Aufklärung tut not! Nicht nur bei der Hypo Group Alpe Adria! Objektive sachliche Informationen rund um Veganismus! Bild oder Text!

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-03-16

Liebe BlogleserIn,

aus gegebenen Anlässen, siehe nächster Absatz, hier eine Serie vom Artgenossen über Fakten und Tatsachen rund um die Meinungen und die Meinungsbildung über vegan lebende Menschen, deren Einstellungen und Kritik seitens der „Tierfresser“ bzw. Fleischesser! Wirklich sehr lesenswert oder ansehenswert! Sehr informativ.

(Anlässe dafür sind: zahlreiches unnötiges Tierleid, unmenschliche Massentierhaltungen, widerwärtige Pelzzucht, menschlicher tierischer Fleischverzehrausmaß ist auch ein/der Hauptgrund für den menschlichen Welthunger und jährlichen Millionen Toten (vor allem auch Kinder!), auch aufgrund Mediendesinformationen wegen zahlungskräftiger Werbekunden der Milch- und Fleischindustrie (Nichtberichterstattung, Nichtaufklärung, einseitigen Werbekunden genehmen Darstellungen, …, vorhandener Unbewusstheit, u. v. m.)

Wenn man sich diese Informationen alle anhört, hat man auf jeden Fall viel wertvolle Informationen dazugewonnen! Es zahlt sich aus, sich kritisch sachlich (objektiv) informieren zu lassen! Sehr empfehlenswert! Auch teilenswert! (Die Werbung bzw. Wiederholung bringt´s 🙂 …

Hey Veganer, Ihr vermenschlicht Tiere!

Vermenschlicht man Tiere wenn man ihnen Rechte zugesteht die bisher Menschen vorbehalten waren?

Hey Veganer, Der Löwe frisst auch Fleisch!

Wieso behaupten manche Menschen dass es unethisch sei Fleisch zu essen wenn doch Tiere wie etwa der Löwe das auch tun?

 Hey Veganer, Tofuwurst ist Heuchelei!

Wieso kaufen manche Veganer „Ersatzprodukte“ in Fleischform und mit Fleischgeschmack wenn sie doch angeblich Fleisch ablehnen. -also Sachen wie Tofuwürste, Seitansteaks Sojageschnetzeltes u.s.w.. Für viele Nichtveganer scheint das unverständlich oder ist für sie sogar der Beweis dass Veganismus Unsinn oder Heuchelei ist und man hört Aussagen wie etwa dass dies zeigt dass man eigentlich doch Fleisch will oder dass so etwas inkonsequent sei und man solche Produkte auch nicht essen „darf“ wenn man ein echter Veganer sein will.

Diese Aussagen beruhen aber auf einem ganz grundsätzlichen Verständnisproblem an einem ganz entscheidenden Punkt.

Natürlich gibt es Menschen die einfach nur den Fleischgeschmack nicht mögen aber die meisten Veganer verzichten nicht auf Fleisch weil Fleisch eben Fleisch ist oder weil es nicht schmeckt, sondern weil Fleischkonsum unmittelbar Leid und Tötung von empfindungsfähigen Lebewesen verursacht. Es gibt durchaus viele Veganer, die den Geschmack und die Konsistenz von Fleisch mögen und wenn es eine leidfreie vergleichbare Alternative gibt spricht nichts dagegen dass ein Veganer solche Produkte isst auch wenn diese echten Tierprodukten vielleicht sehr nahe kommen mögen, zumal der Geschmack von Fleischgerichten ja ohnehin zum Großteil über Gewürze erzeugt wird. Darüber hinaus ist es sinnvoll Menschen die man vom Veganismus überzeugen möchte eine solche Alternative bieten zu können die einfach den bisherigen Essgewohnheiten nahe kommt. Und natürlich ist wurst- oder steakförmiges Bratgut nun mal gut für die Pfanne oder den Grill geeignet.
Es gibt durchaus Veganer die auch die „Ersatzprodukte“ abstoßend finden weil man damit ja quasi „Leichenteile“ nachahmt. Das ist auch völlig in Ordnung aber subjektiv.

Man darf hier also nicht den Fehler machen zu glauben, dass Veganern Fleisch einfach nicht schmeckt. Es geht vor allem darum dass für den bloßen Geschmack keine leidensfähigen Lebewesen leiden und sterben sollen.

Mit Fleisch ist dies der Fall, mit pflanzlichen Produkten die aussehen, riechen und schmecken wie Fleisch aber eben nicht. Und das ist der ganze Punkt.

Wenn man sich das klar macht, dann muss ich auch nicht die Frage stellen warum Nichtveganer Fruchtgummies aus Gelatine in Form und Geschmack von Früchten essen.

Hey Veganer, Ich fresse nicht, ich esse!

Warum scheint „fressen“ von Menschen die sich selbst als „Allesfresser“ bezeichnen als beleidgend empfunden zu werden?

