Aufklärung über die Goldreserven Österreichs. Der österreichische Rechnungshof.

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 02.03.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.facebook.com/OccupyWien?fref=ts 

Genau wie in #Deutschland im Oktober 2012 wurde am 24. Februar 2015 nun auch in #Österreich der lange geheim gehaltene Bericht des ÖBHR zum Staatsgold (Goldreserven) veröffentlicht. Nachfolgend ein langer Auszug daraus. Nicht nur deshalb, weil diese Sätze lauter schallende Ohrfeigen des #Rechnungshofs für die öst. Natinalbank (#OeNB) sind. Sondern weil man mit sehr hoher Sicherheit leider davon ausgehen muss, dass diese Zustände beim Gold der OeNB exemplarisch sind für sehr viele Zentralbanken mit Gold in Verwahrung von #angelsächsischen Tresoren !

Der ORIGINAL 140-seitige ÖBRH-Bericht > http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/_jahre/2015/berichte/teilberichte/bund/Bund_2015_03/Bund_2015_03_1.pdf

In dem Bericht, der für den #Nationalrat bestimmt war, wurde neben dem Rundumschlag gegen die OeNB auch die GOLDLAGERUNG in London zerpflückt.

Der Rechnungshof stellt hier schriftlich fest, dass 22 Prozent der staatlichen Gold-Tonnagen der OeNB „reine BUCHUNGSPOSITIONEN“ sind – sogenanntes „UNALLOKIERTES“ (und damit ggf. MEHRFACH „BEEIGENTÜMERTES“) Gold! Genau das also, was kritische Experten im Zuge des weltweiten fractional gold banking-Systems auch bei großen Teilen der Bestände der weltweiten Zentralbanken vermuten! Speziell bei den in angelsächsischen Tresoren „treuhänderisch“ verwahrten. 

Bei der OeNB sind dies über 82 PROZENT DER BESTÄNDE (in London bei der BoE). 

Der Rechnungshof kritisierte, dass die Goldbestände in der englischen Lagerstelle (Bank of England) von 2009 bis 2013 von 75 auf 178 Tonnen Gold gestiegen sind. Im Vergleich mit vier anderen europäischen Zentralbanken setzte sich damit die österreichische Nationalbank OeNB einem erhöhten KONZENTRATIONSRISIKO aus, so der Bericht.

Im Januar 2014 lagerte die OeNB 14,3 Tonnen Gold bei einem Schweizer Institut ein. Allerdings nutzte der neue Vertragspartner die gleiche englische Lagerstelle, wie die OeNB selbst. Neben diesem Umstand bemängelten die Prüfer das generelle Fehlen eines längerfristigen Lagerkonzeptes. 

Hier weitere Auszüge des ÖBRH-Berichts vom 24. Februar 2015:

„Die OeNB lagerte [bis Anfang 2014, Berichtszeitraum] rund 82 % ihrer physischen Goldbestände bei einer Lagerstelle in England [BoE] und war somit einem HOHEN KONZENTRATIONSRISIKO AUSGESETZT. Im aktuellen Lagerstellenkonzept FEHLTEN ANGEMESSENE MAßNAHMEN zur Verringerung dieses Risikos. Hinzu kam eine MANGELHAFTE Ausgestaltung des Goldlagerstellenvertrags mit der Lagerstelle in England sowie FEHLENDE REVISIONSMAßNAHMEN bei den im Ausland gelagerten Goldbeständen.“

„Die Geschäftspartner der OeNB ÜBERMITTELTEN BESTANDSLISTEN VON GOLDLAGERSTELLEN NICHT ROUTINEMÄßIG AN DIE OENB. Teilweise lagen diese Bestandslisten der OeNB nur deshalb vor, weil sie der Wirtschaftsprüfer im Zuge der Jahresabschlussprüfung anforderte.“

„Die OeNB hatte bisher KEINE DOKUMENTIERTE ÜBERPRÜFUNG DER EXISTENZ UND WERTHALTIGKEIT anderer als in der OeNB und in der Münze Österreich Aktiengesellschaft gelagerter Bestände vorgenommen.“

