Kapok ist eine pflanzliche Alternative ohne Quälerei … als Daunenersatz

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 06.12.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.die-reale-welt.de/natuerlich/kapok-statt-daunen/ 

FLICKR: patries71
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Für Daunen werden Gänse oft lebendig gerupft

 

Daunen sind ein beliebtes Füllmaterial für Decken und Jacken. Sie stammen oft aus Massentierhaltung – die Tiere werden teilweise lebend gerupft. Kapok ist eine pflanzliche Alternative ohne Quälerei …

16.01.2015, Quellen: Vier Pfoten e.V.ZDF WISO
 

Daunen sind die „Unterfedern“ von Geflügel, z.B. Enten und Gänsen. Sie haben einen kurzen Kiel – der mittlere, harte Teil einer Feder – und lange Federäste – Teile der Feder, von denen die weichen Federstrahlen ausgehen. Dadurch sind sie besonders weich.

Außerdem sind Daunen sehr leicht und können viel Luft einschließen. Deshalb werden sie gerne als Füllung für Bettdecken, Kopfkissen und Winterjacken verwendet.

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Eine Daune in Nahaufnahme

Daunen können aus Lebend- oder Totrupf stammen. Beim Totrupf werden bereits geschlachtete Tiere von einer Maschine gerupft. So sind Daunen ein Nebenprodukt der Geflügelfleischproduktion.

Lebendrupf: In der EU verboten, aber trotzdem genutzt?

Nach Aussage des Vereins Vier Pfoten e.V. ist Lebendrupf in den Hauptproduktionsländern für Daunen – zu denen auch Deutschland zählt– der Standard. Wikipedia gibt hingegen an, dass 90 % der im Handel erhältlichen Daunen aus Totrupf stammen.Mehr: Artikel zu Daunen bei Wikipedia

In der EU ist der Lebendrupf außerhalb der Mauser verboten. Das Problem: Nicht alle Tiere kommen gleichzeitig in die Mauser. Bei einem Betrieb mit tausenden Tieren wird nicht darauf geachtet, wann welcher Vogel sein Federkleid wechselt.

Tierschützer erfolgreich: Outdoor-Marken lehnen lebendig gerupfte Daunen ab

Gänse können 3-4 Mal in ihrem Leben gerupft werden. Da dies nicht nur während der Mauser geschieht, ist der Lebendrupf mit Schmerzen für die Tiere verbunden. Aufgrund der dabei auftretenden Verletzungen und Knochenbrüche steht der Lebendrupf immer wieder in der Kritik.Die Ausdauer der Tierschützer wurde Anfang 2014 belohnt: Nach einer
5-jährigen Kampagne des Vereins Vier Pfoten e.V. und vielen Gesprächen mit Firmen haben mehrere Outdoor-Hersteller zugesagt, ihre Lieferkette strenger zu kontrollieren.Mehr: Pressemeldung von Vier Pfoten e.V.

The North Face ,Patagonia, Mammut und Jack Wolfskin wollen nur noch Daunen verwenden, die aus Totrupf oder „tiergerechtem“ Lebendrupf, d.h. während der Mauser, stammen. Um dies zu gewährleisten, planen die Hersteller eine bessere Überprüfung ihrer Daunenlieferanten. Die mögliche Rückverfolgung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Kapok: Pflanzliches Füllmaterial mit ähnlichen Eigenschaften

Eine mögliche Alternative zur Daunen-Füllung ist Kapok. Es stammt vom Kapokbaum und hat ähnliche Eigenschaften: Die leichten Fasern können viel Luft einschließen und halten daher gut warm.

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Kapokfasern können Daunen ersetzen.

Der Nachteil: Kapokbäume wachsen in den Tropen – der Weg bis zur Jacke ist also weiter, als der von in Deutschland oder Frankreich produzierten Daunen.

Kapokprodukte haben – genau wie Daunen – unterschiedliche Preise: Sie variieren z.B. in Abhängigkeit von Dicke und Hersteller. Daher lässt sich nicht festlegen, welche der beiden Varianten günstiger ist.

Ein Gütesiegel für Daunen – von tot oder lebendig gerupften Tieren – gibt es bislang nicht. Auch anhand der Struktur oder Zusammensetzung der Daunen kann nicht erkannt werden, wie sie gerupft wurden.

Aktiv werden …

  • Informationen der Albert-Schweitzer-Stiftung zum Daunenrupf lesen

Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/daunen-lebendrupf

Daunen: immer wieder Lebendrupf

Dank ihrer Daunen, dem Untergefieder, frieren Gänse auch in der kalten Jahreszeit nicht. Aufgrund der Eigenschaft, trotz wenig Gewicht warm zu halten, werden Daunen nicht nur in Jacken und Mänteln, die im Winter wieder überall angeboten werden, sondern auch als Füllung für Bettdecken verwendet.

