Einsatz. Einzig ein umweltfreundlicher Rapsölgenerator ist als letzte Sicherheit vorgesehen, sollte sich die Sonne einmal über Gebühr lange nicht zeigen wollen. Die eingesetzte Technik sei ausgereift und keineswegs revolutionär, aber wohl noch nie so konsequent zusammengeführt worden; die Bedienung ist für künftige Nutzer auf Lowtech-Basis zu handhaben.

Die Gesamtkosten liegen nur noch fünf Prozent höher als bei „normale­n“ Bauten – Tendenz fallen­d. Als Bauherr tritt Hendri­k Wentzler in Erscheinung, die Mieterin ist Evelyn Deutsch-Grasl mit der Aromapflege GmbH.

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Siehe auch diesen Altbausanierungsfall:

topelement (1)

Bahnbrechend: Diese Fassade liefert mehr Energie, als die Bewohner brauchen. Sanierung mit glänzender Energiebilanz! BRAVO

 

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/diese-fassade-liefert-mehr-energie-als-die-bewohner-brauchen/story/31316622

Diese Fassade liefert mehr Energie, als die Bewohner brauchen

Der für nachhaltiges Bauen bekannte Architekt Karl Viridén realisiert mitten im Zürcher Kreis 6 ein «Leuchtturmprojekt», das bahnbrechend sein könnte.

Mit dem grau-grünen Farbton passt sich die erneuerte Fassade optisch in die Umgebung ein: Das Haus an der Ecke Hofwiesen- und Rothstrasse. Bild: PD

Mit dem grau-grünen Farbton passt sich die erneuerte Fassade optisch in die Umgebung ein: Das Haus an der Ecke Hofwiesen- und Rothstrasse. Bild: PD

Bei der Sanierung des Altbaus aus dem Jahre 1982 wurde eine Glasfassade erstellt, die nebenher Energie produziert. Dafür wurde erstmals ein System verwendet, das Energie in Form von Solarstrom erzeugt und das zudem optimal in das Gebäude und die innerstädtische Siedlungsumgebung integrierbar ist.

Als «Kernstück der Schweizer Premiere» bezeichnete Viridén das Photovoltaikmodul mit matter Oberfläche, dessen Farbe unterschiedlich gewählt werden kann. Zwar hebt sich das Material beim Eckhaus im Kreis 6 von den benachbarten, verputzten Hauswänden deutlich ab. Doch mit dem dezenten, grau-grünen Farbton passt sich die erneuerte Fassade dennoch optisch ansprechend in die Umgebung ein.

Überschuss geht ins Netz

Insgesamt erzeugen Fassaden- und Dachflächen so viel Solarstrom, dass die jährliche Energiebilanz für Raumklima, Beleuchtung und weitere Anwendungen in den 30 Wohn- und zwei Büroeinheiten positiv ausfällt und knapp ein Fünftel der Stromproduktion als Überschuss in das Stromnetz des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) eingespeist werden kann.

Die erneuerte Gebäudehülle produziert aber nicht nur Strom. Zusammen mit einer optimalen Wärmedämmung und der Wärmeversorgung mit einer Wärmepumpe kann der Heizenergiebedarf um 88 Prozent reduziert werden.

Ein weiteres Ziel des Leuchtturmprojektes sei die maximale Eigenbedarfsabdeckung, sagte Viridén. Möglichst viel des produzierten Stroms soll zeitnah vor Ort genutzt werden, entweder direkt oder nach einer Zwischenspeicherung. Ab 2018 wird deshalb ein Stromspeichersystem mit Batterie eingesetzt.

Öffentlich unterstütztes Projekt

Das von einem privaten Konsortium realisierte Vorhaben ist ein öffentlich gefördertes Pilot- und Demonstrationsprojekt. Es wird unterstützt vom Bund sowie von Kanton und Stadt Zürich. Ein mehrjähriger wissenschaftlicher Praxistest soll nun aufzeigen, wie ein urbaner Gebäudebestand davon profitieren kann. (hub/sda)

(Erstellt: 19.04.2016, 17:03 Uhr)

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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