Arte: Wer kontrolliert den Welthandel

Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck, 2014-01-28

Liebe BlogleserIn,

hier ein weiterer Arte Beitrag über den Welthandel:

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Die Weltwirtschaft ist die Gesamtheit der internationalen Wirtschaftsbeziehungen, die die Grenze der Volkswirtschaft sprengt. Sie stellt eine weltweite Integration verschiedener Teilmärkte (Rohstoff- und Gütermarkt, Finanzmarkt, Arbeitsmarkt und Informationsmarkt) dar. Die Weltwirtschaft hat sich im 19. Jahrhundert bedingt durch die Industrialisierung gebildet und war stark abhängig von der Entwicklung der internationalen Arbeitsteilung, des Verkehrs und der Kommunikation.
Reales Wachstum der Weltwirtschaft von 1950-2006, Prognose von 2007 bis 2012 (schwarze Linie: 5-jährlicher laufender Durchschnitt)

Die Bestandteile der Weltwirtschaft haben sich im 19. und 20. Jahrhundert qualitativ und quantitativ verändert. Der Begriff ‚bipolare Weltwirtschaft‘ hebt dabei, angewandt auf das 19. Jahrhundert, die Bedeutung von Europa und Nordamerika und für das 20. Jahrhundert die der Pole der westlichen Industrienationen einerseits und des RGW andererseits hervor. ‚Tripolare Weltwirtschaft‘ bezieht einen dritten Pol Ostasien ein, bzw. seit den 1990er Jahren die Kernzonen Nordamerika — Europa — Ostasien.

Die Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft sind unter anderem WTO-Verträge, Zoll- und Währungsabkommen, Europäische Zahlungsunion, GATT und OEEC.

Der Welthandel wird von den Industrienationen dominiert, insbesondere durch die Europäische Union mit einem Anteil von mehr als einem Drittel. Der gesamte afrikanische Kontinent (ohne Nahost) erreicht hingegen einen Anteil von gerade 2 bis 3 Prozent. Eine zunehmende Rolle im weltwirtschaftlichen Austausch vor allem bei den Billigwaren nehmen die so genannten Emerging markets ein — allen voran die Volksrepublik China, aber auch die sog. Tigerstaaten.

Der Faire Handel wird verstanden als alternatives Konzept eines weltweiten Handels auf partnerschaftlicher und sozialethischer Basis mit Produzenten, die im Welthandel durch die vorherrschende Weltwirtschaftsordnung benachteiligt werden. Wesentliches Prinzip des Fairen Handels ist die Nachhaltigkeit.

Die heutige Situation der Weltwirtschaft wird allgemein als globalisierte Wirtschaft bezeichnet.

Quelle:
ARTE http://www.arte.tv/de/70.html
Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Welthandel

Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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