Skandal: unfähiger IWF verrät Griechenland. („Besser ist, es gibt Skandal, als dass die Wahrheit zu kurz kommt.“ (Gregor der Große).)

★★★ Widerstandsberichterstattung über die herrschenden, demokratischen Um- bzw. Zustände ★★★

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 01.07.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:  https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/skandal-unfaehiger-iwf-verraet-griechenland 

PREGETTER OTMAR. 28.06.2015 | 20:27 107

Skandal: unfähiger IWF verrät Griechenland.

IWF, Macht, Skandal

„Besser ist, es gibt Skandal, als dass die Wahrheit zu kurz kommt.“ (Gregor der Große).

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Pregetter Otmar

Ich weiß – eine kantige Aussage, aber leider die Wahrheit.

Nun macht es wenig Sinn darüber zu grübeln, wieso gerade Merkel (eine Physikerin) und ihr schwäbischer Spar-Souffleur, Schäuble (ein Jurist), sich den IWF als „federführende Institution“ (Lagarde ist auch Juristin) gemeinsam mit der EZB (Draghi entstammt dem Hause Goldman Sachs) als Problemlöser ausgesucht haben, wo doch alle wissen (sollten?), dass der IWF u.a. auch in Argentinien mit seiner nun auf Südeuropa angewandten  neoliberalen Wirtschaftspolitik (Zertrümmerung des Sozialstaates + Sparen + Verscherbelung des Tafelsilbers der Länder an profitgeile Konzerne und den Industrieadel usw.) scheiterte und total versagte.

Das Ergebnis war/ist immer dasselbe:

–   eine verwüstete, in tiefe Rezession/Depression hinunter geprügelte Wirtschaft,

–   die mit einer Zertrümmerung des sozialen Wohlfahrtsstaates eingeleitet wurde, was zur rapiden Verarmung und Verelendung großer Teile der Bevölkerung und hoher Arbeitslosigkeit führte.

Beide Maßnahmen haben/hatten immer nur ein Ziel:

die Bereicherung einer kleinen Clique auf  Kosten von 90 % der Bevölkerung!

– – – – –

Krise 2007/08: Peinliche Ahnungslosigkeit der ExpertInnen.

Ja, man muss, immer wieder, auf die Lügen der Krisenursachen (die Pleite von Lehman Brothers von ca. 400 Mrd. Euro entsprach 2008 hin etwa einem Jahresgewinn der Eurobanken, d.h. die Dimension dieser Pleite hatte sicher nicht das Potential, das Weltfinanzsystem zu zerstören) und die Inkompetenz und „ideologisch-verbrämte Sichtweise“ aller Institutionen öffentlich hinweisen, zumal diese elementaren Informationen von den Leitmedien einfach ignoriert werden. Seit 2007 dröhnen uns die  massenmedial verbreiteten Ausreden der die Welt beherrschenden Gurus entgegen:

“niemand konnte dies vorausahnen . . . wir wurden, wie von einem Tsunami überrascht“ . . . usw.

*    Auf die Frage der Queen, wieso niemand die Krise 2008 kommen sah, antwortete The British Academy wie folgt: “So in Summary, Your Majesty, the failure to foresee the timing, the extent and the severity of the crises, and to head it off, while it had many causes, was principally a failure of the collective imagination… of many bright people…, both in those country and international…, to understand the risks and the system AS A WHOLE”. . .   (Juli 2009).

http://www.economics-ejournal.org/datasets/dp2010-18_revised_verison.pdf/view

((Ihre Majestät – zusammenfassend gesagt: das Versagen, die Krise sowohl im Zeitpunkt, dem Ausmaß, der Wucht und Komplexität vorherzusehen, war – zumal sie viele Ursachen hatte – prinzipiell ein Fehler der kollektiven „Fantasie/Vorstellung“ … vieler intelligenter Leute – im In- wie im Ausland – die Risken und das System überhaupt als Ganzes zu verstehen …))

*     Für den Befund des FCIC (Financial Crises Inquiry Report, January 2011), der vom US-Kongress beauftragen Nationalen Kommission  wurden Mio.Dokumente durchwühlt und 100e Interviews geführt. Das Ergebnis ist ein vernichtendes Zeugnis für alle Staatsorgane und Finanzinstitutionen.

