Feuer am Dach der RBI – Aktienkurs (heute unter € 9,–) fällt in den „Leichenkeller“. Probleme: Dauerverluste in Ungarn und dann noch die Ukraine-Krise und der radikale Rubel-Verfall! Auch hohe Schweizer Frankenkredite …

★★★ Widerstandsberichterstattung über die herrschenden, demokratischen Um- bzw. Zustände ★★★

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 28.01.2015

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Hier ein fünf Jahreschart, zur Verdeutlichung: Vor fünf Jahren bei € 40, dann ein wenig über € 100 und jetzt unter € 9,–. 

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/wien/4649011/RaiffeisenAktie-kaempft-mit-dem-9er-Kursgemetzel-fur-griechische

Bange Frage der Anleger: Wird die Aktie der Raiffeisen Bank International unter die Marke von 9 Euro krachen? Sie krachte – kurzzeitig.

Vorweg: Der Stopp geplanter Privatisierungen in Griechenland hat die Investoren am Mittwoch in die Flucht geschlagen. Der griechische Aktienindex ist auf den tiefsten Stand seit knapp zweieinhalb Jahren gesunken. Im Gegenzug sind die Renditen der Staatsanleihen um über 10 Prozent gestiegen. 

Der griechische Bankenindex rutschte um mehr als zehn Prozent auf ein Rekordtief. Die Aktien von National Bank of Greece und Piraeus Bank brachen um mehr als 25 Prozent ein, Eurobank und Alpha Bank um rund 20 Prozent.

Wie keine andere österreichische Aktie steht derzeit das Papier der Raiffeisen Bank International (RBI) im Fokus der Investoren. Kein Wunder: Erst im Vorjahr waren der  Bank der Giebelkreuzer bei ihrer Rekord-Kapitalerhöhung 2,9 Milliarden Euro frisches Geld anvertraut worden. Man hoffte, nach der Rückzahlung der milliardenschweren  Staatshilfe würde die Bank wieder besser ins Verdienen kommen. Doch die Dauerverluste in Ungarn und dann noch die Ukraine-Krise und der radikale Rubel-Verfall ließen keinen Aufwärtstrend zu. Im Gegenteil: An der Börse war Raiffeisen am Dienstag nur noch 2,725 Milliarden Euro wert, so wenig wie noch nie.

Umfrage: Wie lange bleibt Karl Sevelda noch Chef der RBI?

Knapp 10 Jahre nach dem Börsegang, bei dem das RBI-Papier um 32,50 Euro an Anleger verkauft worden war, standen nur wenig mehr als neun Euro auf dem Kurszettel. Am Dienstag knallte die Aktie kurz vor Handelsschluss auf 9,23 Euro. Aus dem Handel ging sie mit einem Tagesminus von 6,32 Prozent bei 9,30 Euro. Die Verluste seit Jahresbeginn erhöhten sich damit auf 25,81 Prozent. Das sind griechische Dimensionen.

Bange Frage der Anleger: Fällt auch die Marke von 9 Euro? Der Handel am Mittwoch begann für Raiffeisen mit einem Aufschlag von 1,4 Prozent auf 9,49 Euro. Die Analysten von Societe Generale bestätigten ihre Kaufempfehlung und auch das Kursziel von 16,20 Euro. Doch ein Lichtblick ist das nicht. Schon nach knapp einer Stunde war das RBI-Papier erneut im Minus. Es notierte bei 9,00 Euro, kurz darauf nur noch bei 8,99 Euro, um 10.20 Uhr schon bei 8,81 Euro, womit der Börsewert der Bank auf 2,6 Milliarden Euro geschmolzen war.

Ab 10.30 Uhr standen dann wieder etwas mehr als neun Euro auf dem Kurszettel, zu Mittag hiess es 9.15 Euro. Ähnlich ging es am Nachmittag weiter. Bis zum Späthandel pendelte das Papier um die 9 Euro Marke. Vielleicht doch ein Lichtblick, wenn der 9er hält.

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: 

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/4648032/Raiffeisen-Bank-International-muss-das-Familiensilber-verkaufen

Raiffeisen Bank International muss das Familiensilber verkaufen

Die Aktie und einige Anleihen der Raiffeisen Bank International preisen bereits ernste Bedrohungen für das Unternehmen ein. Der Bank fehlt es an Kapital. Gewinnbringende Töchter müssen jetzt verkauft werden. Eine Analyse.

