5. Mahnwache der bundesweiten Montagsdemo am Potsdamer Platz in Berlin am 21.04.2014

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-04-22

Liebe BlogleserIn,

hier sehr interessant und wichtig von der gestrigen:

5. Mahnwache der bundesweiten Montagsdemo am Potsdamer Platz in Berlin am 21.04.2014

Andreas Popp

Hier noch eine gestrige Rede in schriftlicher Form von:


Ralf Schurig

Aloha liebe Community,

hier mal meine Rede heute auf der Mahnwache. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mal Übersetzungen in ein paar andere Sprachen machen?

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Einen wunderschönen Ostermontag Berlin. Einen wunderschönen Ostermontag wünsche ich allen Menschen der Völker dieser Erde und vor allem den Menschen, die heute bei den unzähligen Demonstrationen aller Friedensbewegungen überall auf der Welt teilnehmen.

Heute ist ein besonderer Tag. Nun nicht unbedingt, weil wir hier die Montagsmahnwache abhalten, sondern es ist ein besonderer Tag für unzählige Menschen in dieser Welt. Dieser Tag steht im Zeichen einer ganz besonderen Idee, die seit Jahrtausenden die Menschen verbunden hat. – FRIEDEN.

Warum feiern wir den Ostermontag? Wieso ist er so ein bedeutender, symbolischer Tag, der wie kein Zweiter im Jahr, die Menschen dazu bewegt, für den Frieden auf die Straße zu gehen?
Gläubige Menschen feiern an diesem Tag die Wiederauferstehung von Jesus Christus. Kinder warten jedes Jahr gespannt auf diese Tage der Freude und des familiären, wie menschlichen Beisammenseins.

Ich werde hier heute nicht über Religionen sprechen. Ich möchte aber von etwas sprechen, von dem alle großen Religionen sprechen – Frieden und Nächstenliebe.

Wenn wir an die großen Kämpfer für die Freiheit denken, fallen uns zunächst Namen ein, wie Mahatma Ghandi, Rosa Luxemburg, Geschwister Scholl, Martin Luther King, Martin Luther, Nelson Mandela oder John F. Kennedy. Wir vergessen oft, dass hinter diesen Männern und Frauen sehr viele Menschen standen. Einfache Menschen, die die Idee, die diese Menschen verkörpert haben, mitgetragen und zu einer kreativen Kraft haben werden lassen.

Aber einen Freiheitskämpfer nennen wir selten, doch hat er, wie kein Zweiter, die Welt verändert. Sein Dasein und seine Idee hat bis in die heutige Zeit hinein Menschen zur Nächstenliebe und Vergebung bewegt. Diesem Mann ist der heutige Tag ursprünglich gewidmet und auch über diesen Propheten, Heiligen, Menschen oder vielleicht auch nur Idee, sollte heute auch gesprochen werden.

Nicht zu vergessen, dass wir diesem Mann nun ein wirklich schönes, verlängertes Wochenende zu verdanken haben.

Ich muss euch gestehen, dass ich an den Osterhasen glaube möchte. Wenn man sich versucht einmal wieder in die Gefühle hinein zu versetzen, die man als Kind empfunden hat oder als Kind empfindet, wenn das Osterfest näher rückt. Wenn der Osterhase nicht auf eine gewisse Weise real wäre, wie könnte er dann so viele Menschen glücklich machen und das Jahr für Jahr und kommt es nicht am Ende genau darauf an?

Jesus Christus war ein Freiheitskämpfer, der den Missständen seiner Zeit mit dem Wort begegnete. Er sprach seelische Wahrheiten aus, die die Menschen in ihrem tiefsten Inneren berührten und bis heute berühren. Er war ein jüdischer Wanderprediger und verbindet damit alle drei großen, abrahamitischen Religionen – das Judentum, das Christentum und den Islam, in welchem er als der höchste Prophet von allen angesehen wird.
Und so könnte dieser Mann noch heute eine Brücke zwischen diesen Religionen schlagen.
Eine Idee kann die Welt verändern, wenn sie nur von genügend Menschen geteilt wird. Und wenn es eine Idee ist, die Nächstenliebe, Vergebung und Toleranz erzeugt, dann sollten wir nicht zögern, sie leben.

