Wie die CIA die Medien manipuliert – Die Operation Mockingbird, die weltweite Verzerrung der Realität durch die CIA! Propaganda, Wirtschaftskriege, präventive Aktionen einschließlich Sabotage, Antisabotage, Sprengung und Evakuationsmaßnahmen, subversive Aktionen gegen feindliche Staaten, einschließlich der Unterstützung von Untergrundorganisationen und die Unterstützung von anti-kommunistischen Elementen in Ländern die in Gefahr wahren“ durchzuführen

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-04-12

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Wie die CIA die Medien manipuliert


Die Operation Mockingbird, die weltweite Verzerrung der Realität durch die CIA


Mit der Freigabe der geheimen Unterlagen am 26. Juni 2007 durch das amerikanische Nationalarchiv unter dem Namen „Family Jewels“, ist die schon immer vermutete Steuerung der Medien durch die CIA endlich ans Licht gekommen. Der Geheimdienst der USA, der eigentlich nur im Ausland operieren darf, hat systematisch durch Journalisten die auf ihrer Gehaltsliste standen, die amerikanische Bevölkerung mit Desinformation und Lügen gefüttert. Dies mit der Absicht, die Wahrnehmung über die Politik und verschiedener Gesellschaftsthemen und was die Menschen denken sollen in ihrem Sinne zu steuern.


Im Jahre 1948 wurde Frank Wisner als Direktor für Spezialoperationen bei der CIA bestimmt. Kurz danach wurde es in das Büro für Politische Koordination umbenannt. Dieses Büro wurde dann die Spionage- und Gegenspionageabteilung der CIA. Wisner wurde der Auftrag erteilt, eine Organisation aufzubauen, die sich darauf zu konzentrieren hat „Propaganda, Wirtschaftskriege, präventive Aktionen einschließlich Sabotage, Antisabotage, Sprengung und Evakuationsmaßnahmen, subversive Aktionen gegen feindliche Staaten, einschließlich der Unterstützung von Untergrundorganisationen und die Unterstützung von anti-kommunistischen Elementen in Ländern die in Gefahr wahren“ durchzuführen.

Im selben Jahr hat Wisner unter dem Namen „Mockingbird“ ein Programm aufgebaut, welches die nationalen amerikanischen Medien beeinflussen sollte. Wisner rekrutierte dafür Phillip Graham der „Washington Post“, um dieses Programm innerhalb der Medienindustrie zu leiten.


Graham wiederum rekrutierte selber dann viele „respektable“ Persönlichkeiten aus den Medien, wie von der „New York Times, Newsweek, CBS“ und viele andere Nachrichtenmedien. Diese waren James Truitt, Russell Wiggins, Phil Geyelin, John Hayes und Alan Barth. Dann noch Stewart Alsop, Joseph Alsop und James Reston.

Im Jahre 1951 hat Allen W. Dulles, der Chef der CIA, Cord Meyer überzeugt dem Verein ebenfalls beizutreten. Meyer wurde dann die Hauptfigur in der Operation Mockingbird.


Einer der wichtigsten Journalisten unter der Kontrolle von Operation Mockingbird war Joseph Alsop, dessen Artikel in 300 verschiedenen Zeitungen erschienen. Andere Journalisten die bereit waren die Botschaft der CIA zu verbreiten waren Stewart Alsop (New York Herald Tribune), Ben Bradlee (Newsweek), James Reston (New York Times), Charles Douglas Jackson (Time Magazine), Walter Pincus (Washington Post), William C. Baggs (Miami News), Herb Gold (Miami News) und Charles Bartlett (Chattanooga Times). Diese Journalisten schrieben Artikel die von Frank Wisner in Auftrag gegeben wurden, wobei ihnen vertrauliche Informationen von der CIA zur Verfügung gestellt wurden, um bei ihrer Arbeit zu helfen.