Fleisch essende Menschen verweisen oft darauf, dass sie biologisch gesehen AllesFRESSER sind. Spricht man dann aber ebenfalls davon dass sie Fleisch FRESSEN wird das als Beleidigung empfunden und man protestiert dass man nicht frisst sondern isst obwohl man sich selbst gerade noch als Allesfresser bezeichnet hat.

Dabei ist Fleischfresser sogar eine Beschönigung beziehunsgweise eine Verharmlosung. Vielleicht wurde der Begriff nicht vorsätzlich geprägt aber mit Bezeichnungen wie Fleisch reduziert man ein Lebewesen auf ein Produkt. Man könnte natürlich argumentieren dass man ja nicht das gesamte Tier verzehrt aber das ist auch bei Pflanzen nicht der Fall. Wenn man also von Pflanzenfressern spricht müsste man eigentlich fairerweise auch von Tierfressern sprechen. Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen essen und fressen? Obwohl beide Begriffe Nahrungsaufnahme beschreiben hat man in der deutschen Sprache zwei verschiedene Begriffe für den selben Vorgang bei Menschen und nichtmenschlichen Tieren aber „fressen“ wird als abwertend empfunden wenn man es bei Menschen verwendet -aber wiederrum auch nur manchmal. Interessanterweise wird der Begriff Omnivore nicht als beleidigend empfunden obwohl er das selbe bedeutet.

Mit dim Begriff Omnivore gibt es aber ein Problem. Ich kann mich natürlich als Herbivore oder Pflanzenfresser bezeichnen und tue das auch aber es gibt einen Grund warum der Begriff Veganer existiert. Der Unterschied ist, dass Omivore eigentlich nur eine wertfreie biologische Beschreibung ist während Veganismus beinhaltet dass das Verhalten auf einer Ideologie oder zumindest bewussten Entscheidung basiert. Im Allgemeinen ist dass die Überzeugung dass es unethisch ist, empfindungsfähigen Lebewesen Leid zuzufügen. Natürlich ist auch das Gegenteil eine Überzeugung, nämlich die Entscheidung dass das unnötige Töten von leidensfähigen Lebewesen rechtmäßig ist. Wenn man einfach nur „Omnivore“ sagt, blendet man das aber aus. Aus diesem Grund wurde der Begriff „Karnismus“ geprägt. Ein Nichtveganer müsste also fairerweise als Karnist bezeichnet werden, denn man ist also als Veganer schon begrifflich gegenüber einem „Omnivoren“ im Nachteil weil bei dem Begriff ethische Überlegungen gar keine Rolle spielen. Aber für viele Menschen scheint es auch beleidigend Karnist genannt zu werden.

Warum sorgen sich Veganer angeblich um andere Lebewesen und kritisieren das Töten von Tieren, haben aber weniger Probleme damit Pflanzen zu töten? Nein, das liegt nicht daran dass Pflanzen keine putzigen Knopfaugen haben die sentimental machen oder dass es nicht so schön ist ist sie zu streicheln denn Veganer essen keine Tierprodukte -auch nicht von „hässlichen“ Tieren. Kurze Antwort: Pflanzen sind nicht bewusst leidensfähig und können keine Schmerzen empfinden. Selbstverständlich sind sie auch Lebewesen. Wenn ein Veganer -vielleicht etwas ungenau- von Lebewesen spricht, dann meint er im Allgemeinen „leidensfähige Lebewesen“. Pflanzen besitzen nichts was mit einem zentralen Nervensystem oder einem Hirn vergleichbar wäre.

Es gibt immer mal wieder pseudowissenschaftliche Untersuchungen laut denen Pflanzen angeblich anfangen zu „schreien“ wenn sich ihnen jemand nähert der ihnen mal Blätter abgerissen hat oder wo man zu beweisen meint dass Pflanzen obwohl sie keine Ohrenn haben, es mögen wenn man mit ihnen spricht und gerne klassische Musik hören. Intensive seriöse Forschung hat jedoch keinerlei Hinweise darauf erbracht, dass Pflanzen irgend eine Art bewusste Empfindungen haben. Schmerz existiert um höhere Lebewesen vor Schaden zu bewahren. Da Planzen aber nicht flüchten können, macht es evolutiv keinen Sinn dass sie so etwas wie ein Schmerzempfinden entwickeln würden.

Man hat inzwischen gut verstanden was für so etwas wie Bewusstsein und Schmerzempfinden Voraussetzung ist und ohne so etwas wie ein zentrales Nervensystem und eine Art Gehirn existiert so etwas in der Natur nicht.

Pflanzen sind am ehesten so etwas wie biologische Automaten. Sie reagieren natürlich auch auf ihre Umwelt und kommunizieren teilweise in gewissem Maße auch miteinander aber das tun beispielsweise auch Smartphones und diese würden wir kaum in einem bewussten Sinne leidensfähig nennen.
Selbst wenn es so wäre dass man erwarten könnte, dass Pflanzen irgend eine Art von Bewusstsein haben, sollte man natürlich versuchen so wenig wie möglich Pflanzenleid zu erzeugen ohne das eigene Lebensrecht aufzugeben.

