Solidarität mit Markus Wilhelm – Crowdfunding für die hohen Kosten im Prozess von Tiroler Volkspartei + Area 47 gegen www.dietiwag.org – Hannes Schlosser

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-04-07

Liebe BlogleserIn,

aus dieser Quelle entnommen: http://www.unterstuetze-mw.org/mitmachen/

Ich ersuche um zahlreiche Verbreitung. (TEILEN, GEFÄLLT mir, twittern, etc. J)

Solidarität mit Markus Wilhelm

Crowdfunding für die hohen Kosten im Prozess von Tiroler Volkspartei + Area 47 gegen dietiwag.org

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  • Dem Aufdecker etwas heimzahlen

    7. April 2014

    Es geht um rund 15.000 Euro – vorläufig und mindestens. Das sind die Kosten die in jenem Prozess angefallen sind, den die Tiroler Volkspartei und das Veranstaltungszentrum „Area 47 dem Publizisten Markus Wilhelm als Betreiber der Internetseite „dietiwag.org“ aufgezwungen haben.

    Markus Wilhelm hat in einem am 25.3.2013 veröffentlichten Artikel Zusammenhänge hergestellt, so wie er das in seiner publizistischen Arbeit seit mehr als drei Jahrzehnten macht. Angefangen beim legendären „Föhn“ und jetzt seit zehn Jahren auf „dietiwag.org“.

    Da ist zunächst der vom Land Tirol hoch subventionierte Freizeitpark „Area 47“, der ungeniert auch neonazistische Bands wie den Südtiroler Hass-Rockern von „Frei.Wild“ eine Bühne gab. Dann kommt die Tirol seit 1945 regierende Volkspartei und nutzt die selbe Bühne nur wenige Monate später am 6.4.2013 für einen Parteitag. Markus Wilhelm hat seinen umfangreichen Artikel im Vorfeld dieser Veranstaltung „ÖVP-Parteitag am rechten Ort“ getitelt. Der Artikel hat sich gegen die rassistische, rechtsradikales Gedankengut verbreitende Rockband gewandt und eine Abgrenzung des Veranstalters „Area 47“ und der dominierenden Partei des Landes eingemahnt. Als Signal, als Eyecatcher zur Warnung vor rechten Umtrieben hat Wilhelm das stärkste Symbol dafür gewählt: ein angedeutetes Hakenkreuz, produziert durch eine Verfremdung des Logos von „Area 47“.

    Die Tiroler Volkspartei und „Area 47“ fühlten sich auf den Schlips getreten, klagten auf Unterlassung der Verwendung des stilisierten Hakenkreuzes und auf alle Vermögensschäden, die sich für das Veranstaltungszentrum durch Wilhelms Kritik ergeben könnten.

    Das Landesgericht Innsbruck hat den Klägern Recht gegeben, die Verwendung des Hakenkreuzes sei ein „Wertungsexzess“. Trotz aller von Wilhelms Anwalt aufgezeigten Widersprüche im Urteil der ersten Instanz bestätigte das Oberlandesgericht Innsbruck die Entscheidung: WERTUNGSEXZESS.

    Alle Dokumente zur Vorgeschichte, alle Artikel, die beiden Urteile, die Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil sind hier nachzulesen.

    Gegen die Entscheidung des OLG bleibt kein ordentliches Rechtsmittel, sondern nur die Möglichkeit einer außerordentlichen Revision an den Obersten Gerichtshof und in weiterer Folge der Gang an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

    Es gibt viele gute Gründe die beiden Gerichtsurteile als absurd, unlogisch, die Freiheit von Journalismus beschränkend etc. zu empfinden. Aber sie existieren, sind wirksam und für Markus Wilhelm ökonomisch schwer belastend. Rund 15.000 Euro sind es derzeit: Gerichtskosten, gegnerische Anwaltskosten, eigene Anwaltskosten (letztere zum geringsten Teil).

    Markus Wilhelm braucht in dieser Situation unsere Solidarität. Deshalb organisiere ich diese Spendenkampagne, oder zeitgeistig formuliert, eine Art Crowdfunding.

    Als Journalist kenne ich die Arbeit von Markus Wilhelm seit vielen Jahren. Ich kenne keinen mutigeren Journalisten als ihn und keinen, der exakter und tiefer recherchiert als er. Ich schätze es, wie er Zusammenhänge herstellt, sprachlich pointiert, wie kaum andere.

    Markus Wilhelm schützt kein Verlagshaus, keine Redaktion. Ohne seine journalistische Arbeit würden in Tirol unzählige Skandale nicht aufgedeckt sein, so manches Wissen darüber, wie es in diesem Land läuft, wäre vergraben geblieben. Die Cross-Border-Geschäfte der  TIWAG noch immer geheim, Switak ein aktiver Landesrat, van Staa ein ehrenwerter Mann, Konrad Streiter hochdotierter TIWAG-Konsulent  und der Lebenshilfesumpf …

    Genug. Genug Motivation für mich, in dieser für Markus Wilhelm schwierigen Situation die Initiative zu ergreifen und Spenden einzutreiben.

    Daher mein Aufforderung einen Beitrag zu leisten und diesen Aufruf auch dadurch zu unterstützen, dass viele Menschen in ganz Österreich davon erfahren. Per Mail, Twitter, Facebook etc. (siehe auch „Mitmachen“)

    Spenden ist ganz einfach: den „Spenden!“-Button drücken und schon kann es losgehen.

    Über den Stand der eingegangenen Solidaritätsgelder werde ich an dieser Stelle und auf Facebook wöchentlich informieren.

    Hannes Schlosser

    Journalist und Autor

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    Mitmachen

    Die einfachste Form, diese Kampagne zu unterstützen, ist, ein E-mail, tweet oder facebook- posting in dieser oder einer ähnlichen Form zu versenden:

    Solidarität mit Markus Wilhelm

    Crowdfunding für die hohen Kosten im Prozess von Tiroler Volkspartei + Area 47 gegen dietiwag.org.

    15.000 Euro Prozesskosten muss der Publizist Markus Wilhelm aufbringen. Er hat auf seiner Homepage dietiwag.org  vor einem Jahr einen Artikel gegen die rassistische, rechtsgerichtete Musikgruppe  „Frei.Wild“ veröffentlicht und eine Mitverantwortung des Veranstalters „Area 47“ und der Tiroler Volkspartei aufgezeigt.

    Weil er dabei ein angedeutetes Hakenkreuz verwendet hat, klagten ihn der Veranstalter und die Tiroler Volkspartei und Wilhelm verlor in zwei Instanzen. Wertungsexzess lautete das Urteil.

    15.000 Euro sind für Markus Wilhelm eine sehr große Summe. Tirols mutigster Journalist braucht jetzt Solidarität!

    Unterstützt diese Kampagne mit Spenden – auch kleine Beträge sind willkommen!

    Unterstützt diese Kampagne durch Verbreiten dieser Information per E-Mail, Twitter, Facebook etc. (siehe auch „Mitmachen“)

    Mehr unter

    http://www.unterstuetze-mw.org

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    Ich bitte um Unterstützung und werde natürlich selbst unterstützen!

    Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirolvom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

    Be part of the solution. Don´t be part of the problem! Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

    Unbenannt

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