Dieser eine Mann war ein großer Lehrmeister des Friedens. Er zeigte nicht nur die Probleme auf, sondern auch einen Weg. Einen friedlichen Weg. Damit meine ich nicht unbedingt das Christentum, denn das existierte zur Zeit Jesus Christus in der Form noch nicht. Er brachte uns eine sehr wichtige Botschaft, von der ich glaube, dass sie nach immerhin zweitausend Jahren noch immer nicht verstanden worden ist. Sein eigentliches Opfer bestand darin, den Menschen ihre Schuld zu nehmen und für ihre Sünden zu sterben. Diese so scheinbar abstrakte Geste muss doch aber einen tieferen Sinn haben und viel zu selten betrachtet man die Dinge, die eigentlich elementar sind. In sehr alten Büchern stehen oft mehr Wahrheiten, die das eigene Leben verändern und zur Klarheit beitragen können, als in neuzeitlichen Werken. Sie können helfen, den Horizont zu erweitern, indem sie einem neue Blickwinkel auf die Welt eröffnen.

Betrachten wir die Welt von heute einmal unter einem dieser anderen Blickwinkel:

Das was in dieser Welt so viel Leid erzeugt, hat sehr oft mit Schuld und Schuldzuweisung zu tun. Viele Beiträge in unserer Gruppe und überall auf Facebook zeigten die Funktionsweise des Zentralbankensystems auf und die Probleme, die durch das Zins- und Zinseszinssystem entstehen, welches letztendlich den Menschen eine stetig wachsende Schuld aufbürdet. Dies trifft einen elementaren Archetypus im Kopf eines jeden Menschen.
Doch wie auch in unzähligen Beiträgen beschrieben und in Videos gezeigt, ist das Geld, dass wir in unseren Taschen haben, durch nichts gedeckt und die Bank verleiht virtuelles Geld, ohne auch nur die Spur von Risiko. Geld, das nicht existiert, kann man auch nicht verlieren. Jedoch müssen die Menschen die Schuld meist lange bezahlen. Kann man aber davon sprechen, dass diese Schuld tatsächlich real ist? So wie der Osterhase?

Wir streiten uns, beleidigen uns und verletzen uns oft gegenseitig. Das ist menschlich und ist Teil eines individuellen Wachstumsprozesses. Und Konflikte sind nicht unbedingt schlecht. Man muss nur bereit sein, zu vergeben und wieder in Dialog zu treten. Gerade gestern begann eine sehr schöne Diskussion mit dem Teamleiter in Österreich mit einem solchen Konflikt und endete mit der Erkenntnis, dass wir uns sehr gut verstehen und durch den friedlichen Dialog jederzeit gut miteinander auskommen werden. Damit von mir auch nochmal ganz besonders herzliche Grüße an Pablo Enrico uns sein Team in Österreich und auch an die Schweizer, die vor einigen Tagen in Bern und Zürich mit den Vorbereitungen für Mahnwachen begonnen haben.

Es sind doch im Grunde immer nur die Schuldzuweisungen, die uns daran hindern, die Konflikte zu betrachten und zu lösen, denn wer an dem Gedanken fest hält, dass ein Mensch einem anderen etwas schuldig sei, wird nicht bereit sein zu vergeben. Jesus Christus sprach immer wieder davon, dass die Vergebung der Schlüssel zu Liebe und Frieden ist. Er sagte: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
Wir müssen endlich ausbrechen aus dem ewigen Kreislauf aus Schuld und neuer Schuld. Wir drehen uns in einem Karmarad aus Aktionen und immer folgenden Reaktionen, welche immer nur neue Konflikte erzeugen. Es wird Zeit diesen Teufelskreis zu durchbrechen und uns von der Schuld zu befreien. Eine Schuld, die am Ende nur in den Köpfen der Menschen existiert.