“This crises was  a v o i d a b l e . . .  A result of human actions, IN-actions and MIS-judgements; warning signs were ignored.”

http://cybercemetery.unt.edu/archive/fcic/20110310173545/http://c0182732.cdn1.cloudfiles.rackspacecloud.com/fcic_final_report_full.pdf

((Diese Krise war vermeidbar … und ein Ergebnis menschlichen Handelns, Unterlassungen und Fehleinschätzungen – warnende Signale wurden ignoriert.))

– – – – –

Das IEO (Independent Evaluation Office) bestätigt die Unfähigkeit des IWF.

Nach dem Ausbruch der Krise sackte das Image der FinanzexpertInnen auf den absoluten Nullpunkt. Und dies völlig zur Recht, denn die größte Finanz-Krise der Menschheit nicht mal im Ansatz vorherzusehen, Risken zu erkennen usw. – das hat kein Geschmäckle mehr, sondern das stinkt senkrecht gegen den Himmel!

Gut, es gab ein paar Ausnahmen unter ihnen – aber sie wurden nicht für „voll“ genommen, oder so wie Oskar Lafontaine (der 1999 zum “gefährlichsten Mann der Welt“ vom britischen Boulevard hochgeschrieben wurde), medial vernichtet.

Lafontaine wollte damals u.a. die Finanzmärkte und Banken stark regulieren, was der Finanzlobby nicht sonderlich gefiel und dass er auch gegen das Volksverelendungs-programm  – Hartz4  – war, ist hinlänglich bekannt.

Zurück zum IWF:

bei allem Versagen, muss man ihm dahingehend Respekt zollen, dass die Führung das unglückliche Agieren (die an Peinlichkeit nicht mehr zu übertreffenden Kommentare in den IWF-Berichten 2006-2007 sind vielen noch in Erinnerung) sofort untersuchen ließ als auch die Ergebnisse öffentlich gemacht wurden. Dass man diese nicht gerade schmeichelhaften Resultate nicht auch noch auf der Frontpage der New York Times online stellte, ist irgendwie verständlich.

Wer informiert schon gerne ein breites Publikum über seine eigene, erschütternde Unkenntnis?

 *.)   Das damit beauftrage IEO (Independent Evaluation Office),also quasi die eigenen Innenrevision, kam zu folgenden Schlussfolgerungen (2011):

–    „die Fähigkeit die Risiken korrekt zu identifizieren wurde durch einen hohen Grad an Gruppendenken untergraben,

–     betreffend der Wahrscheinlichkeit des Eintreffens internationaler Finanzkrisen herrschte beim IWF große „intellektuelle Befangenheit“ vor,

–     die Notwendigkeit den Banksektor zu regulieren, wurde heruntergespielt,

–     und die interne Kultur war darauf ausgelegt, abweichende Meinungen zu entmutigen“!

Aber lesen Sie selbst mal en detail nach. Es ist traurig, aber es hilft, den IWF besser in seiner Denke und seinen Rezepten und ökonomischen Strategien einzuschätzen und diese kritisch zu hinterfragen.

Als Gläubiger zwingt er seine „religiösen Dogmen“ den Staaten diktatorisch auf – ohne andere, sinnvollere Lösungen überhaupt zu debattieren oder zuzulassen. Die einäugige Denke und das sture Festhalten an Konzepten, die zum Einen längst empirisch widerlegt sind (Austerity) – als auch die sture und ideologie-behaftete Verhandlungsführung mit der neuen,  linken Regierung Griechenlands.

http://www.ieo-imf.org/ieo/files/completedevaluations/01102011IEO_full_report_crisis.pdf

Und – gab es ähnliche Analysen, wie in den USA und beim IWF, in der EU, Deutschland usw.?

Nein, obwohl insbesondere auf EU-Ebene auch alle Institutionen kläglich versagten, wurde nicht mal ansatzweise eine Debatte über die Notwendigkeit einer soliden und fundierten Aufarbeitung der Gründe, die zur größten Krise aller Zeiten geführt haben, angestoßen.

