Es sind im Wesentlichen 7 Faktoren, die Resilienz („innere Stärke“) ausmachen und die sich wechselseitig beeinflussen.

★★★ Widerstandsberichterstattung über die herrschenden, demokratischen Um- bzw. Zustände ★★★

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 23.07.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_(Psychologie)

Resilienz (Psychologie)

 

Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Mit Resilienz verwandt sind Entstehung von Gesundheit (Salutogenese), Widerstandsfähigkeit (Hardiness), Bewältigungsstrategie (Coping) und Selbsterhaltung (Autopoiesis). Das Gegenteil von Resilienz ist Verwundbarkeit (Vulnerabilität).

Und aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://www.resilienz.at/die-7-saulen-der-resilienz/

Es sind im Wesentlichen 7 Faktoren, die Resilienz  ausmachen und die sich wechselseitig beeinflussen.

OPTIMISMUS

Der Optimismus resilienter Menschen entsteht aus einer positiven Weltsicht und einem positiven Selbstkonzept. In Schwierigkeiten wird nach dem Guten gesucht,  neue Situationen und Gegebenheiten werden als unerwartete Chancen gesehen und Enttäuschungen als Erfahrung gewertet. Unsere Grundhaltung und wie wir auf die Menschen in unserer Umgebung zugehen bestimmt unsere Wahrnehmung. Wir sehen, hören und verarbeiten bevorzugt die Anteile, die wir erwarten und unsere Vorannahmen bestätigen.

Sich selbst  positiv zu sehen beruht auf dem grundsätzlichen Selbstvertrauen, dass Kräfte und Fähigkeiten mobilisiert werden können, das Selbstwertgefühl ist weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen. Wer fest davon überzeugt ist, dass er es schaffen kann, ist viel eher bereit, erste (kleine) Schritte zu gehen und erhält dadurch Kraft für die nächsten, vielleicht schwierigeren Abschnitte. Sich seiner individuellen Stärken bewusst zu sein, stärkt wiederum das positive  Selbstbild.

AKZEPTANZ

Akzeptanz üben heißt, all das zu integrieren, was mir das Leben bringt. Eine Grundvoraussetzung ist, unterscheiden zu lernen, was in meinen Einflussbereich fällt und was nicht. Jeder hat die Verantwortung für seine eigenen Gedanken, Gefühle und Taten. Akzeptanz bedeutet anzunehmen,  was ich nicht beeinflussen und ändern kann. Wer bereit ist, durch diese Phasen (unerwartete Ereignisse, unverhoffte Wendungen, nicht erfüllte Lebensentwürfe) hindurchzugehen und seine Gefühle zuzulassen  (Schmerz, Angst, Trauer) mehrt seinen persönlichen Erfahrungsschatz und erntet inneren Frieden. Was hinter Ihnen liegt, hat einen Sinn, der sich oft erst in der Rückschau erschließen lässt. Diese Erkenntnis bahnt den Weg zu Versöhnlichkeit: gegenüber dem, was uns widerfährt, gegenüber anderen Menschen und nicht zuletzt uns selbst gegenüber mit unserer Biographie und all unseren erwünschten und unerwünschten Facetten.

LÖSUNGSORIENTIERUNG

Resiliente Menschen verwandeln Probleme in Möglichkeiten und Chancen. Sie lenken ihre Energie darauf, erwünschte Ergebnisse zu erzielen, Ressourcen zu aktivieren, Verbesserungen zu schaffen bzw. neue und  kreative Lösungen zu erzielen. Jeder konstruiert seine eigene Wirklichkeit. Ob ich etwas als Problem oder als Chance wahrnehme, ist ein Ergebnis meiner eigenen Denkweise. Ziel ist, möglichst viele unterschiedliche Optionen zu entwickeln, um daraus eine angemessene Lösung zu wählen bzw. aus verschiedenen Ansätzen eine neue, spezielle Lösung zu kreieren.

