Armut ist politisch gewollt!

An unsere Bundesregierung und unsere „liebenMedienvertreter!

                                                                                           Innsbruck, 2013-03-13

Liebe Systemanalytiker und Mitbürger,

1. These:     Armut ist politisch gewollt (auch Arbeitslosigkeit?! u. Verteilungsungerechtigkeit!!)

2. Antithese:    steigende soziales Auseinanderdriften der Gesellschaft – Angst/Unruhen…

3. Synthese:     pol. Vernunft – Politik auf Bürger ausgerichtet nicht auf die Finanzmärkte!!! 


1.) These: Zustand derzeit nicht nur in Deutschland, USA und anderswo -> siehe Armutsbericht in Österreich. Die solidarische, sozial, politisch, gesellschaftlich Ver-teilungsgerechtigkeit in Österreich ist zum Schämen!     Einer der reichsten Staaten der Welt, und wir als Kollektiv, duldet schleichende Altersarmut und Ausgrenzung von alleinerziehenden Müttern und anderer Gruppen, drängen sie an den sozialen Abgrund unserer Gesellschaft. Die soziale Verpflichtung des Eigentums wird nicht verant-wortungsvoll gelebt bzw. wird vergessen?

Christliche Werte sind in der Unternehmerpartei nur schwarzes “ ÖVP-bla, bla, bla“. Soziale Werte sind nur rotes Geschwätz? Die Politik, deren Aufgabe es wäre, sozial fair regelnd einzugreifen hat aufgrund der Vertretung der Parteieigeninteressen versagt? Siehe Vermögensverteilung und deren Entwicklung in den letzten Jahrzehnten in Österreich. Die Volksvertreter werden für staatsschädigende Interessen dirigiert und wir durch Geldinteressen regiert? Soziale Verantwortung, soziale Kompetenz sowie Fairness wird beim Regieren gern vergessen? 

2. A.: Was ist faul dran: Zahlreiche steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten für Kapitalgesellschaften sorgen für Steuerungleichheiten und Steuerungerechtigkeiten, welche Verteilungsunrecht bedingen. Das Bankgeheimnis bevorzugt die Steuergeldflucht. Das Kapital und deren Gewinn werden mit einer Flat-tax gering besteuert und die existenzielle Arbeit mit Sozialversicherung und progressiven Steuern überbelastet. Große Erbschaften werden z. B. in Großbritannien hoch besteuert und bei uns gar nicht. Sozial wirksame und gerechte Vermögenssteuern sind in Österreich weitgehend unbekannt, im europäischen Schnitt wäre dies aber sozial gerecht – eben fair – und da gäbe es noch viel mehr. Siehe auch die furchtbaren Szenarien der Boston Consulting Group für Europa. Oder auch das sorglose Schuldenanhäufen unserer bisherigen Regierungen und der damit zusammenhängenden Auslieferung unseres künftigen Arbeitsproduktes und das unserer Kinder an die Gläubiger des Staates. 

3. S.: Was soll geändert werden: Abschaffung der Schwerreichen- und Konzernagrarförderungen, Änderung der Agrarfördergelderausrichtung auf Kleinbetriebe statt großer Landwirtschaftsbetriebe. Gerechte Beiträge der Vermögenden/Reichen und Konzerne an der Finanzierung des Staates, Einführung von Vermögenssteuern, Entlastung Faktor Arbeit, (siehe zahlreiche Publikationen P8, GPA, OECD, AK, Kirche, u. a.), Umsetzung der Verwaltungsreformen des RH, Umsetzung der Empfehlungen des RH, soziale steuerliche Lösungen und Ankurbelung der Wirtschaft durch gezielte Steuerung der Geldflüsse aus dem volkswirtschaftlichen Arbeitsertrag an die Basis der Gesellschaft! 

Ich ersuche eindringlich höflichst um bestmögliches Engagement für die Gesellschaft.


Mit sozial-fairen Grüßen, Klaus Schreiner

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