Vielleicht hätte eine tiefere Kenntnis, wie das „Geld aus dem Nichts“ bei den Banken erzeugt wird, den größten Raubzug e v e r …  (die „Bankenrettung“ kostete per 2012 inkl. Garantien ca. 5.100 Mrd. Euro, für die selbst verschuldete Jungendarbeitslosigkeit wurden bescheidene 6 Mrd. bereitgestellt) an den EU-BürgerInnen verhindert.

Wishful Thinking“, zumal dieses Wochenende die Troika eindrucksvoll bewies, dass die EU-Institutionen nur den Banken – nicht den BürgerInnen dienen!.  

 

I M F  has betrayed its mission in Greece, captive to EMU creditors … 

http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/11654639/IMF-has-betrayed-its-mission-in-Greece-captive-to-EMU-creditors.html

schrieb Ambrose Evans-Pritchard am 5. Juni im „The Telegraph“ und sein Report hat es in sich. Systematisch rollt er die Fehler des IMF auf und legt die Hintergründe der politischen Entscheidungen offen, die Griechenland in ein unvorstellbares, soziales Desaster führten. Er bezieht sich auf die Protokolle derIWF-Sitzungen aus dem Jahr 2010, wo sich dezidiert Vertreter der Entwicklungsländer sowie der Schweiz gegen das erste Rettungspaket in der verheerenden Form aussprachen, denn diese brächten keine Rettung für Griechenland. 

* )   DSK (Dominique Strauss-Kahn) „rettete“ die Banken auf Kosten der Griechen

Der nicht zu verzeihende Südenfall – ja,, man kann es ruhig Betrug nennen – war es, Dominique Strauss-Kahn, der sich Chancen auf die französische Präsidentschaft machte, zu ermächtigen, den IWF zu missbrauchen, um das europäische Bankensystem zu stützen.

2010 hatten vor allem französische und deutsche Banken griechische Staatsanleihen in Mrd.-Höhe in ihren Büchern und bei einem Schuldenschnitt wären diese in die Pleite geschlittert. Ackermann intervenierte bei Merkel, die sich lange gegen einen Schuldenschnitt wehrte, aber den IWF-Krediten an Griechenland zustimmte – was auch den deutschen Banken aus der Patsche half.

Varoufakis sagte 2010 klar und deutlich, dass dies ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ sei, einem bankrotten Land weiter Schuldentürme aufzuladen.

Wie wir alle wissen, gingen die IWF-Milliarden direkt zurück an die Banken.

Pritchard zitiert aus den Protokollen den Vertreter Brasiliens: „Es hätte eine Restrukturierung der Schulden auf den Tisch gehört – damit dieses Maßnahme nicht als Rettungspaket für private Gläubiger Griechenlands zu werten ist“. (sinngemäß übersetzt). Es gab also durchaus kritische Stimmen zum Vorhaben DSK`s.

 

*.)  Angekündigter Verfassungsbruch durch Christine Lagarde:  

Die Arroganz dürfte wohl ein Charaktermerkmal von Frau Lagarde sein. Sie meinte vor einigen Tagen gegenüber der griechischen Delegation, dass sie lieber „mit Erwachsenen“ verhandeln würde. 2010 hatte sie keine Scheu, öffentlich den Verfassungsbruch des EU-Vertrages (expressis verbis Art § 25 NO-Bail-Out Gebot hat Verfassungsrang!) anzukündigen:

We violated all the rules because we wanted to close ranks and really rescue the euro zone,“ Lagarde was quoted as saying. „The Treaty of Lisbon was very straight-forward. No bailout.“

http://www.reuters.com/article/2010/12/18/us-france-lagarde-idUSTRE6BH0V020101218

((„Wir verletzten sämtliche Gesetze, denn wir wollten Geschlossenheit,  um die Euro-Zone zu retten,“ sagte Lagarde. „Der Lissabonvertrag war stringent und eindeutig: Kein Bailout.“))

Dass sie als Juristin mit dem gelernten Ökonomen Varoufakis “Verständigungsprobleme” hat – ist offensichtlich.