SELBSTSTEUERUNG

Resiliente Menschen haben die Fähigkeit, sich im Hinblick auf unterschiedliche Befindlichkeiten und Situationen angemessen zu steuern, sich je nach Bedarf zu aktivieren oder zu beruhigen. Durch die Regulierung der Gefühle kann man seinen Gemütszustand in Balance bringen, z. B. unter großem Druck ruhig und gelassen bleiben. Dies geschieht durch das Zusammenspiel beider Hirnhälften – dem schnellen Wechsel zwischen dem bewussten Verstand (links) und dem emotionalen Erfahrungsgedächtnis (rechts). Diese Wirkungsweise beeinflusst sowohl, welche Entscheidungen wir treffen, als auch unsere Selbstmotivation. Resiliente Menschen haben wirksame Strategien mit Stress umzugehen.

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Resiliente Menschen übernehmen Verantwortung für ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen und können ihren Einflussbereich gut abklären. Es ist ein grundlegender Antrieb, möglichst viel Kontrolle über das eigene Leben zu haben.  Es ist jedoch kaum vermeidbar, sich einmal in einer Opferrolle zu finden; wie sehr und wie lange wir jedoch unter den Gegebenheiten leiden, entscheiden wir selbst. Nach einiger Zeit sammeln wir unsere Kräfte, um Schritt für Schritt die Teile zu verändern, die dem eigenen Einfluss unterliegen. Wir schränken uns selbst bzw. andere nicht mit Schuldzuweisungen ein, dürfen auch Fehler machen und nehmen unser Leben in die Hand.

BEZIEHUNGEN GESTALTEN

Resiliente Menschen wissen um die Bedeutung qualitätsvoller Beziehungen. Solche aufzubauen und zu pflegen, getragen von Empathie und Wertschätzung erzeugen Synergieeffekte, schaffen Netzwerke unterschiedlicher Natur und bilden durch das Vermitteln von Zugehörigkeit einen stabilisierenden Faktor in ihrem Leben. Statt alles alleine zu bewältigen schaffen sie sich unterschiedliche Stützsysteme und ein Umfeld, in dem sie auf vielfältige Ressourcen zurückgreifen können.  In resilienten Beziehungen herrscht eine Balance von Nehmen und  Geben. Die Menschen sind bereit, Wissen und Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen und schöpfen aus diesem Engagement wieder Kraft für sich selbst.

ZUKUNFT GESTALTEN

Für resiliente Menschen bedeutet die Zukunft unabhängig ihrer Vergangenheit  neue Chancen und Möglichkeiten. Sie setzen von sich aus Initiativen und steuern ihre eigene Entwicklung. Dabei ist es wert, Denkgewohnheiten und Vorannahmen zu überprüfen, denn wir verhalten uns unbewusst so, dass unsere Einschätzungen möglichst bestätigt werden. Mit klarer Zielsetzung und Evaluierung der einzelnen Abschnitte verlieren resiliente Menschen die entscheidenden Absichten nicht aus den Augen. Visionen und überdauernde Wertevorstellungen geben Orientierung. Die schöpferischen Ideen des Unbewussten und der brennende Wunsch, sie zu verwirklichen geben eine ungeahnte Kraft, Hindernisse zu überwinden und Rückschläge zu verkraften.

Quellen: Die Strategie der Stehauf-Menschen,  Monika Gruhl, Mit Resilienz leichter durch den Alltag , Monika Gruhl & Hugo Körbacher

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Geschichte und Forschung zu dem Fachgebiet Resilienz

Resilienz bzw. das, was man üblicherweise darunter versteht, ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Immer und überall hat es Menschen (uns Systeme) gegeben, die über hohe Resilienz verfügten. Relativ neu im Vergleich dazu ist die wissenschaftliche Erforschung des Resilienzkonzeptes.

Ab Mitte des letzten Jahrhunderts entstand ein verstärktes Interesse an Fragestellungen zu menschlichen Entwicklungsmöglichkeiten und –wegen, was sich in einer Reihe von Studien mit Kindern und Jugendlichen äußerte. In den 1970er wurden etliche solcher Studien durchgeführt, die sich mit den Themen Kompetenz, Risiko und Resilienz beschäftigten, nachdem zuvor beobachtet wurde, dass sich bestimmte Kinder trotz widriger Umstände (sehr) positiv entwickelten. Diese verstärkte Beschäftigung mit den Entstehungsgrundlagen der positiven Seite von Entwicklung war insofern neu, als dass in der Medizin und Psychologie bis dahin primär pathologische Konzepte verfolgt wurden – traditionell war der Blick auf Risikofaktoren, Störungen und Fehlentwicklungen gerichtet.

