AUSLÄNDERFEINDLICHKEIT – X-fach preisgekrönte österr. Doku wird in Österreich den Österreichern vorenthalten!!! Schlingensiefs Container: Ausländer raus – Ausländer raus – Ein Kunstprojekt des bereits verstorbenen Künstlers Christoph Schliegensief zum Thema Ausländerfeindlichkeit. Regie: Paul Poet

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 01.10.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Ein x-fach preisgekrönter österreichischer Film der NIE in Österreich ausgestrahlt wurde. WARUM WOHL? (siehe Auszeichnungen unten gelb hinterlegt!)

Der ORF, Puls4 und ATV und wie sie alle heißen mögen, trauen sich nicht, der österr. Gesellschaft einen Spiegel vor zu halten? Schockiert hat mich auch die am Schluss des Filmes eingeblendete UNI Innsbruck Studie aus dem Jahr 2000 – an 2.000 Österreicher_innen über Fremdenfeindlichkeit. Prädikat: SEHENSWERT. Der Seele von Christoph Schlingensief wünsche ich Glückseeligkeit, dem Filmemacher und Regisseur Paul Poet, ein herzliches Lebe wohl, den Österreicher_innen, und Deutschen sowie allen anderen „Nationalisten“ wünsch ich ein erfülltes gemeinsames Miteinander Füreinander. Wenn wir schon nicht die Nächstenliebe aufbringen können, dann zumindest Empathie, Mitgefühl also Menschlichkeit. Übrigens habe ich gehört, dass der Regisseur und Drehbuchautor einen neuen Film My Talk with Florence  siehe unten vorstellt.

Hier das im November 2001 von der Uni Innsbruck veröffentlichte Ergebnis an der Studie an 2000 Österreichern. 

22 % haben eine hohe Fremdenfeindlichkeit

26 % haben eine sehr hohe Fremdenfeindlichkeit

10 % können als rechtsextrem bezeichnet werden.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.youtube.com/watch?v=cfiDb2_mMn8

Ausländer raus – Ein Kunstprojekt des bereits verstorbenen Künstlers Christoph Schliegensief

Ort: Wien
Jahr: 2000

Ein Kunstprojekt des bereits verstorbenen Künstlers Christoph Schliegensief.

Regie u. Filmemacher: Paul Poet

Hier noch eine kleine Bildgalerie zum Film Ausländer raus, damit man weiß, was einem im Film und in der Realität so alles erwartet.

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Hier noch aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: 

http://www.filmgalerie451.de/filme/auslander-raus-schlingensiefs-container/ 

AUSLÄNDER RAUS! SCHLINGENSIEFS CONTAINER Paul Poet, A 2002, 90 min

„Der absolut beste Film über mich!“ (Christoph Schlingensief)

DVD-NEUAUFLAGE mit restauriertem Film und vielen unveröffentlichten Extras!

Christoph Schlingensief verwirklichte für eine Woche mitten im touristischen Zentrum von Wien eine Angstvision: Ein Abschiebecontainer für Asylanten, interaktiv beeinflußbar, rund um die Uhr beschallt mit rassistischen Ansprachen der FPÖ-Erfolgsfigur Jörg Haider und beklebt mit dessen fremdenfeindlichen Wahlplakaten. Tausende Passanten erregten sich vor Ort und wurden so zu Mitspielern in Schlingensiefs Inszenierung. Ein Scheinstück, das „das neue Europa“ aufwiegelte und das „schwarze EU-Schaf“ Österreich im Besonderen.
Im Rahmen der Wiener Festwochen ließ Christoph Schlingensief den Wohncontainer mit 12 Asylanten direkt vor die Oper stellen. Unter dem Motto „Ausländer raus!“ konnte täglich per Zuschauerabstimmung im Internet ein Bewohner „abgeschoben“ werden. In Form der damals vieldiskutierten medialen Perversion eines Überwachungs-Containers im Stile von „Big Brother“ sollte die Weltöffentlichkeit mit der global verstärkt auftauchenden neuen Rechts-Lastigkeit konfrontiert werden.

