Nordkorea will eine Wasserstoffbombe gezündet haben. Gesichert dürfte zumindest die erfolgreiche Detonation einer Atombombe sein. Pressestimmen zu Nordkorea: „Kim muss eine Lektion erhalten“

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 07.01.2016

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.tt.com/politik/10963316-91/pressestimmen-zu-nordkorea-kim-muss-eine-lektion-erhalten.csp

ATOMBOMBENTEST

Pressestimmen zu Nordkorea: „Kim muss eine Lektion erhalten“

Nordkorea will eine Wasserstoffbombe gezündet haben. Gesichert dürfte zumindest die erfolgreiche Detonation einer Atombombe sein. Ob nun wirklich effektive Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft folgen, ist fraglich. In den Medien wird die Provokation Kim Jong Uns heftig diskutiert.

Nordkoreas Führer Kim Jong Un in einem undatierten Foto der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA.

© REUTERSNordkoreas Führer Kim Jong Un in einem undatierten Foto der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA.  

Pjöngjang – In der Nacht auf Mittwoch verkündete das kommunistische Regime in Nordkorea, erfolgreich eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Seismografen fingen Signale einer heftigen Erschütterung auf. Was folgte, war weltweites Entsetzen. Nicht nur, dass das unberechenbare Nordkorea damit einmal mehr bewiesen hatte, über einsatzfähige Atombomben zu verfügen, soll es nun sogar eine weitaus tödlichere Waffe abgefeuert haben.

Eine H-Bombe besitzt eine Atombombe als Zünder, die Sprengkraft der Waffe ist um ein vielfaches höher. Erstmals hatten die USA eine solche Bombe auf dem Bikini Atoll im Jahre 1952 gezündet. Die Physiker hatten sich damals verrechnet und waren von der Heftigkeit der Detonation überrascht gewesen.

 

Im Laufe des Tages meldeten sich Experten zu Wort, die aufgrund der Messergebnisse bezweifelten, dass es sich tatsächlich um eine H-Bombe gehandelt haben soll. Selbst, wenn dies jedoch nicht der Fall war, ist die Detonation einer Atombombe eine Provokation gegenüber der internationalen Gemeinschaft. Auch China, das eigentlich als Verbündeter Pjöngjangs gilt – oder dem Regime zumindest freundlicher gesinnt ist – wird dadurch brüskiert. Der UN-Sicherheitsrat trat zusammen und nun stehen neue Sanktionen im Raum.

 

Dieses Bild wurde von der nordkoreanischen Agentur verbreitet. Menschen auf den Straßen Pjöngjangs sollen den Wasserstoffbombentest bejubeln.

Dieses Bild wurde von der nordkoreanischen Agentur verbreitet. Menschen auf den Straßen Pjöngjangs sollen den Wasserstoffbombentest bejubeln.

KCNA

Der Test und die Reaktionen der Staatengemeinschaft lösten auch in der Medienlandschaft unterschiedliche Reaktionen aus. So sehen ausgewählte Medien den neuen Affront durch Kim Jong Un:

„Neue Zürcher Zeitung“ (Schweiz): „Bisher war Peking bereit, den hohen Preis für das Sicherheitsrisiko im Nachbarstaat zu zahlen, weil es einen Kollaps Nordkoreas um jeden Preis vermeiden will. Denn er gäbe den Amerikanern, Südkoreas engsten Verbündeten, die Möglichkeit, ihre Einflusssphäre in der Region zu vergrößern – bis an die chinesische Grenze. Das ohnehin schwierige chinesisch-amerikanische Verhältnis ist derzeit durch die Spannungen im Südchinesischen Meer einer zusätzlichen Belastungsprobe ausgesetzt. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Peking die Kröte noch einmal schluckt – und das brandgefährliche Spiel in die nächste Runde geht.“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Deutschland): „Welche Konsequenzen wird der neue Fall von Missachtung für Nordkorea haben? (…) Da niemand bereit ist, Nordkorea als offizielle Atommacht anzuerkennen, müssten strenge Strafmaßnahmen gegen das Land verhängt werden. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn niemand ist bereit, die Verantwortung für die Folgen eines Zusammenbruchs des Landes zu übernehmen. Das hat am wenigsten mit den zu erwartenden Kosten zu tun. Vielmehr fürchten sowohl China als auch Amerika und Japan, eine oder mehrere Mächte könnten durch tiefgreifende Veränderungen auf der koreanischen Halbinsel strategische Vorteile erlangen. Es ist also leider mehr als wahrscheinlich, dass Kim Jong-un auch diesmal mit einem blauen Auge davonkommen wird. Aber darf sich Proliferation wirklich lohnen?“