„DIE OENB HATTE KEIN GEEIGNETES KONZEPT ZUR DURCHFÜHRUNG DER REVISION DER GOLDRESERVEN. So sahen die geltenden Prüfroutinen keine Werterevision für [auslands-lagernde] Goldbestände vor. Die fehlenden Revisionsmaßnahmen stellten eine [gewollte?!] Lücke in den internen Kontrollverfahren der OeNB dar. Die OeNB hatte erst per 1. März 2014 mit der Entwicklung eines Werterevisionskonzepts, das alle Goldbestände der OeNB umfasste, begonnen. „

„Der Lokalaugenschein, den ein Direktoriumsmitglied und ein Hauptabteilungsleiter der OeNB im Jahr 2011 bei [ausländischen] Goldlagerstellen vornahmen, war hinsichtlich der durchgeführten Prüfungshandlungen und Feststellungen UNZUREICHEND DOKUMENTIERT; DIE ERGEBNISSE WAREN DESHALB FÜR DEN RH NICHT NACHVOLLZIEHBAR. „

„DIE ABTEILUNG INNENREVISION ÜBERPRÜFTE IM ZEITRAUM 2009 BIS 2013 DIE ABLAUFORGANISATION DES MANAGEMENTS DER GOLDRESERVEN NICHT.“

„Obwohl die OeNB bei der Lagerstelle in England rd. 82 % IHRER PHYSISCHEN GOLDBESTÄNDE lagerte, FEHLTEN IN DER VEREINBARUNG MIT DIESER LAGERSTELLE EXPLIZITE REGELUNGEN ZU DEN STANDARDS DER ÜBERPRÜFUNG UND WIEGUNG DES GOLDES bei Einlieferung, ZUR ART DER VERWAHRUNG UND ZU DEN EIGENTUMSRECHTEN. [Sic!] Eine Regelung zur SORGFALTSPFLICHT des Verwahrers und zur ZUTRITTSMÖGLICHKEIT der OeNB zur Lagerstelle FEHLTEN IN DER VEREINBARUNG GÄNZLICH. [In mehreren Fällen] war die Qualität des eingelagerten Goldes und die Art der Verwahrung nicht explizit geregelt. In einzelnen Fällen FEHLTEN BSPW. REGELUNGEN ZUR HAFTUNGSÜBERNAHME, ZU EIGENTUMSRECHTEN der OeNB und zur Versicherung der Bestände.“
[Anm.: Mit anderen Worten: purster Dilettantismus und Schlamperei – oder gar Vorsatz!]

[Fazit:] Die zwischen den Jahren 2009 und 2013 geltenden Vereinbarungen mit ausländischen Lagerstellen über die Verwahrung der Goldbestände der OeNB im HINBLICK AUF REGELUNGEN BETREFFEND DIE SICHERSTELLUNG DER WERTHALTIGKEIT UND EXISTENZ DER GOLDBESTÄNDE WAREN IN WESENTLICHEN TEILEN MANGELHAFT UND UNZUREICHEND.
[Anm.: Bei milliardenschwerem Volksvermögen wäre das normalerweise ein Entlassungsgrund für den gesamten zuständigen Vorstand!]“

Laut RH führte die OeNB die 2014 begonnenen Evaluierungen zur Lagerung von Gold in Österreich NICHT WEITER, weil Wien kein Handelsplatz für große Goldmengen sei. (wtf ????)

Nun aber zum Interessanten – die jahrelangen Bedenken von Kritikern wurden nun von offizieller Seite bestätigt

Der ORIGINAL 140-seitige ÖBRH-Bericht > http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/_jahre/2015/berichte/teilberichte/bund/Bund_2015_03/Bund_2015_03_1.pdf

Source >
Peter Boehringer http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php
http://derstandard.at/2000012090843/Rechnungshof-Rundumschlag-gegen-Oesterreichische-Nationalbank

———————————————————————————————-

Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner  

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!  

Übrigens die 42. Innsbrucker Friedensmahnwache findet am Montag den 09.03.2015 um 18:00 Uhr bei der Annasäule statt. Sei dabei! Unterstütze mit Deiner Anwesenheit die friedliche Bewegung FÜR Frieden in Europa und auf der ganzen Welt.

1520772_845025682209925_6672116476350767792_n

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.