Offener Brief an BK Sebastian Kurz (IX) betr. Billigdiesel u. Steigerung des Transitverkehrs & Tanktourismus, Gesundheitsgefährdung, niedere Maut

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Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 20.06.2018
Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

An das Bundeskanzleramt, z. Hd. Herrn BK Sebastian Kurz, dem Finanzminister Hartwig Löger und der Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, sowie an die österr. Medienvertreter

                                  Offener Brief IX                            Innsbruck, 2018-06-20

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz,

nachdem die Beantwortung meiner bisherigen Schreiben noch aussteht, möchte ich Ihnen einen weiteren Missstand zur Stellungnahme näherbringen: Österreichs Billigdiesel, niedere Maut und ständig ansteigender Transitverkehr mit einhergehenden gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen, vor allem auf unsere atemwegserkrankten Kinder, Tiere und ältere Erwachsene, sowie bereiten uns seit langer Zeit ein gesundheitsgefährdendes Luftschadstoff- und Lärmsanierungsgebiet, das unsere Lebensqualität vermindert.

Ca. 30 % aller Betankungen in Österreich erfolgen durch unsere Nachbarn aus Italien und Deutschland aber vor allem durch den europäischen LKW-Transitverkehr, wo Frächter längere Umwege in Kauf nehmen, um über Tirol zu fahren und billigeren Diesel zu tanken und niedere Maut zu zahlen. Aktuelle Dieselpreise vom 23.05.18 siehe hier: https://www.adac.de/der-adac/verein/aktuelles/benzinpreise-ausland/   Österreich € 1,17; Schweiz € 1,48 (+31 Cent), Italien € 1,43 (+ 26 Cent), Frankreich € 1,43 (+ 26 Cent), Deutschland € 1,24 (+ 7 Cent). Bei LKW-Tankgrößen von ca. 700 Liter bzw. bei Doppeltanks von ca. 1.400 Litern Diesel macht. Für italienische und französische Frächter ergibt das eine Ersparnis bei 700 Litern Tankinhalt von € 217,– und bei einem Doppeltank von bis zu € 434,–. Für deutsche Frächter € 49,– bzw. € 98,–. Dazu kommt noch die günstigere Maut für LKW´s in Tirol, was die Ersparnis noch vergrößert!

Diese Politik des Billigdiesel gegenüber unseren Nachbarländern, sowie die niedere Maut, steigert den Transitverkehr in Tirol drastisch seit vielen Jahren und macht die ansässige Bevölkerung krank. Die Steuereinnahmen aus den Betankungen gehen nach Wien, die daraus resultierenden Krankheiten verbleiben bei der Tiroler Bevölkerung. Die Transitbetankungen werden zudem noch zu dem Tiroler CO²-Wert dazugezählt, obwohl der allermeiste Diesel nicht bei uns verbraucht wird. Rund 2,25 Millionen Lkws fuhren 2017 alleine über den Brenner. Noch ohne weitere Transitrouten im Inntal Richtung Reutte und Vorarlberg.

Mit dieser jahrzehntelangen Drüberfahrpolitik seitens der Bundesregierung gegen die Gesundheits- und Lebensinteressen der Tiroler Bevölkerung, muss endlich Schluss sein. Wir haben in Tirol bereits ein seit 17 Jahren ganzjährig vorherrschendes Luftschadstoffsanierungsgebiet und Lärmsanierungsgebiet. Von einem befreundeten Umweltmediziner, der die in Europa damals die größte Luftschadstoffuntersuchung in Brixlegg durchführte, weiß ich, dass ca. 60 % der bodennahmen krankheitsverursachenden Schwermetalle, Russpartikel wie auch Karzinogene, aus dem LKW-Transitverkehr stammen, da am Sonntag durchgeführte Messungen ergaben, dass aufgrund Sonntagsfahrverbot, diese stark vermindert sind. Allerdings wurde dieser Schadstoffwert bereits vor ca. 25 Jahren festgestellt, und die enorme Zunahme des Transitverkehrs seit damals, könnten diesen Wert stark nach oben, aber auch die verbesserten Dieselmotorabgase könnten diesen Wert wieder ein wenig nach unten gebracht haben.

Meine Frage an Sie, Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz: Sind Ihnen die Gesundheits- und Lebensinteressen der Tiroler_innen weniger wert, als die staatlichen Vorteile aus Steuergeldeinnahmen, die unberücksichtigt lassen, das gesundheitliche Folgekosten (Anstieg von Atemwegserkrankungen, Krebs, Kreislauf- u. Herzerkrankungen…), sowie höhere CO²-Abgaben diese wieder vermindern? Als EU-Ratsvorsitzender kann man da für Österreich sicher was machen.

Wir klagen an: (Text aus dem Jahre 2010)

1984, vor knapp 25 langen Jahren, wollte der damalige Verkehrsminister Ferdinand Lacina 50% des Straßengüterverkehrs auf die Schiene verlagern.

1989, vor knapp 20 langen Jahren, wollte der damalige Verkehrsminister Rudolf Streicher nach Inbetriebnahme der Eisenbahnumfahrung Innsbruck (1994) täglich 1.300 bis 1.600 Lkw-Ladungen auf die Schiene verlagern.

1992, vor 16 langen Jahren, haben die Europäische Gemeinschaft und die Republik Österreich das Transitabkommen geschlossen, um die „N0x-Belastung“ aus dem Lkw-Transit binnen 12 Jahren um – 60% zu reduzieren.

1994, vor 14 langen Jahren, haben die Europäische Gemeinschaft und die Republik Österreich das Transitabkommen wieder verworfen und durch eine für die Republik Österreich schlechte Regelung im Beitrittsvertrag ersetzt.