Gerade ich als Deutscher bin mit dem Thema „Schuld“ immer wieder konfrontiert worden und ich muss niemandem sagen, von welchem Thema ich spreche. Doch kann ich nicht die Sünden meiner Vorväter tragen, denn an eine Erbschuld glaube ich nicht. Ich kann mich nicht durch eine Schuld, die ich nicht zu verantworten habe, davon abbringen lassen, über mich, meine Mitmenschen und unsere Geschichte nachzudenken, denn die Schuld wird nur all zu oft benutzt, um Menschen davon ab zu halten, frei zu denken und Themen neutral zu betrachten. Wer kann ein Interesse daran haben, das wir uns nicht neutral mit unserer Vergangenheit auseinander setzen? Wer kann von uns fordern, dass wir uns dafür schämen müssen, was andere Menschen vor unserer Zeit getan haben?
Ich bin noch kein Holocaustleugner oder Antisemit, wenn ich die israelische Regierung kritisiere. Doch immer dann, wenn man sich diesem Thema nähert, reagieren viele Menschen reflexartig und ich muss mit Schrecken feststellen, dass in vielen Köpfen die Fessel der Schuld noch sehr eng sitzt. Es ist eine moralische Fessel und die Moral war es schon immer, die dazu verwendet wurde, die Menschen zu spalten und in eine bestimmte Richtung zu treiben. Zu selten fragen wir Menschen uns, ob wir nicht in Wirklichkeit alle unschuldige Wesen sind. Unsere gemeinsame Geschichte, darf nie in Vergessenheit geraten und wir alle müssen daraus lernen. Doch steht diese Geschichte nicht in Zusammenhang mit einer Schuld, die meine Generation zu tragen hätte. Doch sie verfehlt ihre Wirkung nicht. Werdet wieder wie die Kinder – unschuldig und frei im Denken! Ohne Vorurteile, ohne die spaltende Macht der Moral!

„Die Moral jedoch ist nur der Anschein von Treue und Glauben und der Verwirrung Beginn.“ wusste der berühmte Philosoph Lao Tse schon vor 2800 Jahren.

Ich möchte heute nicht direkt über politische Themen sprechen, denn meiner Meinung nach müssen wir alle viel grundsätzlicher an den Themen arbeiten. Wir reden zwar vom FED-Schuldsystem, doch kann dieses System nur dann funktionieren, wenn die Menschen daran glauben – Wenn die Menschen daran glauben, dass sie eine Schuld zu begleichen haben und wir haben in vielen Beiträgen und Videos darauf hingewiesen, dass das FED-System letztlich auf der Täuschung basiert, dass das Geld, dass wir in unseren Taschen tragen, einen realen Wert hat. So lange es nun auch her ist, dass Jesus von der Schuld sprach und sie auf sich genommen hat, glauben wir noch immer an Schuldzuweisungen, die keine reale Grundlage besitzen. Seine Botschaft war zwar einfach aber davon, dass sie nicht verstanden worden ist, zeugt die Welt in der wir leben.

Und vielleicht rede ich nun doch von einem Dogma, von etwas, an das man glauben muss – das Dogma des Kapitalismus.

Ich bin ein Hartz-IV-Empfänger. Man bezeichnet unsereins oft als Sozialschmarotzer und man redet uns ein, dass wir schuldig wären. Schuldig an vielen Missständen in diesem Land, schwindender Wirtschaftsleistung und wir werden oft als faul beschuldigt. Aber wenn wir uns mal einen Moment Zeit nehmen und genauer darüber nachdenken, erkennen wir schnell, dass dies voreilige Aussagen sind. Inwieweit belastet denn ein Hartz-IV-Empfänger die Wirtschaft des Landes? Wenn wir es genau nehmen wollen – gar nicht, denn alles Geld, was ein Hartz-IV-Empfänger empfängt, fließt bis zum Monatsende wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf. Ein Mensch, der im Monat 1000 € spart, enthält dieses Geld dem Wirtschaftskreislauf vor. Es steht der Allgemeinheit nicht länger zur Verfügung. Es wird auch hier eine Schuld suggeriert, die nicht real ist, denn es ist diesem System nicht möglich, das Kind beim Namen zu nennen. Denn Hartz-IV ist im Endeffekt nichts anderes als der Beweis, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen möglich ist, ohne die Gesamtwirtschaft zu belasten. Die Schuld trennt uns hier von der einfachen Erkenntnis, dass wir schon lange ein sehr viel faireres, besseres Leben haben könnten. Nur würde man dann die Menschen nicht mehr in prekäre Arbeitsverhältnisse zwingen können.

