Kampagne: Kauft keine Blutrosen aus Äthiopien! Petition an Entwicklungsminister und Appell an UN-Hochkommissar für Menschenrechte

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 20.02.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls. 

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.gfbv.de/de/informieren/blumen-der-liebe-blumen-des-leids/

 

Blutrosen aus Äthiopien

Rote Rosen sind die schönste Sprache, um Liebe und Zuneigung zu zeigen. Millionen von ihnen werden jedes Jahr aus Äthiopien eingeflogen, damit wir sie zum Valentins- oder Muttertag, zu Geburtstagen oder einfach auch mal so verschenken können. Für die Oromo sind die Blumen der Liebe eher Blumen des Leids. Sie werden von ihrem Land vertrieben, damit dort Rosen und andere Pflanzen angebaut werden können. Wer gegen die Vertreibung protestiert, riskiert sein Leben. Seit November 2015 starben bei der blutigen Niederschlagung verzweifelter Proteste von Oromo schon mehr als 140 Menschen. Viele der Toten waren junge Leute, Studenten, die über den Landraub empört waren. Hunderte Oromo wurden verhaftet und verschwanden spurlos.


Erfahren Sie mehr über die Blutrosen und unsere Kampagne in diesem Video.


Zertifizierer von Rosen aus Äthiopien müssen sich fragen lassen, inwieweit sie garantieren können, dass die traditionellen Landrechte der ursprünglichen Bewohner geachtet werden.

Für die Oromo ist der Kampf um die Rosen ein Überlebenskampf. Denn immer neue Rosenplantagen werden auf ihrem traditionellen Land in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Addis Abeba angelegt. Die äthiopische Regierung interessiert es nicht, dass es Oromo-Land ist, auf dem diese als Kleinbauern leben und arbeiten. Rund 150.000 Oromo haben deswegen bereits ihr Zuhause verloren. Die früher unabhängigen Oromo-Bauern müssen sich nun als schlecht bezahlte Landarbeiter verdingen.

Europäische Firmen – und wir – haben von dieser Massenvertreibung profitiert: Ein Großteil der auf den Flächen der Oromo geernteten Schnittblumen wird in die Niederlande geflogen und von dort nach Deutschland exportiert.


Sie haben noch Fragen zu den Blutrosen? Wir haben die Antworten!

Wer sind die Oromo? Wie ist die Menschenrechtslage in Äthiopien? Hat Landraub etwas mit der aktuellen Dürrekatastrophe in Äthiopien zu tun? Wir haben Ihre Fragen gesammelt und beantworten sie auf unserer Homepage ausführlich.

Hier geht’s zu allen Antworten: Blutrosen-FAQ

Foto: Xurzon/iStock

Blumen zu verschenken ist eine tolle Art, seine Lieben zu überraschen. Aber es ist nicht die einzige Art. Schokolade, Pralinen oder Parfum wären auch eine Möglichkeit. Das Schönste ist jedoch immer, wenn der Beschenkte merkt, dass man sich Gedanken gemacht und Zeit genommen hat.

Als wir durch unsere Oromo-Freunde von den Blutrosen erfahren haben, fingen wir sofort an, nach Alternativen zu suchen. Das Internet bietet so viele Möglichkeiten, doch die Idee, Blumen selbst zu basteln, gefiel uns dabei am Besten. Manche der Bastelanleitungen überraschten uns durch ihre Unkompliziertheit, andere wiederum dadurch, dass sie das gewisse Etwas haben. Wir haben Ihnen unsere drei beliebtesten Bastelanleitungen auf dieser Seite verlinkt und wünschen Ihnen – falls Sie sich für diese Alternative entscheiden – viel Spaß beim Basteln!

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

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