„The Times“ (England): „China hat es bisher abgelehnt, Kim Jong Un in eine Ecke zu drängen. Peking befürchtet, dass ein gewalttätiger Zusammenbruch in Nordkorea eine Flucht Hunderttausender Migranten über die Grenze nach China auslösen würde. Es bestünde auch die Gefahr, dass Südkorea eine Vereinigung erzwingen könnte, was den US-Einfluss in der Region verstärken würde. Diese Argumente reichen nicht mehr aus. Kim Jong Un muss eine Lektion erhalten. Das mit harter Währung erkaufte Luxus-Leben der Herrschenden muss beschnitten werden. Das Regime ist brüchig und wird zunehmend zu einer Gefahr für uns alle. Kim Jong Un muss gezeigt werden, dass seine Zeit abläuft.“

„Le Figaro“ (Frankreich): „Was für ein Atombombentest dies auch immer gewesen sein mag, er zeigt jedenfalls, dass Nordkorea sein schädliches Fachwissen erweitert. Pakistan, Iran und andere haben bereits von den geheimen Forschungsstätten der Kim-Dynastie profitiert. Der junge Diktator könnte sehr wohl in der Lage sein, sein einziges Export-Produkt an den Islamischen Staat (IS) zu verkaufen, oder an andere Terrorgruppen, reich genug, um für eine Atomwaffe zu zahlen. Jahrzehntelange Sanktionen haben kaum Wirkung gezeigt und nur in Ansätzen zu Gesprächen mit den Nachbarländern und den USA (über einen Verzicht auf Atombomben) geführt.“

„El Mundo“ (Spanien): „Unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um eine Wasserstoffbombe gehandelt hat, ist die Detonation von gestern der deutlichste Beweis dafür, dass der junge (Machthaber) Kim Jong Un in die Fußstapfen seiner Vorgänger treten will und trotz aller Sanktionen der internationalen Gemeinschaft nicht im Geringsten daran denkt, seine nuklearen Wahnvorstellungen aufzugeben. Es stimmt schon, dass die Wirtschaftsembargos dem Regime viel Schaden zufügen. Aber es zeigt sich, dass sie nicht ausreichend sind. Daher sind weitere Bemühungen nötig, um das Atomprogramm Nordkoreas zu reduzieren oder zumindest auf dem heutigen Stand einzufrieren. (…) Eine Lösung ist dringend nötig, um die Sicherheit in einer Weltregion zu garantieren, in der ein Teil der internationalen Stabilität auf dem Spiel steht.“

„Il Messaggero“ (Italien): „Das jüngste Experiment macht jede Möglichkeit von Verhandlungen über eine Denuklearisierung Nordkoreas zunichte. Es könnte hingegen eine nukleare Aufrüstung in Südkorea und Japan auslösen. Nach einem vielversprechenden Auftakt im April 2012 waren die Verhandlungen ins Stocken geraten, zunächst wegen des dritten nordkoreanischen nuklearen Tests, dann, weil Washington von Nordkorea einen ersten Schritt forderte, während Pjöngjang keine Vorbedingungen akzeptierte. Das neue Experiment und die kriegerischen Erklärungen von Präsident Kim Jong-Un gegen Südkorea, die USA und Japan sind von der gesamten internationalen Gemeinschaft verurteilt worden, auch von China, dem einzigen Land, dessen Unterstützung für das düstere nordkoreanische Regime grundlegend ist. Aber abgesehen von mündlichen Verurteilungen und Beschuldigungen ist niemand in der Lage, etwas zu tun.“ (mats, tt.com/APA/AFP/dpa)

 

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

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Ein Gedanke zu „Nordkorea will eine Wasserstoffbombe gezündet haben. Gesichert dürfte zumindest die erfolgreiche Detonation einer Atombombe sein. Pressestimmen zu Nordkorea: „Kim muss eine Lektion erhalten“

  1. sonnenkönig

    Atomwaffen dienen zur Einschüchterung und Erpressung ! Kein normal Denkender würde sie einsetzen.
    Aber sind die Atomwaffen deswegen bei USA/RUS/FRA/ISR/CHI usw besser ? Es ist doch einzig die Sache des souveränen Staates, wie er sich verteidigen will, oder fürchten die Amis, dass ihre Vorherrschaft beendet wird ? Klar ist der Kim ein kleiner Spinner, aber ihm sagen zu wollen, was er darf und was nicht, ist auch Spinnerei. Noch dazu wenn gerade diese Staaten die Klappe aufreissen, die selbst mehr als genug Atomwaffen haben und teilweise ganze Regionen in der Welt durch Tests verstrahlt haben, bzw. Millionen von Menschen durch Atomwaffen getötet haben.
    DE muss sich dabei gar nicht aufregen, denn die deutsche Politik umgeht sogar den Sperrvertrag durch eine scheinheilige „Teilhabe“ !

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