Konfliktanheizung: „Menschenrechtsumfrage“ gegen Feindbild: Mehrheit der Israelis fordert extralegale Tötungen von Palästinensern! Selbst für den Fall, wenn Verdächtige festgenommen wurden und „keine Bedrohung mehr darstellen“

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Finanzmarkt- und Konzernmacht-Zeitalter der Plutokratie unterstützt von der Mediakratie in den Lobbykraturen der Geld-regiert-Regierungen in Europa, Innsbruck am 13.12.2017
Liebe® Blogleser_in,

Bewusstheit, Liebe und Friede sei mit uns allen und ein gesundes sinnerfülltes Leben wünsch ich ebenfalls.

Aus dieser Quelle zur weiteren Verbreitung entnommen: https://deutsch.rt.com/international/35501-studie-israelis-fordern-extralegale-totungen/

Hans Christian Wächter hat einen Link in der Gruppe „Friedenswerkstatt Hamburg“ geteilt.

 

Das Weltbild, das Goldstein zum Massenmord trieb

„Über 50 Prozent aller Israelis befürworten das „Töten auf der Stelle“ von Palästinensern, bei denen vermutet wird, sie könnten in terroristische Aktivitäten verwickelt sein. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Umfrage einer israelischen Denkfabrik hervor.” …

*Das ist das Weltbild, das Goldstein zum Massenmord trieb. Goldstein erschoß 1994 vierzig betende Araber. Sein bewundertes Vorbild war der Rabbiner Meir Kahane. Kahane gründete die radikale Partei Kach, die offen dafür eintrat, die besetzten Gebiete „araberrein“ zu machen. Es ist nicht zu übersehen, dass viele Israelis inzwischen nicht nur mit Kahanes Zielen, sondern auch mit seinen Methoden sympathisieren.

Das moderne Judentum versteht sich als „auserwählt“. Sie betrachten das Judentum als „eigene Rasse” und sind überzeugt, dass Menschen einer „anderen Rasse” weniger wert und dass ihre politische, soziale und kulturelle Unterdrückung deshalb gerechtfertigt ist. Die Palästinenser kommen in diesem Weltbild nicht mal vor. Das ist Rassismus pur. „Die Seelen der Gojim sind von ganz anderer, minderer Art. Alle Juden sind von Natur gut, alle Gojim von Natur böse. Die Juden sind die Krone der Schöpfung, die Gojim ihr Abschaum.“ Sie betrachten es als ihre Verpflichtung für alle Menschen zwischen Gott und der Schöpfung zu vermitteln. Das praktizieren sie bevorzugt bewaffnet. Es ist das gleiche Weltbild, das auch Baruch Goldstein zu seiner Untat trieb. Mittlerweile ist es israelische Staatsräson.

*Lest dazu …
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.03.1994, Nr. 59, S. 14 (siehe unten)
„Massenmord im Namen Gottes”

Baruch Goldstein und seine Geistesbrüder in Amerika / Von Jörg von Uthmann

Umfrage: Mehrheit der Israelis fordert extralegale Tötungen von Palästinensern

Umfrage: Mehrheit der Israelis fordert extralegale Tötungen von Palästinensern
Israel Defense Forces/CC BY-NC 2.0
Über 50 Prozent aller Israelis befürworten das „Töten auf der Stelle“ von Palästinensern, bei denen vermutet wird, sie könnten in terroristische Aktivitäten verwickelt sein. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Umfrage einer israelischen Denkfabrik hervor.

Aufschlussreiche Details einer vom Israel Democracy Institute durchgeführten Umfrage belegen, dass „eine Mehrheit von jüdischen Israelis (53 Prozent) […] sagte, sie stimme mit der Aussage über ein, ‚jeder Palästinenser, der einen Terroranschlag gegen Juden verübt, sollte auf der Stelle getötet werden‘“.

Außergerichtliche Hinrichtungen wurden selbst für den Fall unterstützt, wenn Verdächtige festgenommen wurden und „keine Bedrohung mehr darstellen“, teilte die in Jerusalem ansässige Denkfabrik, welche sich selbst als „überparteiliches“ Institut beschreibt, auf ihrer Webseite mit.

Die Umfrage wurde im Oktober mit 600 jüdisch-israelischen Teilnehmern durchgeführt.

Aus der Studie geht zudem hervor, dass nicht weniger als 80 Prozent der Befragten die anschließende Zerstörung des Familienhauses des vermeintlichen Terroristen für angemessen halten.

Die Umfrage spiegelt eine klare Verschärfung der israelisch-jüdischen Haltung inmitten erhöhter Spannungen mit der palästinensischen Bevölkerung wieder, welche sich nach wie vor systematisch von den israelischen Behörden und der israelischen Mehrheitsbevölkerung diskriminiert fühlt.

