Schleift die Festung Europa! Wir sind Menschen und wollen nicht, dass man mit anderen Menschen so umgeht! Wir möchten uns damit nicht die Hände waschen sondern fordern vielmehr Menschlichkeit ein! Die Petition gilt es zu unterstützen, findet ihr nicht?

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-03-24 

Liebe BlogleserIn, 

habe heute mittags, von einem Fotografen der rund um Syrien vor Ort die Flüchtlingsproblematik bildlich und textlich thematisierte, einiges menschlich schreckliches erfahren müssen, und es ist einfach entsetzlich, was dort rund um Syrien, so mit Flüchtlingen so „ab geht“! Erfuhr aber gleichzeitig auch „was so abgeht“ in den großen Medienunternehmen in Deutschland!

Zum Thema zurück, vor allem an den Grenzen der „Festung Europa“ sterben zehntausende Menschen und wir sind mitverantwortlich dafür! Wir könnten eine Petition (siehe Link unten) mitunterstützen! 


Diese Petition wird versendet an: (sehr viele Verantwortliche in Europa, wird hier weggelassen siehe: http://www.change.org/de/Petitionen/schleift-die-festung-europa-verhindert-den-tod-von-fl%C3%BCchtlingen?share_id=PDkGwTGoXQ&utm_campaign=autopublish&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition&v&x=%7Eopen_graph_autopublish_experiment

Schleift die Festung Europa

    1. Petition von Leander Sukov Ochsenfurt, Deutschland

Verbreiten Sie diese Kampagne!

Machen Sie aus Ihrer eigenen Unterschrift hunderte Unterschriften, indem Sie jetzt Ihre Freunde bitten, die Kampagne zu unterzeichnen.

SIE, IHRE FREUNDE, 170 durchschnittl. FREUNDE, IHRER FREUNDE 10.000 circa



Tear down this wall – Schleift die Festung Europa!

An den südlichen Grenzen Europas, aber nicht nur an jenen, sterben Menschen. In diesem und dem vorigen Jahr allein forderte die Festung Europa mindestens 460 Opfer. Die Flüchtlinge fliehen aus Staaten, in denen Willkür, Gewalt und Unterdrückung herrschen, sie fliehen aus Ländern, deren staatliche Integrität zerschlagen wurde, aus Bürgerkriegsgebieten und Diktaturen. Sie fliehen vor Hunger, Not und Armut.

Sie fliehen aus Regionen, in denen der europäische Kolonialismus geherrscht hat, und sie fliehen vor den Nachwirkungen dieses Kolonialismus ebenso wie vor den Resultaten aktueller Interventionspolitik.

Sie fliehen zu uns.

Sie fliehen nicht leichtfertig, sie fliehen nicht aus milden Gründen. Sie sind keine Wirtschaftsflüchtlinge: Sie fliehen den persönlichen, ganz individuellen Untergang.

Sie fliehen, weil es keinen anderen Ausweg für sie gibt.

Europas Nationen, die nun armen wie die reichen, haben Afrika und Asien, Südamerika und Ozeanien ausgebeutet, haben sich über Jahrhunderte an den Produkten und an der Arbeitskraft der oftmals versklavten Einwohner bereichert. Unbarmherzig und unmenschlich wurden Strukturen zerschlagen und Grenzen gezogen, Traditionen beseitigt und die Reichtümer der Regionen geplündert. Unsere koloniale Geschichte, deren Früchte noch immer Teil des europäischen Reichtums sind, verlangen von uns Demut und nicht chauvinistische Abschottung.

Nicht das europäische Grenzregime mit seinen Schnellboten und Drohnen, mit Nachtsichtgeräten, Hubschaubern und Hundestaffeln darf die Antwort auf den Andrang der Flüchtenden sein. Nicht stacheldrahtumzäunte Lager dürfen das europäische Heim der Fliehenden werden. Nicht Arbeitsverbote, verordnete Armut und Abschottung sollen das Leben der Menschen verengen, die auf unsere Hilfe hoffen. Im Gegenteil: wir sollten sie als Freunde und Partner betrachten.

Die Innenminister der europäischen Mitgliedstaaten blockieren seit Jahren ein gemeinsames europäisches Asylrecht, aus Angst vor den nationalistischen und rechtspopulistischen Parteien in ihren Ländern.
Europarecht muss grundsätzlich auf Menschenrechten basieren – nationale Ängste und Befindlichkeiten dürfen nicht benutzt werden, um Europas Konzernen ihre profitable Müllkippe  zu erhalten!

Europa braucht eine humanitäre und humanistische Flüchtlingspolitik.

Zugleich brauchen die Bewohner der Länder, aus denen so viele fliehen, Hilfen, die nicht die einheimische Ökonomie zerschlagen, nicht die dortige Landwirtschaft vernichten und nicht der Herrschaft von Warlords und Clans Vorschub leisten.

Wir, Schriftsteller und Künstler, fordern die Gremien der Europäischen Union auf:

  • Schafft ein humanitäres Flüchtlingsrecht
  • Schafft ein menschliches Asylrecht
  • Schafft die Dublin-II-Verordnung ab
  • Begreift: Kein Mensch ist illegal
  • Beendet das Sterben

Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirolvom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner 

Be part of the solution. Don´t be part of the problem! Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %! 

Und hinweisen möchte ich auf: http://www.borderline-europe.de/ Ein erbrachtes Engagement, welches herausfordert mitzumachen! J

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