Aus ökologischen Gründen sollte man auch schon heute Pflanzen so wenig wie möglich schädigen und besonders wenige Pflanzen tötet man als Veganer denn um Tierprodukte zu produzieren, muss man ein Vielfaches an Pflanzen verfüttern. Je nach Tierart werden bis zu 15 Mal soviel Kalorien aus Pflanzen benötigt, wie man nachher in Form von Fleisch erhält. Um meinen Energiebedarf zu decken kann ich also entweder eine gewisse Menge an mutmaßlich leidensfähige Pflanzen töten, oder ein definitiv leidensfähiges Tier, zu dessen Fütterung zuvor ein Vielfaches an Pflanzen getötet werden musste.

Selbst wenn man entgegen jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis nicht nur annimmt, dass Pflanzen und Tiere gleichermaßen Leid und Schmerz empfinden können sondern Tieren die Leidensfähigkeit hypothetisch mal komplett abspricht und annimmt, dass Pflanzen tatsächlich leiden können, habe ich also die Wahl, ob ich das Leid einiger Pflanzen verursache, indem ich sie direkt esse, oder ein vielfaches Pflanzenleid indem ich Fleisch esse. Also selbst wenn Pflanzen leidensfähig währen und Tiere nicht, verursacht man als Veganer weniger Leid. Und wenn wir die fiktive Annahme dass Tiere nicht leiden, weglassen, kommt das Leid des Tieres sogar noch auf das der Pflanzen oben drauf.

Wen das alles nicht davon überzeugt dass es entscheidende Unterschiede zwischen Tieren und Pflanzen gibt, der kann für sich selbst ein kleines Experiment machen: Menschen haben den recht seltsamen Brauch sich zu verschiedenen Anlässen die Geschlechtsorgane von Pflanzen zu überreichen. Verschenkt einfach mal bei der nächsten Gelegenheit statt dessen einen Strauß Schweinepenisse und lasst mich wissen wie es gelaufen ist. 😉

 

 Hey Veganer, Veganismus ist unnatürlich!

Ist eine vegane Lebensweise nicht völlig unnatürlich und daher abzulehnen?

Es ist auch unnatürlich Fleisch zu braten oder als erwachsener Mensch Milch, also die Säuglingsnahrung einer anderen Spezies zu konsumieren oder gar aus dieser Säuglingsnahrung noch weiter verarbeitete Produkte herzustellen.

Veganismus ist eine kulturelle Entscheidung. Genau wie etwa dass Vergewaltigung zu ächten ist oder dass man Kannibalismus ablehnt. Diese Dinge sind auch völlig natürlich aber wir betrachten sie als unethisch. Kein normaler Mensch würde auf die Idee kommen diese Dinge zu befürworten mit der Begründung dass das alles natürlich sei. Geht es um den Veganismus wird „unnatürlich“ aber plötzlich ein vermeintliches Argument. Ja, man kann Veganismus als unnatürlich bezeichnen -wie so ziemlich alles was wir tun- aber das sagt nicht das Geringste darüber aus ob es falsch, schlecht, dumm oder ablehnenswert ist. Diesen häufigen Fehler nennt man naturalistischen Fehlschluss. Dass dieser Fehler so häufig begangen wird liegt wohl auch drin gegründet, dass der Begriff „natürlich“ gesellschaftlich im Allgemeinen als etwas positives, richtiges und erstrebenswertes verstanden wird und dass dieser Glaube beispielsweise auch von der Werbung ordentlich geschürt wird. Dies ist aber nicht grundsätzlich der Fall denn der Mensch hat sich in so vielen Bereichen von dem entfernt was man natürlich nennen könnte und findet das meist auch gut so dass es kaum aufrichtig sein kann, „Unnatürlichkeit“ als Argument zu verwenden. Insbesondere sind Beispiele in der Natur nicht als Rechtfertigung für ethische Entscheidungen geeignet da man dann eben alles was natürlich ist als korrekt betrachten müsste und alles unnatürliche abzulehnen hätte. Jeder Mensch tut viele unnatürliche Dinge und das ist oft auchgut für ihn. Praktisch unser gesamtes Essen ist nicht wirklich natürlich. Fast alles was wir heutzutage essen ist so gezüchtet dass es mehr Vitamine enthält und gesünder ist oder besser schmeckt. Brokkoli ist beispielsweise mal eine Blume gewesen. Wenn man dann aber trotzdem ohne weitere Begründung „unnatürlich“ als Argument verwendet ist das einfach widersprüchlich -und ein Argument ohne Widerspruchsfreiheit ist im Grund wertlos denn wer gleichzeitig A und nicht-A behauptet, der behauptet effektiv gar nichts.

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Hey Veganer, Der Mensch hat Reißzähne!

Um den menschlichen Fleischkonsum ethisch zu rechtfertigen wird gern auf das menschliche Gebiss verwiesen.
Dabei hat man es schon mit mehreren Fehlschlüssen zu tun denn etwas wird nicht automatisch ethisch richtig weil es schon immer so war, weil es natürlich ist, weil es zu einem erwünschten Ergebnis führte oder weil man es kann.

