Die Medien, eine vierte Gewalt?

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-04-18 

Liebe BlogleserIn, 

aus dieser Quelle gefischt: https://www.facebook.com/pages/Parta-Tueri/610510815699576?fref=nf , die Frage ist: 

Die Medien, eine vierte Gewalt?

Es wird häufig behauptet, dass die Medien neben Exekutive, Judikative und Legislative die vierte Gewalt im Staat seien. Das „warum“ sollte sich an dieser Stelle erübrigen, denn vor allem in der heutigen Zeit des schnellen Informationsflusses, ist es quasi jedem gestattet, sich über alles in der Welt zu informieren. So verwundert es nicht, dass manche Journalisten des Öfteren den Polizeifunk abhören, um möglichst noch vor den Beamten vom Tatort aus berichten zu können. Man muss nur wissen wie und wo gesucht wird. Natürlich bezieht sich der Autor in diesem Fall nicht auf Dritte-Welt-Länder, die kaum Möglichkeiten haben, sich in diesem Informationsfluss zu bewegen.

Einem „Qualitäts-Medium“, sei es eine Zeitung, Nachrichtensendungen oder sonstiges, wird automatisch eine gewisse Seriösität zugesagt, auch wenn diese nicht immer vorhanden ist. Selbst wenn hier falsche Meldungen gesendet werden und dies ans Licht kommt, sei es beabsichtigt oder nicht, geht kein Aufschrei der Empörung durch das Land. Vereinzelt werden Stimmen laut, aber nicht so laut, dass sich etwas ändern würde. Aus diesem Grund kann sich der entsprechende Sender alles erlauben, ohne auch nur in irgendeiner Weise die Konsequenzen zu tragen.


Hierzu ein Beispiel aus der ARD: „In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen ungefähr 16.000 Menschen ums Leben“, lauteten die Worte von Thorsten Schröder am 11.3.2013 in der Tagesschau.
Der tragische Tod dieser hohen Anzahl an Menschen ist allerdings nicht dem Kernkraftwerk geschuldet, sondern dem Erdbeben welches zuvor ausbrach. Allein durch diese Fehlformulierung stiegen die Umfragewerte der Grünen auf 17 % an, da man nun leicht der Kernenergie und nicht dem Erdbeben die Schuld an 16.000 Todesfällen gibt. ( https://www.youtube.com/watch?v=Mg3z4GhJX3s&list=PLhZV6WkSUjJ_i5Z3GUVwBeV6v4usJEG7X&index=3 )

Gezielte Beeinflussung ist die treffende Formulierung hierfür. Und diese Beeinflussung kommt nicht von irgendwo, sondern wird gezielt aus taktischen Gründen eingesetzt.


Eine kurze Überlegung: Die Tagesschau der ARD ist mit einer Zahl von etwa 7 Millionen Zuschauern täglich (http://www.daserste.de/programm/quoten.asp) die am meisten gesehene Nachrichtensendung in Deutschland. Nun kommt die Frage auf, wieso Thorsten Schröder dies so sagte. Die Antwort bis hierhin ist klar: Weil seine Vorgesetzten das so wollen. Die nächste Frage ist: Wer sind seine Vorgesetzten bzw. wer steuert die ARD, sagt also, was ausgestrahlt wird und was nicht? Ganz klar: die Chefredakteure. Und nun: Wer sind diese Chefs und von wem wurden diese ausgewählt bzw. woher kommen diese?


So haben zum Beispiel beim ZDF, ein Sender „von der Union dominiert“, „Exekutive und PolitikerInnen die Macht an sich gerissen und treffen Personalentscheidungen über JournalistInnen, denen sie danach im Interview begegnen.“ Wodurch der eigentlich freie Journalist nur noch Berichte bringen darf die von oberster Stelle aus der Politik abgesegnet sind bzw. in das jeweilige politische Weltbild passt.

http://www.taz.de/!45151/ )

Woher soll auch ein Normalbürger erahnen, dass er belogen wird, oder nur die halbe Wahrheit vorgesetzt bekommt?

Was soll nun so ein Normalbürger dagegen tun?


Ganz einfach: Nichts. Er kann sich damit zufrieden geben, dass ihm eine Welt vorgegaukelt wird, in der es nur halbe Wahrheiten gibt, die Wahrheit totgeschwiegen oder zurechtgebogen wird. Oder:

Er ist wirklich an der ganzen Wahrheit interessiert, die um ihn geschieht. Dann hat er sich auch in Medien zu informieren, die eventuell nicht allzu groß sind und manchmal sogar von anderen Medien als unseriös dargestellt werden, weil sie die unbequeme Wahrheit öffentlich aussprechen.

Da stellt sich die Frage, warum die ganze Wahrheit manchmal verschwiegen wird, bzw. wer hat zu verantworten, dass dies so ist?

Beispiele wie das Obige wiederholen sich immer und immer wieder. Sei es aus „political correctness“, dass die Fakten anders dargestellt werden, oder weil ein hoher Politiker im Amt bleiben will und so unangenehme Themen totschweigt, was einer Zensur in einer Diktatur gleichkäme, oder einfach aus aktueller politischer Sicht allgemein nicht klug, die Wahrheit zu benennen, weil dies Auslöser für gewaltige Aufstände im Volk sein könnte.


Was der Autor mit diesem kurzen Artikel bezwecken möchte ist, dass jeder kritisch denkende Mensch generell nicht alles so hinnehmen soll, wie es diesem vorgesetzt wird. Sei es hier oder in anderen öffentlichen Formaten. Außerdem ist es bisweilen sinnvoll, sich auch bei Seiten und Zeitungen zu informieren, die „gegen den Strom schwimmen“ und Themen auch aus anderer Sicht beleuchten, als dies in den großen Medien getan wird.

Denn es gilt: Wo alle einer Meinung sind, wird meist gelogen.


Von John

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirolvom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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