Nach 1953 wurde das Netzwerk vom CIA Chef Allen W. Dulles persönlich geleitet. Ab diesen Zeitpunkt hatte die Operation Mockingbird massiven Einfluss auf mehr als 25 Zeitungen und Nachrichtenagenturen. Die Organisation wurde von Personen geführt, die für ihre rechte politische Haltung bekannt waren, wie William Paley (CBS), Henry Luce (Time Magazine und Life Magazine), Arthur Hays Sulzberger (New York Times), Alfred Friendly (Chef der Washington Post), Jerry O’Leary (Washington Star), Hal Hendrix (Miami News), Barry Bingham Sr., (Louisville Courier-Journal), James Copley (Copley News Services) und Joseph Harrison (Christian Science Monitor).


Das Büro für Politische Koordination wurde von Geldern finanziert, welche aus dem Marshall Plan abgezweigt wurden. Teile der Gelder wurden verwendet um Journalisten und Verleger zu bestechen. Frank Wisner suchte laufend nach Wegen die Öffentlichkeit über die Gefahren des Kommunismus zu überzeugen. Im Jahre 1954 hat Wisner auch die Finanzierung des Hollywood Films „Animal Farm“ organisiert, welcher auf dem Buch von George Orwell basiert.


In den 50ger Jahren waren insgesamt 3’000 Personen bei der CIA mit Propaganda beschäftigt. Wisner war dadurch in der Lage die Verbreitung von gewissen Ereignissen in den Medien zu verhindern. Zum Beispiel das CIA-Komplott um die Regierungen des Iran und von Guatemala zu stürzen.

Thomas Braden, Chef der Internationalen Abteilung, spielte eine wichtige Rolle bei der Operation Mockingbird. Viele Jahre danach verriet er seine Rolle bei diesen Ereignissen: „Wenn der Chef der CIA meinte jemand musste belohnt werden, weil er einen guten Job machte, sagen wir mal ein Gewerkschaftsführer im Ausland, und er könnte 50’000 Dollar gut gebrauchen, dann konnte er einfach so diesen Betrag aushändigen, ohne gegenüber jemanden Rechenschaft ablegen zu müssen. Es gab kein Limit über wieviel Geld er ausgeben durfte, er alleine entschied über diesen Krieg, einen geheimen Krieg, und er war weltweit im Gange. Journalisten waren das Ziel, aber auch Gewerkschaftler.“


Die Operation Mockingbird war sehr aktiv beim Sturz von Jacobo Arbenz, den Präsidenten von Guatemala, beteiligt. Leute wie Henry Luce waren in der Lage die Zeitungsgeschichten die pro Arbenz waren zu zensieren. Allen W. Dulles war sogar in der Lage die Reisen von linken Journalisten nach Guatemala zu verhindern, wie zum Beispiel Sydney Gruson von der „New York Times“.


Im Jahre 1955 versuchte Präsident Dwight D. Eisenhower die Arbeit der Operation Mockingbird einzuschränken. Aber es gelang ihm nicht gegen die Macht der CIA etwas auszurichten. Der Geheimdienst war ein Staat im Staat mittlerweile geworden.


Nachdem Tracy Barnes die Operation Mockingbird übernahm, hat sie Artikel gezielt in die Medien lanciert, welche politische Kandidaten unterstützten, die pro CIA waren.


Im Jahre 1963 hat der nächste Chef der CIA John McCone erfahren, dass der Random House Verlag die Absicht hatte das Buch „Invisible Government (Unsichtbare Regierung)“ von David Wise und Thomas Ross zu veröffentlichen. In diesem Buch sollten die Verbindungen von McCone zum Militärisch-Industriellen-Komplex enttarnt werden. Die Autoren behaupteten auch darin, die CIA hätte großen Einfluss auf die Außenpolitik der US Regierung.


John McCone zitierte Wise und Ross und verlangte von ihnen die Streichung der Kapitel darüber. Die Autoren weigerten sich dies zu tun und Random House entschied das Buch zu veröffentlichen. Die CIA beschloss daraufhin die ganze Auflage aufzukaufen, dies wurde aber nie gemacht, da der Verlag dann sagte, wir werden einfach eine zweite Auflage drucken. Darauf hin hat McCone in den Medien dafür gesorgt, dass das Buch vernichtende Kritiken bekam.