Dieser Umstand hatte in den letzten Wochen eine Vielzahl von Messerattacken palästinensischer Seite zur Folge, die wiederum durch das harte Durchgreifen israelischer Sicherheitskräfte zusätzlich angestachelt werden.

Allein am Sonntag wurden sechs Israelis bei solchen Messerangriffen verletzt. Daraufhin tötete die israelische Polizei zwei palästinensische Angreifer.

Vier andere Menschen wurden an einer Bushaltestelle in der israelischen Siedlung Tapuach, welche im vom israelischen Militär okkupierten palästinensischen Gebiet Westbank liegt, verletzt. Ein palästinensischer Autofahrer fuhr mit dem Ziel, möglichst viele zu verletzen, in die Haltestelle. Auch in diesem Fall töteten israelische Sicherheitskräfte den Palästinenser.

Schließlich wurde am späten Sonntag andernorts im Dorf Nabi Ilyas ein jüdischer Siedler zum Opfer einer Messerattacke durch zwei Palästinenser. Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums zufolge überlebte das Opfer.

Bei ähnlichen Straßenattacken starben seit Oktober 11 Israelis. Auf der anderen Seite wurden 72 Palästinenser getötet. Immer wieder gehen tausende Palästinenser auf die Straßen. Die Aufmärsche münden vielfach in blutige Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften, welche die Demonstrationen zu unterbinden suchen.

Unter dem Eindruck der „Einsamer-Wolf“- und „Verzweiflungsattacken“ gegen mehrheitlich israelische Zivilisten haben israelische Politiker unlängst ein härteres Vorgehen gegen Palästinenser gefordert, darunter die sofortige Erschießung von Verdächtigen.

Ein israelischer Abgeordnete von der Mitte-Rechts Partei Yesch Atid, Yair Lapid, sagte im Oktober, dass Soldaten Palästinenser, die israelische Truppen oder Zivilisten bedrohen, „erschießen sollten“.

In ähnlichem Duktus äußerte sich der israelische Minister für Sicherheit, Gilad Erdan, als er forderte, dass palästinensische Verdächte erschossen werden sollten, damit künftige Angreifer wissen, dass sie „den Angriff, den sie ausführen, nicht überleben werden“.

Unterdessen wird der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu zu einem Arbeitsbesuch am Montag in den USA bei Präsident Barack Obama erwartet. Das Treffen wird das erste seit mehr als einem Jahr sein.

Die Stimmung unter der palästinensischen Bevölkerung kippte, als diese zunehmend zu befürchten begann, dass ihnen die Rechte an der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg – der drittheiligsten Stätte des Islam – von israelischer Seite entzogen werden könnten. Unter den aktuellen Bestimmungen ist Juden der Zutritt zum Tempelberg erlaubt, das Betreten von islamischen Gebetsstätten ist ihnen jedoch verboten. Im Oktober verhängten die israelischen Behörden nach Ausschreitungen eine Eintrittssperre für alle muslimischen Gläubigen unter 50 Jahren, die das Freitagsgebet in der Moschee auf dem Tempelberg verrichten wollten. Insgesamt wurden umfassende Maßnahmen zur Verschärfung der Sicherheitslage in Jerusalem ergriffen.

Im Zuge des Sechstagekrieges 1967 hat die israelische Armee die palästinensischen Gebiete Ostjerusalems, die Westbank und den Gazastreifen okkupiert. Palästinenser beanspruchen diese Regionen für die Gründung eines eigenständigen Staates. 


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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.03.1994, Nr. 59, S. 14

Massenmord im Namen Gottes

Baruch Goldstein und seine Geistesbrüder in Amerika / Von Jörg von Uthmann NEW YORK, im März

St. John the Divine, die größte gotische Kirche der Welt am Rande von Harlem, hatte zu einem Friedensgebet eingeladen. Zwei Rabbiner und zwei Imame lasen abwechselnd aus dem Talmud und dem Koran und gaben sich danach den brüderlichen Friedenskuß. Das war eine schöne
Geste, die freilich nicht darüber hinwegtäuschen konnte, daß viele der trüben Quellen, aus denen sich der Massenmord von Hebron speiste, in New York zu finden sind. Goldstein, sagte Ministerpräsident Rabin, stamme aus einem amerikanischen Sumpf, mit dem Israel nichts zu tun haben wolle. Das war zwar nicht die ganze Wahrheit, kam ihr aber doch sehr nahe.

In den ersten zwanzig Jahren seiner Existenz zog Israel nur wenige Einwanderer aus Amerika an. Die amerikanischen Juden griffen dem jungen Staat zwar großzügig mit Spenden unter die Arme, besuchten ihn auch gelegentlich, dachten aber nicht daran, sich dort niederzulassen.