Mit Christoph Schlingensief, Elfriede Jelinek, Luc Bondy, Claudia Kaloff, Carl Hegemann, Daniel Cohn-Bendit, Gregor Gysi, Einstürzende Neubauten, Peter Sloterdijk, Paulus Manker und Musik von Alec Empire, Komet, Aphex Twin, Unit, Hermann Leopoldi & Betja Milskaja, Heinz Ehrenfreund u.a.

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Pressestimmen

Ein Film, der so temporeich wie Schlingensiefs Sprechgeschwindigkeit ist. (taz)

Der Filmemacher Paul Poet hat die Aktion dokumentiert: ‚Ausländer raus! Schlingensiefs Container’ entrollt in vielen Details die ironische Mechanik eines angekündigten Eklats. […] Schlingensief fordert beide Seiten heraus, die Rechten und die Linken, das macht seine Aktionen stark, die er, auch das wird klar, stets mit hohem Restrisiko durchführt. Österreich schlägt zurück: ein Pandämonium, sehr zu empfehlen. (Stefan Grissemann)

Filmemacher Paul Poet dokumentierte die wilden sechs Tage der Aktion, liefert ein Meisterwerk, das manchmal an Geschichten von Elisabeth T. Spira oder Ulrich Seidl erinnert. Er stellt schimpfenden Passanten und Politikern Statements sich mit Schlingensief verbrüdernder Intellektueller gegenüber. Und jene des Künstlers selbst, die sehr gescheit, jedoch nicht immer leicht zu kapieren sind. (Heike Obermeier)

Paul Poet, damaliger Leiter der Online-‚Aufführung’, schuf mit dieser Dokumentation eine auffallend unaufgeregte Schilderung eines Versuchs, Big Brother als sozialpolitische Satire zu inszenieren und zugleich auf verstärkte und salonfähig gewordene Rechtstendenzen hinzuweisen. Nach dem Sichten von knapp hundertstündigem Material entstand ein spannendes Stück filmisch aufbereiteter Zeitgeschichte, das die aus allen Fugen geratenen Ereignisse miterlebbar werden lässt. Darüber hinaus zeigt der Film auch den Menschen Schlingensief, der nicht nur gerne mit alten und neuen Mythen jongliert, sondern sich in geradezu barock anmutender Selbstinszenierung auf dem besten Wege befindet, seinen eigenen (Pop-)Mythos zu schaffen. Oder selbst einer zu werden. (Thomas Fröhlich )

Empfehlenswert als Zeitdokument. (Christian Kaier)

Regie bei diesem großartigen Film führte Paul Poet, Wiener Kunst-Tausendsassa. (Intro)

Wenn Christoph Schlingensief eine Aktion macht, ist das, als würde man einen Stein ins Wasser werfen und gucken, wie es Wellen schlägt – mediale. Bildstörungen sind dabei nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern gewollt. Jetzt hat Paul Poet einen luziden Film über Schlingensiefs Wiener Container-Inszenierung gedreht, der sich nicht an Eingeweihte und Einverstandene richtet, sondern den Diskurs neu aufrollt. Manchmal ertappe ich mich bei dem ernsthaften Wunsch, statt der vielen medialen Fragmente von Christoph Schlingensief wieder einmal einen „richtigen“ Film von ihm zu sehen. Vielleicht, damit ein politisch-ästhetischer Diskurs wieder zur Ruhe kommt, der sich längst so verflüssigt hat, dass man ihn nicht mehr richtig beschreiben kann, ohne sich heillos in der Schlingensiefschen Bilderfalle zu verheddern. Beim zweiten Nachdenken muss ich zugeben, dass dieser Wunsch reichlich reaktionär ist. Denn mit Schlingensief ist das Filmische ja einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Es hat seine manifeste Form überschritten, es hat unumkehrbar Inszenierung in den Alltag und Alltag in die Inszenierung gebracht. Und selbst die Hysterie, die diese Vermischung auslöst, ist Teil des Kunstwerks geworden. (Georg Seeßlen) mehr…