Kurios wird es aber immer mal wieder wenn von vermeintlichen „Reißzähnen“ des Menschen gesprochen wird und dass diese eine Beweis dafür seien dass wir Fleisch essen sollen, können, dürfen oder müssen.

Mit Reißzähnen sind dabei die kleinen spitzen Zähne an der Ecke des Zahnbogens gemeint: Die Dentes canini.

Das sind Eckzähne die bei fast alle Säugetieren vorhanden sind. Von Reißzähnen spricht man nur bei manchen Raubtieren mit einem Scherengebiss das sich nur auf- und abwärts bewegen lässt. Wir können unseren Unterkiefer seitwärts bewegen da wir ein Mahlgebiss haben.

Gorillas haben beispielsweise wesentlich größere Eckzähne als Menschen und beim männlichen Gorilla sind diese noch stärker ausgeprägt. Man nimmt an, dass diese für Drohgebärden verwendet werden. Gorillas sind Pflanzenfresser. Aber bevor jemand einwendet dass Gorillas auch mal Insekten essen können und daraus ableitet dass Menschen daher Kühe, Schweine und Hühner essen sollen, sei noch erwähnt dass der Anteil weniger als 0,1% der Nahrung beträgt und dass ihre vermeintlichen Reißzähne nicht dabei helfen Insekten zu reißen.

Aber als Beispiel könnte man auch Geladas anführen. Das sind reine Grasfresser. Ebenso wie Wasserrehe welche natürlich auch reine Pflanzenfresser sind und bei denen sind die oberen Eckzähne zu Hauern verlängert sind oder bei Moschushirschen, Flusspferden u.s.w.

Selbst wenn wir in der Lage währen mit unseren ziemlich kläglichen Eckzähnen Tiere zu erjagen oder zu erlegen oder selbst wenn wir von Natur aus reine Raubtiere oder Kannibalen wären, sagt dies noch gar nichts darüber aus ob diese Handlungen auch ethisch richtig sind. Zur Rechtfertigung seiner Handlungen kann man sich nicht auf das Vorhandensein irgendwelcher Körperteile berufen. Wir müssen selbst Verantwortung für unsere Handlungen übernehmen -nicht unsere Zähne.

Auch ist es nicht besonders aufrichtig auf die vermeintlichen Reißzähnen als Rechtfertigung hinzuweisen, dann aber Motorsäge, Beil, Messer und Herd zu verwenden um Fleisch zu bearbeiten und zu zerkleinern.

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Hey Veganer, Veganismus ist ein Luxusproblem!

Manche Menschen sind der Meinung, Veganismus sei eine „Luxuskrankheit“ oder eine Beschäftigung mit „Luxusproblemen“.

Wir befinden uns in der Position, keine Tiere töten zu müssen um zu überleben, um gesund zu bleiben oder etwas zum Anziehen zu haben. Ist es nicht viel mehr Luxus wenn man solche unnötigen Dinge trotzdem tut? Und ist es nicht auch Luxus etwas zu tun das Leid, Ungerechtigkeit und Umweltschäden verursacht obwohl man es nicht muss, sondern nur weil man es will oder kann? Auf etwas zu verzichten und unnötige Dinge nicht zu tun um anderen nicht zu schaden, ist das Gegenteil von Luxus.

Wir leben in einer Gesellschaft, die zwar alles andere als perfekt ist, in der wir aber das Glück haben, keine anderen Menschen töten zu müssen um unser Überleben zu sichern. Es gibt aber auch Menschen die gezwungen sind zu stehlen und zu betrügen oder gar zu töten um zu überleben. Daraus abzuleiten, dass Ehrlichkeit eine Luxuskrankheit ist, würden wohl die meisten Menschen zu Recht sehr zynisch finden. Es wäre grotesk zu sagen: „Weil manche Menschen gezwungen sind zu stehlen, darf ich beliebig stehlen und betrügen.“ und Menschen die das nicht tun, weil sie es nicht müssen, als Wohlstandsmaden zu bezeichnen.

Wenn aber Menschen darauf verzichten, Tiere zu töten, weil sie es nicht müssen, wird oft reflexartig versucht, ihnen dafür ein schlechtes Gewissen zu machen und der Versuch das Leid empfindungsfähiger Lebewesen zu mindern als vermeintliches Luxusproblem gebrandmarkt.
Die Aussage lautet im Klartext etwa: Weil es irgendwo Menschen gibt, die nicht in der Lage sind sich auch für andere einzusetzen, ist jeder der das tut weil er es kann ein Einfaltspinsel dem es viel zu gut geht.

Vor nicht all zu langer Zeit galt der „Sonntagsbraten“ noch als Luxus. Heute kann man sogar überall und jederzeit mehrmals täglich Fleisch essen und kaufen und hält das für Standard. Fleisch ist bei uns sogar ein Unterschichtennahrungsmittel geworden.

