DER WEG IN EINE NEUE DEMOKRATIE – Direkte Demokratie wählbar machen – wirmenschen.org

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 31.01.2016

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.youtube.com/watch?v=vTvCTUgDgXg

Direkte Demokratie wählbar machen – wirmenschen.org

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DER WEG IN EINE NEUE DEMOKRATIE

Wir Menschen leben in einer sogenannten Demokratie. So wird es uns in der Schule beigebracht. Wir lernen, dass es Parteien und Politiker gibt. Personen, die sich und ihr Leben in den Dienst der Menschen stellen. Des Weiteren lernen wir, wie der Staat unterteilt ist, in Gemeinden, Bezirke, und Länder. Alle paar Jahre soll man sich für eine Partei entscheiden, welche meist durch Personen in den Medien repräsentiert wird. Diese Personen erklären uns dann die Programme ihrer Partei, mit denen sie unser Leben besser machen wollen. Soweit so gut. Also entscheiden wir uns bei den Wahlen dazu, unsere Stimme für eine Partei oder eine Person abzugeben. Und genau hier liegt das fundamentale Problem unserer Parteidemokratie. Ist die Stimme erstmal abgegeben, haben wir Menschen so gut wie keinen Einfluss mehr, was die gewählten Volksvertreter an Gesetzen und Erlässen auf uns einwirken lassen. Zumindest nicht bis zur nächsten Wahl. Viele werden jetzt sagen: „So ist eben die Demokratie bei uns.“ Das stimmt. Aber es muss nicht so sein. Ich möchte Dir einen Weg zeigen, der dieses Problem beheben kann. Einen Weg, bei dem du trotz Stimmabgabe dein Recht auf Mitbestimmung behältst.

„Was benötigen wir dazu?“

Zuerst benötigen wir Menschen eine andere Form von Partei, welche uns genau dieses Recht zugesteht. Das Recht mitzubestimmen, nicht nur bei Wahlen, sondern dauerhaft. Jeder Mensch, der seine Stimme für diese Partei abgibt, muss das gleiche Mitbestimmungsrecht zugesprochen bekommen, auch während den Perioden wo nicht gewählt wird. Nur so kann es zu echter Demokratie kommen. Diese Partei muss einige Kernpunkte erfüllen, welche die Korruption der Partei unmöglich machen. Nun sind es ja meist einzelne Personen, welche gegen das Wohl der Menschen regieren und über den Parteizwang dafür die Stimmen generieren. Also muss das Parteiprogramm auch Regierungsprogramm sein. Das Parteiprogramm darf unter keinen Umständen von Einzelpersonen geändert oder verhandelt werden können. Vielmehr muss es die Meinung aller Parteimitglieder wiedergeben.

„Wie soll das denn gehen?“

Die Antwort darauf ist systemisches Konsensieren. Das bedeutet vereinfacht gesagt, den Widerstand verschiedener Meinungen zu messen. Stell dir vor, es stehen fünf Meinungen zur Wahl. Du bewertest jede Meinung mit Schlechtpunkten (wir wollen ja den Widerstand und nicht dein Wohlwollen messen). Man kann jede Punktanzahl zwischen eins und fünf (bei fünf Optionen) nur einmal vergeben. Wenn man jetzt die Schlechtpunkte aller Beteiligten addiert (zusammenzählt), so erhält man die Summe des Widerstands. Die Meinung mit der niedrigsten Summe an Widerstandspunkten ist die konsensierte Meinung aller. Diese Meinung bildet das Programm der Partei, welches gleichzeitig auch Regierungsprogramm sein muss. Das Beste an dieser Idee ist allerdings, dass die Meinung, und damit auch das Parteiprogramm (=Regierungsprogramm) flexibel bleibt. Jedes Mitglied kann seine Meinung ändern, was sich natürlich völlig demokratisch auf die konsensierte Meinung auswirkt. Tun das viele Mitglieder, wirkt sich das natürlich bis hin zur Kursänderung in der Politik der Partei aus. Das ist echte, direkte Demokratie in Echtzeit, bei der die Macht vom Volk ausgeht.

