Hunger nach Recht! Das Wunder von Stams! Die weibliche Tiroler IKONE des Widerstandes, gegen die Justiz und Behörden! Ärztlich überwachter 204-tägiger Hungerstreik im Auto und Spital, von Frau Anna Mair im Jahre 1982, war den Medizinern in der Klinik Innsbruck, Telfs, Imst, Hochzirl nicht erklärbar. Felix Mitterers „Die Frau im Auto“ erzählt die Geschichte (mit kleinen Abweichungen!)! Die heimischen (Tiroler) Medien haben eigentlich nur mit einer kleinen Randnotiz davon Kund gegeben! Es wurde medial unterdrückt, für die politische (involvierte) Macht in Tirol, oder im Auftrag derer?! Hungerstreik einer obdachlosen Mutter die von der Behörde und Justiz aus ihrem Lebenswerk vertrieben wird, wird medial ignoriert!

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-04-08

Liebe BlogleserIn,

die Wahrheit kommt ans Licht, auch wenn sie unterdrückt wird. Unglaublich aber wahr, was sich in Tirol zugetragen hat, und medial verschwiegen wurde! Willkür der Behörde, Willkür der Justiz, HUNGERSTREIK, Obdachlosigkeit und monatelanges nächtigen im Auto!

Hier Nachfolgend ein Gastkommentar des Sohnes der sehr geehrten verstorbenen Frau Anna Mair aus Stams in Tirol. Eine Ikone des Widerstandes in Tirol! Das Wunder in Stams in Tirol. Der Hunger nach Recht!

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Wegen angeblicher Abgabenschuld von 1.000 €uro … wird Frau Anna Mair, Kriegswitwe, aus der Gemeinde Stams, durch die überzogene eingeleitete Exekution durch Hr. Bürgermeister Kluibenschädl — ihr gesamtes erschundenes Lebenswerk — ein Zweifamilienwohnhaus mit l000 m2 voll erschlossenem Grund, unter mannigfaltigsten Täuschungen und Lügen der verantwortlichen Betreiber, in Zusammenwirken einer korrupten Justiz von Telfs und Silz bis lmst— öffentlich versteigert.
Der Termin dazu, vertuscht. Ein Abwesenheitskurator, Rechtsanwalt Dr. B. in Silz, rührt keinen Finger, während der gegnerische RA. Dr. M. O. (voller Name dem Blogbetreiber bekannt!), in ein und derselben Sache — gesetzwidrig zwei verschiedene Interessen vertritt, nicht unähnlich einer verzahnten, machtmissbrauchenden Mafia.

26. Jänner 1982 wird Anna auf Anordnung des BG Silz unter Assistenz von drei Gendarmen mit Rottweiler— Hund — an den Straßenrand der Siedlerstraße delogiert. Die Pistolen im Anschlag gingen die Gendarmen im Stiegenhaus in Schussposition. . . eine starke Frau … allein mit dem 2. Sohn an ihrer Seite— der gegen diese Justizwillkür kein Rechtsmittel hat, es bliebe nur die Notwehr…! Dann beginnt am 26. März 1982 der Hungerstreik als letztes Wehrmittel. Ohne Recht kann der Mensch nicht leben.

Nach 204 Tagen und Nächten überlebtem Hungerstreik, der erste Versuch einer Nahrungsaufnahme. (Anm.: unter 40 Kilo!) Die Grenze zwischen Leben und Tod schwindet. Ihre Hand hält zitternd den Löffel, halb gefüllt mit Grießnockerlsuppe. Wenn nur die bloße Suppe aufgenommen wird …die Krankenschwester hält ihre Hand fest, mit der anderen Hand hält Anna den Rosenkranz. Der Hals verschlossen, ausgetrocknet. Dann ein kleiner zaghafter Schluck. Sie nimmt die Nahrung in kleinster Menge auf, nach fast 7 Monaten Hungerns. Medizinisch und wissenschaftlich längst nicht mehr erklärbar aber geschehen, erklärt Hr. Prof .med. Gerstenbrandt, Landeskrankenhaus Innsbruck u. weitere Experten.