Die Stiftung Warentest hatte zehn Anbieter von Daunendecken gebeten, Herkunft und Wege der von ihnen verwendeten Daunen offenzulegen. Doch trotz monatelangem Vorlauf und zahlreichen Nachfragen antworteten die Anbieter nur zögerlich oder lieferten gar keine Nachweise. Nicht einmal diejenigen Firmen, die dem Verbraucher garantieren, dass die von ihnen verwendeten Daunen und Federn nicht aus Lebendrupf stammen, wollten belegen, von welchen Höfen sie ihre Daunen beziehen.

Daunen: Profit auf Kosten der Tiere
Hierfür scheint es einen erschreckenden Grund zu geben. Werden die Gänse nach ihrem Tod gerupft, wie es im Anschluss an das Schlachten zur Fleischgewinnung passiert, fällt lediglich eine einmalige »Daunenernte« an. Für die Züchter ist es also profitabler, die Tiere lebendig und aufgrund des Nachwachsens der Daunen somit mehrfach zu rupfen. Dieser Lebendrupf ist für die Tiere mit großen Schmerzen verbunden, mindestens vergleichbar mit dem Ausreissen der Kopfhaare beim Menschen. Er erfüllt den Tatbestand der Tierquälerei und ist EU-weit verboten.

Bei der natürlichen Mauser verlieren die Gänse ihre Daunen von selbst, sie ihnen in dieser Zeit aus dem Gefieder zu streifen, ist erlaubt (»Mauserraufen«). Dieser Umstand wird von vielen Betrieben genutzt, um der ganzen Herde unter dem Vorwand der Mauser das Gefieder zu rupfen – auch wenn die Tiere selbstverständlich nicht alle gleichzeitig in den Federwechsel kommen.

Tierquälerisches Vorgehen ist die Regel
Wie Recherchen aufzeigen, ist der Lebendrupf in den Hauptproduktionsländern Ungarn, Polen und China, aus denen die in Deutschland verwendeten Daunen stammen, Standard. Es gebe »Rupfertruppen«, die allein zu diesem Zweck durch das Land fahren. Die Tiere werden beim rücksichtslosen Akkord-Lebendrupf schwer verletzt, vor allem dann, wenn der Federkiel der Daune noch unausgereift ist, wodurch beim Rupfen die Haut auf- und abgerissen wird. Größere Wunden werden sofort und ohne Betäubung genäht, gebrochene Flügel nur notdürftig zusammengebunden.

Neben dem Lebendrupf per Hand wird u. a. auch in Deutschland der ebenfalls illegale Maschinenrupf praktiziert. Die hierfür verwendeten Maschinen wurden ursprünglich für das Rupfen toter Tiere konzipiert, so dass die Tierkörper entsprechend grob behandelt werden. Diese Methode ist für die lebenden Tiere besonders qualvoll.

Die für Daunendecken, aber auch für Daunenjacken und -mäntel verwendeten Daunen sind also nicht – wie vom Käufer vielfach fälschlicherweise angenommen wird – ein Nebenprodukt der Fleisch- und Stopfleberindustrie. Ihre Gewinnung am lebenden Tier verursacht für die stressempfindlichen Gänse extreme Qualen.

Lebendrupf kann nicht ausgeschlossen werden
Den verarbeiteten Daunen ist zudem nicht anzusehen, ob sie aus Tot- oder Lebendrupf stammen. Das von DIN Certco ausgestellte Kontrollsiegel »Traumpass«, das den Verzicht auf Lebendrupf gewährleisten soll, erweist sich laut Stiftung Warentest ebenso wie die Selbstverpflichtungen der Branche als wertlos, da die zertifizierten Anbieter und Produzenten keine wirklichen Angaben zur Herkunft ihrer Daunen geben, Lebendrupf also nicht ausschließen können.

Wir empfehlen, tierfreundliche Alternativen zu Daunenprodukten zu benutzen. Beispielsweise eignet sich die Pflanzenfaser Kapok aufgrund ihrer isolierenden Eigenschaft hervorragend als Ersatz für Daunen. Kapokprodukte sind im Fachhandel erhältlich und liegen preislich ähnlich wie Daunenprodukte. Außerdem gibt es zahlreiche Bettdecken mit modernen Mikrofaserfüllungen wie Lyocell und Lyosan, die Daunen in einigen Eigenschaften sogar übertreffen – zum Beispiel sind sie antiallergen und lassen sich bei hoher Temperatur waschen. Auch Polytherm-Produkte bieten die genannten Vorteile und sind eine kostengünstige Alternative zu Daunen.

Lebendrupf bei Gänsen zur Daunengewinnung

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

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