Aufruf zum Völkermord in Palästina: In Israel wird inzwischen offen zum Holocaust am palästinensischen Volk aufgerufen. Am 1. August veröffentlichte die „Times of Israel“ einen Artikel mit dem Namen „When Genocide is permissible“, übersetzt also „Wenn Völkermord zulässig ist“.

★★★ Widerstandsberichterstattung über die herrschenden, demokratischen Um- bzw. Zustände ★★★

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck 2014-08-06

Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen.

Aus dieser Quelle  zur weiteren Verbreitung entnommen: https://www.facebook.com/groups/151150939965/10153075094034966/?notif_t=group_activity dort steht:

‪#‎Gazaunderattack ‪#‎Israel Aufruf zum ‪#‎Völkermord in Palästina: ☞ „Gewisse Umstände erlauben Völkermord, denn er richte sich gegen ‪#‎Palästinenser, die »Terroristen« seien und die »ausgelöscht« werden sollten.“

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Anonymous

Aufruf zum Völkermord in Palästina: In Israel wird inzwischen offen zum Holocaust am palästinensischen Volk aufgerufen. Am 1. August veröffentlichte die „Times of Israel“ einen Artikel mit dem Namen „When Genocide is permissible“, übersetzt also „Wenn Völkermord zulässig ist“. Darin zu lesen:

[…] Der Völkermord an den Palästinensern ist zum ›neuen Normal‹ geworden« […] Gewisse Umstände erlauben Völkermord, denn er richte sich gegen Palästinenser, die »Terroristen« seien und die »ausgelöscht« werden sollten. […] Die Regierung Netanjahu hält es für vertretbar, mit einer Politik des Völkermords gegen Terroristen vorzugehen, obwohl dabei auch unschuldige Zivilisten zu Schaden kommen. Voraussetzung sei es, »vernünftige Ziele erreichen zu wollen«. […] Wie sollte man mit einem derartigen Feind anders umgehen, als ihn vollständig auszulöschen […] Wenn die politische Führung und die Militärexperten zu dem Schluss gelangen, Völkermord sei die einzige Möglichkeit, eine Befriedung zu erreichen, ist es dann zulässig, diese vernünftigen Ziele anzustreben? […] Quellen: [1][2][3]

Die Tötung von Zivilisten ist ein Hauptziel, aber weitere wesentliche Bestandteile der Militäroperationen bestehen darin, die palästinensische Wirtschaft zu vernichten, Einrichtungen der Zivilgesellschaft zu zerstören und das Leben für diejenigen, die den Beschuss überleben, unmöglich und unerträglich zu machen.

Wohngebiete werden gezielt für Bombardierungen und Artilleriebeschuss ausgewählt. Die meisten der Gebäude, die zerstört oder vernichtet werden, sind Privathäuser. Schulen, Krankenhäuser und Kliniken werden zu Zielen erklärt. Die Bombardierungen zielen auch darauf ab, die Infrastruktur für Elektrizität, Wasser und Abwasser zu vernichten. Das unausgesprochene Ziel ist ein Völkermord, der sich gegen das Volk der Palästinenser richtet.

Die Vertreibung der Palästinenser aus ihrem Heimatland

Das zentrale Ziel des Zionistenstaats ist die Vertreibung und die territoriale Ausdehnung. Einflussreiche Stimmen in der israelischen Knesset haben die Regierung aufgefordert, die palästinensische Bevölkerung zu vertreiben und das Gebiet mit Juden zu bevölkern. Hier eine Aussage von Mosche Feiglin, dem stellvertretenden Knesset-Vorsitzenden:

[…] Sobald die israelischen Streitkräfte die Ziele mit ihrer Feuerkraft »vorbereitet« hat, werden die Streitkräfte den gesamten Gazastreifen besetzen und dabei alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um Schaden von unseren Soldaten abzuwenden, ohne weitere Aspekte in Betracht zu ziehen […] Der Gazastreifen ist Teil unseres Landes und wir werden dort für immer bleiben […] Nachdem der Terror aus dem Gazastreifen gebannt wurde, wird der Gazastreifen Teil des souveränen Israel und von Juden bevölkert werden. Das wird auch dazu beitragen, die Wohnraumkrise in Israel zu lindern. […] Quellen: [4]

Der Westen als Komplize

Die Staats- und Regierungschefs des Westens sind nicht nur Mittäter, an ihren Händen klebt auch Blut. Diese sorgfältig geplante Operation des israelischen Militärs wurde mit dem Pentagon und der NATO abgestimmt. Sie hat weitreichende geopolitische und wirtschaftliche Auswirkungen (es würde zu weit führen, sie hier zu erläutern). Israels militärisches Vorgehen passt zur Nahost-Strategie Washingtons, die das Ziel hat, Israels benachbarte arabische Staaten zu destabilisieren und zu zersplittern. Zugleich ist es Teil der Kriegspläne von USA, NATO und Israel gegen den Iran. Der Zeitpunkt des israelischen Angriffs auf den Gazastreifen fällt mit der Militarisierung Osteuropas und einem unablässigen Strom von Kriegsdrohungen gegenüber Russland zusammen.