Preise und Festivals

  • REMI AWARD at HOUSTON WORLDFEST 2003: Gold Special Jury Award Film&Video Productions with Social/Economic Issues to Paul Poet
  • IMAGES AWARD at IMAGES FESTIVAL, Toronto, Canada 2004: Best International Film Made on Video-Award
  • MAR DEL PLATA 2003, Argentinian Category A-Filmfestival: Official Competition Section Documentary
  • SAARBRÜCKEN/MAX OPHÜLS (Pre-Premiere Rough Cut), 2002
  • BERLINALE/GERMAN FILM MARKET (short TV version), 2002
  • DIAGONALE GRAZ (Premiere), 2002
  • RHODE ISLAND INTERNATIONAL FILM FESTIVAL, 2002
  • ARS ELECTRONICA LINZ, 2002
  • POP KOMM KÖLN (Headliner-Showcase INTRO-Night E-Werk Köln, 3000 Attendants at screening!), 2002
  • ROMA INDEPENDENT FILM FESTIVAL, 2002
  • HUMAN RIGHTS NIGHTS BOLOGNA, 2002
  • FIPATEL BIARRITZ, 2002
  • ROTTERDAM INTERNATIONAL FILM FESTIVAL, 2003
  • MAR DEL PLATA INTERNATIONAL FILM FESTIVAL (Competition), 2003
  • OLDENBURGER DOKUMENTARFILMTAGE, 2003
  • HOUSTON WORLDFEST (Section main prize), 2003
  • BIENNALE SAO PAULO, 2003
  • BOLOGNA ALEGRE (Culture festival against globalisation), 2003
  • BRISBANE INTERNATIONAL FILM FESTIVAL, 2003
  • SPLIT INTERNATIONAL FILM FESTIVAL, 2003
  • BERGEN INTERNATIONAL FILM FESTIVAL, 2003
  • “POSIBLE” CENTRAL AND EASTERN EUROPEAN FILMFESTIVAL BARCELONA, 2003
  • MEDUNARODNI FESTIVAL, RIJEKA CROATIA, 2003
  • “THEATERFORMEN” STAATSOPER BRAUNSCHWEIG + MANNHEIM, 2004
  • “FREEDOM FILM FESTIVAL” PARK CITY, UTAH (Counter-Festival to SUNDANCE), 2004
  • JEWISH EYE FILMFESTIVAL of the SPIELBERG FILM ARCHIVE, TEL AVIV, 2004
  • LOST FILM FEST, Tour-Festival through several major US- and European cities, 2004
  • IMAGES FESTIVAL, Toronto, Canada (Main Prize), 2004
  • EURODOK, European Documentary Festival, Oslo, Norway, 2004
  • GÖTEBORG FILM FESTIVAL (Elfriede Jelinek-Retro), 2005
  • TOOONEEELLLEELLEL- Subversive Art Culture Festival, Antwerp, Belgium (Paul Poet-Retro), 2006
  • CUT Filmfestival for Human Rights, Dresden, Germany, 2007
  • ICA London Exhibition “DOUBLE AGENT”, 2008
  • FILMFESTIVAL ISTANBUL, 2013
  • DOCAVIV, Tel Aviv, 2013

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Hier noch ein paar Infos über den neuesten Film von Paul Poet:

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Paul Poet  

NOW its´s OFFICIAL after yesterdays press conference:
Holy Moly: My new movie MY TALK WITH FLORENCE was just invited into the INTERNATIONAL COMPETITION of wonderful DOC LISBOA FESTIVAL, competing for the MAIN PRIZE as BEST CINEMA DOCUMENTARY 2015. The movie, that deals with a female perspective on structures of rape and abuse, was realised with just 7.500 Euro of funding and only after a year long painful struggle with public funds, bedevelling the film, and the movie even becoming the issue of a parliamentary request in Austria… DOC LISBOA is one of the leading key doc festivals worldwide, member of DOC ALLIANCE and was recently awarded with the EFFE label as one of Europe´s finest festivals. Can´t believe this myself at the moment…„gasp“-Emoticon „heart“-Emoticon „grin“-Emoticon

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

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