Die Schwester an ihrer Seite bricht in Tränen aus, weint erschütternd angesichts des Leides, Freude an der Hoffnung, dass Anna überleben könnte … Unterleib abgestorben, zeigt keine Schmerzreaktionen mehr. Der Arzt scheint zu resignieren. Operationen notwendig, Galle, Blase, was denn noch alles … die nächste Hiobsbotschaft. „Ihr Mutter lehnt die Bluttransfusionen ab, ohne die kann sie die Operation in dem geschwächten Zustand nicht schaffen. Versuchen sie es.“

Die Infusionsschläuche am einen Arm und in der anderen Hand den Rosenkranz umklammert. „Arnold, wenn ich dich noch um etwas bitten darf. Lass nicht zu, dass mir fremdes Blut verabreicht wird, das nicht auch noch. Wenn Gott will, werde ich auch so am Leben bleiben und sonst werde ich mein Schicksal hinnehmen.“

Diese Entscheidung zu treffen, wiegt für mich schwer. Mit der Erfüllung ihres Wunsches stelle ich mich gegen den Rat der Mediziner und laufe Gefahr, vom übelwollendsten Gesindl, der Behörden und Justiz, auch noch wegen Beihilfe zum Selbstmord angeklagt zu werden, sie warteten ja geradezu darauf, uns beide auszuschalten, Sippenverfolgung der Demokraten, die Fahne hoch dem Winde nach. Ich bin der Resignation nahe.

Auch der Arzt scheint wieder zu resignieren, schüttelt den Kopf. Mamma wird wieder von quälenden Hungervisionen traktiert und überlebt auch die Operation.

Bann folgt die Reha im Spital Hochzirl unter dem Prof. Dr. Tuba. Wieder schwindet die Grenze zwischen Leben und Sterben, die Belastungen werden auch für die Betreuenden groß, Mamma wird allen um sie herum geradezu unheimlich., ihr Glaube an die Hilfe Gottes ist unerschütterlich. Und wieder schafft sie es auch mit maßgeblicher Hilfe der ärztlichen Kunst.

Die Landespolitik resigniert vor der Gewaltentrennung von Politik und Justiz, Verbrecher der Justiz wagt keiner anzufassen und so stellt sich auch dieses System in Frage. Anna hat auf Grund der Unzuständigkeit behördlichen Lumpentums … die Einlieferung ins Altenghetto gegen ihren ausdrücklichen Willen einfach zu ertragen, basta. Der öffentliche Futtertrog bleibt gefüllt, zuständig sind die unfähigen Bürokraten nur in der Menschenverfolgung, aber nicht in der Reparatur ihrer eigenen Fehler, wo kämen wir da hin?

Am 20. Februar 2011 stirbt Mamma und findet ihren wohlverdienten Frieden. Nach weiteren 29 Jahren — abgeschoben und in der eigenen Heimat ein weiteres mal vertrieben, im Alter von 89 Jahren. Eine bis zuletzt kämpfende Ikone des Widerstandes und der Rebellion gegen erlittenes Unrecht, der lt. Medien „weibliche Kohlhaas“ dem Bühnenwerk Mitterers „die Frau im Auto“ ist tot. —BG Telfs, Silz, Imst, LG Ibk..E 35 u.36178 Zl. Es lebe die Republik.

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(Hungerstreikende von Frau Anna Mair war der 17.10.1982, Bild unten um Weihnachten 1982 in der Reha).



20.02.2011 starb Frau Anna Mair in Tirol.

Diese Gedenktafel ist in der Friedhofsmauer in Stams eingemauert!

Text: Das Wunder von Stams; 1982 geschehen um den leidvollen Grundrechts und Überlebenskampf der tief religiösen Anna Mair höhere Ereignisse, die durch fachliche Expertisen und Zeugen untermauert wissenschaftlich und medizinisch nicht erklärbar sind. Damit ist die Wahrheit in Feuererz gegossen, wie ihr unerschütterlicher Glaube an ihr Heimatrecht an der Seite Gottes in Ewigkeit. Sein Wille geschehe, vergib uns unsere Schuld.

Frieden ihrer Seele!

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