Veganismus ist kein „Problem“ sondern ein Lösungsansatz. Neben dem Versuch, Leid und Ungerechtigkeit zu vermeiden ist Veganismus ist eine Antwort auf viele Probleme, die durch unsere Wohlstandsgesellschaft und den damit einhergehenden Luxus überhaupt erst entstanden sind. Natürlich wird man noch viel mehr tun müssen aber eine vegane Lebensweise ist drastisch ressourcensparender, nachhaltiger und umweltverträglicher als eine vergleichbare tierprodukthaltige. Durch eine vegane Lebensweise versuchen sich viele Menschen beispielsweise der Verantwortung zu stellen, die mit den Vorzügen unseres ausschweifenden, sicheren Lebens und unserer Machposition einhergeht.

Der Begriff „Luxus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Verschwendung“.
Man bezeichnet damit Verhaltensweisen die über ein notwendiges oder sinnvolles Maß hinausgehen.

Es ist nicht notwendig Fleisch zu essen und auch nicht sinnvoll wenn man über den Tellerrand hinausschaut und sich ansieht welche Auswirkungen die Viehwirtschaft auf die Umwelt hat.

Wir Menschen verbrauchen schon jetzt viel mehr Ressourcen als nachhaltig zur Verfügung stehen. Luxus ist es nicht das zu unterlassen. Im Gegenteil. Luxus ist es, Tierprodukte zu konsumieren, ein Luxus den wir uns schon lange nicht mehr leisten können.

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Hey Veganer, ihr seid missionarisch!

Es wird immer wieder behauptet, Veganer wären missionarisch und würden versuchen, anderen ihre Lebensweise aufzuzwingen. Nicht selten sind es aber die Veganer die sich rechtfertigen müssen obwohl viele gar nicht ständig über ihren Veganismus diskutieren möchten. Oft wir man als Veganer von seinem Umfeld gedrängt, doch wenigstens mal dies oder jenes Tierprodukt zu probieren oder wird aufgefordert sich „mal nicht so anzustellen“ und muss sich immer wieder dieselben alten Witze und Sprüche anhören. Veganer werden regelmäßig ausgefragt oder bekommen rhetorische Fragen gestellt auf die der Fragende eigentlich gar keine Antwort will. Oder man stellt Fragen von denen man glaubt, dass Veganer sie nicht beantworten könnten. Meistens sind das aber Standardfragen die man schon viele Male gehört und beantwortet hat. Und wenn der Fragende darauf dann doch ausführliche und eindringliche Antworten erhält, wird man schnell als missionarisch bezeichnet.

Natürlich gibt es Menschen die aktiv und direkt für den Veganismus eintreten. Aber als Missionieren bezeichnet man das Verbreiten des christlichen Glaubens. Und auch wenn man natürlich versucht, mit diesem Begriff den Veganismus als eine Religion abzustempeln, ist der Veganismus an sich zunächst nur eine ethische Überzeugung. Der reine Versuch, jemanden von einer Philosophie zu überzeugen ist noch kein Missionieren. Es geht darum einen Standpunkt zu vertreten, aufzuklären und Wissen zu teilen.

Die Städte sind voller Plakatwände mit Werbung für McDonalds, BurgerKing und andere unvegane Dinge. Es gibt zahllose Werbung für irgendwelche Tierprodukte in allen möglichen Werbemedien. Diese Werbung unterscheidet sich aber von einer Aufklärung über Veganismus, denn sie verfolgt kommerzielle Interessen. Sie verharmlost meist gesundheitliche und ökologischen Folgen des Konsums der entsprechenden Produkte und blendet Tierleid völlig aus. Man will damit Geld verdienen und nimmt es dafür auch mit der Realität nicht so genau.

Wenn man nichtreligiöse „Missionierungsversuche“ anprangern wollte, sollte man wohl bei der kommerziellen Werbung anfangen. Aber obwohl diese Manipulationsversuche und der Konsumdruck allgegenwärtig sind, scheint das viele Menschen nicht weiter zu stören. Die ungleich geringere Anzahl Veganer, die hingegen auf Fakten und die Realität hinweisen, und das meist nicht aus finanziellen Interessen tun, sondern sich für Tiere, für die Umwelt oder für soziale Gerechtigkeit einsetzen, empfindet man jedoch als unangenehm, lästig und missionarisch.

Veganer vertreten die Ansicht, dass unnötige Gewalt an Tieren unethisch ist. Wenn man das als missionieren bezeichnet, dann müsste man wohl auch Menschen, die sich aktiv gegen Kinderarbeit, Sklaverei oder Missbrauch an Frauen einsetzen, als Missionare bezeichnen. Der Begriff „missionieren“ wird aber meist abwertend verwendet und es gibt auf allen Seiten eine gewisse Abneigung dagegen. Vielleicht ist das historisch begründet, aber es ist erst mal überhaupt nichts Schlechtes daran, für eine ethische Überzeugung zu einzutreten, von der man der Meinung ist, dass sie Leid verhindert. Im Gegenteil: Wenn jemand der Meinung ist, zu wissen, wie er das Leid anderer reduzieren könnte -ob er damit nun Recht hat oder nicht- dies aber für sich behält und nicht damit „missionieren“ geht, halte ich das für unethisch.