»Lippenbekenntnisse« zu israelischen Kriegsverbrechen

Der »Washingtoner Konsens« legt Lippenbekenntnisse ab, was israelische Kriegsverbrechen anbelangt. Laut der einflussreichen Denkfabrik Council on Foreign Relations (CFR), die das amerikanische Außenministerium in den Schatten stellt, hat Ministerpräsident Netanjahu eine tiefsitzende »Abneigung gegen militärische Konflikte«.

Netanjahu »ist den Ereignissen ausgeliefert« und er hat »die Lage nicht unter Kontrolle«, so die CFR. Bei den Opfern israelischer Kriegsverbrechen heißt es, sie seien für ihren Tod selbst verantwortlich. Netanjahu ist »sicher und zuverlässig«, er ist auf Frieden aus und er war »politisch zum Handeln gezwungen«. Er wird als Opfer hingestellt.

Völkermord ist das »neue Normal«

Die amerikanischen Medien haben das »neue Normal« akzeptiert, demzufolge »Völkermord unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist«. Laut Wall Street Journal besteht die Lösung darin, die Palästinenser komplett zu vernichten und/oder aus ihrem Heimatland zu vertreiben:

[…] Was dachten die Bewohner des Gazastreifens denn, was geschehen würde? Ihnen muss am Wahlabend doch klar gewesen sein, dass ihr Leben künftig in einem Zustand absoluten Chaos gefangen sein würde. Die Lebenserwartung würde furchtbar niedrig sein, Kinder hätten keine Zukunft. Am Leben zu bleiben würde zur Herausforderung, sofern es überhaupt noch einen Unterschied ausmachte.[…] Quellen: [5]

Das Ausmaß an Todesopfern und Zerstörungen bis zum 31. Juli Mitternacht:

Getötete Palästinenser: 1.372
(315 Kinder, 166 Frauen und 60 Senioren)

Verwundete Palästinenser: 7.680 
(2.307 Kinder, 1.529 Frauen und 287 Senioren)

Zerstörte Gebäude: 5.238
Beschädigte Gebäude: 4.374
Beschädigte Krankenhäuser und Gesundheitszentren:
13 Krankenhäuser und 10 Kliniken
34 Gesundheitseinrichtungen geschlossen
12 Ambulanzen beschädigt

38 Mitarbeiter im Gesundheitswesen verwundet, darunter:
Zwei Apotheker, vier Sanitäter, ein pharmazeutischer Mitarbeiter, ein Labormitarbeiter und Blutbankmanager.

Eine Krankenschwester und ein Verwaltungsmitarbeiter starben infolge israelischer Luftangriffe.

Die Römisch-Katholische Kirche im Gazastreifen beherbergt über 800 Flüchtlinge und 29 behinderte Kinder. Ihr wurde mit Bombardierung gedroht, obwohl es unmöglich war, die behinderten Kinder aus der Kirche zu verlegen. Erneut hat Israel Büros angegriffen, die palästinensische und internationale Medien beliefern. Mehr als 245.000 Menschen wurden gewaltsam vertrieben. 1,7 Millionen Menschen (die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens) wurde in Mitleidenschaft gezogen dadurch, dass Infrastruktur für die Versorgung mit Elektrizität, Wasser und die Abwasserentsorgung zerstört wurde.

Querverweise:

[1] The Times of Israel: Genocide is Permissible »to Achieve Responsible Goals?« Global Research, 1.8.2014:
http://www.globalresearch.ca/the-times-of-israel-genocide-is-permissible-to-achieve-responsible-goals/5394541

[2] Screenshot des Artikels “When Genocide is Permissible”:
http://s14.directupload.net/images/140806/e8ydtozd.jpg

[3] Genocide permissible in Gaza: Times of Israel:
http://www.presstv.ir/detail/2014/08/01/373675/genocide-permissible-times-of-israel/

[4] Mosche Feiglin zitiert von Ali Abunimah, Expel Palestinians, Populate Gaza with Jews, Says Knesset Deputy Speaker, 28.7.2014: 
http://bit.ly/1zSNnaY

[5] Professor Thane Rosenbaum, Wall Street Journal, 21. Juli 2014:
http://online.wsj.com/articles/thane-rosenbaum-civilian-casualties-in-gaza-1405970362

 

 

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

PS.: Übrigens die 13. Innsbrucker Friedensmahnwache findet am Montag den 11.08.14 um 18:00 Uhr bei der Annasäule statt. Sei dabei! Unterstütze mit Deiner Anwesenheit die friedliche Bewegung FÜR Frieden in Europa und auf der ganzen Welt! 

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Ein Gedanke zu „Aufruf zum Völkermord in Palästina: In Israel wird inzwischen offen zum Holocaust am palästinensischen Volk aufgerufen. Am 1. August veröffentlichte die „Times of Israel“ einen Artikel mit dem Namen „When Genocide is permissible“, übersetzt also „Wenn Völkermord zulässig ist“.

  1. pragerschwalbe

    Danke Klaus,guter Beitrag wenn auch sehr traurig.Ich habe manchmal Gefühl,das schon alles nur aus psychohorror besteht….bei uns in Prag vielen haben sich Augen geöffnet.Ob das zukünftlich etwas positives bringt?!Bevölkerung ist Meinungsgespaltet,weil ständige Hirnwäsche….auch anders keine gute Nachrichten.Leute bangen um Existenz und du weiss sicher gut was davon resultiert.Es muss aber sicher etwas kommen was uns alle gegen den Teufel vereinigt!Liebe Grüsse aus Prag von Schwalbe:-)

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