Im Bereich der Medizin entwickelte A. Antonovsky kurze Zeit später das Modell der Salutogenese, das dazu auffordert, danach zu fragen, was den Menschen gesund hält – auch hier wird somit die Fragerichtung von einer defizitorientierten hin zu einer ressourcenorientierten Perspektive verschoben.

Pionierarbeit im Bereich der Resilienzforschung leistete die amerikanische Entwicklungspsychologin Emmy Werner mit ihrer Kauai Studie (gemeinsam mit Ruth Smith).

Emmy Werner und ihr Team begleiteten über 40 Jahre lang knapp 700 Kinder, die 1955 auf der Hawaii-Insel Kauai geboren wurden. Knapp 1/3 dieser Kinder wuchsen unter äußerst schwierigen Verhältnissen auf: Armut, Krankheit der Eltern, Vernachlässigung, Gewalt in der Familie, Mißhandlung, niedriger Bildungsstand der Eltern, etc.

2/3 dieser „Risiko Kinder“ fielen als Jugendliche durch Lern- oder Verhaltensstörungen auf, wurden straffällig bzw. psychiatrisch auffällig. Gleichzeitig entwickelte sich 1/3 dieser Kinder erstaunlich positiv. Sie waren erfolgreich in der Schule, waren in das soziale Leben integriert und wiesen zu keinem Zeitpunkt der Untersuchung irgendwelche Verhaltensauffälligkeiten auf.

Die grundlegende Erkenntnis aus dieser (und anderer) Studie(n) ist, dass ungünstige (Start-) Voraussetzungen nicht zwingend zu Elend und Mißerfolg führen müssen. Resiliente Kinder (Erwachsene) verfügen über bestimmte Eigenschaften und Strategien, die ihnen ermöglichen, an widrigen Umständen eben nicht zu zerbrechen.

Der ursprünglich auf Kinder und Jugendliche gelegte Fokus der Resilienzforschung hat sich in der Zwischenzeit sehr stark in Richtung Erwachsenenalter (z.B. Belastungs-, Traumaverarbeitung), in die Arbeitswelt (resiliente Teams) sowie auf soziale Systeme ausgeweitet.

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„Ihre persönliche Grundhaltung trägt einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer eigene Resilienz bei

Ronald Lengyel

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Resilienz fördern:

Es gibt  grundsätzlich viele, wenn nicht unzählige Möglichkeiten um die eigene Wachstumskraft zu stärken. Ein wesentlicher, mitunter tröstlicher und mutmachender Gedanke dabei ist, zu erkennen, dass die Qualitäten – Eigenschaften, Denk- und Verhaltensweisen – resilienter Menschen grundsätzlich erlern- bzw. gestaltbar sind.

 

Betrachten wir einen Menschen mit hoher Resilienz, so können wir feststellen, dass dieser über die unten angeführten Grundhaltungen verfügt bzw. diese praktiziert, ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Beziehungsfähigkeit entwickelt (hat), an die eigene Kraft glaubt, sich der Tendenz entzieht, sich als Opfer zu fühlen und gestaltend auf belastende Lebenssituationen reagiert. Letztlich geht es nicht darum, einem perfekten Modell von Resilienz nachzueifern, sondern viel eher darum, sich mehr und mehr seiner eigenen Stärken bewusst zu werden, um zu dem Menschen zu werden, als der man eigentlich gedacht ist. Es gehört ebenso eine Portion Mut, wie ein ausgeprägter Realitätssinn dazu.

Die folgenden Stichworte mögen als Anregung und Inspiration dienen.

Grundhaltung: Optimismus

  • Was sagen Sie dazu: „Das Leben liebt mich!“.
  • Gedankenkontrolle – manchmal bedarf es eines klaren „STOPP“
  • Haben Sie auch schon beobachtet, dass Probleme zeitlich und örtlich begrenzt sind, (irgendwann) vorbeigehen und an best. Orten nicht existieren?
  • Optimisten sind nicht immer froh. Pessimisten sind nie froh.
  • Nehmen Sie IMMER ALLES persönlich?
  • Sagt Ihnen der Begriff „Humor“ etwas?

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

resilienz

 

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