 

*.)   Ein Polit-Skandal 1. Ranges: die falsche Berechnung des Fiskalindikators

Zwar hat der Chefökonom des IWF, Olivier Blanchard, eingestanden, dass seine  Einschätzung des Fiskal-Multiplikators völlig falsch war – dies führte aber nicht zu einer totalen Schubumkehr der Rezepte des IWF für Griechenland und den anderen südeuropäischen Staaten.

Kurz erklärt:

Der Multiplikator gibt vereinfacht gesagt an, um wie viel die Wirtschaftsleistung sinkt, wenn man die Staatsausgaben um 1% des BIP oder um 1 Mrd. z.B. kürzt. Man ging von 0,5 aus, d.h. eine Kürzung des Staatsbudgets um 1% führe nur zu einer BIP-Senkung von 0,5%. Die Wirklichkeit sah ganz anders aus:

sie ergab einen Multiplikator von ca. 3-4, was über die Jahre zu einem irren Einbruch der Wirtschaftsleistung um ca. 25 % führte.

Anders gesagt: das unfassbare menschliche Leid der Griechen beruht auf einem Rechenfehler eines „Experten“ des IWF!

Korrektur durch Olivier Blanchard:

Vorweg ist es verwunderlich, dass in seinem „Paper“ vom Jänner 2013 – also vor mehr als 2 Jahren! – die Studie des Chefökonomen des IWF wie folgt klassifiziert wird:

“ This Working Paper should not be reported as representing the views of the IMF.“

((„Das Working Paper repräsentiert nicht die Sichtweisen des IWF“))

Obwohl die Finanzkrise die größte Rezession seit 1929 in vielen Ländern verursachte, ging der IWF bei seinen Annahmen von einem Multiplikator von 0,5 aus, der sich auf Studien für Länder VOR der Krise bezog. (Conclusion Seite 19).

Dass dieser dann zwischen 1,7-3,0 – also das 3-6fache – erreichte, ist einerseits eine Erklärung für das sozial- und wirtschaftspolitische Desaster für das der IWF verantwortlich ist, andererseits ist der sture Bestemm auf diesen fatalen Irrtum bei den jüngsten Verhandlungen mit Griechenland, nur mehr durch Realitätsverlust und unbegreifliche Arroganz der IWF-Experten und Frau Lagarde zu erklären.

http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2013/wp1301.pdf

 Wie diametral daneben die Prognosen des IWF für Griechenland seit Jahren waren/sind – beweist die falsche Diagnose und die angewandte Medizin verschlimmerte alles auf dramatische Weise. 

 

 *.)  Interne Abwertung – völlig falsche Annahmen des IWF!

Bis 1999 gab es im südeuropäischen Raum keine Probleme, da jedes Land seine eigene Währung – und seine eigene Geldpolitik! – hatte und seine Ungleichheiten im Außenhandel mit leichten Anpassungen des Devisenkurses ausglich.

Dies ist im Euro nicht mehr möglich, was zu den horrenden Ungleichgewichten zwischen Deutschland (das massives Lohndumping betrieb und damit seinen volkswirtschaftlichen „Preis“ drückte) und den anderen Ländern führte.

Was die vom IMF propagierte Politik der internen Abwertung völlig außer Acht lässt, ist vor allem die private und die öffentliche Verschuldung und die sich daraus ergebenden Risiken. Die Standard-IWF-Schablone  wurde für (asiatische) Schwellenländer entwickelt, bei denen der Haushaltssektor kaum verschuldet ist. Nur der Staat und im Fall der Asienkrise die Banken waren im Ausland verschuldet.

 Die Stoßrichtung der internen Abwertung hat fatale Folgen:

Löhne und Preise werden drakonisch abgesenkt, um im Export die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Gleichzeitig werden dieindirekten Steuern, vor allem die Mehrwertsteuer, stark erhöht– um die inländische Kaufkraft zu reduzieren und die Wirtschaft auf den Export auszurichten. Das ist die Theorie, das dem deutschen Modell (Stichwort: Hartz4) entspricht.

