Österreich: Die Zahl der Arbeitslosen inklusive Schulungsteilnehmer nähert sich der 500.000-Marke an.

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck 2015-02-14

Liebe® Blogleser_in,
Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: http://bankenindieschranken.blogspot.co.at/2015/02/oesterreich-schon-105-prozent-sind-ohne.html  

Oesterreich – Schon 10,5 Prozent sind ohne Arbeit und es werden noch mehr & Immer weniger freie Stellen in Österreich und Bruttolohn UNTER Euro 1.700

Die Zahl der Arbeitslosen inklusive Schulungsteilnehmer nähert sich der 500.000-Marke an.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Jänner erneut gestiegen. Inklusive der AMS-Schulungsteilnehmer waren Ende Jänner 472.539 Personen auf Arbeitssuche –  ein Anstieg von 5,1 Prozent. Nach nationaler Definition stieg die Arbeitslosenquote um 0,8 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent, gab das Sozialministerium am Montag bekannt. Nach Eurostat blieb die Quote mit 4,9 Prozent relativ moderat. Österreich ist damit innerhalb der EU an zweiter Stelle hinter Deutschland.
Ohne Schulungsteilnehmer vermerkte das Arbeitsmarktservice 406.239 Arbeitslose, um 36.402 Personen mehr als vor einem Jahr.
 
Die Bauwirtschaft war dabei die Branche, die am meisten zur Gesamtarbeitslosigkeit beigetragen hat. 18,5 Prozent aller Arbeitslosen waren  vorher am Bau beschäftigt. kurier
(APA/AHO ) ERSTELLT AM 02.02.2015, 09:43

10,2 Prozent Arbeitslose, und es werden noch mehrBald könnten 500.000 arbeitslos sein. Ältere und Tourismus-Jobs sind besonders betroffen.

Weder die Arbeitsmarktdaten, noch mein Beckenbruch sind zum Lachen“, sagt Sozialminister Rudolf Hundstorfer zur Entwicklung der Arbeitslosenzahlen. Im Dezember waren um neun Prozent oder  knapp 32.400 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Dezember des  Vorjahres. Unterm Strich waren damit fast 393.700 Personen ohne Job, inklusive der Schulungsteilnehmer sogar schon 456.000. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei besorgniserregenden 10,2 Prozent (nach österreichischer Methode). Für die Regierung eine schwere Hypothek zum Jahresauftakt.
„Wir haben am Arbeitsmarkt eine sehr volatile Situation“, sagt dazu Sozialminister Hundstorfer im KURIER-Gespräch. „Einerseits gibt es ein Wachstum an Beschäftigung, aber leider nicht bei der Vollzeitbeschäftigung. Es gibt kein Ad-hoc-Programm, das kurzfristig greift.“ Eine Trendumkehr erwartet der Minister erst zum nächsten Jahreswechsel. Dazu beitragen soll unter anderem das Wohnbauprogramm der Sozialpartner, die die günstige Kreditzinssituation ausnützen, um neue Projekte zu finanzieren. Geht es nach den Vorstellungen der Politik, soll das  150.000 zusätzliche Arbeitsplätze bringen.
 
Im Branchenvergleich hat der Bau im Dezember dank der guten Witterung noch verhältnismäßig gut abgeschnitten. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 2,3 Prozent und damit deutlich geringer als in anderen Branchen. Am anderen Ende der Skala stehen die Leiharbeiter und die Beschäftigten im Tourismus (+12,5 bzw. 10,1 Prozent). Überdurchschnittlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind  auch Menschen der Generation 50 plus. Im Dezember waren es 99.324 Personen  (+12,5 Prozent). Das Gute aus Sicht des Sozialministeriums: Der Anstieg habe sich dank der Förder-Initiative 50+ immerhin verlangsamt. Daher werde diese Beschäftigungsförderung für ältere Arbeitskräfte für dieses Jahr auf 120 Millionen Euro ausgeweitet. Zudem will die Politik Unternehmer  mit einem Bonus-Malus-System dazu bringen, mehr ältere Mitarbeiter zu beschäftigen.

Spitzenplatz weg

Zumindest auf dem Papier sieht die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt „noch eher günstig“ aus, heißt es aus dem Sozialministerium. Mit einer  Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent nach Eurostat-Berechnungsmethode, schneidet Österreich im EU-Vergleich gut ab. Allerdings gilt es nicht mehr als Land mit der niedrigsten Arbeitslosenquote – so wie in den vergangenen vier Jahren.
Seit Oktober geht dieser Titel an Deutschland,das derzeit eine Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent ausweist. Laut Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer, ist Deutschland auch deshalb auf der Überholspur, weil es im Zuge der Hartz-Reformen wichtige Strukturveränderungen vorgenommen hat, die sich jetzt bezahlt machen. „Diese Arbeitsmarktreformen gingen einher mit einer spürbaren Senkung der Lohnnebenkosten“, fordert Gleitsmann einmal mehr eine Entlastung des Faktors Arbeit  in Österreich.