Im Juni 1965 wurde Desmond FitzGerald Chef von Mockingbird. Ende 1966 hat FitzGerald erfahren, dass die linke Zeitung „Ramparts“ planen würde einen Artikel über die geheime Finanzierung der Nationalen Studentenbewegung durch die CIA zu veröffentlichen. FitzGerald hat daraufhin Edgar Applewhite den Befehl gegeben, eine nationale Kampagne gegen die Zeitung zu organisieren. Später verriet Applewhite „Ich hatte alle möglichen schmutzigen Tricks auf Lager um die Auflage und die Finanzierung der Zeitung zu schädigen. Die Leute die Rampart führten waren verwundbar und konnten erpresst werden (wegen ihrem Sexleben?). Wir hatten schlimme Sachen mit ihnen vor und einiges haben wir auch durchgeführt.“


Die schmutzigen Tricks verhinderten aber nicht, dass „Ramparts“ die Geschichte im März 1967 veröffentlichte. Der Artikel von Sol Stern „NSA and the CIA“ hat neben dem Bericht über die Finanzierung der Studentenbewegung auch das ganze System der anti-kommunistischen Frontorganisationen in Europa, Asien und Südamerika bloßgestellt. Es nannte Cord Meyer als Hauptfigur hinter dieser Kampagne, die auch die Finanzierung des Literaturblattes „Encounter“ beinhaltete.


Meyers Rolle bei Mockingbird wurde weiter entblößt, als er im Jahre 1972 beschuldigt wurde bei der Veröffentlichung des Buches „The Politics of Heroin in Southeast Asia“ von Alfred W. McCoy Einfluss genommen zu haben. Dieses Buch berichtete sehr kritisch über den Drogenhandel der CIA in Südostasien. Der Verleger verriet vorab die Geschichte, da er ein ehemaliger Kollege von Meyers war.


Weitere Details der Operation Mockingbird wurden durch die Untersuchung von Frank Church im Jahre 1975 in seinem Bericht für den US Kongress bekannt „Select Committee to Study Governmental Operations with Respect to Intelligence Activities“.


In diesem Kongressbericht, der im Jahre 1976 veröffentlicht wurde, steht: „Die CIA unterhält ein Netzwerk von mehreren hundert ausländischen Agenten rund um die Welt, welche Informationen an die CIA liefern und auch die Meinung der Öffentlichkeit durch Propaganda beeinflussen. Diese Individuen ermöglichen der CIA direkten Einfluss auf eine große Anzahl an Zeitungen, Zeitschriften, Informationsdiensten, Nachrichtenagenturen, Buchverleger, Radio- und Fernsehstationen und sonstigen ausländischen Medien zu haben.“ Church berichtete, die Kosten für die Desinformation der Welt würde dem amerikanischen Steuerzahler $265 Millionen pro Jahr kosten.


Frank Chuch zeigte auf, wie die CIA Journalisten und Autoren benutzte um Informationen zuerst im Ausland zu veröffentlichen, um sie dann anschließend in den USA zu verbreiten. Er schreibt zum Beispiel als Vorgehensweise: „Es wurden Bücher im Ausland veröffentlicht, ohne den US Einfluss zu zeigen, in dem die Verlage und Buchverkäufer insgeheim bezahlt und subventioniert wurden, egal ob die Bücher einen kommerziellen Erfolg versprachen oder nicht. Sie haben bis 1967 über tausend Bücher auf diesen Weg produziert, subventioniert und publiziert. Alle diese Bücher fanden ihren Weg zurück auf den amerikanischen Markt, entweder in der Originalversion, oder neu verpackt in Zeitungs- und Zeitschriftenartikel.“


