Der große Diktator – Charly – Charles Chaplin –

 Konzernzeitalter, 2013, 3-Tage zuvor! 11.11.13, in der erhellten Feuer-Kristall-Nacht

 Der große Diktator – Charly – unvergessen! Der Inhalt auch?

Wiki: Der große Diktator (Originaltitel: The Great Dictator) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Charles Chaplin und eine Satire auf Adolf Hitler und den deutschen Nationalsozialismus. Die Uraufführung fand am 15. Oktober 1940 statt. Der Film war für Chaplin wirtschaftlich besonders erfolgreich.[1]

Die Wiki erklärt dazu näher:

Satirische Entsprechungen[Bearbeiten]

Obwohl es sein erster Tonfilm war, hatte Chaplin die Idee zu einer satirisch eingesetzten fiktionalen Sprache, die er in dieser noch jungen Filmtechnik erstmals umsetzte. So werden Hynkels Reden in einer Form von Grammelot auf tomanisch gehalten. Es handelt sich dabei um eine bewusst unverständliche Sprache unter anderem mit Anteilen von Englisch und Deutsch. Der aggressive Tonfall, die Mimik und die Gestik lassen dabei aber unmissverständlich auf den Inhalt der Nachricht schließen. Es wird insgesamt die Sprache und Rhetorik Adolf Hitlers persifliert.

Mehrfach wird ein Kunstwort „Schtonk“ verwendet und mit „… wird abgeschafft“ übersetzt („Demokratie Schtonk! Liberty Schtonk! Free Sprecken Schtonk!“). Helmut Dietl verwendete es 1992 als Titel für seinen satirischen Film über die Hitler-Tagebücher-Affäre. Die Schilder und Ladenbeschriftungen im Ghetto sind in manchmal leicht entstelltem Esperanto verfasst (z. B. „restoraciz“ für ‚Restaurant‘, auf Esperanto restoracio, aber englisch ausgesprochen wie rest o’ races ‚Rassenrast‘).

Ein Running Gag ist das Auftreten einzelner echter deutscher Wörter: „Wiener Schnitzel“, „Sauerkraut“, „Blitzkrieg“, „straff“, „Leberwurst“, „Stolz“, „Katzenjammer“. Auf dem Schild eines Händlers wird das Wort „Terpumos“ als Kunstwort für Kartoffeln verwendet.

Im Rahmen seiner Satire auf die NS-Herrschaft parodierte Chaplin auch die Namen von Staaten und Politikern. Der Rassengedanke der NS-Ideologie blieb im Film jedoch unpersifliert, denn Begriffe wie „Jude“, „Arier“, „Ghetto“ und „Konzentrationslager“ wurden nicht verfremdet.

Die Entsprechungen der satirisch verfremdeten Eigennamen lauten wie folgt:

  • Tomanien (engl. Tomainia) = „Germania“ / Deutschland; Anspielung auf Ptomain = Leichengift, aber auch auf to mania ‚in den Wahn‘ (wodurch Chaplin den Größenwahn Deutschlands karikierte)
  • Bakteria (engl. Bacteria) = Italien
  • Osterlitsch (deut. Untertitel „Osterlich“, engl. Austerlich) = „Austria“ / Österreich
  • Anton Hynkel (engl. Adenoid Hynkel) = Adolf HitlerAdenoid könnte aus der medizinischen Bedeutung von „Adenoide“ oder aus der Zusammenziehung des Namens „Adolf“ und des Wortes „paranoid“ hergeleitet sein, lässt aber auch „Android“ assoziieren. Ironischerweise sollte ein Hans Hinkel später tatsächlich die Filmpropaganda der Nazis leiten.
  • Benzino Napoloni (engl. Benzini Napaloni) = Benito Mussolini
  • Feldmarschall Hering (engl. Field Marshal Herring) = Hermann Göring
  • Dr. Gorbitsch (engl. Dr. Garbitsch) = Dr. Joseph Goebbels, US-engl. garbage ‚Müll‘
  • Aroma (ital. Roma) = Rom
  • Bretzelberg = Salzburg

Doppelkreuz als Symbol Hynkels

Das Symbol von Hynkels Diktatur ist ein doppeltes Kreuz, eine Anspielung auf das Hakenkreuz als Symbol der Nationalsozialisten. In der englischen Sprache ist der Begriff double-cross ein Synonym für ‚betrügen‘. Hier liegt ein nicht übersetzbares Wortspiel vor.

Sprache der Bilder[Bearbeiten]

Meisterlich setzt Chaplin die visuelle Ausdrucksform ein. In der faschistischen Propaganda wurde seinerzeit oft der Größenunterschied des relativ kleinen Diktators Mussolini zu seinem nur wenig größeren deutschen Gegenstück Hitler durch Tricks in der Aufnahmetechnik kaschiert. Im Film werden diese Tatsachen satirisch umgekehrt und geradezu zelebriert. So ist auch die Anspielung im Filmtitel zu verstehen, „great“ wie groß oder großartig. Spätestens beim Wettkampf von Napoloni und Hynkel beim gemeinsamen Friseurbesuch um größtmögliche Ausfahrbarkeit des jeweiligen Friseurstuhles wird dies auf die Spitze getrieben.

Das zu zwei simplen Kreuzen verulkte Hakenkreuz ist im Film erdrückend allgegenwärtig und entlarvt damit die Allmacht des Unterjochungsapparates. Es wirkt gleichsam wie die Dreikreuzeunterschrift eines Analphabeten, stempelartig allen Systemteilen aufgedrückt. Dies ist besonders auffällig in Verbindung mit der von Hynkel verwendeten nur indirekt verständlichen satirischen Kunstsprache. Napoloni hat als Armbindensymbol simplerweise nur zwei Punkte, was auch eine beliebige Austauschbarkeit solcher Machtsymbole widerspiegelt.

Der Film folgt verschiedenen Grundmustern, wie der Darstellung der Diktatoren und auch Waffen und Krieg als Bedrohung. So wird beispielsweise Hynkel mit Hynkel-Gruß erhöht hinter einer großen Uhr vorgeführt, die „kurz vor zwölf“ anzeigt, und bei seinem Parteitag hängen dunkle Wolken über der bis zum Horizont versammelten Masse. Tanzt der jüdische Friseur schon zu Filmbeginn mit der Granate eines einschüchternd großen Geschützes um sein Leben, ist später die Welt bildlich Spielball des machtverliebten Hynkel, als er mit seinem Globus tanzt und dieser letztlich wie eine Seifenblase zerplatzt. Hitler ließ sich, parallel dazu betrachtet, auch gerne mit Weltkugel fotografieren.

Der dargestellte „Hynkel-Gruß“, eine Anlehnung an den Hitlergruß, wird bei jeder Begrüßung, Abmachung oder Verabschiedung in offensichtlicher Übertreibung dargeboten. In einer Einstellung werden berühmte Kunstwerke, wie zum Beispiel dieVenus von Milo und der Denker von Rodin, mit zum „Hynkel-Gruß“ erhobenem rechtem Arm präsentiert.

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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuchen verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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