KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi (4 Jahre nach Fukushima)

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 11.03.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.youtube.com/watch?v=ihV3ewVXmFY

KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi (4 Jahre nach Fukushima)

Die zivile Nutzung der Kernspaltung ist weiterhin nichts anderes als ein gigantisches Täuschungsmanöver. Strom ist nur das Abfallprodukt der Atomkraftwerke. Im Kern geht es um Plutonium. Den Stoff, der benötigt wird, um Atombomben zu bauen. Alles hat sich dem unterzuordnen. Wer diesen Status quo einmal verstanden hat, dem wird schnell klar, warum es bis heute keine wirkliche Rolle spielt, dass weltweit noch immer kein sicheres Endlager für Atommüll existiert. Auch die jüngste AKW-Katastrophe von Fukushima ist den Verfechtern der atomaren Abschreckung keine Zeile wert.

Wer sich mit dem Status quo dieses havarierten Atomkraftwerkes beschäftigt, dem wird schnell klar, dass die Welt auch ohne Atomkrieg langsam aber sicher verstrahlt wird.
Fukushima reiht sich nahtlos in die Geschichte von Atomunfällen ein, die bis heute verharmlost oder vertuscht wurden. Radioaktivität aber kennt keine Gnade. Sie schädigt das Leben auf diesen Planeten und ist über Zeiträume aktiv, die das menschliche Denken übersteigen.

Die Welt und auch Japan könnte ohne Atomstrom auskommen, ginge es tatsächlich um Strom. Seit dem GAU von Fukushima wurden von den 53 japanischen AKW ganze 50 vom Netz genommen, und dennoch kam es im Hochtechnologiestandort Japan kein einziges Mal zu Energieengpässen.

Die Geschichte von Fukushima ist ein Paradebeispiel für Vertuschung, Korruption, Lobbyismus und Medienmanipulation. Neben ihr verblasst die Katastrophe von Tschernobyl zu einer Panne. 

Wir sprachen erneut mit dem japanischen Atomkraftgegner Kazuhiko Kobayashi über das tatsächliche Ausmaß der Explosion der Anlage vor vier Jahren, am 11. März 2011. Auch möchten wir auf die Spendenaktion Kobayashis aufmerksam machen, mit deren Unterstützung Kindern aus der Präfektur Fukushima ein Aufenthalt außerhalb der verstrahlten Zonen gewährt werden kann. Kontoverbindung: Kazuhiko Kobayashi – IBAN: DE43 2008 0000 0966 0021 01 – BIC: DRESDEFF – Commerzbank.

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KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi

Am 11. März 2011 kam es in Japan zu einer Atomkatastrophe. Das Atomkraftwerk Fukushima mit seinen 6 großen Blöcken konnte von den Technikern nicht mehr kontrolliert werden. Es kam zu einem Super-GAU, bei dem es in den Blöcken 1 bis 3 zur Kernschmelze kam. Grund war ein Erdbeben, das einen Tsunami ausgelöst hatte, der Japan voll traf. Das Land liegt direkt in einer heißen Zone für schwere Erdbeben.

Mit der Explosion in Fukushima wurden große Mengen radioaktiver Substanzen freigesetzt. Rund 150.000 Japaner mussten unmittelbar evakuiert werden und konnten bis heute nicht wieder zurück in ihre Häuser. Teile des Landes sind auf sehr sehr lange Zeit verseucht. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 130 – 180 Milliarden Euro, für die nicht der AKW-Betreiber TEPCO aufkam, sondern der japanische Steuerzahler.

Die gesundheitlichen Folgen nach der Explosion des AKW Fukushima sind für Japan verheerend, werden aber von der international agierenden Atomlobby der Bevölkerung gegenüber klein geredet.

Es geht um ein Multi-Milliarden-Geschäft, weltweit, und da spielt die menschliche Gesundheit auch in Japan eine untergeordnete Rolle.

Seit dem GAU in Fukushima wurden in Japan von den 54 AKW, über die das Land verfügt, die 53 verbleibenden vom Netz genommen. Die Lichter in der Industrienation, die zu den stärksten der Welt gehört, gingen dennoch nicht aus.

Braucht das Land überhaupt Kernenergie?
Es existieren jede Menge heiße Quellen, und Wind gibt es ebenfalls im Überfluss…

Während Deutschland mit dem Fall Fukushima endgültig aus der Kernenergie ausgestiegen ist und die regenerativen Energien ihren Siegeszug angetreten haben, denkt man in Japan noch lange nicht an ein Ende der Kernspaltung.

Warum ist das so?

Warum existiert in Japan trotz Fukushima nur eine sehr kleine Anti-AKW-Bewegung?
Wie wichtig ist der deutsche Ausstieg für das Reich der aufgehenden Sonne?
Warum ist das Krisenmanagement in Fukushima bis heute katastrophal?
Und warum ist die Strahlenkrankheit noch immer ein Tabu-Thema in dem Land, das als einziges der Welt zwei Atombombenabwürfe über zivilen Zielen überlebt hat – Hiroshima und Nagasaki?

KenFM sprach mit einem führenden Kopf der Anti-Atomkraft-Bewegung Japans,
Kazuhiko Kobayashi. 

Ein Gespräch, das es in sich hat, den Status quo in Fukushima darlegt, das ungeheure Vertuschen der Behörden benennt, und bis weit in die japanische Geschichte zurück geht, um zu erklären, warum Japan aus dem GAU in Fukushima, der den in Tschernobyl um ein extrem vielfaches übersteigt, offensichtlich nichts gelernt hat.

Die Lage ist sehr ernst, und die ganze Welt wird sich zwangsläufig mit dem Dauerleck Fukushima auseinandersetzen müssen. Wer, wie jetzt geschehen, einfach immer weiter die Grenzwerte für „erlaubte“ Radioaktivität, z.B. in Grundnahrungsmitteln, erhöht, tut so, als ob die Krebsraten in Japan, aber auch im Rest der Welt, nach Fukushima nicht weiter massiv durch die Decke gehen werden und schon gehen.

Fukushima geht uns alle an. Auch, oder gerade weil es am von uns aus gesehenen anderen Ende der Welt immer weiter vor sich hin strahlt. Auf einer Kugel gibt es keinen sichere Ecke, und Radioaktivität kennt keine Grenzen.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

Übrigens die 43. Innsbrucker Friedensmahnwache findet am Montag den 16.03.2015 um 18:00 Uhr bei der Annasäule statt. Sei dabei! Unterstütze mit Deiner Anwesenheit die friedliche Bewegung FÜR Frieden in Europa und auf der ganzen Welt.

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Ein Gedanke zu „KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi (4 Jahre nach Fukushima)

  1. CrisisMaven

    Schoen, dass man mal auch direkt aus Japan (glaubwuerdige) Stimmen hoert; danke fuer die Links. Die Atomlobby versucht, jetzt schon das dritte Jahr in Folge, die kritischen Stimmen und Berichte dadurch laecherlich zu machen, dass den Atomgegnern Verschwoerungstheorien ueber „nukleare Sabotage“ und anderer Unsinn untergeschoben werden, und einige auch noch drauf hereinfallen!

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