Öl- und Glaubenskriege: Wie das schwarze Gold Politik, Wirtschaft und Religionen vergiftet

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 23.10.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: 

Öl- und Glaubenskriege: Wie das schwarze Gold Politik, Wirtschaft und Religionen vergiftet

Stimmt es, dass viele Konflikte und Kriege eher mit Öl als mit Inhalten und Religionen zu tun haben? Warum entwickeln sich in ölreichen Staaten fast nie Demokratien und warum bleiben viele Rohstoffländer arm? Gibt es einen „Fluch des Öls“? Und können wir etwas dagegen tun oder taumelt die Welt auf einen Abgrund zu?

„Kein Blut für Öl!“

„Eigentlich geht es bei all diesen Kriegen doch gar nicht um Religion, sondern um Rohstoffe, oder!?“

„Warum entwickeln sich in den reichen Ölstaaten eigentlich keine Demokratien? Und warum sind einige afrikanische Länder mit Ölfunden sogar ärmer geworden?“

„Warum glaubt die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, dass es dem Nahen Osten besser ginge, wenn es weniger Öl und dafür mehr Wasser gebe?“

„Was ist denn gerade mit Venezuela los?“

„Wäre Putin ohne die Öl- und Gaskonzerne jemals so mächtig geworden?“

„Warum sind die USA und Saudi-Arabien so enge Verbündete?“

Solche und ähnliche Beobachtungen und Fragen gehören längst zu guten, (welt-)politischen Diskussionen. In seiner Enzyklika „Laudato si“ hat sich zuletzt auch Papst Franziskus (u.a. studierter Chemietechniker) ausführlich zu diesem Themenbereich geäußert (Die Kirche – immer in kriegerischer Mission).

Und tatsächlich gibt es zu den Folgen von Öl- und Gasreichtum seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten auch spannende, internationale Forschungen vor allem in den Politik- und Wirtschaftswissenschaften, die etwa den Geheimnissen der „Rentierstaatstheorie“ (Umweltschutz in Kanada: Rohstoffe statt Rentiere) oder des „Rohstoff-Fluches“ nachgehen und gut erklären können (Heikler Tiefseebergbau: Deutscher Rohstoffhunger bedroht das Meer):

Warum führen Öllagerstätten immer wieder zu Kriegen? Und warum erlitten sogar die Niederlande nach dem Beginn ihrer Gasförderung wirtschaftliche Rückschläge? Was hat Norwegen aus den Fehlern anderer Ölstaaten gelernt?

Leider sind diese spannenden und vor allem wichtigen Forschungsarbeiten außerhalb der politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Seminare noch kaum bekannt – was vielleicht auch daran liegt, dass sie kaum je in verständlicher Sprache vorgestellt wurden (Die Geier aus der Wall Street segeln über dem Golf von Mexiko).

Dieses sciebook führt in die politik- und religionswissenschaftliche Forschung rund um den Einfluss des „schwarzen Goldes“ auf Politik, Wirtschaft, Religionen und auch Konflikte ein. Es schildert die spannenden Erkenntnisse rund um Rentierstaaten und Kohlenstoffblasen, um Ölkartelle und Terrorbewegungen – weil sich die Welt besser durch Wissenschaft als durch Verschwörungstheorien verstehen lässt (Die neue Geopolitik des Erdöls).

Und weil jeder und jede etwas tun kann.

Über den Autor: Dr. Michael Blume ist Religions- und Politikwissenschaftler und unterrichtet u.a. an der Universität zu Köln. In verschiedenen Funktionen wirkt er seit Jahren an Lösungen für interkulturelle und internationale Konfliktsituationen in verschiedenen Ländern mit. Für seinen Wissenschaftsblog „Natur des Glaubens“ erhielt Blume den Scilogs-Preis 2009 und für seine Forschungen den „Vermittlungen“-Preis der Ev. Akademie Villigst. Nach dem Erfolg einiger Printbücher (u.a. „Gott, Gene und Gehirn“ mit Rüdiger Vaas) baut er mit den sciebooks eine kostengünstige Sachbuchreihe auf.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

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