In einer anderen Veröffentlichung 1961 hat der Chef der Propagandaeinheit bei der CIA geschrieben: „Der Vorteil unserer direkten Kontakte zu den Autoren war, wir konnten ihnen unsere Sicht in allen Details darlegen, sie mit allem Material ausstatten welches wir darin enthalten haben wollten und wir konnten das Manuskript in jedem Stadium überprüfen. Die CIA stellte sicher, dass das Manuskript genau mit unseren operationellen und propagandistischen Absichten übereinstimmte.“

Die Analyse von Dokumenten durch Church brachte ans Licht, dass über 50 Journalisten bei der CIA angestellt waren, obwohl es tatsächlich viel mehr waren. Sie hatten ein enges Verhältnis zur CIA und wurden „regelmäßig für ihre Dienste bezahlt, außerdem erhielten sie Geschenke und Kostenerstattungen.“ Church schreibt, dies war nur die Spitze des Eisbergs, denn die CIA weigerte sich bei der Untersuchung weitere Namen von Personen und von Medien zu nennen, mit denen sie zusammengearbeitet haben.


Church kam zum Schluss: „Durch die Untersuchung des Einflusses der CIA auf die Medien, ergeben sich zwei Gründe für großes Bedenken. Erstens, die Gefahr der heimlichen Einflussnahme auf die Medien um die amerikanische Öffentlichkeit durch Propaganda in die Irre zu führen. Zweitens, der Schaden an der Glaubwürdigkeit der Medien und deren Unabhängigkeit als freie Presse, durch die geheimen Verbindungen zu Journalisten und Medienhäuser.“


Der bekannte Journalist Carl Bernstein, der zusammen mit Bob Woodward die Watergate Affäre an die Öffentlichkeit brachte, hat weitere Informationen über Operation Mockingbird in einem Artikel im „Rolling Stone“ im Oktober 1977 berichtet. Bernstein behauptete darin, seit über 25 Jahren haben mehr als 400 amerikanische Journalisten geheime Aufträge für die CIA ausgeführt: „Einige dieser Journalisten sind Pulitzer Preisträger, bekannte Reporter, welche sich selber als unabhängig bezeichnen. Viele waren aber weniger exaltiert, ausländische Reporter die meinten die Verbindung zum Geheimdienst würde ihnen bei der Arbeit helfen, Freelancer die meinten es wäre aufregender im Spionagegeschäft mitzumischen, statt langweilige Artikel zu schreiben und Vollzeit CIA-Angestellte die sich als Journalisten im Ausland getarnt haben.“

Laut den Forschern Steve Kangas, Angus Mackenzie und Alex Constantine wurde die Operation Mockingbird NICHT im Jahre 1976 durch die CIA beendet. Kangas behauptete, im Jahre 1998 hat die Firma Richard Mellon Scaife, welche für die CIA arbeitete, das „Forum World Features“ betrieben, eine ausländische Nachrichtenagentur, dessen Dienst von der CIA verwendet wurde, um rund um die Welt Propaganda zu streuen.


Am 8. Februar 1999 wurde Kangas tot in Badezimmer der Büros von Richard Mellon Scaife in Pittsburg gefunden. Ihm wurde in den Kopf geschossen. Offiziell hat er Selbstmord begangen, aber viele Leute meinen er wurde ermordet. In einem Artikel im „Salon Magazine“ vom 19. März 1999 fragt Andrew Leonard „Warum hat die Polizei berichtet, ein Einschussloch war auf der linken Seite des Kopfes, während die Autopsie von einer Wunde im Gaumen berichtete? Warum wurde die Harddisk seines Computers kurz nach seinem Tod gelöscht? Warum hat Scaife ihren Nummer 1 Privatdetektiv, Rex Armistead, beauftragt die Vergangenheit von Kangas zu untersuchen?“


Wenn man sich den Wikipedia Artikel den ich verlinkt habe anschaut, sieht man am Anfang, dieser Artikel ist zum Löschen markiert worden. Mockingbird ist die CIA Operation um die Medien zu kontrollieren. Wer hat Interesse daran, dieses Wissen von der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu entfernen?

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wie die CIA die Medien manipuliert http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/10/wie-die-cia-die-medien-manipuliert.html#ixzz2debEQRSa

 


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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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