2002 wurde erstmals im Tiroler Zentralraum auf der A 12 Inntalautobahn zwischen Kundl und Ampass das 1. alpine N0x-Sanierungsgebiet wegen ständig überhöhter Jahresmittelgrenzwerte mit rund 700.000 m2 verordnet.

2003 wurde erstmals seit Bau der Inntal-Brenner-Autobahn jede mengenmäßige Begrenzung für LkwTransitfahrten außer Kraft gesetzt.

2004 wurde durch die EU-Erweiterung zehn neuen Mitgliedstaaten ohne Begrenzung der Verkehrsmarkt geöffnet, das N0x-Sanierungsgebiet musste weiter ausgedehnt werden.

2006 wurde das seit 2002 bestehende N0x-Sanierungsgebiet auf rund 35 Millionen m2 erweitert in nur fünf Jahren eine Verfünfzigfachung.

Parallel zu diesem „wie ein bösartiges Krebsgeschwür wachsenden N0x-Sanierungsgebiet“ haben sich die schweren Atemwegserkrankungen bei Kindern im betroffenen Raum verdoppelt – kein Zufall.

In Nordtirol wurden unter dem Druck der Bevölkerung immer wieder Maßnahmen (Nachtfahrverbote, sektorale Lkw-Fahrverbote, Lärmschutz an Autobahnen und Eisenbahnen, Modernisierung der Eisenbahn etc.) gesetzt. In Bayern, Süd- und Welschtirol/Trentino hat man zu diesen Belastungen geschwiegen. Dieses SCHWEIGEN bedeutet ZUSTIMMUNG zum Raubbau an der Gesundheit und der wirtschaftlichen Zukunft der Gesamtregion.

2 Millionen Transit-Lkw werden zum KASSIEREN (Nordtirol) und durch SUBVENTIONIEREN (Bayern, Süd- und Welschtirol/Trentino, EU) auf den Brenner gelockt. Einig sind sich die genannten Länder sowie die EU nur in einem einzigen Bereich: Wenn es darum geht, die politische Verantwortung in der BBT Fata-Morgana zu verstecken und dazu schamlos in die Kassen der Staatshaushalte zu greifen.

Diese Sonderpublikation zeigt diesen Irrweg zu Lasten der Gesamtregion auf und fordert die längst notwendige Umkehr auf der Grundlage „GrundRECHT auf Gesundheit vor GrundFREIHEIT des Waren- und Personenverkehrs“ – es gibt keine Alternative dazu. Weitere Informationen findet man hier: http://www.transitforum.at/

Ich danke Ihnen im Voraus für die Beantwortung und Ausräumung meiner bisherigen vorgebrachten staatlichen Missstände, die ihn ihrem Verantwortungsbereich liegen, und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuchen durchgeführten offensichtlich verfassungswidrigen agrarausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

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Hier kommt man noch zu den anderen offenen Briefen an oben erwähnten Aussendekreis.
Offener Brief (8) – betr. fehlender Rechts treue der Politiker in Sachen Neutralität
Offener Brief (7) – Abhängigkeiten österr. Medien gegenüber staatlichen Steuergeld-Werbeanzeigen in der Höhe von ca. 300 Millionen im Jahr.
Offener Brief (6) – betr. offensichtlich eingerichteten korrupten System zur Betreibung der Freunderlwirtschaft
Offener Brief (5) – betr. unzureichender Schwarzgeldkontrolle im Immobilienmarkt
Offener Brief (4) – betr. politischer Ermöglichung zur Grundstücks- und Bodenspekulation
Offener Brief (3) – betr. Missstand kalter Progression auf Kosten der Österreicher
Offener Brief (2) – betr. Missstand politisch ermöglichte Preisabsprachen zulasten der Bevölkerung
Offener Brief (1) – betr. Missstand behördliche Manipulation des VPI´s und Benachteiligung der unteren Einkommensgruppen sowie Täuschung ….
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Aus dem per ÖVP-Amtsmissbräuche offenkundig verfassungswidrig agrar-ausgeraubten Tirol, vom friedlichen Widerstand, Klaus Schreiner

Don´t be part of the problem! Be part of the solution. Sei dabei! Gemeinsam sind wir stark und verändern unsere Welt! Wir sind die 99 %!

“Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man nichts zu sagen hat.“ Edward Snowden

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Der amerikanische militärisch-industrielle-parlamentarische-Medien-Komplex des Kriegsimperiums, das Hydra-Ungeheuer der US-Kriegspartei bei klar sehen – Eine Analyse: Hauptantriebskräfte und Ursachen vieler US-Kriege, failed states und Flüchtlingsströme

 
 

Die Systemfrage – zu den Verbrechen der NATO – Illegale NATO-Angriffskriege, illegale NATO-Regime Change´s, NATO-Terroristenbewaffnungen, NATO-Mitwirkung bei Terroranschlägen gegen die eigenen Bevölkerung, NATO-Staatsstreiche und NATO-Folter, Mitwirken bei NATO-Drohnenmassenmorden, … die NATO ist ein mafiöses verbrecherisches Angriffsbündnis! Und über die Kriegsverkäufer, die Transatlantik-Mainstreammedien & Politiker.

 
 
 

Wichtige Infos – über WAS JEDER TUN könnte – wenn er denn wollte – Schluss mit den Ausreden! Jeder kann was tun! Viele Tipps – da ist für jeden – was dabei! – Verschiedene Aktions- & Protestformen. Widerstand. Sehr viele Tipps zum (Um-)Weltverbessern; Bürgerprotesttipps, Weisheiten Gandhis u. v. m.

 
 
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Hier noch eine kurzes Video zur Erklärung der Grafik Gewaltspirale der US-Kriege

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