… immer häufiger legen westliche Politiker das Geständnis ab, dass die Anti-Terrorkriege falsch waren. – Jürgen Todenhöfer

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 09.11.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.facebook.com/JuergenTodenhoefer/?fref=nf

Liebe Freunde,

immer häufiger legen westliche Politiker das Geständnis ab, dass die Anti-Terrorkriege falsch waren. Erst Tony Blair und jetzt ganz überraschend Bush senior. Beide arbeiten mit einem Trick: Nicht die Staatschefs seien schuld, sondern ihre Berater. Bei Blair die Geheimdienste, bei Bush junior Dick Cheney und Donald Rumsfeld. Rechtsstaaten müssen auf Geständnisse reagieren. Oder sie sind keine Rechtsstaaten.

In der Urteilsbegründung des Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozesses hieß es: „Die Entfesselung eines Angriffskrieges ist das größte internationale Verbrechen, das sich von anderen Kriegsverbrechen nur dadurch unterscheidet, dass es alle Schrecken in sich vereinigt und anhäuft.“ Der Chefankläger der Nazi-Kriegsverbrecher, der Amerikaner Robert Jackson versprach: „Nach dem gleichen Maß, mit dem wir heute die Angeklagten messen, werden wir morgen von der Geschichte gemessen werden.“

Dieses US-Versprechen fordere ich heute ein. Der Irakkrieg der USA war unbestreitbar ein Angriffskrieg. Er öffnete für die muslimische Welt das Tor zur Hölle. Und er schuf den IS.

Angriffskriege sind der „Terrorismus der Reichen“, sagte der große Brite Peter Ustinow. Für ein afghanisches oder irakisches Kind macht es keinen Unterschied, ob es von einem „muslimischen“ Selbstmordattentäter oder von einer „christlichen“ Bombe zerfetzt wird. Für dieses Kind sind Bush und Blair genauso Terroristen wie Bin Laden und Al Baghdadi für uns.

Die Terrorkriege von Bush, Blair und Co. haben unbeschreibliches Leid über die Menschen in Afghanistan, Irak, Libyen und anderen muslimischen Ländern gebracht. Jetzt erreichen ihre chaotischen Folgen auch den Westen. Durch riesige Flüchtlingsströme und einen immer gefährlicher werdenden internationalen Terrorismus, den der Westen mit seinen Haudrauf-Strategien nicht unter Kontrolle bekommt. Unsere Kriegspolitiker aber fragen scheinheilig: ‚Was wollen diese Flüchtlinge denn von uns?‘

„Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein“. Jetzt muss der Rechtsstaat handeln. Auch für deutsche Politiker wird es dringend Zeit, zu den Geständnissen von Blair und Bush senior Stellung zu nehmen. Oder fehlt ihnen dazu der Mut? Sie reden doch sonst fast täglich darüber, dass man die Werte der westlichen Zivilisation verteidigen müsse. „Dann verteidigt mal schön, Ihr Helden! Oder aber hört auf, von einer Wertegemeinschaft zu reden!“

Euer JT

Jürgen Todenhöfers Foto.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

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