Dies änderte sich nach dem Sechstagekrieg, in dem Israel das Westjordanland, den Gaza-Streifen und die Sinai-Halbinsel besetzte. Zwar konnte von einer Masseneinwanderung noch immer nicht die Rede sein. Doch fand die 1974 gegründete ultranationalistische SiedlerBewegung

„Gush Emunim“ steigenden Zulauf aus Amerika. Als ein Fanatiker im April 1982 versuchte, eines der größten Heiligtümer der islamischen Welt, den Felsendom in Jerusalem, in die Luft zu sprengen, wunderte sich niemand, daß der Attentäter Allan Goodman hieß und aus Brooklyn stammte.

Auch Baruch Goldstein, der am 25. Februar vierzig betende Araber erschoß, war 1983 aus Brooklyn eingewandert und hatte sich in Kirjat Arba, einer Hochburg der radikalen Siedler, niedergelassen. Sein bewundertes Vorbild war der Rabbiner Meir Kahane, der zwölf Jahre zuvor – nicht ganz freiwillig – aus Brooklyn nach Israel gekommen war. Martin Kahane, wie er ursprünglich hieß, hatte sich als Teenager Betar, der paramilitärischen Jugendbewegung der israelischen Revisionisten, angeschlossen. 1968 gründete er die Jewish Defense League, einen Schlägertrupp, dessen Straßenschlachten mit Schwarzen und Überfälle auf sowjetische Diplomaten ihm mehrere Jahre Gefängnis einbrachten. Als ihm 1971 wieder eine längere Haftstrafe drohte, floh er mit seiner Familie nach Israel. Hier gründete er die radikale Partei Kach, die offen dafür eintrat, die besetzten Gebiete „araberrein“ zu machen. 1984 zog er in die Knesset ein, doch wurde seine Partei vier Jahre später verboten. Im November 1990 kam Kahane bei dem Attentat eines arabischen Fanatikers ums Leben.

 

Die jüdischen Organisationen Amerikas weinten dem Toten keine Träne nach. Dennoch ist nicht zu übersehen, daß viele von ihnen zwar nicht mit Kahanes Methoden, wohl aber mit seinen Zielen sympathisieren. Die expansionistische Siedlungspolitik der Regierungen Begin und Schamir und die systematische Entrechtung der Araber fanden in Amerika breite Unterstützung. Auch seit dem Regierungswechsel in Jerusalem werden die Siedler aus amerikanischen Quellen kräftig subventioniert. Die Subventionen werden nicht zuletzt mit dem Argument begründet, das den Kindern Israels von Gott zugewiesene Land stehe nicht zur Disposition der Wähler und Politiker. Dieses Argument ist vor allem unter den Chassidim zu hören, den orthodoxen Juden in Brooklyn, deren Einfluß tief nach Israel hineinreicht.

Hier gilt es freilich zu unterscheiden. Die 30000 Satmar-Chassidim – so genannt wegen ihrer Herkunft aus dem ungarischen Komitat Szatmár, das heute zu Rumänien gehört und Satu Mare heißt – halten an der traditionellen Überzeugung fest, die Wiedergründung Israels sei Sache des Messias. In ihren Augen ist der weltliche Staat Israel eine schwere Sünde. Ihre in Jerusalem und Bnei Brak lebenden Glaubensbrüder, die Neture Karta (aramäisch: Wächter des Glaubens), verbündeten sich während des Unabhängigkeitskrieges sogar mit den Arabern, um den Sündenfall zu verhindern.

Anders die 200000 Gefolgsleute des „Lubawitscher Rebben“, Menachem Schneerson, von denen gut 20000 in Brooklyn leben. Auch Schneersons Schwiegervater und Vorgänger, der 1941 aus Weißrußland nach Amerika floh, wollte vom Zionismus zunächst nichts wissen. Doch
gab er nach der Gründung Israels dem vom Talmud nicht vorgesehenen Menschenwerk seinen Segen. Sein Nachfolger ging noch einige Schritte weiter. Zwar hat er es bis heute abgelehnt, Israel zu besuchen. Doch fand er nichts dabei, über die ihm ergebene religiöse Partei Agudat Israel immer wieder in die israelische Politik einzugreifen. Während des Krieges von 1983 rief er die Regierung in Jerusalem auf, Damaskus zu besetzen. Nach dem Einmarsch der israelischen Armee in den Libanon präsentierte er sogleich die biblischen Belegstellen, nach denen der Libanon unveräußerlich zum „Gelobten Land“ gehöre. Einen Rückzug aus „Judäa und Samaria“ hat er mehrfach als Häresie verurteilt. Die Palästinenser kommen in diesem Weltbild nicht vor. Was von Ungläubigen zu halten ist, brachte der Gründer der Sekte, Rabbi Schneur Salman aus Ljadi, auf folgende Formel: „Die Seelen der Gojim sind von ganz anderer, minderer Art. Alle Juden sind von Natur gut, alle Gojim von Natur böse. Die Juden sind die Krone der Schöpfung, die Gojim ihr Abschaum.“ Es ist das gleiche Weltbild, das auch Baruch Goldstein zu seiner Untat trieb.

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