Es ist kein Zeichen von politischer Reife oder Toleranz, solche Überzeugungen für sich behalten, statt sie mit anderen zu diskutieren. Und es ist auch kein Zeichen von Reife auf Kritik mit Trotz zu reagieren. Es ist menschlich, es unangenehm zu finden, die eigenen möglichen Fehler vor Augen geführt zu bekommen, aber es ist kein Argument. Und es ist kein Grund den anderen dafür anzugreifen und abzuwerten.

Auch wenn es dem einen oder anderen unangenehm ist, sind Aufklärung und Auseinandersetzung mit diesen Themen leider immens wichtig. Viele Menschen betrachten das als eine ethische Verpflichtung.
Die meisten Menschen fühlen sich zwar aufgeklärt, aber die Realität sieht meist anders aus. Das zeigt sich immer wieder an den häufigen falschen Vorstellung die über den Veganismus existieren und an den verschiedenen vielfach widerlegten aber immer wieder kehrenden Gegenargumenten.

 

Hey Veganer, Ich fresse nicht, ich esse!

Warum scheint „fressen“ von Menschen die sich selbst als „Allesfresser“ bezeichnen als beleidigend empfunden zu werden?

Fleisch essende Menschen verweisen oft darauf, dass sie biologisch gesehen AllesFRESSER sind. Spricht man dann aber ebenfalls davon dass sie Fleisch FRESSEN wird das als Beleidigung empfunden und man protestiert dass man nicht frisst sondern isst obwohl man sich selbst gerade noch als Allesfresser bezeichnet hat.

Dabei ist Fleischfresser sogar eine Beschönigung beziehungsweise eine Verharmlosung. Vielleicht wurde der Begriff nicht vorsätzlich geprägt aber mit Bezeichnungen wie Fleisch reduziert man ein Lebewesen auf ein Produkt. Man könnte natürlich argumentieren dass man ja nicht das gesamte Tier verzehrt aber das ist auch bei Pflanzen nicht der Fall. Wenn man also von Pflanzenfressern spricht müsste man eigentlich fairerweise auch von Tierfressern sprechen. Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen essen und fressen? Obwohl beide Begriffe Nahrungsaufnahme beschreiben hat man in der deutschen Sprache zwei verschiedene Begriffe für den selben Vorgang bei Menschen und nichtmenschlichen Tieren aber „fressen“ wird als abwertend empfunden wenn man es bei Menschen verwendet -aber wiederrum auch nur manchmal. Interessanterweise wird der Begriff Omnivore nicht als beleidigend empfunden obwohl er dasselbe bedeutet.

Mit dem Begriff Omnivore gibt es aber ein Problem. Ich kann mich natürlich als Herbivore oder Pflanzenfresser bezeichnen und tue das auch aber es gibt einen Grund warum der Begriff Veganer existiert. Der Unterschied ist, dass Omivore eigentlich nur eine wertfreie biologische Beschreibung ist während Veganismus beinhaltet dass das Verhalten auf einer Ideologie oder zumindest bewussten Entscheidung basiert. Im Allgemeinen ist dass die Überzeugung dass es unethisch ist, empfindungsfähigen Lebewesen Leid zuzufügen. Natürlich ist auch das Gegenteil eine Überzeugung, nämlich die Entscheidung dass das unnötige Töten von leidensfähigen Lebewesen rechtmäßig ist. Wenn man einfach nur „Omnivore“ sagt, blendet man das aber aus. Aus diesem Grund wurde der Begriff „Karnismus“ geprägt. Ein Nichtveganer müsste also fairerweise als Karnist bezeichnet werden, denn man ist also als Veganer schon begrifflich gegenüber einem „Omnivoren“ im Nachteil weil bei dem Begriff ethische Überlegungen gar keine Rolle spielen. Aber für viele Menschen scheint es auch beleidigend Karnist genannt zu werden.

 

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Hey Veganer, Veganismus ist eine Religion!

Es ist eine verbreitete Unsitte, unerwünschte Überzeugungen, kurzerhand abwertend als Religion abzustempeln. Dies wird auch immer wieder mit dem Veganismus getan und Veganer werden dabei gern mit Sektenmitgliedern verglichen. Das wirkt einerseits ziemlich hilflos, kann aber leider als unfaires Totschlagargument auch sehr effektiv sein, denn mit so einer Taktik macht man es sich leicht, jede Überzeugung und jedes Argument als beliebig abzuqualifizieren, auch ohne sich mit der Thematik wirklich auseinanderzusetzen. Mit so einer unredlichen Argumentation steigt der Argumentierende komplett aus einem gleichberechtigten, fairen Diskurs aus, denn man sagt damit soviel wie: „Deine Ansicht ist irrationaler, unbegründeter Glaube, der mich nichts angehen muss.“