Kratzen an der 500.000er-Marke

AMS-Chef Herbert Buchinger rechnet mit noch mehr Arbeitslosen und klammen Budgets
KURIER: Vor einem Jahr haben Sie gesagt, dass wir 2014 durchschnittlich 300.000 Arbeitslose zählen werden – ein All-Time-High. Im Dezember waren es 393.000, inklusive Schulungen 456.000. Werden es noch mehr?
Herbert Buchinger: Ja, leider. Das Beschäftigungswachstum wird nicht ausreichen, um die Steigerung der Arbeitslosenzahlen zu stoppen. Der Zuzug nach Österreich bleibt sehr stark.
Werden wir die Marke von 500.000 erreichen?
Inklusive Schulungsteilnehmern werden wir wohl daran kratzen.
Seit einem Jahr gilt die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren. Wie haben sich die Zahlen entwickelt?
Wir haben die genauen Zahlen noch nicht analysiert, aber ich rechne mit einer Verdoppelung – allerdings auf niedrigem Niveau. Dazu kommt der Zuzug aus anderen Ländern. Die Ungarn sind erstmalig nach den Deutschen und Serben die Nummer drei unter den ausländischen Arbeitskräften. Sie haben die Türken überholt.
Ein Ziel war es, wieder mehr Jobs für ältere Arbeitnehmer zu schaffen. Gelungen?
Die Zahlen von Dezember des Vorjahres zeigen zumindest, dass die Arbeitslosigkeit bei den über 55-Jährigen erstmals nicht weiter angestiegen ist.
Wie lange dauert es im Durchschnitt, bis man einen neuen Arbeitsplatz  findet?
Immer länger. Im Jahr 2013 lag der Durchschnitt bei 90 Tagen, im Vorjahr waren es 94 Tage.
In Zeiten knapper  Budgets werden die finanziellen Mittel für Arbeitsmarktpolitik auch nicht in den Himmel wachsen …
Wir stellen uns auf rückläufige Budgets ein. Derzeit stehen 1,14 Milliarden Euro zur Verfügung, 2018 werden es laut Budgetplan 862 Millionen sein. Aber es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht. Ich rechne mit Sonderbudgets.
Sie haben in einem Interview gesagt, dass Arbeitslosigkeit im modernen Berufsleben keine Katastrophe mehr ist, sondern dazugehört. Waren Sie selbst jemals betroffen?
Ja, einmal. Gleich nach dem Studium. Das ist rund 30 Jahre her.
 

MINUS VON 3,9 PROZENT GEGENÜBER VORJAHR. 49,1 PROZENT DER OFFENEN STELLEN MIT BRUTTOLOHN VON WENIGER ALS 1.700 EURO.

MIT 62.400 OFFENEN STELLEN IM JAHRESSCHNITT 2014 HAT ES IM VORJAHR UM 3,9 PROZENT ODER 2.600 JOBS DEUTLICH WENIGER VON UNTERNEHMEN GEMELDETE OFFENE STELLEN GEGEBEN ALS 2013. 2011 SIND ES NOCH 73.800 GEWESEN. SEITDEM NIMMT DIE ZAHL JAHR FÜR JAHR AB. 54 PROZENT DER STELLEN WAREN AUCH DEM ARBEITSMARKTSERVICE (AMS) GEMELDET, TEILTE DIE STATISTIK AUSTRIA AM MITTWOCH MIT.
DREI VIERTEL ALLER 2014 AUSGESCHRIEBENEN JOBS WAREN VOLLZEITSTELLEN, EIN RÜCKGANG UM 5,2 PROZENTPUNKTE GEGENÜBER 2013 (80 PROZENT). 9,3 PROZENT DER AUSSCHREIBUNGEN BEZOGEN SICH AUF SAISONAL BEGRENZTE TÄTIGKEITEN, 2,9 PROZENT AUF GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNG.
 

AKADEMIKER UND HANDWERKER GLEICHAUF

AM GEFRAGTESTEN WAREN AUCH 2014 MITARBEITER IM DIENSTLEISTUNGSSEKTOR (30 PROZENT), GEFOLGT VON TECHNIKERN (18,3 PROZENT). AKADEMIKER UND FÜHRUNGSKRÄFTE WURDEN MIT 14,5 PROZENT NAHEZU GLEICH STARK NACHGEFRAGT WIE HANDWERKER (14,1 PROZENT). BEI RUND 37 PROZENT DER OFFENEN STELLEN WAR KEINE SCHULISCHE MINDESTQUALIFIKATION ERFORDERLICH, BEI 28 PROZENT EIN LEHRABSCHLUSS. BEI 12,8 PROZENT DER AUSGESCHRIEBENEN POSTEN WAR MATURA JOBVORAUSSETZUNG, BEI 9 PROZENT EINE DARÜBER HINAUSGEHENDE QUALIFIKATION.
DAS LAUT STATISTIK AUSTRIA VORAUSSICHTLICHE MONATLICHE BRUTTOEINKOMMEN LAG BEI 49,1 PROZENT DER OFFENEN STELLEN UNTER 1.700 EURO. 29,5 PROZENT DER AUSGESCHRIEBENEN STELLEN KONNTEN INNERHALB EINES MONATS BESETZT WERDEN, EIN VIERTEL WURDE HINGEGEN DAUERHAFT ANGEBOTEN.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

Übrigens die 39. Innsbrucker Friedensmahnwache findet am Montag den 16.02.2015 um 18:00 Uhr bei der Annasäule statt. Sei dabei! Unterstütze mit Deiner Anwesenheit die friedliche Bewegung FÜR Frieden in Europa und auf der ganzen Welt.

armut

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