„Wie sieht es mit der Umsetzung aus?“

Um dieses Parteiprogramm zu untergliedern, benutzen wir vorerst einfach die vorgegebene Ministerienstruktur. Das heißt, für jedes Ministerium muss aus verschiedenen Programmvorschlägen ein Programm konsensiert werden. Diese Programmvorschläge müssen aus allen politischen Lagern kommen, sollten aber der Übersicht halber nicht zu viele werden, da sonst die Menge an Information das Konsensieren behindert. Außerdem ist es unabdinglich, die Vorschläge so transparent und einfach wie möglich darzustellen. Bilder, Diagramme, selbst kleine Videos eigenen sich dazu hervorragend. Für jeden Menschen muss klar ersichtlich sein, wofür ein Programm steht, worin die Chancen und Gefahren liegen. Nun leben wir ja mittlerweile im 21.Jahrhundert. Wenn wir bei diesem Vorschlag vom deutschsprachigen Raum, oder der „westlichen“ Welt ausgehen, so wäre eine Umsetzung dieser Parteiform als Smartphone-App kombiniert mit einer Web-Anwendung wohl am vernünftigsten. Durch eine Anmeldung mit Lichtbildausweis könnte sichergestellt werden, dass jedes Mitglied der Partei nicht unter unzähligen Pseudonymen auf die Konsensierung Einfluss nehmen darf und kann. Mit modernen Verschlüsselungstechniken kann auch auf die Privatsphäre der Mitglieder Rücksicht genommen werden. Im Falle von Koalitionsverhandlungen muss klar sein, dass die ausverhandelten Ressorts, welche der Partei zugesprochen werden, keinen Millimeter vom Parteiprogramm abweichen werden. Ohne diese Notwendigkeit kann dieses Konzept nicht funktionieren. Das konsensierte Ressortprogramm muss im Koalitionsfall im Ressort als Regierungsprogramm durchgeführt werden.

„Was ist das Ziel solch einer Partei?“

Das Ziel ist relativ simpel. Wir müssen die Demokratie wählbar machen. Das Prinzip des systemischen Konsensierens muss zur Regierungsform werden. Ist dieses Ziel erreicht, hat die Partei ihren Zweck erfüllt, da ab diesem Zeitpunkt obsolet.

„Weitreichende Entscheidungen durch das Volk, ist das klug?“

Kritiker weisen immer wieder darauf hin, dass Volk sei nicht im Stande komplexe Themen richtig zu beurteilen. Das sehe ich völlig anders. In erster Linie würde ein solches System die Menschen dazu bewegen, sich auch mit den komplexen Themen auseinanderzusetzen. Die Möglichkeit des Mitbestimmens würde die Menschen bestärken und zu einem regen Informationsfluss führen. Durch ein breites politisches Spektrum an Meinungen würden die Menschen zusätzliche Bildung erfahren. Die Medien wären wieder zur Aufklärung, nicht zur Ablenkung aufgefordert. Die Politik würde sich von der momentanen Personeninszenierung zu einer Diskussion über Inhalte entwickeln. Politiker wären nur noch Repräsentanten einer konsensierten Meinung des Volkes. Sie wären endlich das, was sie schon jetzt sein sollten, nämlich im Dienst der Menschen, echte Volksvertreter.

Die Zeit ist mehr als reif für eine Kursänderung. Wir befinden uns im 21.Jahrhundert, deshalb sollten wir auch der Politik dieses längst überfällige Update verpassen. Weg von diesen 51% zu 49% Entscheidungen, hin zu konsensierten Meinungen. Weg vom unselbstständigen Handheben für die Partei, hin zur Selbstbestimmung durch systemisches Konsensieren. Weg von durch Lobbyisten beeinflussten Politikern, welche Finanz- und Wirtschaftsinteressen, über die Menschen hinweg, als Gesetze verabschieden, hin zu einer Politik, die wirklich von allen Menschen konsensiert wird.

Ein Konzept dafür finden Sie auf www.wirmenschen.org.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

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