Beim Blick auf den Chart der Raiffeisen Bank International schrillen die Alarmglocken. Wenn eine Aktie unter das Niveau der Nachwehen der Lehman-Pleite fällt, darf zu Recht die Frage gestellt werden, ob es bei dem Unternehmen nun ans Eingemachte geht. Es scheint ein Worst-Case-Szenario im Kurs eingepreist. Soll heißen, dass Russland, die Ukraine und vielleicht sogar Polen de facto abgeschrieben sind. Am 17. Februar 2009 war die Aktie auf einen vermeintlichen Tiefpunkt von 12,69 Euro gefallen und hatte damit seit ihrem Hoch im Juli 2007 fast 90 Prozent ihres Wertes eingebüßt.

Feuer am Dach

Am 16. Jänner 2015 notierte die Aktie nur noch bei zehn Euro, am 19. Jänner wurden im Tagesverlauf sogar 9,9 Euro eingeloggt. Vergangenen Freitag verlor die Aktie im Tagesverlauf fast zehn Prozent ihres Wertes. Marktbeobachter begründeten das durch Gewinnmitnahmen-die Abstufung einer Hybridanleihe der RBI durch die Ratingagentur S&P war aber wohl auch mit ein Grund, weshalb die Aktie derart nach unten rasselte. In der Erläuterung von S&P hieß es, dass es zu Ausfällen der Anleihe kommen könnte.

Neben Aktien geben natürlich auch Anleihen Aufschluss über den Zustand eines Unternehmens-für die RBI heißt das jedenfalls nichts Gutes. Bei den nachrangigen Anleihen unterschiedlicher Laufzeiten kam es teilweise zu deutlichen Kursverwerfungen.

Kapital dringend gesucht

Das größte Problem der RBI ist derzeit aber fehlendes Kapital. Im September 2014 hat die harte Kernkapitalquote noch 10,2 Prozent betragen. Durch die Rubelabwertung im Dezember ist diese aber nun unter zehn Prozent gesunken, Schätzungen mancher Analysten gehen von 9,5 Prozent aus. Nach Basel III müssen derzeit zwar noch sieben Prozent (4,5 Prozent plus 2,5 Prozent Kapitalerhaltungspuffer) ausgewiesen werden. Ab 2016 kommen da jedoch – je nach Risikogehalt des Geschäftsmodells – bis zu drei Prozent Kapitalaufschlag hinzu, was also einer Quote von zehn Prozent entsprechen kann.

Um das Eigenkapital wieder aufzustocken, gibt es mehrere Möglichkeiten, darunter etwa eine Kapitalerhöhung-diese steht laut Finanzvorstand Grüll aber nicht zur Debatte. Die bisher letzte wurde erst vor etwa einem Jahr durchgeführt, damals holte sich die RBI 2,78 Milliarden Euro – eigentlich unglaublich, dass dieser Puffer innerhalb der vergangenen zwölf Monate verpufft ist. Die Raiffeisen Zentralbank konnte damals als Eigentümer nicht voll mitziehen, ihr Anteil verwässerte sich von 78,5 auf 60,7 Prozent. Eine weitere Kapitalerhöhung hat bei einem Kurs von zehn Euro wenig Sinn und würde in einem angemessenen Ausmaß auch den Anteil der RZB extrem verwässern und womöglich unter 50 Prozent drücken.

Eine andere Option bestünde darin, Töchter zu veräußern. Laut CEO Karl Sevelda stehen derzeit alle Tochterunternehmen auf dem Prüfstand, im ersten Halbjahr 2015 sollen Ergebnisse präsentiert werden. Schwierig wäre ein Verkauf des Ukraine-sowie des Ungarn-Geschäfts, zumindest würde die RBI keinen vernünftigen Preis dafür bekommen. Also müssen mitunter erfolgreichere Beteiligungen abgegeben werden: Töchter, die eine Eigenkapitalgröße von 500 bis 600 Millionen Euro ausweisen und dazu noch Gewinne schreiben. Darunter fallen unter anderem jene in der Slowakei, in Tschechien, Rumänien, Kroatien oder auch Serbien.