Und ich will ein freier Mensch sein. Will nicht getrieben werden durch eine Schuld, eine fremde Projektion, die mir jemand auferlegt, mit dem ich persönlich nichts zu tun habe und mit dem ich nie einen Vertrag abgeschlossen habe. Ich lehne die Schuldzuweisungen ab, denn ich weiß, dass sie keine reale Begründung haben und nie im gegenseitigen Einverständnis beschlossen wurden.

Erinnern wir uns vielleicht einmal öfters daran, was Jesus Christus sagte und denken wir auch einmal gründlich über seine Botschaft nach, die mit Religion an sich nie etwas zu tun hatte. Jesus Christus war ein Truther. Er sprach die Wahrheit aus, weil dies seine Berufung war. Er sprach einfachste Wahrheiten aus, um die Menschen zu befreien. Nicht von Regierungen, nicht von Tyrannen, sondern von Ideen, die Geist und Seele gefangen nehmen.

Kämpft nicht wie Don Quichote gegen die Windmühlen des Systems, sondern befreit euch aus dem Gefängnis aus Schuld und Schuldzuweisungen in euren Köpfen, in das ihr hinein geboren worden seid! Erst wenn wir diese Lasten nicht mehr tragen, können wir aufrecht für die Wahrheit einstehen, ohne uns zu zensieren, ohne Angst vor Verurteilung. Und ich stehe auf um die Probleme in dieser Welt zu betrachten. Schonungslos, offen und ohne moralische Verklärung von Außen, damit wir eines Tages ohne die Gitterstäbe in unseren Köpfen in einer besseren, freieren Welt leben können.

Ich danke euch, für eure Aufmerksamkeit und hoffe, ihr euch vom Geist dieses Ostermontages beflügeln lasst.

liebe Grüße

Ralf Schurig

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Und hier nochmals die sehr eindrückliche Rede von KenFM (Ken Jebsen) auf der Mahnwache für Frieden in Europa und auf der Welt vom 31.03.14 in Berlin

KenFMs WICHTIGE Rede in Berlin am 31. März 2014 (Teil 3/4) Bitte dem Mann aufmerksam zuhören!

 

Am 31. März 2014 hat der Iraner Ken Jebsen eine wichtige Rede auf dem Berliner Potsdamer Platz gehalten.

Diese Rede soll uns einen Bewusstseinssprung ermöglichen. Bitte hört ihm genau zu.

Leider konnte ich die Rede nicht in Englischer Sprache titulieren, weil sie jetzt noch höchst aktuell ist.

Ich halte diese Rede für so WICHTIG und musste sie deshalb auf DIESEN Kanal hochladen, da ich es für notwendig empfand die WAHRHEIT zu verbreiten, bevor sie oft sehr schnell ZENSIERT wird.

Hallo und WILLKOMMEN zur nächsten Lektion. Hallo und willkommen, Sie müssen schon ganz gespannt darauf sein, die nächste WICHTIGE Lektion Ihrer TRANSFORMATION zu erlernen. Das nächste SPIEL ist dazu entworfen worden, die KLUFT zwischen Ihnen ALLEN zu überbrücken.

Komplette Länge der REDE: 52 Minuten.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirolvom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Be part of the solution. Don´t be part of the problem! Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

 

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2 Gedanken zu „5. Mahnwache der bundesweiten Montagsdemo am Potsdamer Platz in Berlin am 21.04.2014

  1. Isabella

    Danke, dass du dich für den Frieden und die Freiheit für alle Völker dieser Welt einsetzt.
    Liebe Grüße aus OÖ.
    Isabella

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