Es wurde zwar „erreicht“, dass die Binnennachfrage und die Importe stark sanken und damit wurde eine Arbeitslosigkeit/Armut gigantischen Ausmaßes erzeugt – die Exporte stiegen aber nicht an, weil diese kapital- und nicht arbeitsintensiv ist. Die griechische Schifffahrt ist eine der größten der Welt wo Lohnkosten keine Rolle spielen.

Durch die hinuntergeprügelten Löhne stiegen sowohl die Staats- als auch Schulden der Haushalte stark an, die wiederum durch die sinkenden Steuereinnahmen aufgrund der Depression förmlich explodierten.

Die schöne Theorie endete in einem praktischem Mega-Desaster.

Dass die Troika – allen voran der IWF – dennoch an diesen Maßnahmen festhält  (es werden wieder MWSt-Erhöhungen und Rentenkürzungen diktatorisch verlangt) positioniert den IWF als sture, nicht lernfähige und sozial verantwortungslose Institution erster Güte.

 Argentinien – Griechenland:

während sich Argentinien nach nur 6 Quartalen rasch von der vom IWF diktierten „Austerity“ erholte und genau das gegenteilige Rezept, nachdem sie die „Institution“ aus dem Lande verjagten, umsetzten – ist von der aberwitzigen Depression aufgrund der „Expertise des IWF“ in Griechenland keine Spur einer Erholung auszumachen.

Im Gegenteil – das Land ist wirtschaftlich devastiert und sozial am Rande eines totalen Zusammenbruchs:

und dies alles wegen einer Währung?  

 

Pritchard zitiert aus den Protokollen den früheren Chef der IWF-Rettungskommission für Irland, Ashoka Mody:

„Alles, was wir in den letzten fünf Jahren gelernt haben ist, dass es unglaublich schlechte Wirtschaftspolitik ist, einer Wirtschaft in einer deflationären Spirale eine Sparpolitik aufzunötigen. Ich bin ehrlich gesagt geschockt, dass wir unter diesen Umständen überhaupt eine Diskussion über eine höhere Mehrwertsteuer haben. Wir haben gerade gesehen, wie eine voreilige Mehrwertsteuererhöhung selbst die Wirtschaft eines starken Landes wie Japan aus der Bahn geworfen hat.“

Und etwas zynisch schob er nach: „Syriza sollte die Forschungsabteilung des IWF als Sprecher rekrutieren, weil sie (dazu) ziemlich genau das gleiche sagen wie Syriza.

Die ganze Strategie der Gläubiger ist falsch und je länger das weitergeht, desto mehr wird es sie kosten.“

Deutschland 1913 – 1920 / Griechenland 2007 – 2014:

Eigentlich müßt diese Abbildung ein großes „Wetterleuchten“ und umgehende Einsicht der völlig verfehlten Wirtschaftspolitik der Troika – insbesondere der Vorschläge des IWF – bewirken, aber es scheinen die Köpfe derart vernagelt zu sein, dass sie sich in Verhandlungsscharmützel verlieren, statt  ENDLICH den Tatsachen ins Auge zu sehen und dieses Fiasko zu beenden!  

Die deutschen Schwaben mit ihrer „Hausfrauenmentalität“ – ja ich meine Merkel/Schäuble – sollten sich diese Entwicklung immer wieder ansehen und aus der Geschichte lernen. 

Es wäre den Grichen sehr zu wünschen! 

 

 – – – – –

Joseph Stiglitz: Europe`s Austerity Zombies … 
 „If the facts don’t fit the theory, change the theory,” goes the old adage.  But too often it is easier to keep the theory and change the facts – or so German Chancellor Angela Merkel and other pro-austerity European leaders appear to believe.
Though facts keep staring them in the face, they continue to deny reality“

http://www.project-syndicate.org/commentary/joseph-e–stiglitz-wonders-why-eu-leaders-are-nursing-a-dead-theory

 ((„Wenn die Fakten nicht die Theorie stützen, ändere die Theorie“ –  sagt ein altes Sprichwort. Es ist aber oft einfacher, die Fakten gemäß der Theorie abzuändern – so dürften es Merkel und andere europäische Regierungschefs sehen.

Obwohl Ihnen die Fakten ins Gesicht stechen, fahren sie fort und verleugnen die Realität“))

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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