Fazit

Die fundamentale Bewertung der Aktie liest sich wie eine Grabeskundgebung. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis ist mittlerweile auf 0,31 gesunken. Analysten glauben aber durchaus an die Bankengruppe. Sollte das Zwölf-Monats-Kursziel von 18,94 Euro wirklich erreicht werden, wäre das ein Kursgewinn von 88 Prozent. Patrick Lee von Macquarie, der die Aktie nicht einmal zum Kauf empfiehlt, rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit einem Plus von 227 Prozent. Solange sich der Rubel nicht stabilisiert und es keine Lösung zur Kapitalbeschaffung gibt, sieht es für die RBI jedoch wirklich schlecht aus. Gestern schloss die Aktie bei 9,927  Euro. Die Bank ist an der Börse 2,9 Milliarden Euro wert, so viel, wie die Kapitalerhöhung im Vorjahr eingebracht hatte. Auf Zeit spielen wäre sicher der falsche Ansatz. 

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Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen:  

http://www.zerohedge.com/news/2015-01-27/bonds-third-largest-austrian-bank-are-crashing

 

The Bonds Of The Third Largest Austrian Bank Are Crashing

 

Last year Austria’s largest bank, Erste Bank, sent shudders of Credit Anstalt through the European Banking System. This year it is Austria’s 3rd largest bank that is scaring investors senseless. On the heels of the Swiss National Bank’s decision to un-peg from the Euro, Raiffeisen Bank’s Swiss-Franc-Denominated mortgage worries have resurfaced (along with Russian/Ukraine writedowns) and nowhere is that more evident than the total collapse of the bank’s bonds (from over 95c to 65c today). Even after the ECB Q€ (and some apparent intervention to weaken the Swissy) bonds kept free-falling. Perhaps, The Freedom Party’s demands for a bailout will grow louder as the contagion concerns across Europe’s banking system explode…

 

As Bloomberg reports, Raiffeisen had a total of 4.3 billion euros of Swiss franc loans outstanding as of September 2014, according to estimates by Moody’s Investors Service.

The largest part of these are in Poland, where the franc has appreciated 17 percent against the zloty since Jan. 14, threatening to push up defaults on the bank’s 2.9 billion euros of mortgages in the Swiss currency. 

“There’s a lot of people worried about the bank’s Swiss-franc mortgages in eastern Europe,” said Gregory Turnbull Schwartz, who helps oversee the equivalent of about $82 billion at Kames Capital in Edinburgh and doesn’t hold Raiffeisen bonds.  

Raiffeisen said Jan. 15 that it can’t yet forecast the effects of the appreciation of the franc on its asset quality.  

The bank “will certainly take one measure or the other in the near future,” Chief Executive Officer Karl Sevelda told reporters on the sidelines of the Euromoney CEE conference in Vienna today. He declined to elaborate. Franc loans in eastern Europe are “not a big problem,” he said.

The plunge appears focused on the potential capital shortfalls and talk of the bank selling its Russian unit – both have been denied… (as Reuters reports),

Raiffeisen Bank International has no desire to exit the Russian market, Chief Executive Karl Sevelda told a newspaper in response to market rumours it could sell its lucrative Russian business.  

The Austrian lender has „absolutely no intention to sell our Russian bank“, he told Der Standard in a report printed on Tuesday. A bank spokeswoman confirmed his remarks.  

He was responding to Russian media reports that Raiffeisen was in talks with Alfa Bank about a potential sale. Sevelda dismissed these „unfounded rumours“ and said Raiffeisen had „absolutely no contact“ with Alfa Group.  

Raiffeisen, which is conducting a strategic review of its portfolio, said this month losses for 2014 could surpass 500 million euros ($561.5 million) if it had to write down goodwill in Russia, its single most profitable market.  

The spokeswoman also confirmed the paper’s report that Chief Financial Officer Martin Gruell had denied market talk Raiffeisen may need to raise capital. It raised about 2.8 billion euros a year ago via a rights issue.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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Übrigens die 37. Innsbrucker Friedensmahnwache findet am Montag den 02.02.2015 um 18:00 Uhr bei der Annasäule statt. Sei dabei! Unterstütze mit Deiner Anwesenheit die friedliche Bewegung FÜR Frieden in Europa und auf der ganzen Welt.

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