Der so argumentierende kann sich selbst sogar noch als tolerant darstellen, wenn er unter bestimmten Bedingungen die vegane Lebensweise duldet. Aber sollte ein Veganer beispielsweise gewaltvolles Handeln kritisieren, kann er dadurch – egal wie berechtigt die Kritik auch sein mag – besonders einfach als intolerant abgewertet werden und man macht es sich leicht, den Veganismus als quasireligiösen Fundamentalismus zu bezeichnen. Vermutlich passiert das zum Großteil eher unbewusst und mehr auf einer emotionalen Ebene, aber kurz gesagt ist diese abschätzige Verwendung des Religionsbegriffes eine unredliche Taktik, um Anhänger eines rational vertretbaren Interesses mundtot zu machen.

Eine eindeutige Definition von Religion gibt es nicht, aber im Allgemeinen ist ein Kernaspekt der Glaube an etwas Übernatürliches. Glaube ist das Akzeptieren von Aussagen, die nicht bewiesen oder beweisbar sind. Es ist aber kein unbewiesener Glaube, sondern eine Tatsache, dass der menschliche Konsum von Tierprodukten enormes Leid und Umweltschäden verursacht – und es wäre schon eher religiös so etwas zu leugnen. Man könnte beispielsweise auch begeisterte Fußballfans als religiös bezeichnen, denn da existieren eine Reihe Parallelen zu Religion, vielleicht sogar mehr als beim Veganismus. Man könnte praktisch jede Menschengruppe, die irgendetwas aus einem inneren Antrieb heraus tut und die gewisse Überzeugungen teilt, als religiös bezeichnen. Das macht es aber nicht wahr und solche Torschlagargumente zeugen nicht von einer rationalen und fairen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Religiöse Menschen tendieren dazu, der Religion anzuhängen, mit der sie aufgezogen wurden. So ist es doch ziemlich interessant, dass Nichtveganer Veganer gern der Religiosität bezichtigen, dabei jedoch selbst die Überzeugung pflegen, die ihnen von klein auf vorgegeben wurde. Die meisten Veganer haben sich hingegen gerade GEGEN das entschieden, was ihnen die Mehrheit und die Erziehung vorpredigte.

Religion ist also durchaus auch ein Gruppenphänomen. Bei Veganern ist es bisher aber leider oft so, dass sie wenige oder keine Menschen mit ähnlichen Ansichten in ihrem Umfeld haben. Sie müssen sich Gleichgesinnte erst suchen weil sie eben gerade NICHT die Überzeugung der Masse teilen. Nicht selten sind sie gerade gegen den Druck der Gesellschaft zu ihren Überzeugungen gelangt, welche oft gegensätzlich zu dem sind, was die anderen „glauben“.

Ja, viele Veganer vertreten den Veganismus mit Überzeugung und Nachdruck, aber viele Menschen treten im gleichen Maße vehement und „missionarisch“ gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Und natürlich wäre es ziemlich absurd, jemanden der sich etwa gegen Rassismus ausspricht dafür zu kritisieren, dass das ja schon Sektencharakter hätte.

Jemand der sich aktiv und energisch gegen Missstände einsetzt ist dadurch noch lange nicht religiös. Wir haben Gesetze, die beispielsweise Mord oder Sklaverei verbieten. Nach dieser Argumentation müssten wir alle extrem religiös sein, da wir so etwas sogar in Gesetze packen. Aber es ist keine Religion, die uns Gesetze gegen Gewalt oder Ungerechtigkeit erlassen lässt. Es ist die ethische Überzeugung, dass diese Dinge falsch sind, weil sie Leid verursachen. Genau wie beim Veganismus…

 Hey Veganer, ihr seid auch keine besseren Menschen!

 Häufig wird gesagt, dass Veganer auch keine besseren Menschen sind. Sicherlich kann auch jemand, der aktiv Tierleid vermeidet, anderweitig „schlechte“ Dinge tun. Das heißt aber nicht, dass jede gute Tat automatisch irgendwie ausgeglichen wird. Wie moralisch „gut“ ein Mensch ist, hängt von vielen Faktoren ab. Wie will man behaupten, dass Veganer keine besseren Menschen sind, wenn man diese nicht kennt?

Personen zu vergleichen und kategorisch in besser oder schlechter einzuteilen, ist weder besonders aufschlussreich, noch zielführend. Dies ist auch nicht die Absicht der meisten Veganer. Es geht um Tierleid, nicht um die eigene moralische Einordnung innerhalb der Gesellschaft. Aber es ist wohl so, dass Menschen eben gern als „gute Menschen“ wahrgenommen werden wollen und deshalb auch anderen Selbstdarstellung unterstellen. Und weil manche Menschen sich durch Veganer herabgesetzt fühlen, projizieren sie, dass es Veganern um Selbsterhöhung geht. Aber wenn Veganer einfach nur etwas Besseres sein wollten, wären sie ja nicht so „missionarisch“ wie es ihnen immer wieder vorgeworfen wird. Denn wenn sie andere Menschen zum Veganismus konvertiert hätten, wären sie selbst dadurch ja nichts „besseres“ mehr.

