Gadhimai Festival: Nepal beendet größtes Tieropfer der Welt

★★★ Widerstandsberichterstattung über die herrschenden, demokratischen Um- bzw. Zustände ★★★

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 03.08.2015

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Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls. https://www.sein.de/news/2015/08/gadhimai-festival-nepal-beendet-groesstes-tieropfer-der-welt/

 

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Gadhimai Festival: Nepal beendet größtes Tieropfer der Welt

  1. August 2015

Das größte Tieropfer-Ritual der Welt hat ein Ende: Nepal hat beendet die Tieropfer beim Gadhimai-Festival.

Ende der Tieropfer „Eine Feier des Lebens“

Seit 300 Jahren sind die alle fünf Jahre stattfindenden Feierlichkeiten am Gadhimai-Tempel das größte Tieropfer der Welt. Über 300.000 Tiere pro Ritual wurden dort von gläubigen Hindus in einem gewaltigen Blutbad innerhalb weniger Stunden getötet. Nun hat das Massaker ein Ende.

„Die Gadhimai-Temple-Stiftung erklärt hiermit die formelle Entscheidung, die Tieropfer zu beenden. Mit Ihrer Hilfe möchten wir sicherstellen, dass Gadhimai 2019 frei von Blutvergießen bleibt. Wir möchten, dass Gadhimai 2019 eine bedeutsame Feier des Lebens wird … Unser Herz ist schwer, für jedes Leben, das genommen wurde. Die Zeit ist gekommen, eine alte Tradition zu verwandeln.“

Die bemerkenswerte Entscheidung ist das Resultat vieler Jahre Arbeit diverser Naturschutzorganisationen und zuletzt massiver Proteste gegen das Festival. Ob es gelingen wird, die religiösen Teilnehmer des Festival wirklich von den Tieropfern abzuhalten, ist derzeit jedoch noch unklar.

Alte Traditionen verwandeln

Die Entscheidung zeigt, dass es selbst den großen Religionen sehr wohl möglich ist, mit überholten barbarischen Traditionen zu brechen und sich zu reformieren. Die Entscheidung könnte Signalwirkung für viele kleinere Rituale dieser Art haben, so hoffen Tierschützer.

Aber auch Abseits der Religion gibt es noch immer viele barbarische Traditionen, die für sinnloses Blutvergießen sorgen – wie etwa die Stierkämpfe in Spanien.

Vielleicht wird ja auch hier bald Mitgefühl und klarer Menschenverstand Einzug erhalten und die Organisatoren verkünden, wie nun in Nepal: „Die Zeit ist gekommen, eine alte Tradition zu verwandeln.“

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.” Edward Snowden.

Gadhimai-Tieropfer

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