Oft ist die Aussage wohl auch eine vorauseilende Rechtfertigung, denn man sagt damit ja auch: „Ich bin auch kein „schlechterer“ Mensch. Wird das positive Selbstbild etwa dadurch bedroht, dass jemand vorlebt oder darauf hinweist, dass man gewaltfreier leben kann und dass er das auch für ethisch besser hält, wird dann oft eine falsch verstandene Gleichheit vorgeschoben, bei der man davon ausgeht, dass es keine besseren Menschen gibt. Aber es geht eben nicht darum, besser zu SEIN, sondern darum, besser zu HANDELN. Der Veganismus ist eine Handlung, die man auf verschiedene Arten beleg- und teils sogar messbar ethisch bewerten kann.
Veganismus verursacht weniger Leid als das vorsätzliche und unnötige Ausbeuten und Töten von Tieren und ist in dieser Hinsicht besser. Ein Grundprinzip menschlichen Handelns ist die Reziprozität: das „Prinzip der Gegenseitigkeit“: „Tu anderen nichts an, was man dir nicht antun soll.“ Da wir alle nicht eingesperrt, ausgebeutet und getötet werden wollen, ist auch da der Veganismus besser. Ebenso wenn man von ökologischen Gesichtspunkten ausgeht. Veganismus im direkten Vergleich als „nicht besser“ zu bezeichnen, funktioniert nur, wenn man voraussetzt, dass unnötige Gewalt auch nicht schlechter als Gewaltfreiheit ist.“ So ein Relativismus würde aber bedeuten, dass kein Mensch besser handelt als ein anderer, dass nichts was Menschen tun, jemals als schlecht bezeichnet werden kann, und dass sich auch nie etwas verbessern kann. Vielleicht kann und sollte man nicht sagen, dass Sklavenhalter generell schlechtere Menschen sind als Menschenrechtler, aber man kann sagen, dass Sklaverei schlechter ist als Selbstbestimmung.

Nehmen wir an, eine Person (Hubert) entscheidet sich, Veganer zu werden, ändert aber ansonsten erst einmal nichts weiter. Hubert handelt also in diesem Bereich jetzt nach allen entscheidenden Kriterien besser als sein früheres Selbst und man könnte damit sagen, dass er jetzt ein besserer Hubert ist, als vorher. Das ist dann aber keine unbegründete Worthülse sondern das Resultat seines besseren Handelns. Man kann jedoch nicht einfach sagen, ob Hubert ein besserer Mensch als sein Nachbar Bernd ist, denn zu einer perfekten Beurteilung eines Menschen müsste man über alles, was dieser tut und lässt genau Bescheid wissen und diese Aspekte genau und fair bilanzieren. Aus diesem Grund kann aber Bernd auch nicht sagen, dass Veganer Hubert KEIN besserer Mensch ist. Das heißt jedoch auch nicht, dass beide gleich gut handeln, sondern nur dass man nicht ohne weiteres sagen kann wer in Summe besser handelt. Aber da es eben nicht darum geht, wer der bessere Mensch ist, sind solche Kalkulationen nicht hilfreich und es ist deshalb auch nicht sinnvoll, um Karma zu feilschen, um irgendwie einen Gleichstand zu erzwingen und zu sagen: „Ich fahre schon nicht Auto, also brauche ich nicht vegan zu leben.“ Beides zusammen dürfte ohnehin immer noch viel zu wenig sein. Es geht um Handlungen. Und wenn man Handlungen gegeneinander abwägt, dann sollte man Veganismus mit Nicht-Veganismus vergleichen und Autofahren mit andere Fortbewegungsarten. Es wird immer Menschen geben, die irgendwo besser handeln als man selbst. Darauf sollte man aber nicht reagieren, indem man behauptet, dass diese auch nichts besseres sind und man sollte auch auf Kritik nicht mit Gegenkritik antworten und versuchen, Fehler beim anderen zu finden. Statt dessen sollte man sich inspirieren lassen und versuchen, anderen in solch wichtigen Dingen nachzueifern.

Sind also Veganer bessere Menschen als andere? Die Frage ist nebensächlich und ohne direkten Vergleich aller Facetten nicht zu beantworten. Ist eine vegane Lebensweise besser und macht einen damit zu einem besseren Menschen als man es vorher war? Ja!

 


Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen WiderstandKlaus Schreiner

Be part of the solution. Don´t be part of the problem! Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

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Noch zur Info J auf lustige Art und Weise dargebracht … 

Auf gewohnt sarkastische Art präsentiert Andre euch heute den ultimativen Guide um Veganer zu werden!

LukFair’s Video: http://www.youtube.com/watch?v=NzKCJ-…
SpecialDays-Playlist: http://www.youtube.com/playlist?list=…

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5 ARTEN VON VEGANERN! 

 

 

 

 

 

 

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